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Familie und Freizeit

Kulturtagpremiere mit viel Licht und etwas Schatten

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Irgendwiehörbar bei ihrem Auftritt bei „Mary Stolpe“ der Open Stage von Klngstdt und der VHS

Bad Oldesloe – Zum ersten Mal boten zahlreiche Oldesloer Vereine und Kulturschaffende gemeinsam einen „Kulturtag“ an. Monatelang war geplant worden und im Endeffekt gab es an 14 unterschiedlichen Orten in der Stadt Lesungen, Workshops, Experimente, Basteleien, Fotoausstellungen, Konzerte oder auch alte Kinderspiele unter freiem (leider regnerischem) Himmel. 

Lesung bei BOart

Das Wetter spielte den Kulturfans  nicht in die Karten, so dass der Auftakt mit Stormarn Magic vor der Kirche fast ins sprichwörtliche Wasser gefallen wäre. Doch die Marching Band konnte dann doch noch vor einigen Zuschauern ein paar Titel spielen.

Der Andrang bei der Eröffnung in der Peter-Paul-Kirche hielt sich allgemein in Grenzen, als Bürgermeister Jörg Lembke sich bei den vielen kulturell aktiven und engagierten Oldesloern bedankte. 

Die einzelne Angebote zeigten vor allem Vielfalt und einen kurzen Einblick in das umfangreiche Kulturprogramm der Kreisstadt. Dass der Bereich Theater etwas zu kurz kam, weil in der Werkstatt der Oldesloer Bühne zeitgleich ein Maskenbildner-Workshop stattfand und die Bühne daher nicht mit an Bord war, sorgte für ein wenig Kritik. „Bad Oldesloe macht Theater“ präsentierte allerdings alte Kinderspiele auf der Hude und vor dem KuB. 

Eröffnung der beiden Fotoausstellungen im historischen Rathaus

Richtig voll wurde es bei der Vernisage des Oldesloer Fotoclubs und des Frauen Foto Forums im historischen Rathaus. Musikalisch wurde diese Veranstaltung von der Lehrerband „Samrock“ mit Klassikern aus dem Rock-Portfolio begleitet – auch in der Mischung ein voller Erfolg. Im KuB-Foyer freute sich der Wir-Verein über eine gute Resonanz auf das Geo-Caching-Spiel, das wie ein digitale Schnitzeljagd durch die Stadt führte. Auch im Bella Donna Haus, im Bürgerhaus und in der Oase gab es interessante Angebote zum Mitmachen. 

Das galt auch für die Angebote in der JuZe, wo der Andrang zeitweise sehr groß war. Weniger Besucher waren hingegen bei den unterschiedlichsten Lesungen und den Tanz-Workshops. Mehr Anklang fanden hingegen wieder die Experimente mit den Senior-Trainern im Bürgerhaus oder mit „MakeyMakey“ in der Stadtbibliothek, wo sich zum Beispiel ein Bananenklavier (ja, aus echten Bananen) in Verbindung mit einem Laptop spielen ließ. Die Konzerte der Musikschule im KuB stießen ebenfalls auf eine zufriedenstellende Resonanz.

Bananenklavier in der Bibliohtek

Ein erfreulicher Erfolg war das gemeinsame „Get together“ der Kulturschaffender und interessierter Gäste bei Baguette, Käse und Wein im KuB-Foyer zum Abschluss und die „Open Stage“ des Klngstdt e.V. und der VHS konnte sich über rege Beteiligung freuen. Der Schlusspunkt des gesamten Tages bot nochmal ein buntes Programm unter anderem mit irgenwdiehörbar, Christian „Bernd“ Bernardy, Helen Staap, Emmi, Mary Panzer, Leonie, Alarm!Silence. , Günter Knubbe und weiteren Auftretenden. Vier Stunden lang gaben sich Musiker, Slammer und Autoren die sprichwörtliche Klinke in die Hand. 

Kritisiert wurde, dass es keinen richtigen handlichen Programmablauf gab, der schon Wochen vorher hätte verteilt werden können. Auch online sei kein ausdruckbarer Ablauf zu finden gewesen, merkten Besucher an. Noch dazu habe man sich vielleicht eine zentrale Bühne vor dem KuB oder auf dem Marktplatz gewünscht, als Anlaufpunkt. 

Swing mit der Musikschule im KuB-Saal

Als sehr unglücklich erwies sich die gemeinsame Bewerbung der Premierenveranstaltung mit dem traditionellen Kurparkfest, das am Sonntag stattfand. Viele Oldesloer hatten diese gemeinsame Werbung missverstanden und dachten, dass die Events parallel verlaufen würden. Allgemein wurde geäußert, dass man sich im Vorwege bessere Infos gewünscht hätte, dann wären die Veranstaltungen eventuell noch voller gewesen. 

Die Organisatoren rund um Kulturchefin Inken Kautter und Tabea Braun vom Kulturbüro der Stadt waren sich aber einig, dass man aus den Fehlern für die zweite Auflage lernen könne und es viele positive Ansätze und Ideen gab, die insgesamt zu einem positiven Eindruck führten, auf dem sich aufbauen lassen sollte. Für die Kulturszene der Kreisstadt, war der Tag somit ein echter Gewinn. 

