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Duett Kokett : Heimspiel für Altistin Helena Köhne

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Foto: Wäldele/hfr

Bad Oldesloe/Rümpel – Zurück zu den Wurzeln heißt es für die Altistin Helena Köhne, in Rümpel geboren und aufgewachsen, erhielt ihre Schul- und erste Gesangsausbildung in Bad Oldesloe. Jetzt ist sie auf den großen Opernbühnen der Welt zuhause. Am Sonntag, 22. Oktober, tritt sie um 18 Uhr mit ihrem Duett Kokett im Kultur- und Bildungszentrum auf.

„Ich komme immer gern wieder zurück nach Bad Oldesloe, schließlich habe ich hier meine allerersten Auftritte gehabt“, freut sich Helena Köhne auf ihr Konzert im KuB, das sie mit einem Besuch bei ihrem Vater in Rümpel verbinden kann. Gemeinsam mit ihrer Duettpartnerin Martina Jäger und begleitet vom Pianisten Gerd Jordan bringt sie eine spritzige Revue „mit viel Berliner Luft“ mit in die Travestadt.

„Wir nehmen die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise in die 20er- bis 40er-Jahre“, so die gefragte Konzert- und Opernsängerin, die mittlerweile mit ihrer fünfköpfigen Familie in Berlin lebt. Helena Köhne studierte nach ihrem Gesangsunterricht bei Maja Greiser-Albert in Bad Oldesloe zunächst am Hamburger Konservatorium, dann an der Universität der Künste in Berlin. Sie sang am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und gastiert regelmäßig im Theater Görlitz, im Hessischen Staatstheater Wiesbaden und bei den Eutiner Festspielen.

„Die Konzertbesucher erwartet ein beschwingter Abend“, verspricht Inken Kautter, Leiterin des Sachbereichs Kultur bei der Stadt Bad Oldesloe. Sie habe nicht nur das Renommee der ehemaligen Bad Oldesloerin Helena Köhne, sondern auch die Idee überzeugt, dass sich klassisch ausgebildete Sängerinnen einen Abend einmal ausschließlich der leichten Muse hingeben. Und das sehr lustvoll: Duett Kokett öffnet den berühmten Berliner Koffer und präsentiert lauter Seligkeiten vergangener Zeiten. Sie laden sich die Liebe ein, warnen vor Schlössern, die im Monde liegen, schwärmen für Waldemar, Benjamin und Hermann und wissen doch nicht, zu wem sie gehören. Glück bei den Frauen hat der Mann am Klavier, der ihnen allerdings nur ein kleines bisschen Liebe schenkt.

Tickets sind online und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

Termine: Sonntag, 22. Oktober 2017, 18 Uhr

Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

Preise: VVK: 18,50 € / 12,50 € (erm.), AK: 20,50 € / 14,50 € (erm.)

Bad Oldesloe

Er lebte für die Fairness: Schiedsrichterobmann Claus Oberlader ist tot

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Claus Oberlader verstarb im Alter von 73 Jahren. Foto: hfr

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband, der Kreisfußballverband Stormarn und die Schiedsrichtergemeinschaft Stormarn trauern um ihren langjährigen Kreisschiedsrichterobmann, Vorstandsmitglied und Schiedsrichterkameraden.

Im Alter von 73 Jahren verstarb am 3. Februar 2018 der langjährige Kreisschiedsrichterobmann Claus Oberlader. Seine Schiedsrichterkarriere begann im Jahr 1965 in der Schiedsrichtergemeinschaft Stormarn. Dabei hielt er über 53 Jahre nicht nur seiner Schiedsrichtergruppe, sondern auch seinem Heimatverein, dem SC Elmenhorst, ohne Unterbrechung die Treue.

Als Schiedsrichter war Claus Oberlader in den 60er und 70er Jahren auf den Plätzen im Land unterwegs und leitete Spiele bis zur Bezirksklasse Mitte. Auch als Beobachter konnte man ihn anschließend überall im Land antreffen, wo er die Leistung von unzähligen Unparteiischen in allen Landesspielklassen mit kritischem, aber immer auch fairem Auge betrachtete.

Im Jahr 1983 erfolgte für Claus Oberlader der Eintritt in den Schiedsrichterausschuss. Auch wenn er zunächst nur kommissarisch auf Grund eines Ausfalls als Schiedsrichteransetzer einsprang, entschied er sich schnell, diese Aufgabe längerfristig übernehmen zu wollen.

Im Jahr 2000 übernahm er schließlich die Führung seiner Schiedsrichtergruppe und wurde zum Kreisschiedsrichterobmann gewählt. Kraft seines Amtes wurde er so auch zum Beisitzer im Schiedsrichterausschuss des damaligen Bezirk IV des SHFV. Das Amt des KSO bekleidete er für die nächsten dreizehn Jahre bis 2013, ehe er sich entschloss, diese Aufgabe an jüngere Schiedsrichter weiterzugeben.

