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Bad Oldesloe

Hilfe für die Helfer: Sparkasse unterstützt Feuerwehren im Geschäftsgebiet

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Im Rahmen der Aktion „Hilfe für die Helfer“ unterstützt die Sparkasse Holstein 25 Freiwillige Feuerwehren in ihrem Geschäftsgebiet mit jeweils 1.120 Euro. Foto: Sparkasse Holstein

Bad Oldesloe – Es ist mitten in der Nacht und der Alarm geht los. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sind sofort hellwach und fahren zum Einsatzort. Sie wissen, dass sie am nächsten Tag wieder arbeiten müssen, aber trotzdem zeigen sie vollen Einsatz.

Sie tun das in ihrer Freizeit, sie tun das ehrenamtlich und vor allem tun sie das gern. „Situationen wie diese sind für die Freiwilligen Feuerwehrleute in der Region keine Seltenheit. Aus unserer Sicht ist ihr Einsatz aber nicht selbstverständlich. Daher bedanken wir uns jetzt mit der Aktion ,Hilfe für die Helfer’ für das hohe Engagement der Kameraden“, sagt Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein.

Im Rahmen der Aktion unterstützt die Sparkasse Holstein insgesamt 25 Freiwillige Feuerwehren in ihrem Geschäftsgebiet bei der Anschaffung von Rettungsequipment und Ausbildungsmaterial, das nicht zur Grundausstattung gehört. Dafür stellt sie – in Anlehnung an die zentrale Notrufnummer 112 – 25 Mal 1.120 Euro zur Verfügung. Feuerwehren, die sich die Chance auf diese Finanzspritze sichern möchten, können sich bis zum 19. November 2017 unter www.sparkasse-holstein.de/feuerwehr bewerben.

„Unter der Nummer 112 sind die Freiwilligen Feuerwehren für die Menschen in der Region da, wann immer ihre Hilfe benötigt wird. Aber ihr hohes Engagement allein reicht nicht aus. Vielmehr benötigen sie auch eine gute Ausbildung und das richtige Equipment, um ihre Arbeit optimal ausüben zu können“, erläutert Lüdiger. Und weiter: „Oft geht der tatsächliche Bedarf allerdings über die Grundausstattung hinaus, sodass die Feuerwehren die Finanzierung alleine stemmen müssen. Hier sind die Helfer dann selbst auf Hilfe angewiesen. Wir hängen an die Notrufnummer noch eine ,0’ ran und machen mit unserer Aktion wichtige Anschaffungen möglich.“

Die Sparkasse Holstein unterstützt im Rahmen der Aktion jeweils zehn Feuerwehren aus Ostholstein und Stormarn sowie insgesamt fünf aus Norderstedt und Hamburg. Über die Gewinner entscheidet das Los.

Bad Oldesloe

Straßenausbaubeiträge: Stadt soll Möglichkeiten einer Finanzierung klären

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Straßensanierung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Nachdem der Landtag den Kommunen im Dezember die Selbstbestimmung über die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen zurückgegeben hat, beschäftigt sich der Oldesloer Finanzausschuss jetzt mit der Frage der Finanzierung.

„Wir können die Beiträge nicht einfach abschaffen, ohne uns über die Gegenfinanzierung Gedanken zu machen“, sagte Torsten Lohse (CDU). Seine Fraktion hatte daher einen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung erstellt, der in der weiteren Diskussion als Grundlage dienen soll. Er soll Ausschluss darüber geben, welche Sanierungen in den nächsten zehn Jahren anstehen, welche Kosten dadurch entstehen und wie Beitragsausfälle kompensiert werden könnten. Bis zum 14. März soll die Verwaltung außerdem Kontakt mit der Stadt Husum (Nordfriesland) aufnehmen. Dort wurde bereits auf sogenannte „wiederkehrende Beiträge“ umgestellt.

Die FBO kritisierte den Fragenkatalog weitestgehend unnötig: „Über wiederkehrende Beiträge haben wir uns hier schon vor Jahren unterhalten und aufgrund des großen Verwaltungsaufwandes nicht weiter verfolgt“, sagte Matthias Rohde (FBO). 

Alle Parteien beschäftigen sich mittlerweile mit einer möglichen Neuregelung in der Finanzierung der Sanierung von Gemeindestraßen.

Bündnis 90/Die Grünen sprechen am Donnerstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr in der Hindenburgstraße 25 beim Grünschnack „Straße saniert – Mieter frustriert?“ über Straßenausbaukosten.

