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Familie und Freizeit

TSV Reinbek: Ehrung für Kinderschutz-Engagement

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Übergabe des besonderen Banners durch die Sportjugend an den TSV.
Foto: TSV Reinbek

Reinbek – Die Sportjugend Schleswig-Holstein überreichte der TSV Reinbek im Rahmen der Siegerehrung des Reinbeker Jubiläums-Sportfest das „Aktiv im Kinderschutz“-Banner der Sportjugend Schleswig-Holstein, um den Verein für dessen außerordentliches Engagement für den besonderen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport auszuzeichnen.

Die „Aktiv im Kinderschutz“-Banner sollen nicht nur das große Engagement der TSV Reinbek und dessen handelnden Personen hervorheben, sondern auch optisch im Paul-Luckow-Stadion in Reinbek den aktiven Kinderschutz in der TSV hervorheben, hob Merle Tralau, stellv. Vorstandsvorsitzende der Sportjugend Schleswig-Holstein, den zusätzlichen Wert des Banners hervor.

Die TSV Reinbek gehört zu den Vereinen in Schleswig-Holstein, die sich im besonderen Maße für den aktiven Kinderschutz im Sport durch entsprechende Präventionsmaßnahmen einsetzen. In Reinbek möchte man den jungen Menschen ein „sicheres Sporttreiben“ mit Aufmerksamkeit, Wertschätzung und ohne Formen von Gewalt ermöglichen.

Dabei spielt es für die Verantwortlichen der TSV nach eigener Aussage eine große Rolle, dass sie alle für den Verein tätigen Übungsleiterinnen und Übungsleiter, sowie alle Sportlerinnen und Sportler regelmäßig mit verschiedene Infoveranstaltungen und Workshops für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisieren und darüber informieren.

Hierzu hat der Verein unter anderem mit Martin Bokeloh eine Kinderschutzbeauftragen benannt und ihn und weitere Vereinsmitglieder als AnsprechpartnerInnen für den Kinderschutz durch die Sportjugend Schleswig-Holstein schulen lassen.

Die Initiative „Aktiv im Kinderschutz der Sport in Schleswig-Holstein“ ist ein von der Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband und ihren Mitgliedsorganisationen gestartetes, landesweites Präventions- und Interventionsprojekt.

Mit der Initiative sollen Sportvereine zum Aufbau und Ausbau von wirksamen Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport motiviert werden und eine Kultur des Hinsehens zur Selbstverständlichkeit im Vereinsalltag zu machen.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ein Kaffee als kleine gute Tat

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Die „Kleine Bäckerei“ macht bei der Aktion mit.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Durch eine besondere neue Aktion, die es schon in anderen Städten gibt, kann man jetzt auch in Bad Oldesloe mit einer kleinen Geste ein Stück Nächstenliebe praktizieren. 

Seit dem 15.Februar gibt es im Cafe Eigenart und der Kleinen Bäckerei für Bedürftige die Möglichkeit, gratis einen Becher Kaffee zu bekommen. Damit das funktioniert, kaufen andere Kunden einen Kaffee extra und hängen den Bon an eine kleine Pinnwand im Cafe. Wer diesen Bon dann abnimmt und einsetzt, bekommt gratis einen Kaffee serviert.

Günter Knubbe, Vorstand im WIR für Bad Oldelsoe e.V. freut sich sehr, diese Aktion umzusetzen: „Davon wünsche ich mir viel mehr in Bad Oldesloe. Die Idee zur Aktion „Grundrecht auf Kaffee“ kam über Barbara Schleth zu uns, kurze Zeit später hatten wir Mitstreiter für die Sache gewonnen und sogar schon ein erstes Cafe, das die Aktion umsetzten wollte.“ erläutert Knubbe.

Auch im „Cafe Eigenart“ gibt es die Kaffeeaktion.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

„Wir haben uns die verschiedenen Aktionen in Deutschland angesehen und uns für die Realisierung mit der Bon-Pinnwand entschieden. So versuchen wir die Hemmschwelle, das Angebot anzunehmen, so gering wie möglich zu halten. Niemand muss fragen, ob es gerade einen Gratis-Kaffee gibt. Noch wichtiger war uns, dass die Aktion in der Mitte von Bad Oldesloe passiert. Kaffeetrinken ist in Deutschland ein Teil unserer Gemeinschaft, und darum ein Grundrecht für uns. Auch Bedürftige haben ein Recht auf Kaffee.“ erklärt Knubbe.

Das Café Eigenart in der Hamburger Straße 2 wird von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe betrieben. Die Werkstätten gehören zur Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie. „Als wir von der Aktion gehört haben, haben wir sofort gesagt, lass uns das machen“, erklärt Einrichtungsleiter Stephan Bruns. Die Aktion passe wunderbar zum Leit- Gedanken der Diakonie. Mitten in der Oldesloer Innenstadt arbeiten in dem Café Kolleginnen und Kollegen mit Handicap. Unter der Leitung von Konditormeister Karsten Peter Holst bietet sein Team von Montag bis Donnerstag Frühstück, wechselnde Mittagstische – wahlweise mit oder ohne Fleisch -, oder aber süße Leckereien aus der Backstube an. Jetzt wird das Angebot um das soziale Projekt „Grundrecht auf Kaffee“ erweitert. „Wir hoffen, dass sich viele unserer Gäste daran beteiligen“, so Bruns weiter.

