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Hamberge

Bei Rot auf die Straße gelaufen: Mädchen (10) in Hamberge schwer verletzt

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Symbolfoto: SL

Hamberge – Ein Kind wurde bei einem Verkehrsunfall in Hamberge schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei betrat das Mädchen (10) trotz Rotlicht für Fußgänger die Straße und wurde dann von einem Auto erfasst. 

Der Unfall ereignete sich am Frautag, 6. Oktober gegen 7.10 Uhr morgens auf der B75 in Hamberge. Eine Reinfelderin (18) befuhr mit ihrem VW Touran die Bundesstraße aus Reinfeld kommend in Richtung Lübeck. Nach derzeitigem Ermittlungsstand überquerte die 10-Jährige die Straße in Höhe einer Fußgängerbedarfsampel trotz Rotlicht für Fußgänger. Die Autofahrerin leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte den Wagen aber nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. 

Das Mädchen wurde durch den Unfall schwer verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. 

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Gute Nachrichten

Silberne Ehrennadel des DFV: Hamberger Feuerwehrmann Albert Iken geehrt

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Innenminister a.D. Stefan Studt (r.) und HBM Albert Iken (Mitte) wurden geehrt. Mit ihnen freuen sich DFV-Ehrenpräsident Hans-Peter Kröger, stellv. Landesverbandsvorsitzende Ilona Dudek und Landesgeschäftsführer Volker Arp.
Foto: Deutscher Feuerwehrverband/hfr

Berlin/Fulda – Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, Silber oder Bronze, Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille, Silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes und Medaille für Internationale Zusammenarbeit: Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat bei einer festlichen Ehrungsveranstaltung 35 Männer und fünf Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgezeichnet, die sich um das Feuerwehrwesen besonders verdient gemacht haben. Den würdigen Rahmen bot das Deutsche Feuerwehr-Museum in Fulda. Zwei der Geehrten kamen aus Schleswig-Holstein:

Aus Stormarn durfte sich Hauptbrandmeister Albert Iken aus Hamberge über die Auszeichnung freuen. Er erhielt die  „Silberne Ehrennadel“.  Mit diesem Ehrenabzeichen des Deutschen Feuerwehrverbandes werden Personen geehrt, die besonders aktiv und erfolgreich die Aufgaben und Ziele der Feuerwehrverbände gefördert haben. Ein solcher Mensch ist Albert Iken, der auf langjähriges Engagement zurückblicken kann. Ob in der Gemeindewehrführung oder als Amtswehrführer – seine Hilfe und Unterstützung für den Kreisfeuerwehrverband Stormarn war und ist beispielhaft und herausragend.

Auch Landesinnenminister a.D. Stefan Studt wurde ausgezeichnet. Er erhielt das Deutschee Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber Die zweithöchste Auszeichnung, die die Feuerwehren bundesweit zu vergeben haben, war eine Anerkennung für Studts Einsatz für das Feuerwehrwesen in seiner zeit als Innenminister. Exemplarisch nannte DFV-Präsident Hartmut Ziebs Studts Engagement für das Ehrenamt Feuerwehr, die erfolgreichen Bemühungen der gesetzlichen Absicherung nicht-unfallbedingter Gesundheitsschäden im Feuerwehrdienst, Erhöhung der Landesmittel zum Katastrophenschutz und eine sichere gesetzliche Regelung für die Feuerwehr-Kameradschaftskassen.

„In seiner Zeit als Innenminister des Landes Schleswig-Holstein setzte Stefan Studt Zeichen für die Feuerwehr, so Ziebs. Auf Bundesebene kam es unter anderem in seiner Zeit als Vorsitzender des Innenausschusses des Bundesrates zur guten Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband. Auch an der Basis engagiert er sich, etwa als förderndes Mitglied der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Rickert“, heißt es in der Laudatio.

Zu den ersten Gratulanten gehörten der schleswig-holsteinische DFV-Ehrenpräsident Hans-Peter Kröger, die stell. Landesverbandsvorsitzende Ilona Dudek und Landesgeschäftsführer Volker Arp, die mit nach Fulda gereist waren.

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Hamberge

Vertrag unterzeichnet: Hamberge einigt sich mit Land auf neuen Lärmschutz

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Minister Bernd Buchholz und Bürgermeister Paul Friedrich Beeck unterzeichnen den Vertrag. Foto: Fischer

Hamberge – In Hamberge könnte bald Ruhe einkehren: Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) und Bürgermeister Paul Friedrich Beeck (CDU) haben gemeinsam einen öffentlich-rechtlichen Vertrag unterzeichnet, der einen umfangreichen Ausbau der Schallschutzwälle entlang der Autobahnen festlegt.

Dabei musste Hamberge allerdings einige Abstriche in Kauf nehmen. Die Umsetzung wird noch Jahre dauern. „Wir hatten gefordert, dass ein großer Teil des neuen Lärmschutzes zeitgleich zum E-Highway errichtet wird“, sagte Bürgermeister Paul Friedrich Beeck vor der Vertragsunterzeichnung. Doch das sei nicht möglich gewesen, weil erst ein Planfeststellungsverfahren nötig sei.

Allein die Erstellung eines Umweltgutachtens wird mindestens ein Jahr dauern. Wenn alles gut läuft, kann der Bau des neuen Lärmschutzwalles frühstens in drei bis vier Jahren beginnen. „Das ist nicht optimal aber mit dem Vertrag haben wir jetzt eine Perspektive“, so Beeck.

Rechtsanspruch wäre 2018 verjährt

Das Land hatte schon vor Jahrzehnten eine Überarbeitung des Lärmschutzes zugesagt. Passiert ist seitdem nichts. Im nächsten Jahr wäre der Rechtsanspruch ausgelaufen.

Nachdem sich der Landtagsabgeordnete Claus Christian Claussen (CDU) beim Wirtschafts- und Verkehrsministerium für die Hamberger Belange stark machte, vereinbarte Bernd Buchholz einen Termin mit Gemeindepolitikern und dem Bürgermeister.

„Wir wollten eine vernünftige Lösung finden“

Minister Bernd Buchholz zeigte sich mit der Einigung zufrieden: „Wir wollten eine vernünftige Lösung finden, damit auf der einen Seite der E-Highway gebaut werden kann und auf der anderen Seite auch die Gemeinde Hamberge zu dem kommt, was versprochen worden ist.“ Durch die Vereinbarung könne jetzt das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und damit auch die Lärmschutzmaßnahme auf die Reise geschickt werden.

Die Lärmschutzmaßnahmen betreffen den Abschnitt der A1 zwischen der B75 und dem Autobahnkreuz Lübeck. Die Wälle samt Lärmschutzwänden sind dort insgesamt 4,40 Meter hoch. Sie sind damit ungeeignet, den Verkehrslärm angemessen von der benachbarten Wohnbebauung fernzuhalten. Durch die Lärmschutzmaßnahme sollen die Anlagen auf fast das Doppelte erhöht werden.

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