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Bad Oldesloe

Stadtlogo: Wird jetzt ohne Öffentlichkeit weiter diskutiert?

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Geht es nach der Verwaltung, könnte die Beratung über einen Nachfolger des Oldesloe-Logos demnächst im Dunklen stattfinden. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Die Diskussion um das vorgestellte Oldesloer Stadtlogo gipfelte im Hauptausschuss in einem Streit zwischen der Agentur und Lokalpolitikern. Jetzt hat Bürgermeister Jörg Lembke eine Beratung unter Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt. Kritik kommt von der SPD.

Eigentlich sollten in der jüngsten Sitzung des Oldesloer Hauptausschuss ein paar kleine Änderungen diskutiert werden. Doch daraus wurde ein Schlagabtausch zwischen Tim Krüger von der Agentur Orange Cube und politischen Vertretern. Die sachliche Auseinandersetzung geriet dabei völlig in den Hintergrund.

„Ich war schon geneigt zu beantragen, dass wir das alte Logo behalten“

„Der Gipfel war dann der Satz, dass der Hauptausschuss nicht das richtige Gremium sei, über das Logo zu entscheiden“, sagt Maria Herrmann (SPD). Die Lokalpolitikerin zeigt sich nach der Sitzung frustriert über den „energiefressenden Verlauf“ der ganzen Diskussion: „Ich war schon geneigt zu beantragen, dass wir das alte Logo behalten.“ Auch habe der Vortrag der Agentur nicht viel Neues gebracht.

Nach der Eskalation im Hauptausschuss hat Bürgermeister Jörg Lembke den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt. Doch der Antrag scheiterte aber an einer dafür nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit. Innerhalb von zwei Wochen muss die Verwaltung die Gründe für eine künftige nichtöffentliche Beratung belegen.

Dieses Vorgehen stößt auf Kritik. Herrmann: „Wenn die Bürger bei dem Thema so abgehen, haben sie auch das Recht, der Diskussion zu folgen.“ Auch fehle es ihr in der Ausschreibung bislang an Transparenz. So ist bislang nicht bekannt, unter welchen Kriterien die Logos ausgewählt wurden. Ihretwegen könnten die Logos auch mit Preisschild und ohne Nennung der Agentur beraten werden.

„Es geht uns darum, die Agenturen vor Schaden zu schützen“

Die Stadtverwaltung sieht unterdessen keine andere Möglichkeit für eine friedliche Auseinandersetzung mit den Logo-Vorschlägen, als die hinter verschlossenen Türen. „Es geht uns darum, die Agenturen vor Schaden zu schützen“, sagt Agnes Heesch vom Stadtmarketing. Auch wenn eine kritische Auseinandersetzung mit den Entwürfen ja durchaus gewünscht sei.

In diesem Fall ist das offensichtlich nicht geglückt. Hendrik Holtz (Die Linke) zeigte sich nach dem Vortrag und den von Krüger getätigten Äußerungen außer sich: „Ich bestehe auf einer Entschuldigung des Unternehmens.“

Bad Oldesloe

Überschwemmung ruiniert Badesaison am Poggensee

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Die überschwemmte Liegewiese am Poggensee. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Badesaison am Poggensee war ein Reinfall. Das Oldesloer Freibad verzeichnete in diesem Jahr nur 7500 Gäste. Damit brachen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte ein. Es ist die Folge eines regnerischen Sommers – und eines verstopften Abfluss.

Ein großer Teil der Liegewiese war den kompletten Sommer überschwemmt und blieb gesperrt. Zu ungemütlich für viele Badegäste. Auch im nächsten Jahr wird der Erfolg der Badesaison am Poggensee noch mehr als sonst vom Wetter abhängen.

Sandfang soll erst 2019 gebaut werden

„Wir sind selbstverständlich bemüht, dass wir das Freibad offen halten“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Die Entwässerung solle verbessert werden. Doch zur Saison 2018 ist damit noch nicht zu rechnen.

Bei starken Regenfällen fließt das Wasser von der Liegewiese normalerweise über die Poggenbek ab. Doch die Abflüsse sind regelmäßig verstopft und können größere Wassermassen nicht mehr verarbeiten. Ein sogenannter Sandfang soll Abhilfe schaffen und grobes Material fernhalten. Doch die Konstruktion soll erst 2019 installiert werden.

Außerdem müsste zwei Bachläufe im angrenzenden Naturschutzgebiet ausgebaggert werden. Doch der Umweltausschuss hat Bedenken. Einen Beschluss, der das erlaubt, gibt es noch nicht.

