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Kultur

Ahrensburgs Niederdeutsche Bühne zeigt Eigeninszenierung

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Foto: Niederdeutsche Bühne Ahrensburg/hfr

Ahrensburg -„Kinner! Wenn se lütt sünd, sünd se so sööt, dat du jem opfreten muchst.Wenn se groot sünd, wünscht du di, du harrst dat daan!“ Mit diesem Stoßseufzer einer Mutter von drei erwachsenen Söhnen, beginnt die erste Eigeninszenierung der Niederdeutschen Bühne Ahrensburg in der Spielzeit 2017/2018.

 

Hans-Jochim Eggers führt in dem Stück von Lawrence Roman, niederdeutsch übersetzt von Frank Gruppe, die Regie. Zum Inhalt: Eigentlich hätte es sehr schön werden können, für Elli und Georg (Angela und Manfred Gepp), der jüngste der Söhne Robert (Jonas Weirauch) ist gerade ausgezogen. Die Eltern stehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge am Fenster und sehen im hinterher.Endlich hat man wieder Zeit für den Partner. Ein Schäferstündchen am Kamin…, Elli plant nach Jahren mal wieder zu Malen…

Foto: Niederdeutsche Bühne AHrensburg/hfr

Während Elli und Georg gemütlich im Wohnzimmer sitzen, bricht der Tornado los.Als erstes kommt der Sohn Michael (Mario Loleit), der seinen Job verloren hat und ein absolutes  Mathe-Genie ist, ins heimische Gefilde zurück. Danach kommt Elmar (Dennis Klimek) und sucht Trost unter Mutters Flügeln, weil ihn seine Freundin verlassen hat. Zu guter Letzt platzt die Freundin Jenny( Antje Körner) vom jüngsten Sohn Robert dazu und wirbelt die Herrenriege durcheinander. Michael bringt mit seinen Biochemischen Versuchen fast das Haus zum Einsturz und Elmar betreibt Telefonterro. Elli stellt fest“ wi hebbt keen Kinner groot trocken, dat sünd Bumerangs“. Georg und Elli wanken zwischen Wut und Resignation hin und her, wo die üblichen Sätze fallen „ Ik maak jem dat heel un deel klor: Wi hebbt dat Kummando…“ Bis Elli der Kragen platzt!

Für den reibungslosen Ablauf hinter der Bühne sorgen Rita Witten (Inspizienz),Käthe Hotz (Souffleuse), Anke von Hein (Maske) und in der Technik Mathias Horsch, Andreas Köhler sowie Bühnenbau Mario Loleit und Jan Rühling.

Die Aufführungen finden am 2./3.11.2017 sowie am 10.11.2017 jeweils um 20.00 Uhr im Alfred Rust Saal (Selma –Lagerlöf-Gemeinschaftsschule), Wulfsdorfer Weg 71, 22926 Ahrensburg statt.

Die Karten kosten 7-12 Euro und sind ab dem 12.10.2017 an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg, Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide, Tel. 04532/20800 (zzgl. 10% Vorverkaufsgebühren), sowie an der Abendkasse erhältlich.

Ermäßigungen und Abomodelle bei der Niederdeutschen Bühne Ahrensburg:

Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 80% erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung. Sofern das Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson ebenfalls eine zu 50% ermäßigte Karte. Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende (bis zum 30. Lebensjahr) erhalten gegen Vorlage ihres Ausbildungsausweises 50 % Ermäßigung auf den Karten-Einzelpreis.

Mit dem Wahlabo erhalten sie vier Gutscheine, die Sie ganz nach Belieben bei einer der noch folgenden Aufführungen einsetzten können. So können Sie viermal alleine, zweimal zu zweit oder auch einmal zu viert ins Theater gehen. Dabei sparen Sie bis zu 23% gegenüber dem Karten-Einzelpreis Bei Interesse wende Sie sich bitte an unser Kartenbüro: Hans-Jochim Eggers, Hamburger Straße 63, Ahrensburg, (04102) 82 36 29, Email: karten-nbahrensburg@web.de

Weitere Informationen, auch zu den nächsten Aufführungen, finden Sie im Internet unter www.nb-ahrensburg.de

Bad Oldesloe

Schwedischer Kinder-Bestsellerautor liest in Bad Oldesloe

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Widmark
Foto: Ulrica Zwenger/hfr

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 21. Februar kommt der international renommierte schwedische Autor Martin Widmark nach Stormarn und präsentiert sein gerade erschienenes Buch aus der beliebten LasseMaja-Reihe: „Das Feriengeheimnis“ (Ueberreuter Verlag, ET 16.2.2018) ist ein Rätsel- und Mitmach-Buch für Kinder ab 8 Jahren. Der neue Band aus der schwedischen Krimi-Reihe für Kinder enthält zudem viele spannende Rätsel und Mitmachseiten – eine Anleitung zum Schreiben von Geheimbotschaften, ein Valleby-Quiz, eine Schatzsuche und das Lieblingsrezept aus dem berühmten Valleby-Café Panini und Bernard zum Nachbacken.

