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Ahrensburg

Kriegsgräberfürsorge sucht Spendensammler in Ahrensburg

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Das Ahrensburger Rathaus. Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Die Kriegsgräberfürsorge kümmert sich überall auf der Welt um die Gräber deutscher Kriegstoter und ist dafür auf Spenden angewiesen. Jetzt sucht der Verein für eine Straßensammlung in Ahrensburg freiwillige Spendensammler.

Seit 98 Jahren kümmert sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. als privater Verein um Gräber deutscher Kriegstoter. Er hat damit eine Aufgabe übernommen, die grundsätzlich eher dem Staat obliegen würde, aber in Deutschland traditionell in der Bevölkerung verankert ist und durch die Kriegsgräberfürsorge als unabhängiger Organisation wahrgenommen wird.

Für junge Menschen sind die Kriege des vergangenen Jahrhunderts heute kaum mehr als ein geschichtliches Ereignis. So verlieren die Grabstätten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zunehmend ihre Funktion als Orte persönlicher Trauer.

Im Rahmen seiner aktiven Jugend- und Bildungsarbeit vermittelt der Volksbund seit mehr als 60 Jahren jungen Menschen die Bedeutung der Kriegsgräberstätten als Orte des Lernens und der Mahnung und macht dadurch für die jüngere Generation Geschichte und Geschehenes nachvollziehbar.

Seine Arbeit finanziert der Verein bis heute zu etwa 70 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Erträgen der alljährlichen Sammlung.

Um diese Arbeit auch in Zukunft weiterführen zu können, ist die Kriegsgräberfürsorge auf Unterstützung angewiesen. Die alljährliche Straßensammlung ist dabei ein ganz wesentlicher Baustein. Neben dem wichtigen finanziellen Beitrag ruft sie in allen Menschen immer wieder die Verantwortung gegenüber den Toten und für den Erhalt des Friedens ins Bewusstsein.

Der Sammelzeitraum für die Straßensammlung wurde in diesem Jahr vom 4. November bis 2. Dezember festgelegt.

Vor diesem Hintergrund werden dringend ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler gesucht, die sich in den Dienst der guten Sache stellen.

Als kleiner Anreiz und zum Ausgleich anfallender Kosten dürfen den Sammlerinnen und Sammlern 10 Prozent ihres Sammelerlöses als pauschale Kostenerstattung ausgezahlt werden.

Freiwillige können sich im Rathaus bei Frau Bär oder Herrn Jahncke, Zi. 109, Tel. 04102 77-144 oder 77-197 melden.

Ahrensburg

Literatur in der Kirche: Chassidische Erzählungen als Ausdruck jüdischer Frömmigkeit

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Helga und Hans Konrad Tempel aus Ahrensburg. Foto: privat

Ahrensburg – Ein philosophischer Abend mit Musik: Dies präsentiert der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am kommenden Sonntag, 26. November, in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Ab 19.30 Uhr werden sich die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel in einem Vortrag ganz den philosophischen Gedanken Martin Bubers widmen. Interessierte tauchen so musikalisch und auch literarisch in die religiöse Welt des osteuropäischen Judentums vor drei Jahrhunderten ein.

Helga und Konrad Tempel geben einen Einblick in die religiöse Bewegung des Chassidismus, die im 18. Jahrhundert entstand. Martin Buber (1878-1965) hat in seinen Büchern unzählige der in den ukrainischen und polnischen Ghettos von Rabbinern erzählten Geschichten veröffentlicht und so maßgeblich auf den Chassidismus aufmerksam gemacht. Viele der meist kurzen Geschichten Bubers werden vorgelesen.

Musikalisch wird die Veranstaltung durch jüdische Volksmusik untermalt, die „Klezmer-Musik“ genannt wird. Kerstin Garthe (Gesang), Hanna Garthe (Violine), Fabian Garthe (Klarinette), Hannelore Kleefeld (Kontrabass) und Stefanie Mahncke-Wachter (Klavier) werden somit zu der besonderen Atmosphäre des Abends beitragen.

