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Kultur

Zum 150. Kreisgeburtstag: Das Stormarn-Bilderbuch

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Bild: Kreis Stormarn Kultur / Desmarowitz/hfr

Reinbek – Die Illustratorin Dorothea Desmarowitz zeigt vom 10. September bis 22. Oktober zahlreiche Originale aus ihren Kinderbüchern im Schloss Reinbek. Neben den sieben Original-Illustrationen des Stormarn Bilderbuchs (erscheint im September), das sie anlässlich des Kreisjubiläums entwickelt und gemalt hat, präsentiert die Künstlerin viele weitere Werke: Vor allem Illustrationen zu Märchen und Bilder-Rätseln, sowie Werke aus ihrem Waldbilderbuch werden zu sehen sein.

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 10. September um 15 Uhr im Schloss Reinbek, Schloßstraße 5, 21465 Reinbek, statt. Kreispräsident Hans-Werner Harmuth wird ein Grußwort sprechen, Kreiskulturreferentin Tanja Lütje führt in die Ausstellung ein.

Familien und Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Ausstellung wird über die Arbeitsgemeinschaft Stormarn kulturell stärken in Kooperation mit dem Schloss Reinbek realisiert.

Dorothea Desmarowitz ist seit über fünfunddreißig Jahren Illustratorin, Autorin und Herausgeberin für Kinderbücher in kolorierter Federzeichnung oder feiner Aquarelltechnik. Im Rahmen der Projekte von Stormarn kulturell stärken hat sie sich an den offenen Ateliers „Kunst Orte Stormarn“ beteiligt.

Im Nachgang hierzu entstand die Idee zu dem Projekt Stormarn Bilderbuch, das im Zentrum dieser Ausstellung steht. Das Stormarn Bilderbuch ist eines der Highlight-Projekte des Kreisjubiläums: für die Kleinsten wird der Landkreis über sieben bezaubernde, wimmelnde Motive erfahrbar. Das Stormarn Bilderbuch erscheint zur Ausstellung, der Druck wird von der Sparkassen-Stiftung Stormarn ermöglicht.

Dorothea Desmarowitz studierte Freie Grafik und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Ihre zahlreichen Bilderbücher und Anthologien sind in verschiedenen Kinderbuchverlagen erschienen. Sie lebt in Großhansdorf.

Das Buchprojekt sowie die Ausstellung sind eine Initiative der Kreiskulturreferentin und werden finanziert über die Arbeitsgemeinschaft Stormarn kulturell stärken sowie die Sparkassen-Stiftung Stormarn. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Schloss Reinbek statt.

Hinweise zur Ausstellung
Laufzeit: 10. September bis 22. Oktober 2017
Ort: Schloss Reinbek, Schloßstraße 5, 21465 Reinbek
Öffnungszeiten: Mi – So von 10 – 17 Uhr
Eintritt: 3,- / 1,50 Euro

Hintergrundinformation zum Bilderbuch-Projekt

Das „Stormarn Bilderbuch“ entsteht anlässlich des 150jährigen Kreisjubiläums, als ein Projekt im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“. Ideengeberin ist die Kreiskulturreferentin Tanja Lütje, die die Illustratorin Dorothea Desmarowitz von der ersten Idee bis zum gedruckten Exemplar kreativ-konzeptionell über nunmehr fast 2,5 Jahre eng begleitet hat.

Die Kreiskulturabteilung nimmt das Kreisjubiläum zum Anlass, Stormarn über verschiedene kulturelle Sparten für alle Generationen erfahrbar zu machen – insbesondere auch für die Kleinsten im Kreis. In dem Bilderbuch werden charakteristische Stormarner Motive dargestellt. Diese bilden in der Regel keinen realistischen Ort oder Landschaftsraum ab, sondern stehen synonym für die Region. Zu Beginn und am Ende verweisen Zeichnungen auf historische und aktuelle „Orte“ und auf Besonderheiten im Kreis. Eingefügt in eine kindgerechte Stormarn-Karte, bieten sie Orientierung.

Das Stormarn Bilderbuch wird ab diesem Jahr für die nächsten fünf Jahre an alle Kindergartenkinder in Stormarn verschenkt. Es ist ebenso im freien Buchhandel erhältlich.

Die Finanzierung des Entstehungsprozesses wurde über die Arbeitsgemeinschaft Stormarn kulturell stärken (Kreis Stormarn, Sparkassen-Stiftung Stormarn, Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Bürger-Stiftung Stormarn) ermöglicht.

Den Druck finanziert die Sparkassen-Stiftung Stormarn, welche nunmehr auch die Federführung in der Buchpräsentation sowie der Distribution übernommen hat. Wer mit der Kreiskulturreferentin oder der Künstlerin zum Buch und der Idee ins Gespräch kommen möchte, ist herzlich eingeladen, sich in der Kulturabteilung zu melden. Die o.g. Ausstellung zeigt u.a. Originale aus dem Buch und ist ein Begleitprogramm zum Buchprojekt.

