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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Gastronomie auf Mitarbeitersuche

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Foto: Schröder/Agentur für Arbeit/hfr

Ahrensburg –   Es ist nicht einfach heutzutage richtig gutes Personal zu bekommen. Das weiß auch die Gastrobranche. Einen neuen Weg, um Mitarbeiter zu finden, beschritten daher neun Stormarner Gastronomiebetriebe mit der ersten „Gastro-Meile“ in Ahrensburg.

Gemeinsam von der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, Jobcenter Stormarn und dem DEHOGA-Kreisverband Stormarn organisiert, trafen sich Hotel- und Restaurantbetriebe mit Arbeitsuchenden, um über ihre Jobangebote zu informieren und die Bewerber kennenzulernen.

Die Branche boomt und braucht weiter Personal“, erklärt Axel Strehl, Gastgeber der Gastro-Meile und zugleich Präsident des schleswig-holsteinischen Hotel- und Gaststättenverbandes. „Deshalb beschreiten wir mit der heutigen Gastro-Meile einen neuen Weg, um im direkten Gespräch mit Arbeitsuchenden über unsere Jobangebote zu informieren.“

70 bei Arbeitsagentur und Jobcenter gemeldete Bewerber kamen auf Einladung des Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur in das Restaurant Strehl nach Ahrensburg. „Unser Ziel ist es, sie im direkten Kontakt für eine Tätigkeit im Gastgewerbe zu begeistern. Dort sind aktuell 81 Stellen im Kreis Stormarn vakant und es werden ständig serviceorientierte Mitarbeiter gesucht“, sagen Strehl und Jens Deglow, Leiter des Arbeitgeber-Service.

„Ausgebildete Fachkräfte zu finden, ist nicht einfach. Aber das Gastgewerbe ist offen für Quereinsteiger. Sie werden angelernt und haben perspektivisch gute Chancen.“

Guido Quast und Folke Kaempfe suchen gemeinsam weiteres Personal für die „Alte Rader Schule“.
Foto: Schröder/Agentur für Arbeit/hfr

So sucht zum Beispiel Folke Kaempfe, Geschäftsführerin der „Alten Rader Schule“ in Tangstedt, heute eine weitere Küchenhilfe, Servicepersonal und einen Küchenchef: „Unser Geschäft brummt und wir brauchen mehr Personal.“

Gemeinsam mit ihrem Restaurantleiter Guido Quast    führt sie heute die Gespräche. Sie hoffen, dass dem ersten Kontakt ein weiteres persönliches Treffen mit interessierten Bewerbern in ihrem Restaurant folgt. „Wir suchen langfristig weiteres Personal und bieten Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Haus.“ 

Viele Beschäftigte im Gastgewerbe sind ungelernt. Landesweit hat jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Bereich keine abgeschlossene Ausbildung. „Deshalb unterstützen wir ungelernte Mitarbeiter, die ihren Berufsabschluss nachholen wollen mit dem Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen“ (WeGebAU)“, so Deglow.

Abschließend erklären die beiden Organisatoren: „Wir hoffen auf die Folgewirkungen unserer Gespräche heute. Alle Betriebe sind bereit und offen, Interessierten einen Einblick in ihre Häuser und Praktika zu bieten. Wenn daraus in naher Zukunft dauerhafte Arbeitsverhältnisse entstehen, haben wir mit unserer heutigen Gastro-Meile unser Ziel erreicht.“

Kultur

Plattdeutsche Klänge in der Matthias-Claudius Kirche

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Foto: Karen Kaufmann / hfr

Reinfeld – Am 13.Oktober, 19.30 Uhr, sind im Rahmen der „Plattdeutschen Tage“ Gerrit Hoss und sein Pianist Roman Schuler zu Gast in der Karpfenstadt.

Angefangen hat es bei Gerrit Hoss mit der Gitarre auf der Straße und einen Koffer voll Kleingeld vor sich. Immer unterwegs zwischen Westerland, Berlin und dem Süden Deutschlands. Irgendwann kamen dann die ersten Jobs auf dem Hamburger Kiez und Umgebung. Die Bühnen wurden größer und die Songwriter-Qualitäten des gebürtigen Schleswig Holsteiners nahmen mit jedem Album weiter zu.

