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Hamberge

Bei Rot auf die Straße gelaufen: Mädchen (10) in Hamberge schwer verletzt

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Symbolfoto: SL

Hamberge – Ein Kind wurde bei einem Verkehrsunfall in Hamberge schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei betrat das Mädchen (10) trotz Rotlicht für Fußgänger die Straße und wurde dann von einem Auto erfasst. 

Der Unfall ereignete sich am Frautag, 6. Oktober gegen 7.10 Uhr morgens auf der B75 in Hamberge. Eine Reinfelderin (18) befuhr mit ihrem VW Touran die Bundesstraße aus Reinfeld kommend in Richtung Lübeck. Nach derzeitigem Ermittlungsstand überquerte die 10-Jährige die Straße in Höhe einer Fußgängerbedarfsampel trotz Rotlicht für Fußgänger. Die Autofahrerin leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte den Wagen aber nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. 

Das Mädchen wurde durch den Unfall schwer verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. 

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Hamberge

Vertrag unterzeichnet: Hamberge einigt sich mit Land auf neuen Lärmschutz

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Minister Bernd Buchholz und Bürgermeister Paul Friedrich Beeck unterzeichnen den Vertrag. Foto: Fischer

Hamberge – In Hamberge könnte bald Ruhe einkehren: Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) und Bürgermeister Paul Friedrich Beeck (CDU) haben gemeinsam einen öffentlich-rechtlichen Vertrag unterzeichnet, der einen umfangreichen Ausbau der Schallschutzwälle entlang der Autobahnen festlegt.

Dabei musste Hamberge allerdings einige Abstriche in Kauf nehmen. Die Umsetzung wird noch Jahre dauern. „Wir hatten gefordert, dass ein großer Teil des neuen Lärmschutzes zeitgleich zum E-Highway errichtet wird“, sagte Bürgermeister Paul Friedrich Beeck vor der Vertragsunterzeichnung. Doch das sei nicht möglich gewesen, weil erst ein Planfeststellungsverfahren nötig sei.

Allein die Erstellung eines Umweltgutachtens wird mindestens ein Jahr dauern. Wenn alles gut läuft, kann der Bau des neuen Lärmschutzwalles frühstens in drei bis vier Jahren beginnen. „Das ist nicht optimal aber mit dem Vertrag haben wir jetzt eine Perspektive“, so Beeck.

Rechtsanspruch wäre 2018 verjährt

Das Land hatte schon vor Jahrzehnten eine Überarbeitung des Lärmschutzes zugesagt. Passiert ist seitdem nichts. Im nächsten Jahr wäre der Rechtsanspruch ausgelaufen.

Nachdem sich der Landtagsabgeordnete Claus Christian Claussen (CDU) beim Wirtschafts- und Verkehrsministerium für die Hamberger Belange stark machte, vereinbarte Bernd Buchholz einen Termin mit Gemeindepolitikern und dem Bürgermeister.

„Wir wollten eine vernünftige Lösung finden“

Minister Bernd Buchholz zeigte sich mit der Einigung zufrieden: „Wir wollten eine vernünftige Lösung finden, damit auf der einen Seite der E-Highway gebaut werden kann und auf der anderen Seite auch die Gemeinde Hamberge zu dem kommt, was versprochen worden ist.“ Durch die Vereinbarung könne jetzt das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und damit auch die Lärmschutzmaßnahme auf die Reise geschickt werden.

Die Lärmschutzmaßnahmen betreffen den Abschnitt der A1 zwischen der B75 und dem Autobahnkreuz Lübeck. Die Wälle samt Lärmschutzwänden sind dort insgesamt 4,40 Meter hoch. Sie sind damit ungeeignet, den Verkehrslärm angemessen von der benachbarten Wohnbebauung fernzuhalten. Durch die Lärmschutzmaßnahme sollen die Anlagen auf fast das Doppelte erhöht werden.

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