Überschwemmungen sind auf der Liegewiese des Poggensee-Freibad nichts ungewöhnliches. Doch so groß wie in dieser Saison waren die Auswirkungen noch nie. Zeitweise reichte auch das Wasser des Sees bis an die Liegewiese heran und überschwemmte den Sandstrand.

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Bad Oldesloe

„Landmarkt“ wird vorerst letzter verkaufsoffener Sonntag in Bad Oldesloe

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Geschäftsleute laden zum Landmarkt ein: Hans-Jörg Steglich, Eva-Marie Bruszies, Maik Neudeck, Marco Schmidt und Sebastian Hagen. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Es ist der vorerst letzte verkaufsoffene Sonntag in Bad Oldesloe: Am 5. November organisiert die Interessengemeinschaft Handel (IGH) den „Landmarkt“ in der Fußgängerzone und wird sich anschließend auflösen. Ob es im nächsten Jahr verkaufsoffene Sonntage geben wird, ist noch unklar.

„Die Organisation der verkaufsoffenen Sonntage ist mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden, den wir mit der Anzahl an Beteiligten nicht mehr leisten können“, sagt Marco Schmidt von der IGH. Zuletzt hatten sich nur noch sieben Einzelhändler in der Interessengemeinschaft aktiv beteiligt.

„Landmarkt mit Gourmetmeile“ am 5. November

Sozusagen als Ausstand plant die IGH einen von der Oldesloer Marktgemeinschaft gestalteten Landmarkt mit Gourmetmeile. Die Geschäfte öffnen am Sonntag, 5. November, von 12 bis 17 Uhr.

In herbstlichem Ambiente sollen die Besucher auf dem Marktplatz zur Jahreszeit passende Gerichte schlemmen und anschließend in den offenen Geschäften shoppen gehen können.

Auf das bislang traditionell von dem Oldesloer Gastronom Rainer Hinz präsentierte Grünkohlessen werden die Besucher allerdings verzichten müssen. „Nach dem letzten Mal hatte er bereits angekündigt, sich nicht erneut zu beteiligen“, so Schmidt. Daher habe die IG Handel das Konzept angepasst und einen externen Anbieter verpflichtet.

In der Hindenburg- und Mühlenstraße werden ein paar Stände von Oldesloer Vereinen und Einzelhändlern zu besichtigen sein.

Auf der Hude wird wie üblich ein Kinderkarussell aufgebaut und bei einem Wettbewerb müssen Teilnehmer in der Fußgängerzone versteckte Kürbisse finden. Die Gewinner erhalten einen von vier Präsentkörben. Die dafür nötigen Coupons werden im Modehaus Rohde verteilt.

Für den musikalischen Part hat die IG Handel einen alten Bekannten eingeladen, den Entertainer Jörn Langbehn alias „Küsten Jörn“. Marco Schmidt. „Wir haben nach dem Fischmarkt im Mai immer wieder Anfragen bekommen und uns dann entschieden, ‚Küsten Jörn‘ ein weiteres Mal zu engagieren.“

Künftige Einkaufssonntage in Gefahr

Die Ankündigung, dass sich die Interessengemeinschaft Handel auflösen wird, sorgte bei der Stadtverwaltung für Überraschung. Die 16.000 Euro für nächstes Jahr sind bereits im Haushalt eingeplant. „Man wird jetzt Gespräche suchen müssen“, sagt Agnes Heesch vom Stadtmarketing.

Dass die neue Wirtschaftsvereinigung die Veranstalterrolle übernimmt, ist fraglich: Die will Einkaufssonntage lieber mit bestehenden Events kombinieren. „Wir sind aber gerne bereit, an Konzepten mitzuarbeiten“, sagt Vorstandsmitglied Nicole Brandstetter.

Die Zeit wird knapp: Ein neuer Organisator müsste noch in diesem Jahr Termine und Konzept vorlegen, um sie sich von der Stadtverordnetenversammlung genehmigen zu lassen.

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Bad Oldesloe

Fotoimpressionen: 20 Jahre „Stormarn Magic“

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Bad Oldesloe – Die Marching Band „Stormarn Magic“ feierte gemeinsam mit mehreren Gastvereinen das mittlerweile schon 20-jährige Bestehen. Nach einer Parade durch die Innenstadt ging es mit Konzerten und einer abschließenden Feier in der Stormarnhalle weiter. Ein echter Hit war die Tombola, deren 800 Lose schon früh ausverkauft waren. 

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