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Region

„Alexa“ feiert Party: Nachbarn rufen Polizei

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    8Amazon Echo. Foto: flickr.com/CC BY 2.0

Pinneberg – „Alexa“ war wohl langweilig: In Pinneberg (Kreis Pinneberg) hat ein Amazon Echo einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das Gerät drehte in Abwesenheit seines Besitzer die Musik in voller Lautstärke auf. Nachbarn fühlten sich gestört und riefen die Polizei.

Um 1:42 Uhr rief eine Bewohnerin aus einem Mehrfamilienhaus in der Fröbelstraße die Polizei. Sie und ihr Kind konnten aufgrund von lauter Musik, aus einer anderen Wohnung, nicht schlafen.

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass aus einer Wohnung im 6. Stock laute Musik kam. Da die Wohnungstür auch nach längerer Zeit auf deutliches Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, forderten die Beamten einen Schlüsseldienst an, um die Wohnungstür zu öffnen.

In der Wohnung konnte niemand angetroffen werden. Als Quelle der Ruhestörung machten die Beamten aber ein Amazon Echo ausfindig. Das Gerät wird normalerweise per Sprachsteuerung „Alexa“ aktiviert.

Warum und wie das Gerät seinen Dienst aufnahm konnte an Ort und Stelle nicht geklärt werden. Die Musik wurde durch die Polizei ausgeschaltet und die Wohnung wieder verschlossen.

Alexa: „Ich habe leider keine Antwort auf die Frage gefunden.“

Der 29-jährige Besitzer war mit Freunden feiern, während sein Home-Assistent verrückt spielte. Bislang sei er mit dem Service einwandfrei glücklich gewesen, schreibt Besitzer in einem Facebook-Beitrag. „Allerdings hat die Beziehung zwischen Alexa und mir seit Freitagnacht eine Kehrtwende genommen.“ 

„Als ich Alexa danach fragte, wie wir nun verbleiben und ob Sie mir die Kosten die sie selbstverschuldet verursacht hat, überweisen könnte kam nur ein trockenes ‚Ich habe leider keine Antwort auf die Frage gefunden.'“

An der Telefonhotline wurde er dann gefragt, ob jemand möglicherweise über ein offenes Fenster „Alexa“ ferngesteuert haben könnte:  „Diese Option hielt ich für äußerst fragwürdig, da meine Wohnung sich im 6. Stock befindet und mein Fenster auch nicht auf Kipp stand.“

Amazon muss jetzt wohl ein neues Zuhause für das renitente Gerät finden. Am besten eines ohne Nachbarn, die sich gestört fühlen könnten.

 

Grüßt euch erstmal Amazon, also bisweilen war ich mit eurem Service und Alexa einwandfrei glücklich. Allerdings hat…

Posted by Oliver Ollzen Haberstroh on Sonntag, 5. November 2017

Hamburg

Hauptbahnhof: Ladendiebe schlagen häufig zu

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – An diesem Wochenende (10.11.-12.11.2017) musste die Bundespolizei neben diversen Einsatzanlässen im bahnpolizeilichen Bereich insgesamt neunzehn Mal Geschäfte im Hamburger Hauptbahnhof aufsuchen, um die Personalien von Beschuldigten nach Ladendiebstählen aufzunehmen. Zuvor wurden die Beschuldigten von Mitarbeitern oder Kaufhausdetektiven der jeweiligen Geschäfte bei den Diebstählen erwischt.

Bei den Beschuldigten (m./w.) im Alter von 19 – 58 Jahren handelt es sich um deutsche, rumänische, lettische, polnische, norwegische, georgische und spanische Staatsangehörige. Entwendet wurde überwiegend Parfüm (11 Fälle); weiterhin Modeschmuck, Drogerieartikel, Alkohol und Lebensmittel im Gesamtwert von über 1.400 Euro.

Ein Ladendieb (m.49) war bereits zur Festnahme ausgeschrieben und wurde der U-Haftanstalt zugeführt. Gegen alle Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

Hinweis: Bereits am letzten Wochenende verzeichnete die Bundespolizeiinspektion Hamburg -15- Einsätze im Hauptbahnhof aufgrund von Ladendiebstählen. Entwendet wurden Parfüm, Modeschmuck, Drogerieartikel, Kosmetikartikel, Alkohol und Lebensmittel im Gesamtwert von rund 1.000 Euro.

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Lübeck

Lübeck: 45-Jährige sitzt mit Stichverletzung im Auto – Verdächtiger festgenommen

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Polizisten nehmen den tatverdächtigen Ehemann fest. Foto: mopics.eu

Lübeck – Gegen Mitternacht (14. auf den 15.11.) wurde eine 45-jährige Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Lübeck St. Lorenz mit Stichverletzungen am Hals in einem Auto aufgefunden. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gefahren und dort notoperiert. Ihr Ehemann wurde vorläufig festgenommen.

Gegen 00.00 Uhr wurde eine 45-jährige Lübeckerin in einem Nissan sitzend mit einer Stichverletzung im Halsbereich aufgefunden. Die ersten Ermittlungen ergaben einen Tatverdacht gegen ihren 40-jährigen Ehemann. Die Verletzte wurde notoperiert; Lebensgefahr besteht zurzeit nicht. Weitere Befragungen zu den näheren Tatumständen konnten allerdings noch nicht durchgeführt werden.

In ihrem Nissan ist die Frau zu einer Tankstelle gefahren. Foto: mopics.eu

Der Ehemann wurde gegen 01.00 Uhr in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in St. Lorenz Nord von Beamten des Lübecker Zivilstreifenkommandos und Beamten des 2. Polizeireviers vorläufig festgenommen. Der Mann befindet sich zurzeit im Polizeigewahrsam Lübeck.

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Bad Oldesloe

Polizei geht gegen Fake-News vor: „Keine Kindesentführer unterwegs“

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ratzeburg/Bad Oldesloe – Die Polizeidienstelle Herzogtum Lauenburg und Stormarn ist nicht sehr erfreut über eine Falschmeldung, die in der Region die Runde macht und Panik schürt. Angeblich sei im Raum Ratzeburg ein schwarzer Transporter unterwegs, in dem glatzköpfige Männer sitzen und Kinder entführen. Die Kinder würden dann ins Ausland verkauft.

„Das ist eine Falschmeldung“, erklärt die Presseabteilung der Polizei. So ein Fall sei nicht vorgekommen.

Die Fakten sehen ziemlich anders aus: „Der Polizei in Ratzeburg wurde gestern Nachmittag ein „verdächtiger schwarzer Transporter“ in Mustin gemeldet. Die Kollegen sind dem Hinweis sofort „nachgegangen“, konnten jedoch keinen Transporter vorfinden.

Ausschließlich vor dem Hintergrund der „dunklen Jahreszeit“ haben die Beamten der Wache gegenüber des Hinweisgebers die theoretische Möglichkeit in den Raum gestellt, es könne sich bei dem mutmaßlichen Transporter um ein mögliches Ausbaldowern von etwaigen lohnenden Einbruchszielen handeln.

Vor demselben Hintergrund vermittelt die Polizei öffentlich, dass „uns“ von Anwohnern verdächtige Fahrzeuge gemeldet werden sollen. Im Rahmen des Gespräches mit dem Hinweisgebern wurden Begriffe wie „Kind“, „Kita“, „Entführung“ etc. von den Beamten mit keinem Wort erwähnt.

Die Meldung über geplante Kindesentführungen entbehrt jeder Grundlage.

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