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Bad Oldesloe

Uwetter-Chaos: So hat Sturmtief „Xavier“ in Stormarn und Hamburg gewütet

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Ein abgerissener Ast in der Oldesloer Innenstadt. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Sturmtief „Xavier“ hat im Norden stärker gewütet als erwartet. Polizei und Rettungskräfte waren über mehrere Stunden ausgelastet. Zwischen 13 und 17 Uhr zählte die Polizei im Kreis Stormarn 151 sturmbedingte Einsätze im Kreisgebiet.

In 61 Fällen sind Bäume auf Straßen gestürzt, fünf davon auf die A1. Außerdem wurden 16 Autos, Lastwagen und Wohnmobile von umstürzenden Bäumen beschädigt. Vier weitere sind auf Häuser gefallen. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Im Bereich Barsbüttel ist durch einen umgestürzten Baum eine Stromleitung gerissen, hier ist keine Person verletzt worden.

Im Bereich Siek ist ein Wohnwagen auf die Fahrbahn gerollt und wurde von den eingesetzten Polizeibeamten auf den Parkstreifen geschoben und gegen erneutes Wegrollen gesichert.

Die Oldesloer Feuerwehr musste gestern 33 Mal zu sturmbedingten Einsätzen ausrücken.

Auch dem Stormarner Nachbarkreis setze „Xavier“ Herzogtum Lauenburg gehörig zu. Hier kam es zu 74 Sturmeinsätzen. 42 Bäume mussten von Fahrbahnen geräumt werden, fünf Fahrzeuge und ein Haus wurden beschädigt. Ein Baum stürzte auf Bahngleise und störte für einige Zeit den Zugverkehr.

Mit voller Wucht traf das Sturmtief die Stadt Hamburg. Hier rückte die Feuerwehr 1200 Mal aus. Zehn Menschen wurden verletzt. Eine Person wurde getötet.

Der Bahnverkehr kam zeitweise völlig zum Erliegen. Das Personal der Rettungsleitstelle wurde aufgrund der Warnungen des Deutschen Wetterdienstes bereits am Vormittag nahezu verdoppelt, alle verfügbaren Notrufplätze wurden besetzt. Insgesamt nahmen 14 Kräfte zusätzlich eingehende Notrufe unter der 112 entgegen und disponierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren. 74 der insgesamt 86 freiwilligen Wehren und 15 Feuerwachen der Berufsfeuerwehr waren über Stunden im Dauereinsatz, um Gefahrenstellen zu beseitigen. 5 Züge des Technischen Hilfswerkes THW wurden in das umfangreiche Einsatzgeschehen eingebunden.

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Bad Oldesloe

Berufsschule informiert über Erzieher-Ausbildung in Teilzeit

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Bad Oldesloe – Im August 2018 beginnt erstmals die Erzieher-Ausbildung in Teilzeit an der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe (Schanzenbarg 2a).

Am Dienstag, dem 27. Februar, findet ab 19 Uhr ein Informationsabend zu diesem neuen Bildungsgang statt. Die Ausbildung in Teilzeit (Dauer 3,5 Jahre) ermöglicht es den Schüler/-innen, parallel zum Schulbesuch auch einer Berufstätigkeit, z. B. in einer Kindertagesstätte oder einer Jugendeinrichtung, nachzugehen. Damit richtet sich diese Weiterbildung auch an im sozialpädagogischen Bereich tätige Mitarbeiter/-innen sowie Quereinsteiger/-innen. Bewerbungen sind bis Mitte Mai möglich. Spätere Bewerbungen gehen in das Nachrückverfahren ein.

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Bad Oldesloe

Agentur für Arbeit informiert über Vorteile der dualen Ausbildung

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Bad Oldesloe – In der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 26. Februar bis zum 2. März werben die Agenturen für Arbeit unter dem Motto „Ausbildung klarmachen“ verstärkt für die duale Ausbildung. Dr. Heike Grote-Seifert betont Jugendlichen und Unternehmen gegenüber die Chancen und Vorteile.