Die CDU Bad Oldesloe veranstaltet am Donnerstag, 1. Februar, 19 Uhr im Gasthaus Mäcki (Alte Ratzeburger Landstraße 31) eine Podiumsdiskussion mit Landespolitikern und einem Vertreter der Eigentümer-Interessenvertretung „Haus und Grund“.

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Bad Oldesloe

Fahrrad im Gleisbett sorgte für Zugausfälle in Stormarn

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Einsatzkräfte an der Bahnstrecke.
Foto: Mopics.eu

Bad Oldesloe – Auf der Bahnstrecke Hamburg Lübeck ist der Bahnverkehr am  späten Mittwochnachmittag vorübergehend eingestellt worden. Grund dafür war ein Polizei- und Feuerwehreinsatz im Gleisbett kurz hinter dem Bahnhof Bad Oldesloe. Eine Lok wurde beschädigt, als sie mit einem zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Gegenstand kollidierte. 

Auf den Gleisen wurden ein Fahrrad, Krücken und diverse Kleidungsstücke sowie eine Puppe gefunden. Einsatzkräfte veranlassten daraufhin die Sperrung der Strecke und suchten das Gleisbett ab, fanden jedoch keine Person. Die Hintergründe des  Vorfalls bleiben bisher ungeklärt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. 

Laut der Deutschen Bahn wurde die Strecke ab 18.30 Uhr wieder freigegeben. 

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Krebs‘ Vision: Architekt im Ruhestand entwickelt Innenstadtkonzept

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Der Oldesloer Architekt im Ruhestand Dr. Rudolf Krebs stellte dem Bau- und Planungsausschuss seine Ideen für die südliche Innenstadt vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Eine Tiefgarage soll den ebenerdigen Parkplatz ersetzen, ein mehrstöckiges Hotel Touristen in die Innenstadt ziehen. Rudolf Krebs hat eine Vision. Der Architekt im Ruhestand hat für den südlichen Eingang zur Innenstadt an der Lübecker Straße ein städtebauliches Konzept entwickelt. Seine Überlegungen stellte der Rentner jetzt dem Oldesloer Bau- und Planungsausschuss vor.

Seit Jahren steht das ehemalige Kaufhaus Nickel in prädestinierter Lage leer. Die Freifläche zwischen Lübecker Straße und Fußgängerzone gegenüber den neuen Trave Arkaden wird als öffentlicher Parkplatz genutzt. An den Ufern wuchernde Bäume verdecken die Trave. Der für Stadtplaner attraktive Bereich im Zentrum wirkt seit Jahren heruntergekommen. „Die Stadt muss hier neue Wege gehen“, appelliert Rudolf Krebs an die Lokalpolitik.

Bad Oldesloe dürfe nicht den Anschluss verliert. Damit der Einzelhandel mit der Online-Konkurrenz mithalten könne, müsse die Fußgängerzone attraktiver werden. Weil er „sich mit seiner Stadt verbunden fühlt“, hat der Rentner in seiner Freizeit ein Konzept entwickelt, wie die Fläche gestaltet werden könnte: „Es sollte hier ein Erlebnisbereich mit regionaler und individueller Qualität entstehen.“

Seine Ideensammlung sieht unter anderem den Abriss des verwahrlosten Nickel-Kaufhauses und die Schaffung von Wohnraum vor. Dort, wo jetzt Besucher der Innenstadt parken, könnte ein Hotelkomplex mit Restaurant entstehen. „Die Hotelbranche im Norden boomt“, sagt Krebs. Das größte Hotel der Stadt befinde sich derzeit drei Kilometer vom Zentrum entfernt. „Die meisten Besucher setzten daher keinen Fuß in die Innenstadt“, so der Oldesloer. Für ihn ist das verschwendetes Potenzial. Natürlich müsste dafür der Parkplatz weichen. Der könnte durch eine unterirdische Tiefgarage ersetzt werden.

Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses zeigten sich beeindruckt von der freiwilligen Arbeit: „Uns alles ist klar, dass das Gebiet ein Schandfleck ist und wir haben schon viele Vorschläge gesehen“, sagte Hans-Hermann Roden (SPD). Besonders hierbei sei, dass das Konzept Vorschläge für das gesamte Gebiet liefere und auch die Innenstadt in die Überlegungen einbeziehe.

Ob das Konzept in dieser oder ähnlicher Form in nächster Zeit umgesetzt werden kann, ist fraglich. Das Gelände befindet sich im Besitz unterschiedlicher Privatpersonen. Bauamtsleiter Thilo Scheuber: „Es ist Konsens in der Verwaltung, dass hier etwas passieren muss und wir befinden uns in Gesprächen mit den Eigentümern.“ Bislang allerdings ohne Ergebnis. Bis dahin bleibt das Konzept eine Vision.

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