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Ahrensburg

Nach Zeugenhinweis: Mutmaßlicher Tankstellenräuber in Ahrensburg festgenommen

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Ahrensburg – Er soll vor zwei Wochen mit einer Machete bewaffnet die Shell-Tankstelle in Ahrensburg überfallen haben: Die Polizei hat am Freitag einen 20-Jährigen Ahrensburger festgenommen.

Auf die Spur des mutmßlichen Räubers kamen die Ermittler durch den Hinweis eines Zeugen. Dieser hatte nach dem Fahndungsaufruf im Internet Lichtbilder entdeckt, die den Ahrensburger mit passender Bekleidung, Maskierung und Bewaffnung zeigten. Dadurch ergab sich der Anfangsverdacht gegen den 20-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft Lübeck erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen, der am Freitag vollstreckt wurde. In der Wohnung entdeckte und beschlagnahmte die Polizei sowohl die Täterbekleidung als auch die mutmaßliche Tatwaffe. 

Auch den Tatverdächtigen konnte die Polizei am Freitag festnehmen und noch am gleichen Tag dem Haftrichter vorführen. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. 

Dem 20-Jährigen wird vorgeworfen, vor zwei Wochen die Shell-Tankstelle in Ahrensburg überfallen zu haben. Der Täter trug eine Machete bei sich und bedrohte damit den Angestellten der Tankstelle. Da es sich um eine automatisierte Kasse handelte, konnte der Kassierer dem Räuber kein Geld übergeben. Daraufhin sperrte der  Täter den Mann in den Hinterraum der Tankstelle und plünderte das Schnapsregal. Die Angestellte konnte sich zwischenzeitlich befreien und die Polizei alarmieren. Trotz schnell eingeleiteter Fahndung konnte der Räuber zunächst entkommen.

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Ahrensburg

Reinbek/Ahrensburg: Großkontrollen gegen Wohnungseinbrüche

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Reinbek/Ahrensburg – In der Nacht vom 15.02.auf den 16.02.fanden durch zivile und uniformierte Einsatzkräfte verstärkte mobile Kontrollen in enger Kooperation mit dem Polizeikommissariat 37 der Hamburger Polizei und dem Zoll statt. Die Kontrollen begannen um 20:00 Uhr und wurden gegen 03:00 Uhr beendet.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag in Reinbek und Ahrensburg. Es waren in Schleswig-Holstein insgesamt 30 Polizeibeamte eingesetzt. Die widrigen, glatten Straßenverhältnisse trugen sicherlich zu dem ruhigen Verlauf, ohne besondere Vorkommnisse bei.

Es sind 114 Fahrzeuge sowie deren Insassen kontrolliert worden. Die aus den Kontrollen gewonnenen Erkenntnisse werden nun zunächst ausgewertet und fließen in die Ermittlungsarbeit zur Bekämpfung der Einbrüche ein.

Im Ergebnis geht die PD Ratzeburg davon aus, dass diese Einsätze nicht nur zum Rückgang der Fallzahlen beim Wohnungseinbruchdiebstahl geführt haben, sondern auch zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung beitragen werden.

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Ahrensburg

Ahrensburg: Jahresauftakt bei der „Engagierten Stadt“

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Foto: Roland Nethe/hfr

Ahrensbug – Rund 100 Besucher folgten der Einladung des Teams der „Engagierten Stadt Ahrensburg“ zum etwas anderen Neujahrsauftakt in das Peter-Rantzau-Haus. Wie im vergangenen Jahr begann der Abend mit einem Podiumsgespräch. Das Thema des Abends „Sorgloses Leben in Ahrensburg?“.

Gemeinsam mit Moderator Armin Diedrichsen (Marstall) gingen Helma Schuhmacher (Alzheimer Gesellschaft Stormarn), Imke Tegtmeier (Beherzt), Andre Grigjanis (Seniorenbeirat), Günter Feigl (SSC Hagen), Brigitte Sharp (Stadtverwaltung Ahrensburg, Fachdienst Soziale Hilfen), Monika Janetzke und Ulrike Reichle (Theaterprojekt Hort am Schloss ) – dieser Frage nach und gaben Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Die Podiumsdiskussion
Foto. Roland Nethe/hfr

Imke Tegtmeier (Beherzt– Stormarner Präventitionsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien) berichtete, das nicht alle Menschen in Ahrensburg sorglos ins neue Jahr starten konnten. Kinder psychisch erkrankter Eltern sind häufig besonderen Belastungen und Entwicklungsrisiken ausgesetzt, sie können keine unbeschwerte Kindheit erleben. Präventive Unterstützung für diese Kinder und Hilfen für die Familien sind daher von großer Bedeutung. Dennoch ist der Fortbestand des Projektes „Beherzt“ trotz des hohen Bedarfs auch nach vierjähriger Projektlaufzeit ungewiss.

Der Fachdienst Soziale Hilfen der Stadtverwaltung Ahrensburg hat täglich mit verzweifelten Einzelpersonen und Familien zu tun, die dringend eine Wohnung benötigen, so Brigitte Sharp. Aktuell sind 265 Personen obdachlos und 200 Wohnungsbewerbungen registriert. Die Stadt hat derzeit 514 öffentlich geförderte Wohnungen und davon bei 377 Wohnungen ein Belegungsrecht. Trotz Bewegung auf dem Wohnungsmarkt – Anfang Januar konnten 21 neue Wohnungen vom Verein Heimat bezogen werden und weitere entstehen bzw. sind in Planung – reicht es nicht um kurzfristig den Bedarf zu decken.

Die Stadtverwaltung ist daher permanent auf der Suche nach geeignetem Wohnraum und nutzt alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten um die Situation zu verbessern – aber am Ende ist man auf die Kooperation der Eigentümer angewiesen.

