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Kreis Segeberg

Warnhinweis: Betrüger geben sich als Ahrensburger Polizisten aus

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Symbolfoto: Lolostock/Shutterstock.com

Norderstedt / Ahrensburg – Am heutigen Tag, 12. September, kam es vermehrt, insbesondere bei älteren Norderstedter Bürgern, zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. Sie gaben an, von der Polizei Ahrensburg zu sein und soeben Täter festgenommen zu haben, die im Verdacht ständen, Einbrüche zu begehen.

Den Angerufenen wurde mitgeteilt, dass die Einbrecher angeblich deren Kontounterlagen ausgespäht hätten und nunmehr ihr Geld auf deren Bankkonten nicht mehr sicher sei. Unter dieser Legendierung sollten die Angerufenen dazu gebracht werden, ihr Geld von der Bank zu holen, um es anschließend für angebliche Kontrollzwecke den falschen Polizeibeamten zu übergeben.

Die Polizei Norderstedt bittet darum, darauf nicht einzugehen und direkt bei der Polizei anzurufen und Anzeige zu erstatten. Auch wenn die Amtsnummer der Polizei Norderstedt oder Ahrensburg im Display zu sehen ist, kann es sich um einen Anruf eines falschen Polizeibeamten handeln, da hier spezielle Technik zum Einsatz kommt. Auch ruft die Polizei nicht unter 110 an.

Die Polizei fragt am Telefon nicht nach Vermögensverhältnisse oder ob sich Wertgegenstände in der Wohnung befinden. Sollten Zweifel bestehen, ob echte Polizeibeamte anrufen, wird gebeten, mit der örtlichen Polizei direkten Kontakt aufzunehmen.

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Bad Oldesloe

Erneut Trickbetrug durch angeblich „Taubstumme“

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Polizist auf Streife
Symbolfoto: SL

Norderstedt/Stormarn – Ein 30-jähriger aus Norderstedt verließ gestern, gegen 12:50 Uhr, einen Lebensmitteldiscounter Am Tarpenufer in Norderstedt. Vor dem Ausgang kam eine männliche Person auf ihn zu und hielt ihm einen Zettel hin.

Auf dem Zettel stand ein Text, dass die Person taubstumm sei und Unterschriften und Spenden sammle. Während der Mann aus Norderstedt sich den Zettel genauer ansah, merkte er, dass die Person in seine Jackentasche griff, um eventuelle Wertgegenstände zu stehlen.

In einer ersten Reaktion verscheuchte er die Person, ging ihr dann aber noch hinterher. Hierbei stellte er fest, dass derjenige mit drei weiteren männlichen Personen unterwegs war. Die anderen Personen versuchten gerade mit demselben Trick eine ältere Dame zu bestehlen. Auch ihr wurde ein Zettel vorgehalten und zeitgleich in die mitgeführte Handtasche gegriffen. Ein Diebstahl konnte hier offensichtlich noch verhindert werden.

Auch in Stormarn tauchen Betrüger immer wieder mit genau dieser Masche auf Supermarktparkplätzen auf. In Bad Oldesloe wurden sie kürzlich bei Famila, auf dem Hagebauparkplatz und in der Fußgängerzone gesehen. Auch in Ammersbek tauchten die Trickbetrüger in der Vergangenheit auf. 

Die vier männlichen Täter konnten durch den Zeugen wie folgt beschrieben werden:

– Alle vier Personen hatten kurze, schwarze Haare und ein
osteuropäisches Erscheinungsbild – Drei Personen waren ca. 165 – 175
cm groß – Eine Person war ca. 175 – 185 cm groß und ca. 25 Jahre alt
– Zur Bekleidung konnte nur der Hinweis „blaue Jeans“ gegeben werden

Die Polizei warnt die Bevölkerung vor den Trickdieben und der geschilderten Masche.

In dem Zusammenhang weist die Polizei auf eine andere bekannte Vorgehensweise hin. Hierbei werden Personen angesprochen und gebeten, Geld zu wechseln. Wenn jemand dann seine Geldbörse herausholt, lenkt der Betrüger denjenigen ab oder hält seine Hand oder einen Zettel über die Geldbörse und entwendet dabei schnell und geschickt das Bargeld aus dem Portemonnaie. Die Geschädigten selbst bemerken das nicht.

Sollte es in diesem Zusammenhang weitere Zeugen oder Geschädigte geben, werden diese gebeten, sich unter Tel. 040 / 52806-0 an die Polizei in Norderstedt zu wenden.

Ein ähnlicher Fall aus Hamburg

 

 

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Kreis Segeberg

Sieben Mal erwischt: Schwarzfahrer (25) muss für 165 Tage ins Gefängnis

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Bornhöved – Ein Mann aus dem Kreis Segeberg muss für 165 Tage ins Gefängnis. Der 25-Jährige wurde sieben Mal beim Schwarzfahren erwischt und zahlte seine Strafe nicht.

Freitagmittag, 3. November, klingelten Beamte der Bundespolizei an der Wohnungstür eines 25-jährigen im Kreis Segeberg. Da Niemand öffnete, fragten die Beamten im näheren Umkreis nach und erhielten den Tipp, dass der junge Mann einen weiteren Wohnsitz, eben in Bornhöved habe.

Als den Bundespolizisten dort geöffnet wurde, konfrontierten sie den sichtlich erstaunten 25-jährigen mit dem Vollstreckungshaftbefehl. Die zwei Alternativen für ihn waren, insgesamt 1723,50 Euro zu zahlen oder ersatzweise für 165 Tage hinter „schwedische Gardinen“ zu wandern.

Da der junge Mann die Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wurde er durch die Beamten festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Kreis Segeberg

Tote Frau in Segeberg: Täuschte der Ehemann (47) einen Sex-Mord vor?

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Schackendorf – Nachdem er zunächst seine Ehefrau als vermisst meldete und sie später tot auf einem Feldweg gefunden haben will, hat die jetzt den Ehemann festgenommen. Er steht offenbar unter Verdacht die 34-Jährige getötet zu haben. 

Der Festgenommene hatte seine tote Ehefrau am Mittwochnachmittag als Vermisst gemeldet. Als die Beamten den Mann auf nächsten Tag vertrösteten, da noch keine 24 Stunden vergangen waren, soll er die Frau dann selbst gesucht und auch gefunden haben. Auf einem Feldweg bei Schackendorf (Kreis Segeberg) teilweise entkleidet und mit einer schweren Kopfverletzung. Das berichtete Am Freitag die „Segeberger Zeitung“. 

Die Ermittler haben offenbar einen anderen Verdacht: Er richtet sich gegen den Ehemann (34), der die Frau als Vermisst meldete. Am Freitagabend teilte die Polizei die vorläufige Festnahme des von Volker L. (47) aus Schnackendorf mit. Bei der Untersuchung des Tatorts fanden die Ermittler Reifenspuren, die von einem Fahrzeug stammen. Hat der Mann seine Frau getötet und sie dann halbnackt an dem Feldweg außerhalb der Gemeinde abgelegt, um eine Sexualstraftat vorzutäuschen?

Ob sich der Tatverdächtige zu den Vorwürfen äußerte, teilte die Polizei am Freitag noch nicht mit. Er wurde am späten Abend dem Haftrichter vorgeführt. 

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