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Bad Oldesloe

Kein Neubau: Lokalpolitik beschließt Abriss der Travebrücke am Exer

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Die Fußgängerbrücke am Exer wird abgerissen. Screenshot: GoogleMaps/Stormarnlvie.de

Bad Oldesloe – Die Fußgängerbrücke am nordöstlichen Ende der „Exer-Halbinsel“ wird ersatzlos abgerissen. Ein Neubau hätte 350.000 Euro gekostet. 

„Früher hat die Brücke einmal einen Sinn erfüllt“, sagt Lokalpolitiker Uwe Rädisch (CDU). Das sei jetzt nicht mehr der Fall. In direkter Nachbarschaft wird der Konrad-Adenauer-Ring über die Trave geführt. Der durch den Wegfall der Brücke entstehende Umweg für Fußgänger sei marginal. „Sie ist nicht unbedingt erforderlich und daher sind wir für einen Abriss“, so Rädisch.

Einsturzgefahr: Brücke seit Jahresanfang gesperrt

Die Brücke am Exer soll abgerissen werden. Foto: Fischer

Die Brücke verbindet den Grünzug um den Bürgerpark mit dem Weg zum Travestadion. Im Zuge der Brückenhauptprüfung wurden im vergangenen Jahr an dem Bauwerk erhebliche Mängel festgestellt. Nach einer folgenden Sonderuntersuchung wurde die Brücke gesperrt: Einsturzgefahr!

Nach Ansicht der Verwaltung ist die Brücke ein wesentlicher Bestandteil des städtischen Wanderwegenetzes. Die abseits der Straßen verlaufenden Verbindungswege seien gerade für ältere oder erholungssuchende Bürger ein wichtiger Teil der städtischen Infrastruktur. 

Daher hatte die Verwaltung empfohlen, einen Neubau weiter im Auge zu behalten. Zumindest bis eine Alternative Verbindung geschaffen worden ist. Dem folgte der Ausschuss nicht. 

Neuer Wanderweg am Stadion?

350.000 Euro sind zu viel – nicht nur für die CDU. „Wir glauben schon, dass die Brücke als Wanderwegeverbindung einen gewissen Sinn erfüllt“, sagte Wilfried Janson (Bündnis 90/Die Grünen). Aber auch die Stadionbrücke sei in einem ähnlich schlechten Zustand und sicher auch bald dran. „Dann sind wir schon bei 700.000 Euro“, stellte Janson fest. 

Statt dem Neubau könnten sich die Grünen durchaus eine Ersatzroute am Stadion entlang vorstellen. Die Brücke zum Travestadion befindet sich nur rund 100 Meter weiter westlich. Doch für diesem Plan müsste der VfL Oldesloe als Pächter des Stadions ein Teil des Grundstückes abgeben. Die Stadtverwaltung befindet sich in Gesprächen, ob seitens des Sportvereins eine Bereitschaft besteht.

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Bad Oldesloe

Überschwemmung ruiniert Badesaison am Poggensee

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Die überschwemmte Liegewiese am Poggensee. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Badesaison am Poggensee war ein Reinfall. Das Oldesloer Freibad verzeichnete in diesem Jahr nur 7500 Gäste. Damit brachen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte ein. Es ist die Folge eines regnerischen Sommers – und eines verstopften Abfluss.

Ein großer Teil der Liegewiese war den kompletten Sommer überschwemmt und blieb gesperrt. Zu ungemütlich für viele Badegäste. Auch im nächsten Jahr wird der Erfolg der Badesaison am Poggensee noch mehr als sonst vom Wetter abhängen.

Sandfang soll erst 2019 gebaut werden

„Wir sind selbstverständlich bemüht, dass wir das Freibad offen halten“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Die Entwässerung solle verbessert werden. Doch zur Saison 2018 ist damit noch nicht zu rechnen.

Bei starken Regenfällen fließt das Wasser von der Liegewiese normalerweise über die Poggenbek ab. Doch die Abflüsse sind regelmäßig verstopft und können größere Wassermassen nicht mehr verarbeiten. Ein sogenannter Sandfang soll Abhilfe schaffen und grobes Material fernhalten. Doch die Konstruktion soll erst 2019 installiert werden.

Außerdem müsste zwei Bachläufe im angrenzenden Naturschutzgebiet ausgebaggert werden. Doch der Umweltausschuss hat Bedenken. Einen Beschluss, der das erlaubt, gibt es noch nicht.