„Sorgloses Leben in Ahrensburg“ ist mit der Betroffenheit einer Demenzerkrankung sicher nicht zu erreichen, aber wir wollen mit unserem Engagement dafür sorgen, das Leben und den Alltag für diese Menschen erträglicher zu machen“, so Helma Schuhmacher von der Alzheimer Gesellschaft Stormarn.

Fit sein, gesund bleiben und Freude mit Gleichgesinnten erleben das bietet der SSC Hagen Ahrensburg seinen mehr als 1.500 Mitgliedern mit einem attraktiven Sportangebot an. Günter Feigl berichtete viele Mitglieder beginnen im Kindesalter und bleiben dem Verein auch später treu. Die geplanten Ganztagesschulen stellen den Verein jedoch vor die Herausforderung wie sie die Kinder und Jugendlichen künftig erreichen können?

Foto: Roland Nethe/hfr

Der Seniorenbeirat der Stadt Ahrensburg setzt sich für die Belange älterer Menschen in der Stadt ein – zum Beispiel durch die Teilnahme an Ausschusssitzungen, Beratung der Stadtverordneten oder der regelmäßigen Sprechstunde, in der alle Senioren ohne Voranmeldung Rat und Lösungshilfe finden können. Andre Grigjanis berichtete, dass der Seniorenbeirat aktiv gegen Einsamkeit und Einschränkungen im Alter arbeitet. Ein Ziel ist es zum Beispiel Vorurteile älterer Menschen gegenüber Smartphones abzubauen und die Chancen der neuen Medien den Bürger zu vermitteln.

Menschen aus vielen Nationen leben in Ahrensburg, damit die Integration bereits im Kindesalter gelingen kann muss man etwas tun so Monika Janetzke und Ulrike Reichle vom Hort am Schloss. „Im vergangenen Jahr haben wir ein Theaterprojekt initiiert welches die sprachliche Kompetenz und die Selbstwahrnehmung förderte. Es stärkte das Selbstvertrauen und die Gruppenarbeit. Nach den positiven Erfahrungen 2017 Jahr wird auch 2018 wieder für eine Gruppe von Schulkindern (41 Kinder aus dem 1. bis 4. Schuljahr, mit einem hohen Migrationsanteil) an einem Theaterprojekt gearbeitet. Unser Ziel ist eine langfristige Etablierung des „Kindertheaters im Hort am Schloss“. Dafür benötigen wir noch Unterstützer. Bereits 2017 war nur dank der Spendenaktion „Music for free“ und des „Marstalls“ die Realisation des Theaterprojektes möglich.“

Nach dem Podium ging es zum gemütlichen Teil mit viel Gelegenheit zu Gesprächen. Ein Dank geht an MiA (Musikschule in Ahrensburg) deren Schülerinnen und Schüler für musikalische Unterhaltung sorgten, sowie an das Peter-Rantzau-Haus für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und famila Ahrensburg für den kulinarischen Rahmen.

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Ahrensburg

Ahrensburg: FSJ bei der Stiftung für Völkerverständigung

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Clarissa und Sarah absolvieren ihr FSJ in Ahrensburg.
Foto: Dt. Stiftung Völkerverständigung/hfr

Ahrensburg – Ein Auslandsaufenthalt ist bei jungen Menschen begehrt. Das gilt nicht nur für Schüler, die für ein Jahr ins Ausland gehen wollen. Internationale Begegnungen sind auch ein attraktives Gebiet für engagierte Jugendliche hier. Die Deutsche Stiftung Völkerverständigung mit Sitz in Ahrensburg fördert den Schüleraustausch. Für das Freiwilligendienst-Jahr ab September 2018 bietet die Stiftung zwei Plätze. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Carmen Lau vom Vorstand der Stiftung betreut die FSJler. Sie sagt dazu: “Das Aufgabengebiet ist vielfältig und bietet gute Möglichkeiten, neue Menschen kennen zu lernen. Die Palette der Tätigkeiten umfasst die Arbeit in unserem Stiftungsbüro und die Mitwirkung an den bundesweiten „Auf in die Welt – Messen“ einschließlich der Teilnahme an den Messen vor Ort. 

Die FSJler arbeiten an den Internetseiten und dem Instagram-Auftritt der Stiftung. Die Stiftungsarbeit lernen sie auch bei der Auswahl unserer Stipendiaten kennen. Abgerundet wird das FSJ-Jahr durch regelmäßige Seminare mit anderen FSJlern in Schleswig-Holstein.“

Clarissa und Sarah sind nach ihrem Abitur im September 2017 zur Stiftung gekommen. Clarissa über ihre Erfahrungen: „Im letzten halben Jahr hatte ich die Chance schon viele neue, positive Erfahrungen zu machen und habe gelernt, offener und selbstbewusster auf Menschen zuzugehen“.

Das Fazit von Sarah: „Während meiner Zeit hier in der Stiftung bin ich nicht nur selbstbewusster und offener Menschen gegenüber geworden, sondern habe auch einen vielfältigen Arbeitsalltag kennenlernen dürfen. Das FSJ wird mir auch weiterhin wichtige Lektionen und Ratschläge für die Zukunft mitgeben und ich bin froh, dies in einer entspannten Atmosphäre tun zu können.“

Einzelheiten haben sie in einem eigenen Blog auf der Internetseite der Stiftung berichtet 

Der Einsatz der Freiwilligen in der Stiftung wird von der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig Holstein unterstützt; dort werden die Seminare organisiert. Interessierte Jugendliche können sich bis 31.03.2018 bei der Landesvereinigung bewerben

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