Mehr Infos zum Bilderbuch im Internet

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: „Frieda und Frosch“ im KuB

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Foto: Maren Winter/hfr

Bad Oldesloe – Am Donnerstag, 1. März, um 16 Uhr spielt das Tandera Theater im KuB Bad Oldesloe. Im Rahmen des Kindertheaters des Monats zeigt es die Inszenierung von „Frieda und Frosch“. Eine Puppenspielerin erzählt überraschende Geschichten in einer zauberhaften Bühne von zwei grünen Freunden. Im Frühling, Sommer, im Herbst und im Winter…

Zum Inhalt: Frieda ist eine Kröte, wie sie im Buche steht. Von ihr aus könnte der Winterschlaf das ganze Jahr dauern. Fredy, der Frosch, will dagegen keine Gelegenheit verpassen, die das Leben ihm bietet. Der Wechsel der Jahreszeiten ist für ihn ein aufregendes Ereignis. All die spannenden Dinge will er natürlich mit seiner Freundin Frieda zusammen erleben, denn für Abenteuer braucht man einen guten Freund. Und Frieda? Macht sie mit? Muss man wirklich alles zusammen machen? Oder ist es auch schön, mal alleine zu sein? Oder Dinge zu mögen, die der andere nicht braucht?

Gabriele Parnow-Kloth ist seit 25 Jahren beim Tandera Theater. Neben Inszenierungen, die sie mit Dörte Kiehn, der Gründerin des Tandera Theaters, gespielt hat, hat sie auch eigene Stücke produziert. Seit 2009 ist sie die künstlerische Leiterin der Sparte Puppenspiel am Stadttheater Lüneburg.

Das Kindertheater des Monats wird gefördert durch die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

Tickets sind online und in der Stadtinfo erhältlich. Kurzentschlossene können auch im KuB vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

Termin: Donnerstag, 01. März, 16 Uhr

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de.

Preise: Erwachsene: 7,50 Euro, Kinder: 5,50 Euro, ab fünf Personen: 5,50 Euro pro Karte

 

 

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Kultur

Auf Plattdeutsch: „My Fair Lady“ in Ahrensburg

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Die Niederdeutsche Bühne Neumünster ist zu Gast in Ahrensburg. Foto: NB Neumünster

Ahrensburg – Musicals können zum Nachdenken anregen oder einfach nur unterhalten. Ein Musical, das beides in sich vereint, ist „My Fair Lady“. Mit der niederdeutschen Ur-Aufführung des Musicals unter der Gastregie von Philip Lüsebrink feierte die Niederdeutsche Bühne Neumünster (NBN) an Silvester in der Stadthalle in Neumünster eine erfolgreiche Premiere und zündete ein wahres Feuerwerk plattdeutscher Bühnenkunst (so die SHZ vom 04.01.2018).Am 8. und 9. März ist das 21-köpfige Ensemble zu Gast im Alfred-Rust-Saal in Ahrensburg.

Was verrät die soziale Herkunft eines Menschen? Seine Kleidung, sein Beruf, seine Bildung oder seine Ausdrucksweise, seine Sprache? Für den Phonetiker Professor Henry Higgins (Michael Schmidt) ist dies eine sonnenklare Angelegenheit: natürlich die Sprache, das kunstvolle Beherrschen aller Schattierungen und Feinheiten einer gehobenen Ausdrucksweise.

Der Sprachforscher Professor Higgins wettet mit seinem Fachkollegen Oberst Pickering (Volker Rohweder), dass er die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle trotz ihres schrillen Dialekts und ihrer ordinären Ausdrucksweise innerhalb von sechs Monaten vom ungestümen Blumenmädchen auf dem Markt zur feinen Dame der besten Gesellschaft mit gepflegter plattdeutscher Ausdrucksweise erziehen kann.

Um die perfekte Besetzung der Hauptrolle Eliza Doolittle zu finden, hatte die NBN drei Profis zum Casting eingeladen. Die examinierte Logopädin Johanna Kittel (27) aus Hamburg überzeugte mit ihrer hinreißenden Stimme und ihrer lockeren Art und setzte sich gegen ihre beiden Konkurrentinnen durch und das ohne Plattdeutsch-Vorkenntnisse und Schauspielerfahrung.

Farbe ins Spiel bringen auf der Bühne auch Frank Juds als lebenslustiger Alfred P. Doolittle, Erika Wittigals Mrs. Higgins, Annett Schnoor als Mrs. Pearce und Tobias von Ankum-Hoch, der einen schmachtenden Freddy Eynsford-Hill abgibt. Als Dienstboten, Markthändler und Leute der feinen Gesellschaft dürfen zudem zahlreiche Nachwuchs-Talente erste Bühnenerfahrungen sammeln.

Das Stück ist ursprünglich angesiedelt zwischen London und Ascot. In der eigens für die NB Neumünster geschriebenen Fassung von Philip Lüsebrink wird es umgesiedelt nach Lüttenbeeken, einer Phantasiestadt mitten in Mittelholstein.

