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Polizei und Feuerwehr

Reinbek: Marktverkäuferin bei Überfall brutal niedergeschlagen

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Symbolfoto: SL

Reinbek – Am Freitag, 15.09., gegen 21.50 Uhr, kam es auf dem Marktplatz in Reinbek zu einem Raubüberfall, bei dem eine Frau verletzt wurde.

Eine 34 Jahre alte Marktbeschickerin, welche gerade den Verkaufswagen für den nächsten Markttag vorbereitete, wurde plötzlich von zwei Personen aufgefordert, ihr Geld herauszugeben. Nachdem die Geschädigte dies verweigert hatte, wurde vermutlich auf sie eingeschlagen, hierbei erlitt sie Verletzungen im Gesicht.

Als die Frau wieder zu sich kam, befand sie sich auf dem Boden liegend neben dem Verkaufswagen und hatte nur vage Erinnerungen an den Tatablauf. Die Geschädigte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Täter flüchteten unerkannt mit Bargeld in einer geringen dreistelligen Höhe.

Ein Täter wird wie folgt beschrieben:

– männlich – längere Haare – auffällig groß – helles Kapuzenshirt – Über den zweiten Täter ist nur bekannt, dass er dunkel bekleidet war.

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zur Tat oder den Tätern machen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040-727 70 70.

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Der Kreis

Dunkle Jahreszeit: Einbruchszahlen steigen deutlich an

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Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Kiel/Stormarn – Die Landespolizei registriert für den Oktober einen deutlichen Anstieg von Wohnungseinbrüchen in Schleswig-Holstein. Im September verzeichnete die Polizei noch 236 Einbrüche, im Oktober stiegen die festgestellten Taten auf 350. Die dunkle Jahreszeit hat somit nun ihre Schatten vorausgeworfen. Im Vergleich liegen die Zahlen dennoch weit unter dem Niveau der Vorjahre.

Damit sich dieser Trend stabilisiert führt die Landespolizei weiter das Wohnungseinbruchdiebstahlskonzept (WED-Konzept) durch. Bausteine dieses Konzeptes sind Prävention, Ermittlungen, die sich auf Serien- und Bandentäter konzentrieren, die Sicherung von Spuren am Tatort, die zentrale Auswertung aller WED-Taten im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein und die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Einbruchsstatistik
Grafik: Landespolizei SH/hfr

Die durch die Polizeidirektionen durchgeführten zahlreichen Präventionsveranstaltungen treffen bei den Bürgerinnen und Bürger auf hohen Zuspruch. Die damit verbundene Aufmerksamkeit und die Berücksichtigung der präventiven Hinweise durch die Bürgerinnen und Bürger trägt zur Verhinderung von Einbrüchen bei.

Neben den bewährten beratenden und unterstützenden Angeboten der polizeilichen Präventionsstellen wird es am 04.11. von 11 bis 17 Uhr den Tag des Einbruchschutzes in Ahrensburg geben.

Im Umfeld dieses Tages des Einbruchschutzes wird erstmals eine größer angelegte Aktion in den Sozialen Medien der Landespolizei geplant (Facebook + Twitter) durchgeführt.

Am heutigen Freitag werden in Form eines „Experten-Q&A“, die „Fans“ u. „Follower“ der Landespolizei auf allen Kanälen Fragen zum Thema Einbruchschutz und WED-Bekämpfung stellen können. Die Fragen beantworten Experten des LPA und LKA in Zusammenarbeit mit dem polizeilichen Social Media Team.

Das Ziel ist es, möglichst viele Fragen der Bürger zu beantworten, Tipps z.B. zur Sicherung der eigenen Wohnung zu geben und die polizeilichen Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung transparent darzustellen.

Das Bewusstsein für Gefahren und Schwachstellen, das richtige Verhalten und die Sicherung des eigenen Wohnraums sind entscheidende Faktoren, um Einbrechern das Handwerk zu legen: Schaffen Sie für die Täter gerade nun in der dunklen Jahreszeit keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat.

„Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen. Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen. Die Polizei ist auf Ihre Mitarbeit angewiesen und ist so schnell wie möglich am Einsatzort, um die Lage abzuklären“, rät die Polizei.

„Setzen sie auch in der Dämmerungszeit und in den Abendstunden Zeitschaltuhren und Lichtsensoren ein. Diese Hilfsmittel erwecken einen bewohnten Eindruck. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an“, heißt es weiter. 

Unter www.polizei.schleswig-holstein.de sind die Informations- und Beratungsangebote der Landespolizei zu finden. Die Präventionsstellen der Polizeidirektionen bieten eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen vom Info-Stand im Supermarkt bis hin zu zum Tag des Einbruchschutzes (dieses Jahr am 4.11. in Ahrensburg) an, um auch persönlich zu beraten und zu informieren.

Vor-Ort-Beratung wird durch die Facherrichter gewährleistet. Dies sind Fachunternehmer, die mit der Landespolizei kooperieren und überwiegend eine kostenfreie Beratung anbieten.

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Kreis Segeberg

Kreis Segeberg: Über 430 Sturmeinsätze durch Sturmtief „Herwart“

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Umgestürzte Bäume
Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – In der Zeit am Sonntag, 29.10, von 3:30 bis 16:15 wurden die freiwilligen Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet Segeberg zu 430 Einsätzen gerufen. Fast immer waren es Bäume oder größere Äste. Auch Autos, Carports wurden von den Bäumen getroffen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Folgeeinsätze wurden den Sonntag über noch abgearbeitet und werden in den nächsten Tagen noch folgen. Zur Schadenshöhe die durch den Sturm entstanden ist, kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Haftbefehl nach blutigem Familienstreit

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Symbolfoto: Sergign/shutterstock

Lübeck – Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat den Erlass eines Haftbefehls wegen Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung nach einem Streit im Hochschulviertel in zwei Fällen gegen den 44-jährigen Ehemann der schwer verletzten Ehefrau beantragt.

Dieser ist nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen dringend verdächtig, zunächst seinem Schwiegervater mit einem Messer mehrere Stichverletzungen zugefügt und diesen dadurch lebensgefährlich verletzt zu haben. Im Anschluss daran soll er seine Ehefrau mit einem Messer angegriffen und ihr ebenfalls lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben.

Seine eigenen Verletzungen hat sich der Beschuldigte nach bisherigen Erkenntnissen selbst beigebracht.

Hintergrund des Tatgeschehens soll sein, dass die Ehefrau sich von dem Beschuldigten getrennt hatte. Am Tattag wollte sie in Begleitung ihres Vaters einige Habseligkeiten aus der ehelichen Wohnung holen. In diesem Zusammenhang soll sie ihre Entscheidung, den Beschuldigten zu verlassen, diesem gegenüber noch einmal bekräftig haben.

Der Beschuldigte bestreitet die Tatvorwürfe.

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