Überschwemmungen sind auf der Liegewiese des Poggensee-Freibad nichts ungewöhnliches. Doch so groß wie in dieser Saison waren die Auswirkungen noch nie. Zeitweise reichte auch das Wasser des Sees bis an die Liegewiese heran und überschwemmte den Sandstrand.

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Bad Oldesloe

„Landmarkt“ wird vorerst letzter verkaufsoffener Sonntag in Bad Oldesloe

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Geschäftsleute laden zum Landmarkt ein: Hans-Jörg Steglich, Eva-Marie Bruszies, Maik Neudeck, Marco Schmidt und Sebastian Hagen. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Es ist der vorerst letzte verkaufsoffene Sonntag in Bad Oldesloe: Am 5. November organisiert die Interessengemeinschaft Handel (IGH) den „Landmarkt“ in der Fußgängerzone und wird sich anschließend auflösen. Ob es im nächsten Jahr verkaufsoffene Sonntage geben wird, ist noch unklar.

„Die Organisation der verkaufsoffenen Sonntage ist mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden, den wir mit der Anzahl an Beteiligten nicht mehr leisten können“, sagt Marco Schmidt von der IGH. Zuletzt hatten sich nur noch sieben Einzelhändler in der Interessengemeinschaft aktiv beteiligt.

„Landmarkt mit Gourmetmeile“ am 5. November

Sozusagen als Ausstand plant die IGH einen von der Oldesloer Marktgemeinschaft gestalteten Landmarkt mit Gourmetmeile. Die Geschäfte öffnen am Sonntag, 5. November, von 12 bis 17 Uhr.

In herbstlichem Ambiente sollen die Besucher auf dem Marktplatz zur Jahreszeit passende Gerichte schlemmen und anschließend in den offenen Geschäften shoppen gehen können.

Auf das bislang traditionell von dem Oldesloer Gastronom Rainer Hinz präsentierte Grünkohlessen werden die Besucher allerdings verzichten müssen. „Nach dem letzten Mal hatte er bereits angekündigt, sich nicht erneut zu beteiligen“, so Schmidt. Daher habe die IG Handel das Konzept angepasst und einen externen Anbieter verpflichtet.

In der Hindenburg- und Mühlenstraße werden ein paar Stände von Oldesloer Vereinen und Einzelhändlern zu besichtigen sein.

Auf der Hude wird wie üblich ein Kinderkarussell aufgebaut und bei einem Wettbewerb müssen Teilnehmer in der Fußgängerzone versteckte Kürbisse finden. Die Gewinner erhalten einen von vier Präsentkörben. Die dafür nötigen Coupons werden im Modehaus Rohde verteilt.

Für den musikalischen Part hat die IG Handel einen alten Bekannten eingeladen, den Entertainer Jörn Langbehn alias „Küsten Jörn“. Marco Schmidt. „Wir haben nach dem Fischmarkt im Mai immer wieder Anfragen bekommen und uns dann entschieden, ‚Küsten Jörn‘ ein weiteres Mal zu engagieren.“

Künftige Einkaufssonntage in Gefahr

Die Ankündigung, dass sich die Interessengemeinschaft Handel auflösen wird, sorgte bei der Stadtverwaltung für Überraschung. Die 16.000 Euro für nächstes Jahr sind bereits im Haushalt eingeplant. „Man wird jetzt Gespräche suchen müssen“, sagt Agnes Heesch vom Stadtmarketing.

Dass die neue Wirtschaftsvereinigung die Veranstalterrolle übernimmt, ist fraglich: Die will Einkaufssonntage lieber mit bestehenden Events kombinieren. „Wir sind aber gerne bereit, an Konzepten mitzuarbeiten“, sagt Vorstandsmitglied Nicole Brandstetter.

Die Zeit wird knapp: Ein neuer Organisator müsste noch in diesem Jahr Termine und Konzept vorlegen, um sie sich von der Stadtverordnetenversammlung genehmigen zu lassen.

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Bad Oldesloe

Fotoimpressionen: 20 Jahre „Stormarn Magic“

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Bad Oldesloe – Die Marching Band „Stormarn Magic“ feierte gemeinsam mit mehreren Gastvereinen das mittlerweile schon 20-jährige Bestehen. Nach einer Parade durch die Innenstadt ging es mit Konzerten und einer abschließenden Feier in der Stormarnhalle weiter. Ein echter Hit war die Tombola, deren 800 Lose schon früh ausverkauft waren. 

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