„Auf der Suche nach den benötigten qualifizierten Mitarbeitern von morgen ist die Ausbildung junger Menschen der zentrale Baustein“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. „Unternehmen sichern sich insbesondere über die duale Ausbildung ihre Fachkräfte für die Zukunft, Jugendliche legen auf diesem Weg den Grundstein für ihre berufliche Karriere.“

Unternehmen: Nicht allein die Schulnoten entscheiden lassen

2.454 Ausbildungsplätze wurden im vergangenen Jahr im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe gemeldet – ein neuer Höchstwert seit dem Jahr 2011. „Die Unternehmen kennen die herausragende Bedeutung von Ausbildung für die Sicherung der Fachkräftebedarfe von morgen und wollen auch ausbilden. Dieses Engagement sollten sie auch dann unbedingt beibehalten, wenn eine Ausbildungsstelle in einem Jahr vielleicht mal nicht besetzt werden konnte“, sagt Grote-Seifert in Richtung der Ausbildungsbetriebe. “Melden Sie unserem Arbeitgeber-Service jetzt Ihre Ausbildungsstellen für den kommenden Ausbildungsbeginn, wenn Sie dies noch nicht gemacht haben. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach passenden Auszubildenden.“

Dabei sollten die Ausbildungsverantwortlichen aus Sicht der Agenturchefin jedoch nicht allein auf die Schulzeugnisse achten. Sie plädiert vielmehr dafür, Jugendlichen, die Chance zu bieten, in der Praxis zu überzeugen und ihre Eignung unter Beweis zu stellen. „Häufig zeigen sich Talente erst auf den zweiten Blick in der praktischen Arbeit. Zudem bieten wir Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen bei Bedarf auch Unterstützungsmöglichkeiten, die von einem der eigentlichen Ausbildung vorgeschaltetem Langzeitpraktikum über eine Begleitung durch erfahrene Coaches in der Ausbildungsphase reichen. Sprechen Sie ihren Ansprechpartner in unserem Arbeitgeber-Service hierzu an“, so Grote-Seifert.

Unter der kostenfreien Service-Hotline 0 800 / 4 5555 20 erreichen Unternehmen ihren Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter, um ihre Ausbildungsstellen zu melden oder sich zu den Unterstützungsmöglichkeiten beraten zu lassen.

Jugendliche: Beratungsangebote der Berufsberatung nutzen

Die allgemeine Tendenz zum Besuch weiterführender Schulen, um höhere Schulabschlüsse zu erreichen, stellt die Agenturchefin auch in den beiden Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg fest. „Aber nicht für jeden ist dies die richtige Entscheidung. Vor allem dann nicht, wenn es nur darum geht, sein bekanntes soziales Umfeld nicht aufgeben zu müssen, und eine praktische betriebliche Ausbildung den eigenen Talenten viel eher entsprechen würde. Oft ist den Jugendlichen und ihren Eltern zudem nicht bekannt, dass auch mit dem Abschluss einer Ausbildung ein höherer Schulabschluss erreicht werden kann“, sagt die Agenturchefin. „Anders als viele glauben, ist eine duale Ausbildung gerade keine Sackgasse. Denn der erfolgreiche Abschluss einer betrieblichen Ausbildung eröffnet den jungen Menschen hervorragende Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten.“ Deshalb ist eine duale Ausbildung aus Sicht von Grote-Seifert auch für Abiturienten interessant. „Gerade für praxisorientierte junge Menschen bieten sich hier Perspektiven, zum Beispiel über Weiterbildungen zum Meister, Techniker oder Betriebswirt nach einer Ausbildung. Oder man kombiniert gleich Ausbildung und Studium in einem Dualen Studiengang. Diese werden bei angehenden Abiturienten und Unternehmen zunehmend beliebter.“

Um den für sich richtigen Ausbildungsweg zu finden, sollten sich die Jugendlichen möglichst frühzeitig an die Berufsberatung wenden. „Unsere Berufsberater helfen, sich in dem breiten Angebot von 330 Ausbildungsberufen und fast 19.000 Studiengängen zu orientieren und den Weg zu finden, der zu einem passt“, so Grote-Seifert. Wichtig sei es auch, immer einen „Plan B“ zu haben und Alternativen zu planen, um nicht am Ende mit leeren Händen da zu stehen. „Auch hier unterstützen unsere Berater, damit niemand unnötig unter Druck gerät, wenn sich der ursprüngliche Berufswunsch oder der Wunsch, eine weiterführende Schule zu besuchen, nicht realisieren lässt“, erklärt die Agenturchefin. In diese Falle tappten junge Menschen nach ihrer Erfahrung leider immer wieder. „Dies hat zur Folge, dass sie am Ende mit leeren Händen da stehen, unnötige Warteschleifen drehen und wertvolle Zeit verlieren.“

