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Kultur

Reinbek: Letzte Station der Museumskoffer-Tour

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Einer der Museumskoffer
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Reinbek – Die Wanderausstellung zum 150. Kreisjubiläum „Museum auf Reisen – Besondere Schätze aus Stormarns Museen“ ist an ihrer letzten Wanderstation angekommen: vom 14. September bis 24. September gastiert sie im Feuerwehrmuseum in Ohe (Reinbek).

Dort präsentiert das Feuerwehrmuseum rund um Herrn Jan Papke den besonderen Themen-Koffer mit historischen Exponaten zum Schwerpunkt “Frauen an den Brandherd! – Feuerwehrfrauen im zweiten Weltkrieg und heute“. Daneben sind die weiteren neun Reisekoffer der teilnehmenden Museen zu sehen, die jeweils unterschiedliche Themen und Exponate aus ihrem jeweiligen Museum und mit Bezug zu Stormarns Geschichte zeigen.

Das Feuerwehrmuseum ist nur nach Vereinbarung geöffnet, veranstaltet jedoch am 24. September einen großen Tag der offenen Tür und lädt herzlich ein. Zu den anderen Zeiten sollen Interessierte sich nicht scheuen, Herrn Papke für eine Öffnung zu kontaktieren: Telefon 0172 – 353 7712. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Anlässlich des Kreisjubiläums hat Marianne Lentz vom Stormarnschen Dorfmuseum das Konzept für eine große Kooperationsausstellung aller Stormarner Museen entwickelt. Es ist das erste Mal, dass ein so großes Museums-Netzwerk in Stormarn eine gemeinsame Ausstellung präsentiert und besondere Exponate durch das Kreisgebiet auf Wanderschaft schickt.

Teilnehmende Museen mit Themen-Koffern sind: Schloss Ahrensburg, Stormarnsches Dorfmuseum Hoisdorf, Heimatmuseum Bad Oldesloe, Heimatmuseum Reinfeld, Feuerwehrmuseum Ohe, Museum Rade, Heimatmuseum Bargteheide, Büromaschinenmuseum Koch, Schloss Reinbek, Museum Glinder Mühle.

Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, sollte die letzten beiden Stationen in Reinfeld und anschließend in Ohe (Reinbek) nutzen und diese einmalige, vielfältige Themenausstellung besuchen.

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Kultur

Autorenbegegnung mit Gerd Spiekermann in der Stadtbücherei Ahrensburg

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Gerd Spiekermann. Foto: Privat

Ahrensburg – Humor hilft zu jeder Zeit, an jedem Ort – in der Heimat wie in der Fremde. Und die „Tücke des Objekts“ ist hier wie dort zu entdecken und die mitunter komischen Folgen zu erleben.

Gerd Spiekermann setzt Alltägliches in Szene mit Witz und (Selbst-)Ironie – alles andere als alltäglich. Ein Abend voller Alltagsgeschichten – op Platt! Eine Veranstaltung der Buchhandlung Heymann und der Stadtbücherei Ahrensburg zur Pflege der niederdeutschen Sprache, des manchmal unterbeschäftigten Zwerchfells und der Lachmuskeln.

Autorenbegegnung mit Gerd Spiekermann und „Koom mi nich an de Farv!“ am Donnerstag, 2. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg.

Eintrittskarten gibt es vorab für 12 Euro bei der Buchhandlung Heymann (04102) 66 62 72 ahrensburg@buecher-heymann.de

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Kultur

Ahrensburg: Balladenabend in St. Johannes

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Helga und Hans Konrad Tempel, Ahrensburg, Initiatoren des ersten norddeutschen Ostermarsches 1960.
Foto: privat

Ahrensburg – „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind“ – dies ist der Beginn des wohl bekanntesten Werkes von Johann Wolfgang von Goethe, der „Erlkönig“ (1782). Noch aus der Schulzeit hallen die weiteren Verse bei vielen Menschen im Gedächtnis nach. Magisch bezaubernd wirkt die Natur, in die Goethes Ballade den Leser entführt.

