Folge uns!

Kiel

Reimer Böge für außergewöhnliche Verdienste um die Republik Zypern geehrt

Veröffentlicht

am

Reimer Böge (links) wurde für außergewöhnliche Verdienste um die Republik Zypern geehrt. Foto: hfr

Kiel/Nikosia – Der Präsident der Republik Zypern Nikos Anastasiadis hat in Nikosia den schleswig-holsteinischen CDU-Europaabgeordneten Reimer Böge für seine außergewöhnlichen Verdienste um Zypern geehrt und ihm the Medal of „Exceptional Offer“ verliehen.

Dazu erklärt der CDU-Landesvorsitzende Daniel Günther: „Im Namen der CDU Schleswig-Holstein gratuliere ich Reimer Böge herzlich zu dieser zweithöchsten Auszeichnung der Republik Zyperns. Sie dokumentiert das besondere europäische Engagement unseres Europaabgeordneten. Gerade in Zeiten wie diesen brauchen wir Menschen wie Reimer Böge, die nicht müde werden, für ein offenes und geeintes Europa einzutreten und wie Präsident Anastasiadis in seiner Begründung sagte, Menschen, die Mauern des Misstrauens abbauen, Wunden heilen und Brücken bauen“, so Daniel Günther.

Durch Reimer Böges Arbeit konnten unter anderem zwei bikommunale Komitees für den Erhalt des Kulturerbes und der Vermissten-Suche, in denen die griechische und die türkisch-zypriotische Gemeinschaft erfolgreich zusammenarbeiten, von der EU finanziell unterstützt werden.

Neben der Familie seiner Ehefrau Maria Kokkinou–Boege nahmen Vertreter der betreffenden bikommunalen Komitees, Regierungs- und Parlamentsmitglieder der Republik Zyperns, die Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Stella Kyriakidis sowie der deutsche Botschafter Franz Josef Kremp an der feierlichen Verleihung teil.

Bad Oldesloe

Sturmschäden: Auch Montag fahren noch nicht alle Züge wieder

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe/Hamburg –   „Aufgrund des Umfangs der Sturmschäden kann es in ganz Norddeutschland auch am Montag weiterhin zu Einschränkungen wie Zugausfällen kommen“, vermeldet die Deutsche Bahn. 

Während der Verkehr zwischen Hamburg und Berlin wieder aufgenommen wurde, wird auch weiterhin am Montag auf folgenden Strecken kein Fernverkehr möglich sein:

Hamburg – Westerland
Hamburg – Kiel
Hamburg – Lübeck – Puttgarden
Hamburg – Rostock -Stralsund
Berlin – Stralsund

Der Zugverkehr der Regionalbahn Schleswig Holstein ist aufgrund des Unwetters teilweise eingestellt. Stand der Dinge (Sonntag 29.10. 23.30 Uhr) :

RE1 (Hamburg Hbf – Büchen) Zugverkehr eingestellt
RB11 (Aumühle – Büchen) Zugverkehr wieder aufgenommen

RE6 (Westerland – Hamburg – Altona) Zugverkehr zur Zeit zwischen Westerland und Itzehoe. Zusätzlich sind die Züge des Sylt-Shuttle-Plus für Reisende freigegeben.
RB62( (Heide – Itzehoe) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB64 (Husum – St.Peter-Ording) Zugverkehr wieder aufgenommen

RE7 (Flensburg – Hamburg Hbf) Zugverkehr auf der Teilstrecke Flensburg – Rendsburg.
RE70 ( Kiel Hbf – Hamburg Hbf) Zugverkehr eingestellt
RE72 (Kiel Hbf – Flensburg) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB73 (Kiel Hbf – Eckernförde) Zugverkehr wieder aufgenommen
RE74 (Kiel Hbf – Husum) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB75 (Rendsburg – Kiel Hbf) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB77 (Kiel Hbf – Neumünster) Zugverkehr eingestellt

RE8 ( Hamburg Hbf- LübeckHbf) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB81 (Hamburg Hbf – Bad Oldesloe) Zugverkehr eingestellt
RE83 (Kiel- Lübeck – Lüneburg) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB84 (Kiel Hbf – Lübeck Hbf) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB85 (Lübeck Hbf – Puttgarden) Zugverkehr wieder aufgenommen
RB86 (Lübeck Hbf – Travemünde Strand) Zugverkehr wieder aufgenommen

Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Regionalverkehr 

Die Bahn hat eine Sonderhotline eingerichtet. Diese ist unter 08000 996633 kostenlos erreichbar.

Weiterlesen

Kiel

Für Einbrecher laufen die Geschäfte im Norden schlecht

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Kiel – Einbrecher sind im Norden auf dem Rückzug. Bis September wurden in diesem Jahr landesweit deutlich weniger Wohnungseinbrüche angezeigt.