Zeit, also auch in Reinfeld seine Fans zu besuchen. Er tritt am kommenden Freitag in der Matthias-Claudius-Kirche in Begleitung seines Pianisten Roman Schuler auf. Einlass ist um 19 Uhr, eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.  An der Abendkasse kostet die Karte 13,-€. Veranstalter ist der Heimatbund Stormarn in Zusammenarbeit mit der Stadt Reinfeld.

In der guten Akustik der Matthias-Claudius-Kirche erleben Freunde der plattdeutschen Sprache ein originelles Konzert: Eine Reise durch ein aufregendes Leben als Musiker. Durch raue Stürme auf hoher See, mediterrane Breitengerade und Einblicke in eine Seele, die stets dem Zeitgeist auf der Spur ist. Darüber hinaus findet sich mit „Dat du mien Leevste büst“ eine ganz neue Interpretation eines alten Volksliedes, die in dieser Form einen Hauch Hendrix, Doors und spontane Improvisationen der Band miteinander vereint. Musikalisch lässt sich die Musik in keine Schublade stopfen. Neben Up Tempo-Nummern wie „Dat olle Klavier“ gibt es Songs mit Ohrwurm-Charakter, jede Menge eingängige Hooks, Songs mit etwas Dreck und sphärische Lieder wie „Ik kann dat Meer sehn“ zu hören.

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Bad Oldesloe

Kein Herbstferienpass: Angebote für Kinder gibt es trotzdem

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Bad Oldesloe – Für den Spaß in den Herbstferien ist auch in diesem Jahr gesorgt – auch ohne von dem bislang von der Stadtverwaltung betreuten Herbstferienpass.

Schon eine lange Tradition hat der Oldesloer Ferienpass für Kinder ab fünf Jahre. Bereits seit über 25 Jahren wird alljährlich in den Sommerferien ein großes Mitmach- und Ferienangebot für Kinder vom Stadtjugendring, der Stadt und vielen Vereine, Einrichtungen, Firmen und Menschen in Bad Oldesloe zusammengestellt und für Kinder angeboten.

Aufgrund des personellen Engpasses im Sachbereich Jugendarbeit kann in diesem Jahr der Frühjahr- und Herbstferienpass nicht angeboten werden.

Viele Vereine und Verbände bieten dennoch in der Herbstferienzeit für Kinder und Jugendliche ein abwechslungsreiches Ferienprogramm an, das auf der jeweiligen Internetseite zu finden ist.

Auf der Homepage der Stadt Bad Oldesloe unter www.badoldesloe.de/ferienpass haben bereits einige Veranstalter ihr Ferienprogramm veröffentlicht.

Einrichtungen und Vereine können den Veranstaltungskalender der städtischen Homepage generell nutzen, um ihre Veranstaltungen und Angebote zu bewerben. Es lohnt sich also, immer mal wieder hineinzuschauen.

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Kultur

„Emporengespräche“: Neue Veranstaltungsreihe in Ahrensburg

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Foto: Klaus Tuch / hfr

Ahrensburg – Zuhören, fragen, gemeinsam nachdenken – wer mit anderen interessierten Menschen seine Gedanken in geselliger Runde austauschen möchte, ist bei den neuen Emporen-Gesprächen aus Sicht der Organisatoren genauen richtig- Der Fördervereins St. Johannes Ahrensburg lädt zu der Premiere dieser Veranstaltungsreihe ein. Das Konzept dahinter: Die „Emporen-Gespräche“ in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) widmen sich in loser Folge einem gesellschaftlich relevanten Thema.

„Auf der Empore über dem Kircheneingang werden in achtungsvoller persönlicher Zuwendung Fragen behandelt, die wert sind, bedacht zu werden. Die Gesprächsrunden sollen zum Nach- und Weiterdenken anregen“, heißt es in einer kurzen Zusammenfassung der Idee. 

Am 12. Oktober wird es ab 19.30 Uhr rund um das Thema „Politische Verantwortung“ gehen. Eine Thematik, die zurzeit besonders aktuell zu sein scheint.

„Jeder trägt sie, die Verantwortung für sein Handeln, Reden und Unterlassen. Aber was bedeutet politische Verantwortung für mich persönlich und in meinem Alltag? Und wie kann ich sie leben?“ Diese und weitere Fragen, die die Gesprächsteilnehmer diskutieren möchten, sollen Gegenstand des Abends sein.

Moderiert wird das Emporen-Gespräch von dem Fördervereinsmitglied und Ahrensburger Jan Hansen.

Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche. Weitere Infos zum Verein unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

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