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Kiel

Trauer um CDU-Abgeordneten Dr. Axel Bernstein

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Foto: CDU /hfr

Kiel/Wahlstedt – Der CDU Landtagsabgeordnete Dr. Axel Bernstein ist am Donnerstagnachmittag auf seinem Grundstück in Wahlstedt vollkommen überraschend verstorben. Der erst 43-jährige Politiker soll leblos aufgefunden worden sein. Die alarmierten Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt.

Der verheiratete Vater von zwei Kindern war seit 2005 Mitglied des Landtags in Kiel. Auch nach der aktuellen Wahl in diesem Jahr war er wieder in den Landtag gewählt worden.

Ministerpräsident Daniel Günther und der CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Koch zeigten sich in einem gemeinsamen Statement betroffen:

„Mit großer Trauer und Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod unseres Partei- und Fraktionskollegen Axel Bernstein aufgenommen. Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau und seinen beiden Kindern. Fassungslos stehen wir davor, dass sein Platz in unseren Reihen zukünftig frei bleiben wird. Axel wird uns als Mensch, Freund und Kollege fehlen.

Als Landesgeschäftsführer und Parlamentarischer Geschäftsführer bekleidete Axel Bernstein seit 2005 herausgehobene Funktionen in Partei und Fraktion. Mit dem langjährigen Abgeordneten Axel Bernstein verliert die CDU-Fraktion einen bereits in jungen Jahren erfahrenen Politiker. Durch seine fundierte Arbeit hat er sich über die eigene Partei hinaus Ansehen und Respekt erworben. Mit großer Kompetenz und ruhiger Sachlichkeit hat er dabei ein Themenspektrum bearbeitet, das von der Inneren Sicherheit über den Datenschutz bis hin zur Medienpolitik reichte.

Unvergessen wird auch bleiben, dass er als studierter Historiker für die CDU-Fraktion die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des Landtages begleitet hat.“

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Kiel

Immer mehr Menschen beantragen Cannabis auf Rezept

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Cannabis auf Rezept. Foto: Shutterstock.com

Hamburg/Kiel – Die Nachfrage nach Cannabis auf Rezept ist groß. Bei den Krankenkassen gehen auch in Schleswig-Holstein immer mehr Anträge ein. In Hamburg wird nur jeder zehnte Antrag abgelehnt.

Laut der Apothekenkammer werden derzeit etwa 100 Menschen in Schleswig-Holstein mit Cannabis-Produkten behandelt. „Nach der Gesetzesänderung hat es einen deutlichen Schub an Anträgen gegeben“, sagte Barmer-Sprecher Wolfgang Klink der Deutschen Presse Agentur. Vorher hatte es nur vereinzelt Fälle gegeben.

Auch in Hamburg steigt die Nachfrage nach medizinischem Cannabis: Seit März haben in der Hansestadt Hamburg 110 Menschen eine Therapie beantragt. Während im Rest der Republik die Ablehnungsquote bei etwa 70 Prozent liegt, werden in Hamburg 90 Prozent genehmigt.

Noch bis März war es in Deutschland extrem schwierig, Marihuana für therapeutische Zwecke zu erhalten. Bis dahin brauchte jeder Patient eine Genehmigung vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Jetzt kann jeder Arzt seinen Patienten Cannabis verschreiben, etwa bei einer Schmerz-Therapie.

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