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„Freundschaft“: Gilla Cremer mit Soloprogramm in Glinde

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Gilla Cremer
Foto: Arno de Clair/hfr

Glinde – Die Stadt Glinde präsentiert am Samstag, 14. Oktober 2017 um 20 Uhr, im Theater im Forum das Soloprogramm „Freundschaft“ von und mit Gilla Cremer.

Wer gute Freunde hat, glauben Wissenschaftler herausgefunden zu haben, wird seltener krank, lebt länger und glücklicher. Aber was ist ein wahrer Freund, eine gute Freundin? Wie viele davon haben wir und wie weit geht die Freundschaft?

Gilla Cremer und Gerd Bellmann spielen mit Freundschaft, ihren Rollen und Geschichten, die ebenso von Vertrauen, Freude und Trost erzählen wie von Enttäuschung und Verrat – und vielleicht immer bei der Sehnsucht nach inniger Verbundenheit beginnen.

Gilla Cremer ist bekannt für ihr feinfühliges Spiel und ihre schauspielerische Wandlungsfähigkeit. In ihren mittlerweile mehr als 10 Soloabenden begeisterte sie die Zuschauer nicht nur in Hamburg, sondern in ganz Deutschland.

An den Hamburger Kammerspielen brachte sie die Produktionen „Mobbing“ nach dem Roman von Annette Pehnt, die musikalische Produktion „An allen Fronten – Lale Andersen und Lili Marleen“ und die „Die Dinge meiner Eltern“, einen ganz persönlichen Abend zum Thema Lebenserinnerungen, auf die Bühne. In diesem Soloprogramm widmet sie sich allen Facetten des Phänomens Freundschaft

Karten sind zum Preis von 14 bis 22 Euro in der Theaterkasse im Rathaus, (Zi. 316) Markt 1, 21509 Glinde, Telefon 040-71002 213, Mail: christina.kriegs-schmidt@glinde.de, erhältlich

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„Zeiten des Aufbruchs“: Hamburger Autorin Carmen Korn liest im KuB

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Carmen Korn wird im KuB lesen.
Foto: Jörg Brokstedt/hfr

Bad Oldesloe – Anschaulich erweckt Carmen Korn ein Stück deutsche Geschichte zum Leben. Die Autorin stellt am Freitag, 29. September 2017, um 19 Uhr im KuB ihren bewegenden Roman vor. „Zeiten des Aufbruchs“ erzählt von vier Frauen und ihren Verstrickungen in die Nachkriegsgeschichte.

1949: Die vier Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Dabei sind sie im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst nicht weit voneinander entfernt aufgewachsen. Seit Jahrzehnten schon teilen sie Glück und Unglück miteinander, die kleinen Freuden genauso wie die dunkelsten Momente. Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege, Hamburg ist zerstört. Doch mit den Fünfzigern geht es endlich aufwärts. Drei der Frauen genießen das deutsche Wirtschaftswunder. Nur wohin der Krieg die vierte von ihnen verschlagen hat, wissen sie nicht.

In der Lesung aus ihrer Jahrhundert-Trilogie erzählt Carmen Korn bewegend von der deutschen Nachkriegszeit. Vor dem Hintergrund der pastellfarbenen Fünfziger und der Aufbruchsstimmung der Sechzigerjahre verwebt sie ein Stück deutsche Geschichte mit vier bewegten Frauenleben.

Tickets sind online und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

Termine: Freitag, 29. September 2017, 19 Uhr

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

Preise: 7,50 € / 5,50 € (erm.)

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Frauenkulturtage: „CoeurBalla“ wollen Herzen tanzen lassen

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CoeurBalla
Foto: Marckmann/hfr

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Gleichstellungsbeauftragte Marion Gurlit hat im Rahmen der Frauenkulturtage in der Kreisstadt vier Frauen eingeladen, die die Leidenschaft zur Musik verbindet.

Sie nennen sich CoeurBalla und spielen, was ihnen gefällt und das sind feurige 7/8 Rhythmen vom Balkan, Gypsy-Musik, Orientalisches, aber auch stimmungsvolle finnische Walzer und eigene Kompositionen.

Die Musikerinnen arrangieren ihre Stücke selbst, passend zur Instrumentierung, bestehend aus Saxophon, Gesang und Percussion, Akkordeon und Kontrabass. Viele der Stücke sind tanzbar, doch das Publikum darf auch einfach nur zuhören und – wie der Name sagt – das Herz tanzen lassen: CoeurBalla.

CoeurBalla sind: Ute Marckmann am Akkordeon, Dagmar Kappeler für Gesang und Percussion, Christiane Ab-del-Salam am Saxophon und Dagmar Volger am Kontrabass.

Das Konzert findet statt am Samstag, den 07. Oktober 2017, um 20 Uhr in der Johannisloge, Am Bürgerpark 5 in Bad Oldesloe.

Karten zum Preis von 12 Euro sind im Vorverkauf erhältlich in der Buchhandlung Willfang, Hude 5 in Bad Oldesloe. An der Abendkasse werden die Tickets 15 Euro kosten

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