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Der Kreis

Gesundheitsamt warnt vor Hautmilben: Krätze-Alarm in Stormarn!

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Krätzemilbe (Sarcoptes scabiei). Foto: Wikimedia Commons/CC BY-SA 3.0

Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn informiert darüber, dass im Kreisgebiet seit einigen Monaten gehäuft Krätzeausbrüche auftreten. Besonders betroffen sind Einrichtungen, in denen sich eine große Anzahl von Menschen aufhält, wie zum Beispiel Kindergärten, Schulen und Pflegeheime.

Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes vor Ort haben ergeben, dass eine Ausbreitung der Krätze nicht generell auf einen Mangel an Hygiene zurück zu führen ist.

Die Betroffenen leiden vor Allem an einem starken, unstillbaren Juckreiz. Ursache ist ein Befall durch die Krätzemilbe, ein Spinnentier, das sich in die oberste Hautschicht eingräbt und so die äußerste Hautschicht befällt bzw. besiedelt. Die Milbe ist auf den Menschen angewiesen und kann ohne ihn nicht überleben. Der Juckreiz entsteht durch eine allergische Reaktion auf Bestandteile der Milbe.

Eine Übertragung von Krätzemilben erfolgt in den meisten Fällen durch einen engen Hautkontakt von mindestens 5-10 Minuten. Ein flüchtiges Händeschütteln ist dabei nicht ausreichend. Bis zu den ersten Zeichen einer Ansteckung können allerdings zwei bis fünf Wochen vergehen. Zwischenzeitlich kann sich die Skabies aber schon weiter verbreiten.

Gesundheitsamt berichtet von Medikamenten-Engpass 

Die Behandlung erfolgt mit einer geeigneten Hautcreme. Eine Alternative ist die Behandlung mit Tabletten.

Nach Angaben des Herstellers und des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) besteht derzeit allerdings aufgrund einer genehmigunspflichtigen Umstellung des Herstellungsverfahrens ein Lieferengpass für dieses Medikament.

Bei Bestätigung des Milbenbefalls durch eine fachkundige Ärztin oder Arzt müssen ergänzend Umgebungsmaßnahmen zur Beseitigung der Milben in der Wäsche und den sonstigen Gegenständen durchgeführt werden, mit denen eine betroffene Person in Kontakt gekommen ist.

Weitergehende Informationen können z. B. auf der Internetseite www.infektionsschutz.de abgerufen werden.

Personen, die im gleichen Haushalt leben oder die häufig einen engen körperlichen Kontakt zur betroffenen Person haben, sollten sich unbedingt vorbeugend behandeln lassen, um eine Weiterverbreitung der Milbe zu verhindern.

In den betroffenen Einrichtungen kann es vorübergehend notwendig sein, den Besuch durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu regeln. Diese sollen auf jeden Fall beachtet und eingehalten werden, denn hierdurch wird ein zusätzlicher Schutz für die Bewohner, aber auch für die Besucher und Mitarbeiter in den Einrichtungen angestrebt.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Infektionsschutz des Gesundheitsamtes in Bad Oldesloe gerne zur Verfügung.

Stapelfeld

Container ausgebrannt: Feuer auf Recyclinghof in Stapelfeld

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Stapelfeld – Gleich mehrere Wehren wurden am Sonnabend um 11:24 Uhr zur Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld gerufen. Auslöser war ein vermeintlicher Brand in einer Presse der Verbrennungsanlage.

Von der Leitstelle wurde daraufhin Großalarm ausgelöst und unter anderem die Drehleiter der Feuerwehr Barsbüttel zur Einsatzstelle geschickt. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen 20 Kubikmeter großen Container des Recyclinghofes handelte und die Müllverbrennungsanlage nicht betroffen war.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand in dem Container. Foto: mopics.eu

Durch die Wehren der Gemeinden Brunsbek und Papendorf wurde, mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter des Recyclinghofes und deren Radlader, der Container geöffnet und das brennende Material mit Löschschaum bekämpft.

Nach wenigen Sekunden waren die Flammen erstickt und der Container konnte zum endgültigen Ablöschen auf den Hof der Anlage ausgeschüttet und verteilt werden. Menschen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die Ursache für das Feuer ist unbekannt

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Bad Oldesloe

Berufsschule informiert über Erzieher-Ausbildung in Teilzeit

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Bad Oldesloe – Im August 2018 beginnt erstmals die Erzieher-Ausbildung in Teilzeit an der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe (Schanzenbarg 2a).

Am Dienstag, dem 27. Februar, findet ab 19 Uhr ein Informationsabend zu diesem neuen Bildungsgang statt. Die Ausbildung in Teilzeit (Dauer 3,5 Jahre) ermöglicht es den Schüler/-innen, parallel zum Schulbesuch auch einer Berufstätigkeit, z. B. in einer Kindertagesstätte oder einer Jugendeinrichtung, nachzugehen. Damit richtet sich diese Weiterbildung auch an im sozialpädagogischen Bereich tätige Mitarbeiter/-innen sowie Quereinsteiger/-innen. Bewerbungen sind bis Mitte Mai möglich. Spätere Bewerbungen gehen in das Nachrückverfahren ein.