Termine beim Berufsberater können über die kostenlose Service-Rufnummer 0 800 / 4 5555 00 oder per Mail an badoldesloe.151-u25@arbeitsagentur vereinbart werden.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ein Kaffee als kleine gute Tat

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Die „Kleine Bäckerei“ macht bei der Aktion mit.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Durch eine besondere neue Aktion, die es schon in anderen Städten gibt, kann man jetzt auch in Bad Oldesloe mit einer kleinen Geste ein Stück Nächstenliebe praktizieren. 

Seit dem 15.Februar gibt es im Cafe Eigenart und der Kleinen Bäckerei für Bedürftige die Möglichkeit, gratis einen Becher Kaffee zu bekommen. Damit das funktioniert, kaufen andere Kunden einen Kaffee extra und hängen den Bon an eine kleine Pinnwand im Cafe. Wer diesen Bon dann abnimmt und einsetzt, bekommt gratis einen Kaffee serviert.

Günter Knubbe, Vorstand im WIR für Bad Oldelsoe e.V. freut sich sehr, diese Aktion umzusetzen: „Davon wünsche ich mir viel mehr in Bad Oldesloe. Die Idee zur Aktion „Grundrecht auf Kaffee“ kam über Barbara Schleth zu uns, kurze Zeit später hatten wir Mitstreiter für die Sache gewonnen und sogar schon ein erstes Cafe, das die Aktion umsetzten wollte.“ erläutert Knubbe.

Auch im „Cafe Eigenart“ gibt es die Kaffeeaktion.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

„Wir haben uns die verschiedenen Aktionen in Deutschland angesehen und uns für die Realisierung mit der Bon-Pinnwand entschieden. So versuchen wir die Hemmschwelle, das Angebot anzunehmen, so gering wie möglich zu halten. Niemand muss fragen, ob es gerade einen Gratis-Kaffee gibt. Noch wichtiger war uns, dass die Aktion in der Mitte von Bad Oldesloe passiert. Kaffeetrinken ist in Deutschland ein Teil unserer Gemeinschaft, und darum ein Grundrecht für uns. Auch Bedürftige haben ein Recht auf Kaffee.“ erklärt Knubbe.

Das Café Eigenart in der Hamburger Straße 2 wird von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe betrieben. Die Werkstätten gehören zur Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie. „Als wir von der Aktion gehört haben, haben wir sofort gesagt, lass uns das machen“, erklärt Einrichtungsleiter Stephan Bruns. Die Aktion passe wunderbar zum Leit- Gedanken der Diakonie. Mitten in der Oldesloer Innenstadt arbeiten in dem Café Kolleginnen und Kollegen mit Handicap. Unter der Leitung von Konditormeister Karsten Peter Holst bietet sein Team von Montag bis Donnerstag Frühstück, wechselnde Mittagstische – wahlweise mit oder ohne Fleisch -, oder aber süße Leckereien aus der Backstube an. Jetzt wird das Angebot um das soziale Projekt „Grundrecht auf Kaffee“ erweitert. „Wir hoffen, dass sich viele unserer Gäste daran beteiligen“, so Bruns weiter.

Und auch in der „Kleinen Bäckerei“ gibt es den Gratiskaffee: Familie Ellmer hat sich in dem 2010 gegründeten Bäckereiunternehmen von Anfang an dem Backen ohne Fertigmischungen verschrieben. Zuerst war es ein echter Geheimtipp in der Wiesenstraße seine Brötchen hinter dem Wohnhaus zu kaufen, spätestens jedoch seit 2012 ist aus dem Geheimnis ein fester Treffpunkt in der Feldstraße 27 geworden. Sohn Marc Henry Ellmer ist dort fast immer anzutreffen und sagt: „Auch wirmussten nicht lange überlegen, denn hier im Nord-Osten der Stadt gibt es viele Gäste die sich über dieses Angebot sehr freuen werden weil sie wirklich mit kleinem Budget auskommen müssen. Auf der anderen Seite kennen wir aber auch viele Kunden die sicher gerne in das Angebot einzahlen werden“

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