Der charismatische Autor präsentiert die neuen Abenteuer der Detektive Lasse und Maja in einer besonderen, interaktiven Leseshow, in der die Zuhörer eingebunden werden. Oldesloe ist nach Berlin die zweite Station der Buchpremiere. Widmark wird zusätzlich aus seinem poetisch-märchenhaften Buch „Linas Reise ins Land Glück“ (Ars Edition, 2017) lesen. Die zwei Lesungen im Kreistagssitzungssaal im Rahmen der Ausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ sind bereits mit rund 200 Kindern komplett augebucht.

Wer den Autor aber dennoch gerne live erleben möchte, kann am selben Tag um 14 Uhr den kostenfreien Workshop zum Thema „Leseförderung in Schweden – Erfolgsautor Martin Widmark über Kinder, Bildung und die Lust am Lesen“ im Bibliotheksraum der Literaturausstellung besuchen. Martin Widmark gilt als einer der bedeutendsten schwedischen Kinderbuchautoren. Seit 2008 sind seine Bücher die beliebtesten Werke in Schwedens Büchereien und schon elf Mal in Folge erhielt Martin Widmark den Children’s Own Award. Seine Bücher sind stetig auf Bestsellerlisten zu finden, bekamen ausgezeichnete Kritiken und wurden schon in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

Bevor Widmark ein „Vollzeit-Autor“ wurde, unterrichtete er als Lehrer in einer Mittelschule und war Schwedischlehrer für Immigranten. Er schrieb auch einige Lehrbücher. Außer dem „Detektivbüro LasseMaja“ schreibt er weitere Kinderbuchserien, Kinderlieder und Lernhilfen. In dem zweistündigen Workshop, der sich an Pädagogen, Bibliothekare, Erzieher, Lehrer, Eltern und weitere Interessierte richtet, nehmen er und Grit Thunemann (Referentin für Kultur der Schwedischen Botschaft Berlin) die Teilnehmer mit in die Möglichkeiten und Praxis der schwedischen Leseförderung.

Rum for Bärn
Foto: Frackmann/hfr

Im Workshop wird ebenfalls das bekannte Bibliothekskonzept „Rum för Barn“ („Raum für Kinder“) des Stockholmer Kulturhuset mit vielen Praxisbeispielen erläutert. Besonders betont werden hierbei die aktive Einbeziehung der Kinder und die Orientierung an ihrer Lebenswelt.

Auch in der Oldesloer Ausstellung wurde ein Bibliotheksraum nach diesem Konzept eingerichtet. „Das Konzept des ‚Rum för Barn‘ in der Ausstellung geht auf und ist sehr erfolgreich. Wir beobachten die Besucher, sowohl Familien als auch Kindergruppen, dabei, wie sie sehr entspannt, aufmerksam, vertieft und interessiert die Bereiche in dem Raum nutzen. Er lädt allein durch seinen gemütlichen Aufbau, die verschiedenen Bereiche und das vorgehaltene Lese- und Kreativangebot dazu ein, sich dort gerne aufzuhalten und zurück zu ziehen“, berichtet Kulturreferentin Tanja Lütje.

Dieses kindzentrierte Bibliothekskonzept als auch Erfahrungsberichte zur Leseförderung in Schweden werden Widmark und Thunemann den Teilnehmern in dem praxisnahen Workshop im ‚Rum rum för Barn‘ der Ausstellung direkt vor Ort vermitteln. Die Veranstaltungen mit Martin Widmark finden in Kooperation mit der Schwedischen Botschaft Berlin statt. Sie sind kostenfrei, um verbindliche Anmeldung wird gebeten: kultur@kreis-stormarn.de.

 

 

 

 

 

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Bad Oldesloe

Figurentheater Festival zeigt „Petterssons Feuerwerk für den Fuchs“

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Figurentheater: „Petterssons Feuerwerk für den Fuchs“. Foto: marotte Figurentheater

Bad Oldesloe – Im ganzen Kreis zieht das Stormarner Figurentheater Festival jährlich im Februar viele Besucher in seinen Bann.

Am Donnerstag, den 22. Februar 2018 um 16 Uhr ist in diesem Rahmen auch das Marotte Figurentheater aus Karlsruhe mit „Petterssons Feuerwerk für den Fuchs“, nach dem bekannten Kinderbuch von Sven Nordqvist, zu Gast im KuB Bad Oldesloe.