Das Stück wird am Donnerstag und Freitag, 8. und 9. März, jeweils um 20 Uhr im Alfred-Rust Saal in der Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71,in 22926 Ahrensburg aufgeführt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro und sind ab dem 15. Februar an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg, Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide, Tel. 04532/20800 (zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühren), sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Bad Oldesloe

Schwedischer Kinder-Bestsellerautor liest in Bad Oldesloe

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Widmark
Foto: Ulrica Zwenger/hfr

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 21. Februar kommt der international renommierte schwedische Autor Martin Widmark nach Stormarn und präsentiert sein gerade erschienenes Buch aus der beliebten LasseMaja-Reihe: „Das Feriengeheimnis“ (Ueberreuter Verlag, ET 16.2.2018) ist ein Rätsel- und Mitmach-Buch für Kinder ab 8 Jahren. Der neue Band aus der schwedischen Krimi-Reihe für Kinder enthält zudem viele spannende Rätsel und Mitmachseiten – eine Anleitung zum Schreiben von Geheimbotschaften, ein Valleby-Quiz, eine Schatzsuche und das Lieblingsrezept aus dem berühmten Valleby-Café Panini und Bernard zum Nachbacken.

Der charismatische Autor präsentiert die neuen Abenteuer der Detektive Lasse und Maja in einer besonderen, interaktiven Leseshow, in der die Zuhörer eingebunden werden. Oldesloe ist nach Berlin die zweite Station der Buchpremiere. Widmark wird zusätzlich aus seinem poetisch-märchenhaften Buch „Linas Reise ins Land Glück“ (Ars Edition, 2017) lesen. Die zwei Lesungen im Kreistagssitzungssaal im Rahmen der Ausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ sind bereits mit rund 200 Kindern komplett augebucht.

Wer den Autor aber dennoch gerne live erleben möchte, kann am selben Tag um 14 Uhr den kostenfreien Workshop zum Thema „Leseförderung in Schweden – Erfolgsautor Martin Widmark über Kinder, Bildung und die Lust am Lesen“ im Bibliotheksraum der Literaturausstellung besuchen. Martin Widmark gilt als einer der bedeutendsten schwedischen Kinderbuchautoren. Seit 2008 sind seine Bücher die beliebtesten Werke in Schwedens Büchereien und schon elf Mal in Folge erhielt Martin Widmark den Children’s Own Award. Seine Bücher sind stetig auf Bestsellerlisten zu finden, bekamen ausgezeichnete Kritiken und wurden schon in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

Bevor Widmark ein „Vollzeit-Autor“ wurde, unterrichtete er als Lehrer in einer Mittelschule und war Schwedischlehrer für Immigranten. Er schrieb auch einige Lehrbücher. Außer dem „Detektivbüro LasseMaja“ schreibt er weitere Kinderbuchserien, Kinderlieder und Lernhilfen. In dem zweistündigen Workshop, der sich an Pädagogen, Bibliothekare, Erzieher, Lehrer, Eltern und weitere Interessierte richtet, nehmen er und Grit Thunemann (Referentin für Kultur der Schwedischen Botschaft Berlin) die Teilnehmer mit in die Möglichkeiten und Praxis der schwedischen Leseförderung.

Rum for Bärn
Foto: Frackmann/hfr

Im Workshop wird ebenfalls das bekannte Bibliothekskonzept „Rum för Barn“ („Raum für Kinder“) des Stockholmer Kulturhuset mit vielen Praxisbeispielen erläutert. Besonders betont werden hierbei die aktive Einbeziehung der Kinder und die Orientierung an ihrer Lebenswelt.

Auch in der Oldesloer Ausstellung wurde ein Bibliotheksraum nach diesem Konzept eingerichtet. „Das Konzept des ‚Rum för Barn‘ in der Ausstellung geht auf und ist sehr erfolgreich. Wir beobachten die Besucher, sowohl Familien als auch Kindergruppen, dabei, wie sie sehr entspannt, aufmerksam, vertieft und interessiert die Bereiche in dem Raum nutzen. Er lädt allein durch seinen gemütlichen Aufbau, die verschiedenen Bereiche und das vorgehaltene Lese- und Kreativangebot dazu ein, sich dort gerne aufzuhalten und zurück zu ziehen“, berichtet Kulturreferentin Tanja Lütje.

Dieses kindzentrierte Bibliothekskonzept als auch Erfahrungsberichte zur Leseförderung in Schweden werden Widmark und Thunemann den Teilnehmern in dem praxisnahen Workshop im ‚Rum rum för Barn‘ der Ausstellung direkt vor Ort vermitteln. Die Veranstaltungen mit Martin Widmark finden in Kooperation mit der Schwedischen Botschaft Berlin statt. Sie sind kostenfrei, um verbindliche Anmeldung wird gebeten: kultur@kreis-stormarn.de.

 

 

 

 

 

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