Folge uns!

Allgemein

Kein Pokalwunder in Lübeck: SV Eichede verliert mit 0:4

Veröffentlicht

am

Archivfoto: SL

Eichede – Der SV Eichede hat sein erstes DFB-Pokalspiel der Vereinsgeschichte gegen den Zweitligisten und mehrfachen deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern mit 0:4 verloren.  Der Underdog aus Stormarn überraschte vor über 4000 Zuschauern in der Anfangsphase durchaus und spielten im Lübecker Lohmühlestadion munter nach vorne. Ein Tor gelang dem SVE allerdings nicht.

Nach dem Rückstand in der 17. Minute wurde der 1. FCK stärker und legte noch vor der Pause das 0:2 nach. Damit war die Aufgabe für den SVE natürlich deutlich größer geworden, wenn man das Pokalmärchen schreiben wollte. Doch in der zweiten Halbzeit konnte der Zweitligist den Vorsprung gegen den leidschaftlich kämpfenden Oberligisten nicht nur behaupten, sondern sogar noch um zwei Tore ausbauen. Am Ende hieß es dann 0:4 aus Sicht der Steinburger.

„Das war schon eine richtig gute Erfahrung für uns“, so SVE-Coach Dennis Jaacks. Die Zuschauer feierten ihren SV Eichede trotz der Niederlage für einen couragierten Auftritt, der das Spiel durchaus nicht so aussehen ließ, als wenn drei Ligen zwischen den Gegnern lagen.

Aufstellung SVE: Barkmann, Kleine, Facklam, Maltzahn, Grant (Wechsel 66. M. Schubring), Bieche ( Wechsel 46. Janelt), Schubring, Al Tamemy, Bojarinov, Wurr, Ehlers (Wechsel 66.  Bremser)

Tore: 0:1 Osawe, (17.), 0:2 Atik (40.), 0:3 Osawe 0:4 Moritz (85.)

 

Weiterlesen
Kommentar schreiben

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Allgemein

Verstärkung für die Kulturabteilung: Neue Praktikantin will „Stormarn kulturell stärken“

Veröffentlicht

am

Stephanie Brunsen (28) ist die neue Praktikantin in der Kulturabteilung des Kreis Stormarn. Foto: Daniela Frackmann

Bad Oldesloe – Seit dem 1. November gibt es ein neues Gesicht in der Kulturabteilung des Kreises: Stephanie Brunsen, 28 Jahre alt, unterstützt und begleitet die Kulturprojekte des Kreises und der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ für die nächsten sechs Monate.

Damit ist die seit drei Jahren vakante Volontärsstelle aus dem Rahmenvertrag mit den Stiftungen nun erstmals unter neuer Bezeichnung „Berufspraktikum“ wieder besetzt.

Stephanie Brunsen bringt vielfältige Erfahrungen, nicht nur in der Kulturarbeit mit: nach einer ersten Ausbildung als Fotografin, entschloss sie sich für zwei fundierte, interdisziplinäre Studiengänge im Kulturbereich. Neben einem Bachelorstudium der Kulturpädagogik an der FH Niederrhein in Mönchengladbach und einem anschließenden Master in Kulturanalyse und -vermittlung an der TU Dortmund, sammelte sie bereits einschlägige praktische Erfahrungen. So arbeitete sie in einem Kindermuseum in Dublin, gründete mit anderen den Verein Kulturkram e.V. und entwickelte im LehmbruckMuseum Duisburg museumspädagogische Projekte für arbeitsuchende Jugendliche.

Die kulturelle Bildung liegt ihr besonders am Herzen: „Mir ist es wichtig, in meiner Arbeit die Kultur für Alle zu öffnen und Menschen über Angebote der kulturellen Bildung anzusprechen, ihren Blick für Neues zu öffnen, sie zusammenzubringen, zu unterhalten, zum Nachdenken anzuregen und Verständnis füreinander zu vermitteln“, so Brunsen, die aktuell aus NRW nach Schleswig-Holstein gezogen ist.

Sie wird die Kulturarbeit von Kreis und ArGe für mindestens ein halbes Jahr begleiten und eigenständig Projekte durchführen können. Im Fokus liegt eine interaktive Familienausstellung mit literarischem Schwerpunkt im nächsten Jahr. Daneben bietet das Praktikum Gelegenheit in alle strategischen und organisatorischen Facetten der Kulturarbeit wie Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsorganisation, Netzwerkarbeit und Kulturpolitik einzutauchen. Brunsen freue sich nach ihrem Studium nun besonders über die praktischen Erfahrungen und die Vielfalt der Kulturprojekte in Stormarn.

