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Hamburg

Lkw-Fahrer ignoriert Unfall-Absperrung und leistet Widerstand: Festnahme

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Unfall (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist ein 63-jähriger Kleinbusfahrer am Freitagmorgen auf der A7 in Hamburg-Moorburg eingeklemmt und leicht verletzt worden. Ein Berufskraftfahrer, der sich nicht an die Anweisungen der Polizeibeamten halten wollte, leistete Widerstand und wurde festgenommen.

Heute Morgen, um 02:40 Uhr, kam der 63-jährige Fahrer eines Mercedes Sprinter offenbar infolge regennasser Fahrbahn und überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Danach schleuderte der Kleinbus auf die Fahrbahn zurück und landete auf der Fahrerseite. Der Kleinbus-Fahrer wurde kurzzeitig im Sprinter eingeklemmt.

Der Verkehrsunfalldienst erschien zur weiteren Sachbearbeitung vor Ort. Ein 34-jähriger Polizeibeamter war mit einem Sicherungsfahrzeug zur Absicherung der Unfallstelle eingesetzt.

Zudem wiesen Schilder auf den Verkehrsunfall hin und sperrten den rechten Fahrstreifen durch ein rot gekreuztes Signal. Ein 49-jähriger Berufskraftfahrer befuhr mit seinem Betonmischer trotz dieser Sperrung den rechten Fahrstreifen bis auf die Höhe des Sicherungsfahrzeuges und forderte die Weiterfahrt ein. Der Beamte wies auf die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen der Feuerwehr, sowie die Verkehrsunfallaufnahme hin. Dem 49-Jährigen wurde die Weiterfahrt durch die Unfallstelle untersagt. Zur Ahndung der bereits begangenen Verkehrsordnungswidrigkeit forderte der Polizeibeamte die Aushändigung der Personalpapiere des Fahrers. Dieser ignorierte die Aufforderung des Polizeibeamten und kündigte seine Weiterfahrt an. Zur Verhinderung der Weiterfahrt und zur Identitätsfeststellung wurde der 49-Jährige festgehalten. Der Fahrer des Betonmischers leistete Widerstand und wurde hierauf durch den 34-jährigen Beamten und weitere hinzugerufene Polizeibeamte vorläufig festgenommen. Der Polizeibeamte wurde durch die Widerstandshandlung leicht am Mittelfinger verletzt. Der Berufskraftfahrer wurde nicht verletzt.

Sein Betonmischer wurde von einem Feuerwehrbeamten von der Autobahn gefahren. Die weiteren Ermittlungen werden vom Verkehrsunfalldienst geführt. Die Autobahn wurde für die Rettungsarbeiten teilweise voll gesperrt. Die Verkehrsbeeinträchtigungen waren mit der vollständigen Räumung der Fahrbahn um 04:27 Uhr beendet.

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Hamburg

Große Mengen Dopingmittel bei Kraftsport-Weltmeister gefunden

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Foto: Zollfahndung Hamburg/hfr

 Hamburg / Seevetal – Zöllner haben jetzt große Mengen unterschiedlicher Dopingmittel in Hamburg und im Landkreis Harburg sichergestellt. Die mehrmonatigen Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppe von vier Personen. Der vermeintliche Haupttäter war früher Weltmeister in einer Kraftsportdisziplin. Bei einer der weiteren Tatverdächtigen handelt es sich um die Lebensgefährtin des Verdächtigen. Auch sie war Inhaberin eines Weltmeistertitels im Kraftsport.

Im Dezember 2016 wurde die Wohnung des 25-jährigen Hamburgers schon einmal wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz vom Zoll durchsucht. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Beweismittel in diesem Verfahren stützten die Vermutung, dass er gewerbsmäßig mit Dopingmitteln handelte.