Laut dem Landespolizeiamt Schleswig-Holstein wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 3647 Wohnungseinbrüche angezeigt – 1119 weniger als im Vorjahreszeitraum. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

„Der täterorientierte Ansatz des schleswig-holsteinischen Konzepts verfolgt das Ziel, insbesondere überregional agierende Täter und Gruppierungen möglichst schnell zu identifizieren und festzunehmen“, zitiert die dpa den Sprecher der Landespolizei Torge Stelck. Die Taktik geht offenbar auf.

Verdächtige Beobachtungen melden

Wem verdächtige Personen in der Nachbarschaft auffallen, sollte sofort die Polizei unter 110 alarmieren. Vor wenigen Tagen wurden in Elmenhorst (Kreis Stormarn) mehrere Einbrecher festgenommen, die offenbar Anwesen auskundschaften wollten. Der Hinweis durch einen Passanten brachte die Männer schließlich in Untersuchungshaft.

Außerdem setzt die Landespolizei weiter auf Prävention durch Aufklärung im Internet oder auf Informationsveranstaltungen.

Förderprogramm für sichere Türen und Fenster

Auch das Einbruchsschutzprogramm des Innenministeriums wird gut angenommen: Hauseigentümer erhalten Zuschüsse von 20 Prozent beim Einbau von sicheren Türen und Fenstern, die Einbrechern ihre „Arbeit“ erschweren. 2445 Anträge und damit rund 2,6 Millionen Euro wurden bereits bewilligt. Bis 2018 stehen noch 350.000 Euro zur Verfügung.

Auf dem Internetauftritt der Landespolizei wird neutral und unabhängig die sicherungstechnische Nachrüstung, insbesondere von Türen und Fenstern, mit geprüften und zertifizierten mechanischen Sicherungseinrichtungen sowie die fachgerechte Installation geprüfter und zertifizierter Alarmanlagen (Einbruch- und Überfallmeldeanlagen) empfohlen. Voraussetzung für die Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit dieser einbruchhemmendem Elemente ist die fachgerechte Montage. Ziel ist, mittels Mechanik bei privat genutzten Wohnobjekten den leichten und schnellen Einstieg zu verhindern: Kommt ein Gelegenheitstäter nicht innerhalb von drei bis fünf Minuten in das Objekt, wird er in der Regel von der weiteren Tatausführung ablassen.

Weiterlesen

Kiel

Um vier Prozent: SH Netz senkt Netzentgelte für Kunden

Veröffentlicht

am

Foto: Stormarnlive.de

Kiel – Die Netzentgelte von Schleswig-Holstein Netz werden 2018 voraussichtlich um rund vier Prozent sinken und für einen durchschnittlichen Privatkunden bei 10,3 Cent pro kWh liegen. Im Bereich der Gewerbekunden kann aufgrund verschiedener Zusatzeffekte der Rückgang sogar bei rund zehn Prozent liegen. Dies haben Berechnungen von Schleswig-Holstein Netz für das nächste Jahr ergeben.

Diese leichte Preissenkung ist das Ergebnis teilweise gegenläufiger Faktoren: So hat der vorgelagerte Netzbetreiber TenneT die Netzentgelte um rund neun Prozent erhöht. Außerdem wirken unter anderem die Kosten für die Integration von dezentralen Erzeugungsanlagen für Erneuerbare Energien und Netzerweiterungen netzentgeltsteigernd. Gegenläufig und damit netzentgeltsenkend wirkt neben dem effizienten Netzbetrieb der SH Netz vor allem die Reduktion der Kosten für die Vergütung von vermiedenen Netzentgelten für dezentrale Einspeiser.

Land profitiert von der Angleichung der Netzentgelte

„Dieser Rückgang resultiert aus dem von uns seit langem geforderten Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) vom Juli 2017“, erläutert Matthias Boxberger, Vorstand Schleswig-Holstein Netz. „Das Gesetz sieht eine Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte sowie eine bundesweite Angleichung der Netzentgelte im Bereich der Übertragungsnetze vor. Davon profitieren auch in den nächsten Jahren insbesondere die Energiewenderegionen wie Schleswig-Holstein.“ 

Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Trennung von Netz und Vertrieb kann Schleswig-Holstein Netz nicht sagen, ob sich die neuen Netzentgelte auch in sinkenden Strompreisen für die Endkunden niederschlagen. Diese Entscheidung treffen die Stromlieferanten in eigener Zuständigkeit. Schleswig-Holstein Netz betreibt in großen Teilen von Schleswig-Holstein die Stromnetze. Als Netzbetreiber ermittelt das Unternehmen jedes Jahr bis Mitte Oktober die für das nächste Jahr vorläufig gültigen Netzentgelte und veröffentlicht sie im Internet. Die endgültigen Netzentgelte werden bis zum Ende des Jahres errechnet und veröffentlicht.

Weiterlesen

Trending