Zu einem „Balladenabend“ lädt der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am Donnerstag, 26. Oktober. Die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel tragen zum wiederholten Male Gedichte in der St. Johanneskirche vor. Dazu zählen religiöse und weltliche Balladen. Die Auswahl an Erzählgedichten reicht dabei vom 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Los geht es ab 19.30 Uhr in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Der Begriff „Ballade“ bezeichnet seit dem 18. Jahrhundert erzählende Gedichte, häufig mit mittelalterlich-märchenhaften, antiken oder zeitgenössischen Themen. Auch das Verhältnis von Mensch und Natur ist wie in Goethes „Erlkönig“ eine beliebte Thematik. So gab die Zeile „O, schaurig ist‘ s, übers Moor zu gehen“ der Veranstaltung ihren Titel. Es ist ein Vers aus der Ballade „Der Knabe im Moor“ (1842) von Annette von Droste-Hülshoff. Gelesen werden neben diesem Gedicht unter anderem Werke von Theodor Fontane, Heinrich Heine, Gottfried Keller, Bertolt Brecht, Erich Kästner und James Krüss.

Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von Heinrich Breckoff (Cello) und Olga Soltau (Klavier). Sie spielen mehrere Sätze aus den „Liedern für eine tiefere Stimme“ von Johannes Brahms (1888) sowie aus einer Beethoven-Sonate (1797). So können die Zuhörer ganz in die Welt voller Worte und Klänge eintauchen.

Helga und Konrad Tempel unterstützen seit 2012 die Initiative für den Erhalt der St. Johanneskirche. Neben ihrem intensiven zivilgesellschaftlichen Engagement für Verständigung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Zivilen Friedensdienst, haben beide Anfang der 1970er-Jahre eine Bürgerinitiative zur Gewinnung von jungen Lehrern für Ahrensburgs Schulen mitbegründet. Bereits zum dritten Mal tragen sie für den Förderverein St. Johannes Erzählgedichte vor.

Aus dem Initiativkreis  St. Johannes, der sich bisher schon für den Erhalt der St. Johanneskirche unter dem Motto “St. Johannes muss bleiben” eingesetzt hatte, seit Ende 2012 bekannt geworden war, dass das Pastorat und Gemeindehaus verkauft werden sollen, hat sich im Juni 2013 ein eingetragener “Förderverein St. Johannes Ahrensburg” gegründet.

Ziel und Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des lebendigen Gemeindelebens am Zentrum St. Johannes.

Weitere Infos unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

 

 

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Kultur

„Subervsion d´image“ in der Marstall-Galerie

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Grünfelder im Marstall
Foto: SL

Ahrensburg – Vom 22. Oktober bis 26. November 2017 präsentiert der Hamburger Künstler und Filmemacher Romeo Grünfelder (*1968) in der Ausstellung „subversion d’image“ eine Rauminstallation mit fünf Kurzfilmen. Die Ausstellung findet in der Galerie im Marstall Ahrensburg statt. Die Filme werden hier erstmals gemeinsam gezeigt. Jeder Film stellt ein Experiment dar, das sich filmischen Bedingungen wie der Perspektive, dem Schnitt oder der Zeit widmet.

Die 16-Millimeter-Filme werden im Ausstellungsraum mittels Projektoren in einem eigens errichteten Raumaufbau abgespielt. Den Besuchern steht frei, selbst Reihenfolge und Dauer der Projektionen zu wählen.

Filmfoto aus einem der Werke.
Foto: Grünfelder/hfr

Romeo Grünfelder beschäftigt sich in seinen Werken überwiegend mit parapsychologischen Themen. In seinen Arbeiten stehen insbesondere übersinnlich anmutende Phänomene im Widerspruch zu alltäglichen Erfahrungen. Mittels kombinatorischen Verfahren werden unabhängige Elemente in neue, bisweilen irrationale Zusammenhänge gebracht. Damit offenbart sich ein neosurrealistischer Einfluss in Grünfelders Werk.

Romeo Grünfelder ist Autor, Filmemacher und Regisseur, studierte in Hamburg Musik, Medienphilosophie und Kunst und war u. a. in der Villa Aurora in Pacific Palisades Stipendiat. Von 2008 bis 2010 unterrichtete er Dramaturgie und Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Seine ausgezeichneten Filme werden sowohl im Kino als auch auf Festivals und in Galerien gezeigt. Er lebt und arbeitet als Regisseur in Hamburg und Berlin. Weitere Informationen unter felderfilm.de.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 22. Oktober 2017 um 16 Uhr in der Galerie im Marstall Ahrensburg von Landrat Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht der Hamburger Film- und Medienwissenschaftler Dr. phil. habil. Florian Mundhenke. Am 5. November 2017 um 15 Uhr findet in der Galerie ein Künstlergespräch statt. Jeden Mittwoch um 16 Uhr lädt die Galerie im Marstall Ahrensburg zudem Interessierte zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Träger der Ausstellung ist die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, unterstützt von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein sowie dem Berliner Filmverleiher Arsenal Distribution.

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