„Unsere Kreiskulturabteilung freut sich über die kompetente Verstärkung gerade im Bezug auf unser anstehendes interdisziplinäres Literatur-Ausstellungs-Vorhaben“, resümiert Tanja Lütje, Kreiskulturreferentin.

Die ehemalige Volontärsstelle nennt sich fortan aufgrund der Rahmenbedingungen und Tarifverträge für Kommunen im öffentlichen Dienst „Berufspraktikum“. Sie wird finanziert über die Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“, ist jedoch organisatorisch angesiedelt beim Kreis.

Weiterlesen

Allgemein

Hamburg: 23 000 Euro dabei, aber Lipgloss für 37 Euro gestohlen

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Hamburg – Einsätze aufgrund von Ladendiebstählen im Hamburger Hauptbahnhof gehören fast zum „Tagesgeschäft“ der Bundespolizeiinspektion Hamburg. Am letzten Wochenende brachten Bundespolizisten 15 Ladendiebstähle im Hauptbahnhof zur Anzeige.

Bei einem Einsatz wegen eines Ladendiebstahls am 08.11. gegen 12.45 Uhr in einer Parfümerie im Hauptbahnhof staunte aber auch die polizeilich erfahrene Streife der Bundespolizei nicht schlecht…

Ein Kaufhausdetektiv beobachtete zuvor eine „Kundin“, die einen Kosmetikartikel (Lipgloss im Wert von 37 Euro) im Ärmel ihrer Jacke verschwinden ließ. Die Frau (w.33) verließ anschließend die Parfümerie ohne die Ware zu bezahlen. Der Detektiv stellte die Frau und forderte eine Streife der Bundespolizei zur Feststellung der Personalien an.

Die Überprüfung der Personalien ergab keine polizeilich relevanten Erkenntnisse; aber die Durchsuchung der Bekleidung nach weiterem Diebesgut durch eine Bundespolizistin brachte Erstaunliches zum Vorschein.

„Die Beschuldigte aus Karlsruhe führte insgesamt 23.000 Euro Bargeld mit sich. Also hätte sich die Frau das Make-up für den neuen Lippenglanz leicht leisten können“,stellt die Bundespolizei fest.

„Das Bargeld wurde auf „Echtheit“ überprüft; keine Beanstandungen-Fälschungsmerkmale wurden festgestellt“, so die Bundespolizei. 

Zum Diebstahl selbst machte die Frau keine Angaben; ohne Lipgloss, mit dem Bargeld, einer Strafanzeige sowie einem Hausverbot von einem Jahr für die Parfümerie konnte die Beschuldigte anschließend das Bundespolizeirevier verlassen.

Weiterlesen

Allgemein

Reinfeld ist Stormarns zweite Fairtrade-Stadt

Veröffentlicht

am

Das historische Rathaus in Reinfeld. Foto: Stormarnlive.de

Reinfeld – Die Karpfenstadt ist jetzt auch Fairtrade-Town. Damit nimmt Reinfeld nach Bad Oldesloe als zweite Stadt im Kreis Stormarn eine Vorbildrolle ein.

„Damit tragen wir dazu bei, dass die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten und sie mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können“, sagt Initiatorin Ines Knoop-Hille (Bündnis 90/Die Grünen). Vor anderthalb Jahren hatte ihre Partei die Bewerbung beantragt. Jetzt erhielt die Stadt die Bestätigung, dass Reinfeld alle Kriterien erfüllt.

Damit eine Stadt das Siegel erhält, müssen Geschäfte und Gastronomen einen Anteil an fair gehandelten Produkten anbieten. Bürgermeister Heiko Gerstmann freut sich über den positiven Bescheid des Verein Fairtrade Deutschland, der das Gütesiegel ausstellt: „Wir wollen mit einem guten Beispiel voran gehen und den Fairtrade-Gedanken in die Köpfe der Leute bringen“, sagt der Reinfelder Verwaltungschef. Er selbst kaufe schon seit 30 Jahren fair gehandelte Produkte. Auch in der Verwaltung werden in Ausschüssen oder Meetings künftig nur Getränke gereicht, die aus kontrollierter Produktion stammen.

Jetzt plant Reinfeld eine Auszeichnungsfeier. Der Termin wird voraussichtlich nach einem Treffen der Fairtrade-Lenkungsgruppe am 8. November bekanntgegeben.

Weiterlesen

Trending