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Polizei und Feuerwehr

A20: Mit über 2 Promille von der Autobahn auf den Acker

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Heilshoop – Am 06.Oktober, gegen 16:45 Uhr, kam es im Verlauf BAB 20 in Fahrtrichtung Rostock zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrer alkoholisiert war.

Ein 45-jähriger Fahrer aus dem Raum Plön befuhr mit seinem Audi die BAB 20 aus Richtung Bad Segeberg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der Audi im Bereich Heilshoop auf der linken Fahrspur und überholte einen LKW. Im Verlaufe des Überholvorganges zog der Audi innerhalb seines Fahrstreifens immer weiter nach rechts, so dass er dem LKW sehr nahe kam.

Dann zog der Audi ruckartig nach links in Richtung Mittelschutzplanke, von dort wieder nach rechts und über beide Fahrstreifen. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug durchbrach den Wildschutzzaun und kam auf dem angrenzenden Acker zum Stehen.

Bei dem Unfall wurden keine Personen verletzt. Es kam zu keinem Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten Atemalkohol. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab 2,07 Promille. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern noch an. Der Führerschein des Audi-Fahrers wurde beschlagnahmt.

Hamburg

„Falsche Polizisten“ als Trickbetrüger enttarnt und festgenommen

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Beamte des Landeskriminalamtes 433 (Trickbetrug) vollstreckten gestern Morgen um 08:00 Uhr vier Haftbefehle und sechs Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts der Beteiligung an banden- und gewerbsmäßigen Betrugstaten mit dem modus operandi „falsche Polizeibeamte/Call-Center-Betrug“.

Bei den Verhafteten handelt es sich um einen 21-jährigen Deutsch-Türken, einen 22-jährigen Österreicher, einen 24-jährigen Deutschen und einen 29-jährigen Griechen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen werden den Verhafteten als Mitglieder einer Tätergruppe bislang vier Betrugstaten zugerechnet, welche sich gegen Menschen im Alter zwischen 74 und 90 Jahren richteten.

In allen Fällen erhielten die Geschädigten einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Hierbei bezogen sich die Täter auf Einbrüche oder andere Eigentumsdelikte in der Umgebung und fragten gezielt nach Vermögenswerten im Haus der Angerufenen.

Zur angeblichen Sicherung wurde dann ein ziviler Beamter zur Abholung von Bargeld und Wertgegenständen angekündigt.

Zur weiteren Täuschung wurden die Anrufe mit einer für den Angerufenen vorgetäuschten (behördenähnlichen) Telefonnummer getätigt (sogenanntes „spoofing“).

Lediglich in einem der vier Fälle ist es zu einer Vollendung der Tat mit einem hohen Vermögensschaden gekommen. Bei drei Fällen konnte eine Übergabe des Privatvermögens verhindert werden.

Durch intensive Ermittlungen konnten die Tatverdächtigen identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohn- und Meldeanschriften gegen die Beschuldigten.

Alle Personen angetroffen und verhaftet.

Der 29-jährige Grieche leistete bei seiner Verhaftung Widerstand.

Bei der Durchsuchung der Wohnungen wurden diverse Kommunikations- und Speichermedien als Beweismittel sichergestellt.

In der Wohnung des 29-Jährigen Griechen wurden außerdem folgende Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt:

– ca. 100 Gramm Ectasy – ca. 50 Gramm Amphetamine – ca. 100 Gramm
Haschisch – ca. 10 Gramm Kokain – ca. 40 Gramm Marihuana

Darüber hinaus wurden ein sogenanntes „Grow-Zelt“, Beleuchtungs- und Belüftungsgeräte sowie 2.500 Euro aufgefunden und sichergestellt.

Die Ermittlungen des LKA 433 dauern an. Insbesondere wird geprüft, ob die Beschuldigten für weitere Taten in Betracht kommen.

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Ahrensburg

Ahrensburger Kripo sucht Besitzer von Fundrad

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Foto: Kripo Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Anfang Oktober wurde durch die Kriminalpolizei Ahrensburg ein Mountainbike der Marke „Bulls Sharptail“ aufgefunden, welches aus einer möglichen Straftat stammt. Das Fahrrad, Hauptfarbe schwarz mit teilweise grün am Rahmen, ist mit einer 21-Gang-Schaltung ausgestattet.

Foto: Kripo Ahrensburg/hfr

Es verfügt über eine Rahmennummer, die mit den Buchstaben „SA“ beginnt. Ersten Ermittlungen zu Folge könnte das Fahrrad bei der Firma Fahrrad-Lange in Rahlstedt gekauft worden sein. Bislang konnte jedoch kein Eigentümer / Geschädigter ermittelt werden.

