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Ahrensburg

Ahrensburg: Vollsperrungen für Asphaltarbeiten

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Straßensperrung
Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Die Stadt Ahrensburg wird auf der Strecke Lübecker Straße, Am Alten Markt und Große Straße zwischen Woldenhorn und der Kreuzung Am Weinberg Unterhaltungsmaßnahmen an der Fahrbahn vornehmen. Diese sind notwendig, um einen weiteren Verfall der Straße zu vermeiden.

Die Arbeiten werden in den Herbstferien vom 16.10.-30.10.2017 ausgeführt. Hierzu ist es leider erforderlich, die Fahrbahn vollständig zu sperren. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr und der Rettungsdienste wird bei Bedarf die freie Durchfahrt gewährleistet.

Die Geh- und Radwege sind von der Maßnahme nicht betroffen und können (eventuell mit temporären Einschränkungen) weiterhin genutzt werden. Die ansässigen Geschäftshäuser bleiben fußläufig jederzeit erreichbar.

Die von der Vollsperrung betroffenen Buslinien werden umgeleitet. ÖPNV-Nutzer werden gebeten, sich frühzeitig an den bestehenden Bushaltestellen zu informieren, welche Haltestelle als Ersatzhaltestelle für Sie in Frage kommt.

Bei hoffentlich günstigen Witterungsverhältnissen sollen alle Arbeiten am 30.10.2017 beendet sein.

Kultur

„Carion“ in Ahrensburg: Dieses Bläserquintett spielt ohne Noten und Hilfsmittel

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Das Carion Quintett spielt in Ahrensburg. Foto: hfr

Ahrensburg – Sie spielen auswendig ohne Notenständer auf einer leeren Bühne: Die Musiker des dänischen Bläserquintett „Carion“ revolutionieren in gewisser Weise die Kammermusikszene mit ihrem „barrierefreien“ Konzept.

Am Sonnabend, 4. November, treten die dänischen Musiker auf Einladung des Vereins Theater und Musik um 20 Uhr im Eduard-Söring-Saal (Waldstraße 14) in Ahrensburg auf.

Das 2002 gegründete Quintett ist Preisträger bei internationalen Wettbewerben, u. a. beim dänischen Rundfunk, in Turin und zweimal in Osaka, zuletzt 2014. Die faszinierende Präsentation weckt besonders auch das Interesse des jungen Publikums.

Unter dem Titel Mephisto stehen Werke von Franz Liszt (Mephisto Walzer; Grandes études de Paganini Nr. 6), Dmitri Schostakowitsch (Suite für Bläserquintett), Ferenc Farkas (Alte ungarische Tänze), Pēteris Vasks (Music for the Fleeting Birds) und W. A. Mozart (Serenade Es-Dur, KV 375) auf dem Programm.

Es ist das erste Konzert des Quintetts in Ahrensburg. Karten gibt es ab sofort für 17 bis 26 Euro in den MARKT-Theaterkassen in Ahrensburg, Große Straße 15a, und in Bargteheide, Rathausstraße 25, sowie an der Abendkasse.

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Kultur

Ahrensburg: Kunst-Vernisage in der St.Johannes-Kirche

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Foto: Babette Fischer/hfr

Ahrensburg – Der Förderverein St. Johannes veranstaltet am Sonnabend, 21. Oktober eine Vernissage. Ab 18.30 Uhr wird in den kirchlichen Räumen (Rudolf-Kinau-Straße 19) die Kunstausstellung dreier Künstler aus der Umgebung eröffnet. Zu sehen sind Bilder sowie Metall- und Holzobjekte. Zum zweiten Mal dient die St. Johanneskirche künstlerischen Zwecken im Rahmen einer Ausstellung. Somit wird Kunstschaffenden eine Fläche zur Präsentation ihrer Werke gegeben.

