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Um vier Prozent: SH Netz senkt Netzentgelte für Kunden

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Foto: Stormarnlive.de

Kiel – Die Netzentgelte von Schleswig-Holstein Netz werden 2018 voraussichtlich um rund vier Prozent sinken und für einen durchschnittlichen Privatkunden bei 10,3 Cent pro kWh liegen. Im Bereich der Gewerbekunden kann aufgrund verschiedener Zusatzeffekte der Rückgang sogar bei rund zehn Prozent liegen. Dies haben Berechnungen von Schleswig-Holstein Netz für das nächste Jahr ergeben.

Diese leichte Preissenkung ist das Ergebnis teilweise gegenläufiger Faktoren: So hat der vorgelagerte Netzbetreiber TenneT die Netzentgelte um rund neun Prozent erhöht. Außerdem wirken unter anderem die Kosten für die Integration von dezentralen Erzeugungsanlagen für Erneuerbare Energien und Netzerweiterungen netzentgeltsteigernd. Gegenläufig und damit netzentgeltsenkend wirkt neben dem effizienten Netzbetrieb der SH Netz vor allem die Reduktion der Kosten für die Vergütung von vermiedenen Netzentgelten für dezentrale Einspeiser.

Land profitiert von der Angleichung der Netzentgelte

„Dieser Rückgang resultiert aus dem von uns seit langem geforderten Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) vom Juli 2017“, erläutert Matthias Boxberger, Vorstand Schleswig-Holstein Netz. „Das Gesetz sieht eine Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte sowie eine bundesweite Angleichung der Netzentgelte im Bereich der Übertragungsnetze vor. Davon profitieren auch in den nächsten Jahren insbesondere die Energiewenderegionen wie Schleswig-Holstein.“ 

Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Trennung von Netz und Vertrieb kann Schleswig-Holstein Netz nicht sagen, ob sich die neuen Netzentgelte auch in sinkenden Strompreisen für die Endkunden niederschlagen. Diese Entscheidung treffen die Stromlieferanten in eigener Zuständigkeit. Schleswig-Holstein Netz betreibt in großen Teilen von Schleswig-Holstein die Stromnetze. Als Netzbetreiber ermittelt das Unternehmen jedes Jahr bis Mitte Oktober die für das nächste Jahr vorläufig gültigen Netzentgelte und veröffentlicht sie im Internet. Die endgültigen Netzentgelte werden bis zum Ende des Jahres errechnet und veröffentlicht.

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Kiel

Stormarner Landtagsabgeordnete der CDU begrüßen Reformations-Feiertag

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Unterstützen den Reformationstag als einheitlichen Feiertag im Norden: Tobias Koch, Claus Christian Claussen und Lukas Kilian. Foto: hfr

Kiel/Bad Oldesloe – Die Stormarner Landtagsabgeordneten Tobias Koch, Claus Christian Claussen und Lukas Kilian begrüßen die Verständigung der Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachen und Mecklenburg-Vorpommern auf den Reformationstag als einheitlichen Feiertag in Norddeutschland:

„Die Einigung der Regierungschefs auf den Reformationstag als gemeinsamer Feiertag der norddeutschen Bundesländer ist die richtige Entscheidung. Ich gehe davon aus, dass wir im Landtag jetzt zügig die gesetzlichen Regelungen schaffen werden, um nach dem 500. Jubiläum im vergangenen Jahr den Reformationstag ab diesem Jahr dauerhaft als Feiertag begehen zu können“,  sagt Tobias Koch.

„Der Reformationstag ist gerade für den lutherisch geprägten Norden Deutschlands ein verbindendes Element. Alles andere als ein gemeinsamer Feiertag mit Hamburg wäre für uns in der Metropolregion undenkbar gewesen“, betont Claus Christian Claussen.

„Für Familien und Berufspendler sind unterschiedliche Feiertage in Hamburg und Schleswig-Holstein unzumutbar. Es wäre ein echter Schildbürgerstreich, wenn die Eltern in Hamburg zur Arbeit müssten, während gleichzeitig die Kinder in Stormarn schulfrei haben – und umgekehrt genauso“, stellt Lukas Kilian fest.

Für die drei Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten sei deshalb während der Feiertagsdebatte in den vergangenen Monaten klar gewesen, dass wenn überhaupt nur eine Lösung im norddeutschen Verbund in Frage komme.

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Geldtransporter „verliert“ auf der Fahrt 2,3 Millionen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg/Kiel/ Tremsbüttel – Die Polizei steht vor einem Rätsel. Auf noch unbekannte Weise verschwanden am Mittwoch aus einem Geldtransporter zwischen Hamburg und Kiel 2,3 Millionen. Bei der Ankunft am Zielort – der entsprechenden Sicherheitsfirma in Kiel – stellten die Mitarbeiter den Verlust von drei Geldkassetten voller Bargeld fest.

Doch wie könnten die Geldkassetten verschwunden sein. Die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma scheinen unschuldig. Zumindest konnte in den Vernehmungen kein Tatverdacht erhärtet werden. Hat sich also ein Täter von Außen Zugang verschafft ? Ist das bei diesen gesicherten Fahrzeugen überhaupt möglich ? 

Im Visier sind daher die Pausen, die das Fahrzeug machte. Unter anderem in Stormarn an der Raststelle Rehbrook – Ost, die von der Polizei nun genau unter die Lupe genommen wird.

Der weitere Stopp des GPS-überachten und gut gesicherten Fahrzeugs soll an B404 bei der Tankstelle in Kirchbarkau gewesen sein.

Die Polizei hofft auf Zeugen, die vielleicht ungewöhnliche Aktionen rund um das parkende Geldtransportfahrzeug beobachtet haben könnten. 

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Ausgezeichnete Orte: Wettbewerb such innovative Projekte

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Konstantin von Notz MdB, Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag. Foto: von Notz

Kiel – Im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ werden unter dem Motto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken” innovative Projekte gesucht, die Lebenswelten miteinander verbinden, die Bekanntes auf den Prüfstand stellen und dem Gemeinwohl dienen.

Die Projekte sollen einen positiven Beitrag zur Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. „Ich würde mich sehr freuen wenn sich viele Projekte aus meinem Wahlkreis bewerben“, sagt der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz.

Mit guten Ideen den Zusammenhalt stärken

Bis einschließlich 20. Februar 2018 läuft der Bewerbungszeitraum für Projekte aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft. Bewerben können sich Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – ob Sozialunternehmer, Firmen, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften oder private Initiatoren. Bewerbungen sind online unter www.ausgezeichnete-orte.de möglich. Eine hochkarätige Jury wählt die besten 100 Ideen aus.

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