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer kann Hinweise auf den Eigentümer geben? Wer erkennt sein Fahrrad auf den Bildern wieder?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/8090

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Ahrensburg

Polizeiaktion gegen Einbrecher in Reinbek und Ahrensburg

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Symbolfoto: SL

Ahrensburg/Reinbek – Alle Erfahrungen zeigen, dass die Einbruchszahlen in der dunklen Jahreszeit zunehmen. Dem treten wir als Polizeidirektion Ratzeburg frühzeitig und aktiv entgegen.

Deshalb führte die Polizeidirektion Ratzeburg gemeinsam mit der Polizei Hamburg in den Abend- und Nachtstunden des 23.11. einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Form von Großkontrollen durch.

Insgesamt waren 60 Beamte aus allen Bereichen der PD Ratzeburg, unter anderem auch in ziviler Kleidung, im Einsatz. Ziel der mobilen Kontrollen war neben des präventiven Charakters der Polizeipräsenz auch eine nachhaltige Unterstützung der Ermittlungsarbeit durch das Erlangen von Informationen und Erkenntnissen, z. B. über reisende Täter sowie deren Strukturen.

Zur derzeitigen „Einbruchslage“ innerhalb der Polizeidirektion Ratzeburg zu der Stormarn gehört:

Trotz der saisonbedingt steigenden Anzahl von Einbrüchen bewegen sich die Fallzahlen 2017 noch unterhalb der Fallzahlen für den gleichen Zeitraum 2016.

Bis Mitte November kam es innerhalb der PD Ratzeburg zu 777 Wohnungseinbrüchen, im Gegensatz zu 972 Taten für den gleichen Zeitraum 2016. Dies ist ein erfreulicher Trend, den es gilt aufrecht zu erhalten

Bei den Kfz-Aufbrüchen sowie Diebstählen von Kraftfahrzeugen verzeichnen wir ebenfalls einen erfreulichen Rückgang im Vergleich zum Jahr 2016.

Lediglich bei Einbrüchen in Gewerbebetriebe sind die Zahlen im Vergleich zum Jahr 2016 annähernd gleich geblieben.

Wichtiger Hinweis Bei den genannten Zahlen handelt es sich um sog. Eingangszahlen. Dieser Wert kann sich im Laufe der Ermittlungen verändern und ist nicht vergleichbar mit den Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik.

Auch dieses Jahr kristallisiert sich erneut ein regionaler Tatschwerpunkt im südlichen Stormarn heraus. Aus diesem Grund konzentrierten sich die mobilen Kontrollen auf die Städte sowie das Umland von Ahrensburg und Reinbek.

Die Kontrollen begannen um 20.00 Uhr und wurden gegen 04.00 Uhr beendet.

Die PD Ratzeburg zieht ein positives Fazit zum Verlauf der Kontrollmaßnahme.

Es sind 185 Fahrzeuge sowie deren Insassen kontrolliert worden. Hierbei konnten einige Personen angetroffen werden, die hinsichtlich Einbruchskriminalität polizeilich einschlägig bekannt waren. Die aus den Kontrollen gewonnenen Erkenntnisse werden nun zunächst ausgewertet und fließen in die Ermittlungsarbeit zur Bekämpfung der Einbrüche ein.

Weiterhin ergab die Lageauswertung der PD Ratzeburg am heutigen Morgen, dass es in der vergangenen Kontrollnacht im Bereich Ahrensburg und Reinbek zu keinem einzigen Einbruch gekommen ist.

Das seitens der PD Ratzeburg gesteckte Ziel für die Kontrolle wurde somit umfänglich erreicht.

Auf der BAB 24 ist gegen 00.15 Uhr, nach Hinweis der Hamburger Polizei, ein massiv überladener (65% Überladung) Sprinter mit Ausfuhrkennzeichen angehalten worden. Im Fahrzeug befanden sich zwei Männer (20 u. 38 J. aus Osteuropa). Die Ladefläche war voll mit „Stückgut“ verschiedenster Art, u. a. Spirituosen und Werkzeuge. Auf Grund der Masse bestand der Verdacht, dass diese Gegenstände möglicherweise aus Diebstählen stammen könnten. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an. Die Ladung und das Fahrzeug wurden zunächst sichergestellt, die beiden Männer nach Feststellung der Identität wieder entlassen.

Neben dem erreichten Kontrollziel stellten die Beamten zusätzlich noch zwei Trunkenheitsfahrten sowie fünf Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss fest. Entsprechende Blutproben wurden entnommen.

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