Die Zollfahnder hatten den Verdacht, dass der Beschuldigte, gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen, auch danach seinen illegalen Geschäften nachging. Er ließ sich durch das erste Verfahren nicht davon abbringen. Nach umfangreichen Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der Zoll nun das Dopingmittellager ausgehoben.

Der Wert der sichergestellten Dopingmittel beläuft sich auf mehr als 10.000 Euro. Der Tatumfang liegt mutmaßlich im hohen fünfstelligen Bereich.

An den vier Durchsuchungen in Hamburg und Seevetal waren mehr als 20 Beamte beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Hamburg dauern noch an.

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Hamburg

Öffentlichkeitsfahndung nach Messerangriff auf Ladendetektiv

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet mit einem Lichtbild aus einer Überwachungskamera nach zwei bislang unbekannten Männern, die am 05.10.2017 einen Ladendiebstahl in Hamburg Wandsbek begangen haben. Als sie vom Ladendetektiv angesprochen wurden, verletzte einer der Täter diesen mit einem Messer..

Die weiteren Ermittlungen wurden zwischenzeitlich von der Mordkommission (LKA 41) übernommen, da der Verdacht eines versuchten Mordes besteht. Die Ermittler werteten Videoüberwachungsmaterial aus und fahnden nun mit einem Bild nach den beiden Tätern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde dazu vom Amtsgericht ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Die beiden Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1 (griff den Detektiv mit dem Messer an)

-männlich -nordafrikanische Erscheinung -ca. 25 Jahre alt -180-190

cm groß -athletische Figur -hellbraune Jacke (ohne Kapuze) -Jeans

-hellblaue Umhängetasche -helles Basecap

Täter 2

-männlich -nordafrikanische Erscheinung -ca. 25 Jahre alt -180-190

cm groß -kurze, schwarze Haare -athletische Figur -dunkelbraune Jacke

mit Fellkragen

Während Täter 1 in Richtung des ZOB Wandsbek flüchtete, ist die Fluchtrichtung seines Mittäters derzeit unbekannt. Zeugen, die Hinweise auf die abgebildeten Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Kultur

„Geh20 – alles im Eimer“: Axel Richter stellt in Hamburg aus

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Axel Richter schiebt das Eimermobil. Foto: Axel Richter

Hamburg – In der Zeit vom 29.10. bis 19. November werden im Südschiff der Hauptkirche die Kunstobjekte „Hinderlich“ von Uwe Schloen und „Geh20 – alles im Eimer“- das Eimermobil von Axel Richter und Uwe Schloen ausgestellt.

„Hinderlich“

„In einem Kubus von 3x3x3m plätschert ein Springbrunnen vor sich hin. Man kennt dies aus diversen Vorgärten, seltener aus Kirchen. Dazu auch noch rotes Wasser – Blut, Wein assoziiert man schnell. Die Betrachtenden sind durch eine transparente Plastikschicht vom Springbrunnen getrennt. Ein strenger formeller Aufbau. Hinweis auf die blutige Kirchengeschichte? Ein Aktueller Beitrag zum Zustand der Welt?

(Uwe Schloen)

„Geh20 – alles im Eimer“

Die Künstler Axel Richter und Uwe Schloen zogen im Mai einen Handwagen mit 200 Eimern vom KunstHaus am Schüberg bis ins Zentrum von Hamburg. Die Entfernung betrugt exakt 20 km, deshalb der Titel „Geh 20“. Das Motto „Alles im Eimer“ ist mindestens zweideutig. Einerseits ein Hinweis auf die reich vorhandenen kulturellen, politischen, natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen der weltweit knapp 200 Nationen, die miteinander geteilt werden wollen, andererseits ein Hinweis darauf, dass die Welt droht, unwiderruflich aus den Fugen zu geraten. Eine Bildergeschichte legt Zeugnis von der besonderen Wanderschaft ab.

Künstlergespräch am 14. November, 19 Uhr mit Uwe Schloen und Axel Richter Begrüßung und Moderation: Astrid Kleist

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