Der Nachbar Gustavsson ist mit seinem Hund Bello auf der Jagd nach dem Fuchs, der ihm ein Huhn geklaut hat. Auch Pettersson soll sein Gewehr bereithalten. Doch Findus ist der Meinung, dass man Füchse nicht erschießen soll, sondern reinlegen. So lassen sich Pettersson und Findus einiges einfallen, um den Fuchs zu verjagen. Ein explodierendes Huhn, ein Feuerwerk und ein spukender Kater – das müsste eigentlich reichen…

Das Stormarner Figurentheater Festival begeistert Groß und Klein vor allem durch herzliche, fantasievolle und vor allem erstklassige Stücke.

Das Kooperationsprojekt des Kulturzentrums Reinbek und des Kreises Stormarn wird gefördert von der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“.

Tickets sind online und in der Stadtinfo erhältlich. Kurzentschlossene können auch im KuB vor Veranstaltungsbeginn Tickets, sofern noch verfügbar,  erwerben.

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

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Kultur

Ahrensburg: Förderverein St. Johannes stellt Halbjahresprogramm vor

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Wanderausstellung. Foto: Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

Ahrensburg – Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg präsentiert sein neues kulturelles Programm für das kommende Halbjahr von Februar bis Juli. Seit fünf Jahren besteht der Förderverein St. Johannes Ahrensburg bereits. Seither gestalten die Mitglieder ein vielfältiges Programm aus kostenfreien Veranstaltungen. Durch Spendengelder schafft es der Verein, zum Erhalt der St. Johannes-Kirche einen erheblichen Beitrag zur Verfügung zu stellen.

Zu den Highlights des Programms zählt das Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ am Sonntag, 4. März, um 17 Uhr. Alljährlich haben junge, talentierte Nachwuchsmusiker so die Möglichkeit, ihr Können einem größeren Publikum zu präsentieren. Dabei handelt es sich um Musiker im Alter von 12 bis 18 Jahren, die bei dem regionalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ einen Preis gewonnen haben.

Eine musikalische Besonderheit des neuen Programms ist ein Auftritt des aus dem NDR Elbphilharmonie Orchesters heraus entstandenen Noah-Quartetts. Das Quartett wird am Pfingstsamstag, 19. Mai, um 19.30 Uhr in St. Johannes mit einem Benefiz-Konzert gastieren. Das Ensemble des weltweit auftretenden Orchesters besteht aus Michael Stürzinger, Bettina Bertsch, Alexandra Psareva und Erik Wenbo Xu. Präsentiert werden Werke von Ludwig van Beethoven und Maurice Ravel.

Auch geht die Veranstaltungsreihe „Instrumente stellen sich vor“ in die nächste Runde. Am Dienstag, 19. Juni wird Hauke Wendt, Leiter der Musicalschule Ahrensburg, Interessierten um 18 Uhr das Schlagzeug und dessen Aufbau, Klänge und Spieltechniken näher bringen. Die Veranstaltung findet in lockerer Atmosphäre auf der Empore statt.

Darüber hinaus unternimmt der Förderverein St. Johannes am 24. April eine ganztägige Busfahrt zu Kirchen des Architekten Otto Andersen. Die Fahrt beginnt um 8.30 Uhr in der Rudolf-Kinau-Straße und führt durch das frühlingshafte Schleswig-Holstein nach Lübeck-Kücknitz, Molfsee-Schulensee und Kappeln-Ellenberg. Denn in all diesen Orten stehen Kirchen des Architekten Otto Andersen, der auch die St. Johanneskirche entwarf.

Außerdem wird am Sonnabend, 5. Mai, im Anschluss an die um 18 Uhr beginnende Laienandacht – die Ausstellung „Neue Anfänge nach 1945? – Wie die Landeskirchen mit ihrer NS-Vergangenheit umgingen“ in der St. Johanneskirche eröffnet. Unter diesem Titel geht eine Wanderausstellung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland der Frage nach, wie der Neuanfang nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Kirche verstanden und in die Wege geleitet wurde. Betrachtet wird der Zeitraum zwischen 1945 und 1985. Auf Anfrage des Kirchengemeinderats Ahrensburg hat der Förderverein St. Johannes die Zuständigkeit für die Ausstellung übernommen. Bei der Eröffnung werden Ausstellungsleiter Dr. Stephan Linck von der Nordkirche sowie Propst Hans-Jürgen Buhl anwesend sein.

Das neue Programm enthält eine Vielzahl weiterer Wort- und Musikveranstaltungen ebenso wie Hinweise darauf, dass nach wie vor jeweils um 18 Uhr an jedem ersten Sonnabend eine durch Laien gestaltete Andacht und an jedem 3. Sonnabend eine Musikalische Vesper in St. Johannes stattfinden, die zur Besinnung einladen und bis zu 45 Minuten dauern. Auf Anfrage erhalten Interessierte auch die Broschüre mit allen Veranstaltungen des Fördervereins St. Johannes.

Weitere Infos zum Verein und seinen Tätigkeiten gibt es unter www.st-johannes-ahrensburg.de .

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