Obwohl Martin Buber selbst über allen jüdischen Richtungen stand, widmete er sich dem Verständnis der jüdischen Bewegung im Westen. Dafür übersetzte er zahlreiche Erzählungen in die deutsche Sprache. Zeit seines Lebens vermittelte Buber zwischen der bedrohten traditionellen jüdischen Welt im Osten und der westlichen wissenschaftlichen und aufklärerischen Moderne.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: St. Johannes Gemeinde lädt zum Martinsmarkt

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Foto: Dr. Klaus Tuch/hfr

Ahrensburg – Bald beginnt die Adventszeit und damit wird auch eine lange Tradition der St. Johanneskirche in Ahrensburg weitergeführt.Das Basarteam der Gemeinde organisiert bereits zum 16. Mal den alljährlichen Martinsmarkt. Dafür verwandelt sich das Kirchenschiff am Sonnabend, 25. November, von 14 bis 17 Uhr, in einen vorweihnachtlichen Basar. Das Team aus Ehrenamtlern dekoriert die kirchlichen Räume mit Sternen und vielen Lichtern.

In der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) werden viele Gegenstände aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern angeboten, wie Holzarbeiten, Papier, Stoffe und Nähereien sowie Dekorationen für Haus und Garten. Diese Verkaufsprodukte sind über das Jahr beim gemeinsamen Werkeln des Teams entstanden.

Beim Martinsmarkt findet sich Traditionelles und Neues: Es wird einen christlichen Büchertisch und auch einen Flohmarkt geben.

Der Erlös fließt wie immer in soziale Projekte. In gemütlicher Atmosphäre gibt es die Gelegenheit für einen gemeinsamen Kaffee, Kuchen sowie für Gespräche und neue Kontakte

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Bad Oldesloe

Guter Zweck: Emelie und Victorija malten Weihnachtskarten

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Foto: U. Vöcking (DKSB)/hfr

Bad Oldesloe/Bargteheide/Ahrensburg – Es wird kälter und die Adventszeit steht vor der Tür. Nun ist die beste Zeit, um sich die schönsten Weihnachtskarten für Freunde und Verwandte zu sichern. Auch in diesem Jahr bietet der Deutsche Kinderschutzbund in Stormarn wieder zwei schöne Motive an, mit denen Käufer gleichzeitig Gutes tun können.

Jedes verkaufte Exemplar unterstützt nämlich den Familienhilfe-Notfonds, mit dem der Kinderschutzbund armen Kindern im Kreis in finanziellen Notsituationen beisteht. Es gibt viele Anlässe, die das Budget einer Familie sprengen können: die Waschmaschine gibt den Geist auf, ein Kindergeburtstag muss ausgerichtet oder in der Schule muss ein Buch gekauft werden. Der Erlös der Karten ermöglicht es dem Kinderschutzbund, diese Familien unbürokratisch und schnell zu unterstützen.

Die Karten kosten pro Stück 1,50 Euro inklusive Briefumschlag, davon geht 1 Euro direkt an den Familienhilfe-Notfonds. Beide Karten sind von Kindern in den Kinderhäusern Blauer Elefant gestaltet worden. Emelie hat den Schneeman gezeichnet, Victorija das Rentier. Victorijas Talent wurde vom Kinderschutzbund durch eine Patenschaft bei einer professionellen Malerin gefördert.

In folgenden Geschäften sind die Karten ab sofort exklusiv erhältlich:

Ahrensburg

  • Apotheke am Rondeel, Rondeel 9
  • Buchhandlung Stojan, Hagener Allee 3a
  • Schloss-Apotheke, Große Straße 2

Bad Oldesloe

  • Spitzweg Apotheke, Schützenstraße 4
  • Buchhandlung Willfang, Hude 5

Bargteheide

  • Adler Apotheke, Rathausstraße 33
  • Coffee Lounge, Rathausstraße 24-26
  • Rathaus-Apotheke, Rathausstraße 11
  • Stadt-Apotheke, Jersbeker Straße 12

Geschäftliche und größere Bestellungen nimmt ebenfalls die Geschäftsstelle des DKSB gerne entgegen, Telefon 04532-28 06 80.

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