Gezeigt werden unter anderem Arbeiten von Babette Fischer. Die Ahrensburgerin arbeitet bereits seit vielen Jahren als bildende Künstlerin, zeigte ihre Werke in Galerien und auf Kunsthandwerkermärkten im norddeutschen Raum. Die 53-Jährige beschäftigt sich mit der Gestaltung von Bild, Skulpturen und Objekten. Ihren Schwerpunkt setzt sie auf die Metallverarbeitung. Geschmiedet, geschweißt oder aus Fundstücken zusammengesetzt, entstehen so Skulpturen für Haus und Garten. Vertraute Formen werden zu phantastischen Gebilden, neben Metall auch aus Holz.

„Jedes meiner Objekte hat seine eigene Geschichte“, sagt Babette Fischer. Im Rahmen der Vernissage bietet sich den Besuchern die Gelegenheit, die Hintergründe zu den Werken wie auch Informationen zu dem Werdegang der Künstler zu bekommen.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Gastronomie auf Mitarbeitersuche

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Foto: Schröder/Agentur für Arbeit/hfr

Ahrensburg –   Es ist nicht einfach heutzutage richtig gutes Personal zu bekommen. Das weiß auch die Gastrobranche. Einen neuen Weg, um Mitarbeiter zu finden, beschritten daher neun Stormarner Gastronomiebetriebe mit der ersten „Gastro-Meile“ in Ahrensburg.

Gemeinsam von der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, Jobcenter Stormarn und dem DEHOGA-Kreisverband Stormarn organisiert, trafen sich Hotel- und Restaurantbetriebe mit Arbeitsuchenden, um über ihre Jobangebote zu informieren und die Bewerber kennenzulernen.

Die Branche boomt und braucht weiter Personal“, erklärt Axel Strehl, Gastgeber der Gastro-Meile und zugleich Präsident des schleswig-holsteinischen Hotel- und Gaststättenverbandes. „Deshalb beschreiten wir mit der heutigen Gastro-Meile einen neuen Weg, um im direkten Gespräch mit Arbeitsuchenden über unsere Jobangebote zu informieren.“

70 bei Arbeitsagentur und Jobcenter gemeldete Bewerber kamen auf Einladung des Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur in das Restaurant Strehl nach Ahrensburg. „Unser Ziel ist es, sie im direkten Kontakt für eine Tätigkeit im Gastgewerbe zu begeistern. Dort sind aktuell 81 Stellen im Kreis Stormarn vakant und es werden ständig serviceorientierte Mitarbeiter gesucht“, sagen Strehl und Jens Deglow, Leiter des Arbeitgeber-Service.

„Ausgebildete Fachkräfte zu finden, ist nicht einfach. Aber das Gastgewerbe ist offen für Quereinsteiger. Sie werden angelernt und haben perspektivisch gute Chancen.“

Guido Quast und Folke Kaempfe suchen gemeinsam weiteres Personal für die „Alte Rader Schule“.
Foto: Schröder/Agentur für Arbeit/hfr

So sucht zum Beispiel Folke Kaempfe, Geschäftsführerin der „Alten Rader Schule“ in Tangstedt, heute eine weitere Küchenhilfe, Servicepersonal und einen Küchenchef: „Unser Geschäft brummt und wir brauchen mehr Personal.“

Gemeinsam mit ihrem Restaurantleiter Guido Quast    führt sie heute die Gespräche. Sie hoffen, dass dem ersten Kontakt ein weiteres persönliches Treffen mit interessierten Bewerbern in ihrem Restaurant folgt. „Wir suchen langfristig weiteres Personal und bieten Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Haus.“ 

Viele Beschäftigte im Gastgewerbe sind ungelernt. Landesweit hat jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Bereich keine abgeschlossene Ausbildung. „Deshalb unterstützen wir ungelernte Mitarbeiter, die ihren Berufsabschluss nachholen wollen mit dem Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen“ (WeGebAU)“, so Deglow.

Abschließend erklären die beiden Organisatoren: „Wir hoffen auf die Folgewirkungen unserer Gespräche heute. Alle Betriebe sind bereit und offen, Interessierten einen Einblick in ihre Häuser und Praktika zu bieten. Wenn daraus in naher Zukunft dauerhafte Arbeitsverhältnisse entstehen, haben wir mit unserer heutigen Gastro-Meile unser Ziel erreicht.“

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