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Bad Oldesloe

Agentur für Arbeit informiert über Vorteile der dualen Ausbildung

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shutterstock.com (Symbolbild)

Bad Oldesloe – In der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 26. Februar bis zum 2. März werben die Agenturen für Arbeit unter dem Motto „Ausbildung klarmachen“ verstärkt für die duale Ausbildung. Dr. Heike Grote-Seifert betont Jugendlichen und Unternehmen gegenüber die Chancen und Vorteile.

„Auf der Suche nach den benötigten qualifizierten Mitarbeitern von morgen ist die Ausbildung junger Menschen der zentrale Baustein“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. „Unternehmen sichern sich insbesondere über die duale Ausbildung ihre Fachkräfte für die Zukunft, Jugendliche legen auf diesem Weg den Grundstein für ihre berufliche Karriere.“

Unternehmen: Nicht allein die Schulnoten entscheiden lassen

2.454 Ausbildungsplätze wurden im vergangenen Jahr im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe gemeldet – ein neuer Höchstwert seit dem Jahr 2011. „Die Unternehmen kennen die herausragende Bedeutung von Ausbildung für die Sicherung der Fachkräftebedarfe von morgen und wollen auch ausbilden. Dieses Engagement sollten sie auch dann unbedingt beibehalten, wenn eine Ausbildungsstelle in einem Jahr vielleicht mal nicht besetzt werden konnte“, sagt Grote-Seifert in Richtung der Ausbildungsbetriebe. “Melden Sie unserem Arbeitgeber-Service jetzt Ihre Ausbildungsstellen für den kommenden Ausbildungsbeginn, wenn Sie dies noch nicht gemacht haben. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach passenden Auszubildenden.“

Dabei sollten die Ausbildungsverantwortlichen aus Sicht der Agenturchefin jedoch nicht allein auf die Schulzeugnisse achten. Sie plädiert vielmehr dafür, Jugendlichen, die Chance zu bieten, in der Praxis zu überzeugen und ihre Eignung unter Beweis zu stellen. „Häufig zeigen sich Talente erst auf den zweiten Blick in der praktischen Arbeit. Zudem bieten wir Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen bei Bedarf auch Unterstützungsmöglichkeiten, die von einem der eigentlichen Ausbildung vorgeschaltetem Langzeitpraktikum über eine Begleitung durch erfahrene Coaches in der Ausbildungsphase reichen. Sprechen Sie ihren Ansprechpartner in unserem Arbeitgeber-Service hierzu an“, so Grote-Seifert.

Unter der kostenfreien Service-Hotline 0 800 / 4 5555 20 erreichen Unternehmen ihren Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter, um ihre Ausbildungsstellen zu melden oder sich zu den Unterstützungsmöglichkeiten beraten zu lassen.

Jugendliche: Beratungsangebote der Berufsberatung nutzen

Die allgemeine Tendenz zum Besuch weiterführender Schulen, um höhere Schulabschlüsse zu erreichen, stellt die Agenturchefin auch in den beiden Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg fest. „Aber nicht für jeden ist dies die richtige Entscheidung. Vor allem dann nicht, wenn es nur darum geht, sein bekanntes soziales Umfeld nicht aufgeben zu müssen, und eine praktische betriebliche Ausbildung den eigenen Talenten viel eher entsprechen würde. Oft ist den Jugendlichen und ihren Eltern zudem nicht bekannt, dass auch mit dem Abschluss einer Ausbildung ein höherer Schulabschluss erreicht werden kann“, sagt die Agenturchefin. „Anders als viele glauben, ist eine duale Ausbildung gerade keine Sackgasse. Denn der erfolgreiche Abschluss einer betrieblichen Ausbildung eröffnet den jungen Menschen hervorragende Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten.“ Deshalb ist eine duale Ausbildung aus Sicht von Grote-Seifert auch für Abiturienten interessant. „Gerade für praxisorientierte junge Menschen bieten sich hier Perspektiven, zum Beispiel über Weiterbildungen zum Meister, Techniker oder Betriebswirt nach einer Ausbildung. Oder man kombiniert gleich Ausbildung und Studium in einem Dualen Studiengang. Diese werden bei angehenden Abiturienten und Unternehmen zunehmend beliebter.“

Um den für sich richtigen Ausbildungsweg zu finden, sollten sich die Jugendlichen möglichst frühzeitig an die Berufsberatung wenden. „Unsere Berufsberater helfen, sich in dem breiten Angebot von 330 Ausbildungsberufen und fast 19.000 Studiengängen zu orientieren und den Weg zu finden, der zu einem passt“, so Grote-Seifert. Wichtig sei es auch, immer einen „Plan B“ zu haben und Alternativen zu planen, um nicht am Ende mit leeren Händen da zu stehen. „Auch hier unterstützen unsere Berater, damit niemand unnötig unter Druck gerät, wenn sich der ursprüngliche Berufswunsch oder der Wunsch, eine weiterführende Schule zu besuchen, nicht realisieren lässt“, erklärt die Agenturchefin. In diese Falle tappten junge Menschen nach ihrer Erfahrung leider immer wieder. „Dies hat zur Folge, dass sie am Ende mit leeren Händen da stehen, unnötige Warteschleifen drehen und wertvolle Zeit verlieren.“

Termine beim Berufsberater können über die kostenlose Service-Rufnummer 0 800 / 4 5555 00 oder per Mail an badoldesloe.151-u25@arbeitsagentur vereinbart werden.

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