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Kreis Segeberg

Politik braucht Haltung: Alexander Wagner diskutierte mit Torsten Albig über Zuverlässigkeit

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st

Seid live dabei bei meiner Veranstaltung mit Torsten Albig. Im Livestream könnt ihr auch Fragen stellen, die wir gegen Ende einbauen.,?

Posted by Alexander Wagner, SPD on Mittwoch, 6. September 2017

Bad Segeberg – „Politik braucht Haltung“ – unter diesem Titel hat Alexander Wagner, SPD-Bundestagskandidat für Segeberg – Stormarn-Mitte, mit Ex-Ministerpräsident Torsten Albig im Kaffeehaus Goldmarie am See in Bad Segeberg diskutiert. Die rund 50 Gäste erlebten einen gut aufgelegten Torsten Albig, der mit etwas Abstand die letzten Monate reflektierte.

Das Besondere: Das Gespräch wurde live im Internet übertragen, wo weitere 600 Personen den Austausch verfolgten und auch ihre Fragen einreichen konnten. Auch im Nachhinein kann das Gespräch noch auf der Facebookseite von Alexander Wagner angeschaut werden:

Im Rahmen des Austauschs verdeutlichte Alexander Wagner sein Verständnis von Politik: „Politik zu machen, bedeutet große Verantwortung gegenüber den Menschen, die einem das Vertrauen ausgesprochen haben. Dabei darf man sein Fähnchen nicht nach dem Wind hängen. Die Grundlage für meine politischen Handlungen ist der Wertekanon der SPD, also Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Darauf können sich Wählerinnen und Wähler verlassen.“

Dass dies auch für Torsten Albig gilt, hatte er als schleswig-holsteinischer Ministerpräsident bewiesen. Als besonders intensiv hat er den Spätsommer 2015 und die folgenden Monaten erlebt. Es ging darum, die vielen Flüchtlinge möglichst gut aufzunehmen und zu versorgen: „Verantwortungsvolle Politik bedeutet Einsatz für das Gemeinwohl. Gerade in einer globalisierten Welt endet dieses Gemeinwohl nicht an der eigenen Grenze.“

Auch die Geschehnisse rund um die Landtagswahl kamen zur Sprache. Torsten Albig berichtete sehr offen, wie er die Tage und Wochen nach der Wahlniederlage erlebte. Dabei schreckte er auch nicht vor Kritik an den ehemaligen Koalitionspartnern zurück. „Für mich war unsere Koalition immer ein gemeinsames Projekt. Ich hatte den Eindruck, dass wir gut gemeinsam an einer größeren Idee gearbeitet haben. Dass das grüne Führungspersonal dann innerhalb weniger Tage nach der Wahl, sich vollkommen abwendet und stattdessen noch behauptet, die SPD würde sich kein Stück auf sie zu bewegen, obwohl wir es getan haben – das tut dann schon weh,“ gestand Albig.

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Bad Oldesloe

Erneut Trickbetrug durch angeblich „Taubstumme“

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Polizist auf Streife
Symbolfoto: SL

Norderstedt/Stormarn – Ein 30-jähriger aus Norderstedt verließ gestern, gegen 12:50 Uhr, einen Lebensmitteldiscounter Am Tarpenufer in Norderstedt. Vor dem Ausgang kam eine männliche Person auf ihn zu und hielt ihm einen Zettel hin.

Auf dem Zettel stand ein Text, dass die Person taubstumm sei und Unterschriften und Spenden sammle. Während der Mann aus Norderstedt sich den Zettel genauer ansah, merkte er, dass die Person in seine Jackentasche griff, um eventuelle Wertgegenstände zu stehlen.

In einer ersten Reaktion verscheuchte er die Person, ging ihr dann aber noch hinterher. Hierbei stellte er fest, dass derjenige mit drei weiteren männlichen Personen unterwegs war. Die anderen Personen versuchten gerade mit demselben Trick eine ältere Dame zu bestehlen. Auch ihr wurde ein Zettel vorgehalten und zeitgleich in die mitgeführte Handtasche gegriffen. Ein Diebstahl konnte hier offensichtlich noch verhindert werden.