Die jüngeren Schiedsrichter und der Nachwuchs waren für Claus Oberlader immer ein besonderes Anliegen. Er setzte über seine gesamte Zeit als Schiedsrichter viel daran, die jungen Schiedsrichtertalente zu fördern und weiterzubringen. Dabei schreckte er auch nicht zurück, sich mühevoll in technische Neuerungen einzuarbeiten. Während andere Schiedsrichter sich mit der Digitalisierung des Fußballs, wie der Einführung des DFBnets, zurückzogen, hat Claus Oberlader sich noch in höherem Alter einen Laptop gekauft und sich intensiv in die für ihn neue Technik eingearbeitet. Immer mit dem Ziel, seine Schiedsrichtergruppe voran zu bringen.

Dieses Ziel erreichte er mit Bravour: Zahlreiche Schiedsrichter pfiffen in den Verbandsspielklassen, einige von ihnen zeitweise in der Oberliga und der Regionalliga, zwei von ihnen schafften sogar den Sprung in die 2. Bundesliga der Herren und zum FIFA-Assistenten bzw. die Bundesliga der Frauen.

Auch nach seiner aktiven Zeit als verantwortlicher KSO hat Claus Oberlader sich weiter engagiert. Bis zu seinem Tod war er wieder als Schiedsrichteransetzer tätig und engagierte sich für die, die ihm besonders wichtig waren: Die Jungschiedsrichter.

Für sein langjähriges Engagement wurde Claus Oberlader vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit der goldenen Ehrennadel des SHFV im Jahr 2012. Die Verleihung der DFB-Verdienstnadel konnte Claus Oberlader leider nicht mehr miterleben. Er verstarb kurz vor der Ehrung.

Claus Oberlader hat sich um das Schiedsrichterwesen in Schleswig-Holstein und dem Kreis Stormarn verdient gemacht und viel für dessen Förderung und Entwicklung geleistet.

Sein letzter Pfiff mag nun verhallt sein, doch in den Herzen der Stormarner Fußballer wird sein Andenken in Ehren weiterleben.

Der Vorstand des KFV Stormarn

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Vermisste Hamburgerin (16) in Algerien in Obhut genommen

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Die vermisste 16-Jährige wurde in Algerien gefunden und in Obhut genommen.
Foto: Polizei HH/hfr

Hamburg – Die seit dem 02.12.2017 vermisste Juliane H. aus Hamburg konnte  in der algerischen Stadt Blida lokalisiert und von den zuständigen Behörden in Obhut genommen werden.

Die Polizei Hamburg wurde vom Bundeskriminalamt als Zentralstelle für den Informationsaustausch über die Inobhutnahme von Juliane H. informiert. Gegenwärtig wird noch geprüft, wann eine Rückführung nach Deutschland erfolgt.

Weitere Angaben zu dem Aufenthalt der Vermissten in Algerien und ihrer Inobhutnahme können derzeit nicht gemacht werden.

Die Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamts (LKA 114) dauern an.

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Betonplatten auf den Gleisen : Bundespolizei ermittelt

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Symbolfoto: SL

Ahrensburg –  Am Montagabend ( wir berichteten ) kam es zu einem schweren Eingriff in den Bahnverkehr zwischen Hamburg und Ahrensburg. Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg verspürte ein Triebfahrzeugführer (48)  gegen 18.13 Uhr an seinem Triebfahrzeug eines RE-Zuges auf der Fahrt von Hamburg nach Ahrensburg auf Höhe der Straßenbrücke Höltigbaum(HH-Rahlstedt)einen Schlag.

Umgehend leitete der Triebfahrzeugführer bei ca. 120 km/h eine Schnellbremsung ein; in dem Zug befindliche Fahrgäste (ca.200) wurde nach jetzigem Sachstand nicht verletzt.

Über die DB-Notfallleitstelle wurde die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg über den Vorfall informiert. Umgehend erreichten mehrere Funkstreifenwagen den Einsatzort.

Nach intensiver Absuche des Einsatzortes konnte festgestellt werden, das ein oder mehrere bislang unbekannte Täter Betonstücke (ca. 15×15 cm) auf die Schienenköpfe beider Richtungsgleise gelegt hatten.

Durch das Überfahren der Betonstücke wurde der Schienenräumer am Triebfahrzeug beschädigt. Der Triebfahrzeugführer konnte nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen mit dem entsprechenden Zug die Fahrt fortsetzen.

Für die Einsatzmaßnahmen mussten die entsprechenden Gleise von 18.13 Uhr bis 19.28 Uhr gesperrt werden. Über Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Auskünfte gegeben werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr.: 040-6699505555 (Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg)zu melden.

 

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