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Hamburg

Prostituierten-Mord in Hamburg: Schon wieder Leichenteile im Hafen entdeckt

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Polizisten haben am Samstagnachmittag den Bereich um die Brandshofer Schleuse erneut überprüft und dabei zwei weitere Leichenteile der getöteten Prostituierten entdeckt. 

Seit Tagen tauchen immer neue Überreste der 48-Jährigen auf, die am 1. August als vermisst gemeldet wurde. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Die ersten Leichenteile entdeckte ein Zeuge am Elbstrand (Hamburg-Rissen). Einige Tage später machte ein Passant am Tiefstackkanal in Hamburg-Billbrook eine grauenhafte Entdeckung: Dort trieb der Torso der Frau im Wasser. Weitere Leichenteile wurden in Hamburg-Rothenburgsort und Winterhude gefunden.

Die jetzt entdeckten Überreste befanden sich vor der Schleuse im Billhafen in der Nähe des Fundortes des Torsos. Sie wurden mit einem Kleinboot der Wasserschutzpolizei (WS 103) geborgen. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens hat die Leichenteile daraufhin in das Institut für Rechtsmedizin gefahren.

Hat ein Freier die Prostituierte getötet?

Die Identität der Toten ist mittlerweile geklärt. Es handelt sich um eine 48-jährige Prostituierte. Jetzt sucht die Hamburger Polizei mit Hochdruck nach dem Mörder der Frau. Handelt es sich dabei möglicherweise um einen Freier der Frau? Die MOPO zitiert in einem Bericht eine Prostituierte aus St. Georg, die von einem „gruseligen Freier“ in einem weißen Auto berichtet: „Der Mann sagte, dass er auf Peitsch- und Fesselspiele steht.“ Auch die Polizei interessiert sich für den Fahrer dieses weißen Autos (Hinweise an 040-428-656789).

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Hamburg

Große Mengen Dopingmittel bei Kraftsport-Weltmeister gefunden

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Foto: Zollfahndung Hamburg/hfr

 Hamburg / Seevetal – Zöllner haben jetzt große Mengen unterschiedlicher Dopingmittel in Hamburg und im Landkreis Harburg sichergestellt. Die mehrmonatigen Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppe von vier Personen. Der vermeintliche Haupttäter war früher Weltmeister in einer Kraftsportdisziplin. Bei einer der weiteren Tatverdächtigen handelt es sich um die Lebensgefährtin des Verdächtigen. Auch sie war Inhaberin eines Weltmeistertitels im Kraftsport.

Im Dezember 2016 wurde die Wohnung des 25-jährigen Hamburgers schon einmal wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz vom Zoll durchsucht. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Beweismittel in diesem Verfahren stützten die Vermutung, dass er gewerbsmäßig mit Dopingmitteln handelte.

Die Zollfahnder hatten den Verdacht, dass der Beschuldigte, gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen, auch danach seinen illegalen Geschäften nachging. Er ließ sich durch das erste Verfahren nicht davon abbringen. Nach umfangreichen Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der Zoll nun das Dopingmittellager ausgehoben.

Der Wert der sichergestellten Dopingmittel beläuft sich auf mehr als 10.000 Euro. Der Tatumfang liegt mutmaßlich im hohen fünfstelligen Bereich.

An den vier Durchsuchungen in Hamburg und Seevetal waren mehr als 20 Beamte beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Hamburg dauern noch an.

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Hamburg

Öffentlichkeitsfahndung nach Messerangriff auf Ladendetektiv

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet mit einem Lichtbild aus einer Überwachungskamera nach zwei bislang unbekannten Männern, die am 05.10.2017 einen Ladendiebstahl in Hamburg Wandsbek begangen haben. Als sie vom Ladendetektiv angesprochen wurden, verletzte einer der Täter diesen mit einem Messer..

Die weiteren Ermittlungen wurden zwischenzeitlich von der Mordkommission (LKA 41) übernommen, da der Verdacht eines versuchten Mordes besteht. Die Ermittler werteten Videoüberwachungsmaterial aus und fahnden nun mit einem Bild nach den beiden Tätern. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde dazu vom Amtsgericht ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Die beiden Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1 (griff den Detektiv mit dem Messer an)

-männlich -nordafrikanische Erscheinung -ca. 25 Jahre alt -180-190

cm groß -athletische Figur -hellbraune Jacke (ohne Kapuze) -Jeans

-hellblaue Umhängetasche -helles Basecap

Täter 2

-männlich -nordafrikanische Erscheinung -ca. 25 Jahre alt -180-190

cm groß -kurze, schwarze Haare -athletische Figur -dunkelbraune Jacke

mit Fellkragen

Während Täter 1 in Richtung des ZOB Wandsbek flüchtete, ist die Fluchtrichtung seines Mittäters derzeit unbekannt. Zeugen, die Hinweise auf die abgebildeten Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Kultur

„Geh20 – alles im Eimer“: Axel Richter stellt in Hamburg aus

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Axel Richter schiebt das Eimermobil. Foto: Axel Richter

Hamburg – In der Zeit vom 29.10. bis 19. November werden im Südschiff der Hauptkirche die Kunstobjekte „Hinderlich“ von Uwe Schloen und „Geh20 – alles im Eimer“- das Eimermobil von Axel Richter und Uwe Schloen ausgestellt.

„Hinderlich“

„In einem Kubus von 3x3x3m plätschert ein Springbrunnen vor sich hin. Man kennt dies aus diversen Vorgärten, seltener aus Kirchen. Dazu auch noch rotes Wasser – Blut, Wein assoziiert man schnell. Die Betrachtenden sind durch eine transparente Plastikschicht vom Springbrunnen getrennt. Ein strenger formeller Aufbau. Hinweis auf die blutige Kirchengeschichte? Ein Aktueller Beitrag zum Zustand der Welt?

(Uwe Schloen)

„Geh20 – alles im Eimer“

Die Künstler Axel Richter und Uwe Schloen zogen im Mai einen Handwagen mit 200 Eimern vom KunstHaus am Schüberg bis ins Zentrum von Hamburg. Die Entfernung betrugt exakt 20 km, deshalb der Titel „Geh 20“. Das Motto „Alles im Eimer“ ist mindestens zweideutig. Einerseits ein Hinweis auf die reich vorhandenen kulturellen, politischen, natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen der weltweit knapp 200 Nationen, die miteinander geteilt werden wollen, andererseits ein Hinweis darauf, dass die Welt droht, unwiderruflich aus den Fugen zu geraten. Eine Bildergeschichte legt Zeugnis von der besonderen Wanderschaft ab.

Künstlergespräch am 14. November, 19 Uhr mit Uwe Schloen und Axel Richter Begrüßung und Moderation: Astrid Kleist

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