Auch in Stormarn tauchen Betrüger immer wieder mit genau dieser Masche auf Supermarktparkplätzen auf. In Bad Oldesloe wurden sie kürzlich bei Famila, auf dem Hagebauparkplatz und in der Fußgängerzone gesehen. Auch in Ammersbek tauchten die Trickbetrüger in der Vergangenheit auf. 

Die vier männlichen Täter konnten durch den Zeugen wie folgt beschrieben werden:

– Alle vier Personen hatten kurze, schwarze Haare und ein
osteuropäisches Erscheinungsbild – Drei Personen waren ca. 165 – 175
cm groß – Eine Person war ca. 175 – 185 cm groß und ca. 25 Jahre alt
– Zur Bekleidung konnte nur der Hinweis „blaue Jeans“ gegeben werden

Die Polizei warnt die Bevölkerung vor den Trickdieben und der geschilderten Masche.

In dem Zusammenhang weist die Polizei auf eine andere bekannte Vorgehensweise hin. Hierbei werden Personen angesprochen und gebeten, Geld zu wechseln. Wenn jemand dann seine Geldbörse herausholt, lenkt der Betrüger denjenigen ab oder hält seine Hand oder einen Zettel über die Geldbörse und entwendet dabei schnell und geschickt das Bargeld aus dem Portemonnaie. Die Geschädigten selbst bemerken das nicht.

Sollte es in diesem Zusammenhang weitere Zeugen oder Geschädigte geben, werden diese gebeten, sich unter Tel. 040 / 52806-0 an die Polizei in Norderstedt zu wenden.

Ein ähnlicher Fall aus Hamburg

 

 

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Kreis Segeberg

Sieben Mal erwischt: Schwarzfahrer (25) muss für 165 Tage ins Gefängnis

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Bornhöved – Ein Mann aus dem Kreis Segeberg muss für 165 Tage ins Gefängnis. Der 25-Jährige wurde sieben Mal beim Schwarzfahren erwischt und zahlte seine Strafe nicht.

Freitagmittag, 3. November, klingelten Beamte der Bundespolizei an der Wohnungstür eines 25-jährigen im Kreis Segeberg. Da Niemand öffnete, fragten die Beamten im näheren Umkreis nach und erhielten den Tipp, dass der junge Mann einen weiteren Wohnsitz, eben in Bornhöved habe.

Als den Bundespolizisten dort geöffnet wurde, konfrontierten sie den sichtlich erstaunten 25-jährigen mit dem Vollstreckungshaftbefehl. Die zwei Alternativen für ihn waren, insgesamt 1723,50 Euro zu zahlen oder ersatzweise für 165 Tage hinter „schwedische Gardinen“ zu wandern.

Da der junge Mann die Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wurde er durch die Beamten festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Kreis Segeberg

Tote Frau in Segeberg: Täuschte der Ehemann (47) einen Sex-Mord vor?

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Schackendorf – Nachdem er zunächst seine Ehefrau als vermisst meldete und sie später tot auf einem Feldweg gefunden haben will, hat die jetzt den Ehemann festgenommen. Er steht offenbar unter Verdacht die 34-Jährige getötet zu haben. 

Der Festgenommene hatte seine tote Ehefrau am Mittwochnachmittag als Vermisst gemeldet. Als die Beamten den Mann auf nächsten Tag vertrösteten, da noch keine 24 Stunden vergangen waren, soll er die Frau dann selbst gesucht und auch gefunden haben. Auf einem Feldweg bei Schackendorf (Kreis Segeberg) teilweise entkleidet und mit einer schweren Kopfverletzung. Das berichtete Am Freitag die „Segeberger Zeitung“. 

Die Ermittler haben offenbar einen anderen Verdacht: Er richtet sich gegen den Ehemann (34), der die Frau als Vermisst meldete. Am Freitagabend teilte die Polizei die vorläufige Festnahme des von Volker L. (47) aus Schnackendorf mit. Bei der Untersuchung des Tatorts fanden die Ermittler Reifenspuren, die von einem Fahrzeug stammen. Hat der Mann seine Frau getötet und sie dann halbnackt an dem Feldweg außerhalb der Gemeinde abgelegt, um eine Sexualstraftat vorzutäuschen?

Ob sich der Tatverdächtige zu den Vorwürfen äußerte, teilte die Polizei am Freitag noch nicht mit. Er wurde am späten Abend dem Haftrichter vorgeführt. 

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