Und auch in der „Kleinen Bäckerei“ gibt es den Gratiskaffee: Familie Ellmer hat sich in dem 2010 gegründeten Bäckereiunternehmen von Anfang an dem Backen ohne Fertigmischungen verschrieben. Zuerst war es ein echter Geheimtipp in der Wiesenstraße seine Brötchen hinter dem Wohnhaus zu kaufen, spätestens jedoch seit 2012 ist aus dem Geheimnis ein fester Treffpunkt in der Feldstraße 27 geworden. Sohn Marc Henry Ellmer ist dort fast immer anzutreffen und sagt: „Auch wirmussten nicht lange überlegen, denn hier im Nord-Osten der Stadt gibt es viele Gäste die sich über dieses Angebot sehr freuen werden weil sie wirklich mit kleinem Budget auskommen müssen. Auf der anderen Seite kennen wir aber auch viele Kunden die sicher gerne in das Angebot einzahlen werden“

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Familie und Freizeit

Tangstedt: Landtag verbietet Pferdesteuer

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Tangstedt – Es war ein Thema im Landtagswahlkampf und die neue Regierungskoalition hat Wort gehalten, dass sie im Falle dessen, dass sie an die Regierung kommen würde, die Pferdesteuer verbietet.

In Stormarn hatte die Gemeinde Tangstedt für Aufregung gesorgt, die seit einem Beschluss aus dem Vorjahr 150 Euro Pferdesteuer pro Pferd verlangt. Die Pferde- und Reiterlobby wurde bundesweit aktiviert und es kam zu größeren Protesten. Bescheide sind bisher allerdings nocht nicht verschickt worden. 

Im überarbeiteten Kommunalabgabengesetz der Landesregierung heißt es nun,eine Steuer „auf das Halten oder entgeltliche Nutzen von Pferden darf nicht erhoben werden.“ Das Gesetz soll Ende März in Kraft treten. 

„CDU, Grüne und FDP hatten sich bereits bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, gegen eine solche Abgabe vorzugehen. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu, die Erhebung einer Steuer „auf die Ausübung eines Sports“ sollte untersagt werden. Nach juristischer Prüfung entschied sich das Innenministerium dann dafür, eine Steuer auf das Halten von Pferden zu verbieten. Darauf bezieht sich auch der entsprechende Passus in der Tangstedter Gemeindesatzung, der mit dem Verbot über das Kommunalabgabengesetz nun seine Gültigkeit verliert“, heißt es in einer Mitteilung des Landtags. Die Landesregierung sehe den Streit als „nun endgültig beigelegt“ an. 

Ob das allerdings heißt, dass Tangstedt tatsächlich keine Pferdesteuer einkassieren wird, bleibt noch abzuwarten. Der Gemeinde Tangstedt bliebe noch der juristische Weg gegen diese Gesetzesänderung vorzugehen. Auch das scheint durchaus möglich. Denn das Bunderverwaltungsgericht erlaubte 2014 einer hessischen Gemeinde eine Pferdesteuer einzuführen. Dieser Fall könnte als Präzedenzfall dienen. 

Pro Jahr rechnete Tangstedt mit 80 000 Euro Einnahmen aus der Pferdesteuer. 

Definitiv dürfte aber wohl vom Tisch sein, dass andere Stormarner Gemeinden ebenfalls eine Pferdesteuer einführen könnten. 

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Bad Oldesloe

„La Dorfe Vita“ im Oldesloer KuB

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Foto: PR-Foto Gesa Dreckmann/hfr

Bad Oldesloe – Eine unterhaltsame Lesung erwartet KuB Besucher am 10 März. Denn wer sagt eigentlich, dass eine norddeutsche Deern vom platten Land immer blond und blauäugig sein muss und im Stall von „Bauer sucht Frau“ träumt? „So viel Schubladendenken geht doch auf keine Kuhhaut!“, dachte sich die Schleswig-Holsteinerin Gesa Dreckmann, die keineswegs in irgendeine Schublade passt: „Ihr Vater ist ein norddeutscher Holzkopf, ihre Mutter eine haiitianische Hortensie“, heißt es in ihrer Vita.

Veranstalterin Marion Gurlit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Oldesloe: „Die absurden, aber immer liebevoll geschilderten Stories holt Gesa Dreckmann auf die Bühne des KuB – in einer Mischung aus Stand-up-Comedy und Lesung bringt sie uns ihr Buch „La Dorfe Vita – Die unersättliche Leichtigkeit des Schweins!“ nahe.“

Zu sehen ist die „Deern“ aus der Nähe von Trittau am Samstag, 10. März  um 20 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe. 

Karten zum Vorverkaufspreis von 12,50 Euro sind erhältlich direkt im KuB, auch online unter www.kub-badoldesloe.de oder Tel.: 04531 504-199. An der Abendkasse kosten sie 16,50 Euro.

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