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Immer mehr Menschen beantragen Cannabis auf Rezept

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Cannabis auf Rezept. Foto: Shutterstock.com

Hamburg/Kiel – Die Nachfrage nach Cannabis auf Rezept ist groß. Bei den Krankenkassen gehen auch in Schleswig-Holstein immer mehr Anträge ein. In Hamburg wird nur jeder zehnte Antrag abgelehnt.

Laut der Apothekenkammer werden derzeit etwa 100 Menschen in Schleswig-Holstein mit Cannabis-Produkten behandelt. „Nach der Gesetzesänderung hat es einen deutlichen Schub an Anträgen gegeben“, sagte Barmer-Sprecher Wolfgang Klink der Deutschen Presse Agentur. Vorher hatte es nur vereinzelt Fälle gegeben.

Auch in Hamburg steigt die Nachfrage nach medizinischem Cannabis: Seit März haben in der Hansestadt Hamburg 110 Menschen eine Therapie beantragt. Während im Rest der Republik die Ablehnungsquote bei etwa 70 Prozent liegt, werden in Hamburg 90 Prozent genehmigt.

Noch bis März war es in Deutschland extrem schwierig, Marihuana für therapeutische Zwecke zu erhalten. Bis dahin brauchte jeder Patient eine Genehmigung vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Jetzt kann jeder Arzt seinen Patienten Cannabis verschreiben, etwa bei einer Schmerz-Therapie.

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„Moped-Führerschein mit 15“ bald auch in Schleswig-Holstein?

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Gero Storjohann
Foto: CDU/Storjohann/hfr

Berlin/Kiel – Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat heute angekündigt, das bislang bis Ende April 2018 befristete Modellprojekt „Moped mit 15“ um zwei Jahre zu verlängern. Eine entsprechende Änderung der Fahrerlaubnisverordnung werde nun umgehend vorbereitet.

Hierzu erklärt der Wahlkreisabgeordnete des Bundestagswahlkreises Segeberg – Stormarn-Mitte Gero Storjohann MdB (CDU): „Als Berichterstatter für Straßenverkehrsrecht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe ich mich bereits damals dafür eingesetzt, das Mindestalter für die Fahrerlaubnis für Kleinkrafträder, Mopeds und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge auf 15 Jahre zu senken.“

Insbesondere in den ländlichen Regionen besteht ein Bedarf an diesem zusätzlichen Mobilitätsangebot, vor allem für Jugendliche in der Ausbildung. Gerade auf dem Land reichen die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs für Auszubildende oft nicht aus. Auch in Schleswig-Holstein würden die Jugendlichen, die bereits im Alter von 15 Jahren eine Berufsausbildung begonnen haben, von der Einführung des Moped-Führerscheins mit 15 Jahren profitieren.

„Daher würde ich es sehr begrüßen, wenn die schleswig-holsteinische Landesregierung an dem bundesweiten Modellprojekt teilnehmen würde“, so Gero Storjohann.Nicht zuletzt sei eine bessere Mobilität ein wichtiges Kriterium, um dem Wegzug junger Menschen aus den ländlichen Regionen entgegen zu wirken. Dabei leiste das Modellprojekt „Moped mit 15“ einen wichtigen Beitrag.“

Das Modellprojekt „Moped mit 15″ läuft seit 2013 in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Später kamen auch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Es sieht vor, dass Jugendliche die Fahrerlaubnisklasse AM bereits ab 15 Jahren (regulär 16 Jahre) erwerben können. Das Modellprojekt war zunächst bis Ende April 2018 befristet.

Durch den Modellversuch soll ermittelt werden, ob positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit, zum Beispiel in Form eines gesteigerten Gefahrenbewusstseins bei jungen Kraftfahrzeugführerinnen und Kraftfahrzeugführern erreicht werden können. Denn im Vergleich zum bisher für diese Altersgruppe (ab 15 Jahren) möglichen Erwerb der Mofa-Prüfbescheinigung kann die Fahrerlaubnis der Klasse AM nur durch eine qualifizierte und umfassende Ausbildung mit anschließender theoretischer und praktischer Prüfung erworben werden.

Dadurch können den jungen Menschen wesentlich intensiver die Verantwortung, die sie im Straßenverkehr tragen, und die Gefahren, die im Straßenverkehr bestehen, vermittelt werden.

Die projektbegleitenden Studien zur Verkehrssicherheit und zum Mobilitätsverhalten haben keine eindeutigen Ergebnisse erbracht. Deshalb wird das Modellprojekt auf zwei Jahre befristet verlängert. Das Bundesverkehrsministerium hat die Länder aufgefordert, in diesem Zeitraum weitere Daten zu erheben.

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Stormarner Landtagsabgeordnete der CDU begrüßen Reformations-Feiertag

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Unterstützen den Reformationstag als einheitlichen Feiertag im Norden: Tobias Koch, Claus Christian Claussen und Lukas Kilian. Foto: hfr

Kiel/Bad Oldesloe – Die Stormarner Landtagsabgeordneten Tobias Koch, Claus Christian Claussen und Lukas Kilian begrüßen die Verständigung der Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachen und Mecklenburg-Vorpommern auf den Reformationstag als einheitlichen Feiertag in Norddeutschland:

„Die Einigung der Regierungschefs auf den Reformationstag als gemeinsamer Feiertag der norddeutschen Bundesländer ist die richtige Entscheidung. Ich gehe davon aus, dass wir im Landtag jetzt zügig die gesetzlichen Regelungen schaffen werden, um nach dem 500. Jubiläum im vergangenen Jahr den Reformationstag ab diesem Jahr dauerhaft als Feiertag begehen zu können“,  sagt Tobias Koch.

„Der Reformationstag ist gerade für den lutherisch geprägten Norden Deutschlands ein verbindendes Element. Alles andere als ein gemeinsamer Feiertag mit Hamburg wäre für uns in der Metropolregion undenkbar gewesen“, betont Claus Christian Claussen.

„Für Familien und Berufspendler sind unterschiedliche Feiertage in Hamburg und Schleswig-Holstein unzumutbar. Es wäre ein echter Schildbürgerstreich, wenn die Eltern in Hamburg zur Arbeit müssten, während gleichzeitig die Kinder in Stormarn schulfrei haben – und umgekehrt genauso“, stellt Lukas Kilian fest.

Für die drei Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten sei deshalb während der Feiertagsdebatte in den vergangenen Monaten klar gewesen, dass wenn überhaupt nur eine Lösung im norddeutschen Verbund in Frage komme.

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Geldtransporter „verliert“ auf der Fahrt 2,3 Millionen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg/Kiel/ Tremsbüttel – Die Polizei steht vor einem Rätsel. Auf noch unbekannte Weise verschwanden am Mittwoch aus einem Geldtransporter zwischen Hamburg und Kiel 2,3 Millionen. Bei der Ankunft am Zielort – der entsprechenden Sicherheitsfirma in Kiel – stellten die Mitarbeiter den Verlust von drei Geldkassetten voller Bargeld fest.

Doch wie könnten die Geldkassetten verschwunden sein. Die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma scheinen unschuldig. Zumindest konnte in den Vernehmungen kein Tatverdacht erhärtet werden. Hat sich also ein Täter von Außen Zugang verschafft ? Ist das bei diesen gesicherten Fahrzeugen überhaupt möglich ? 

Im Visier sind daher die Pausen, die das Fahrzeug machte. Unter anderem in Stormarn an der Raststelle Rehbrook – Ost, die von der Polizei nun genau unter die Lupe genommen wird.

Der weitere Stopp des GPS-überachten und gut gesicherten Fahrzeugs soll an B404 bei der Tankstelle in Kirchbarkau gewesen sein.

Die Polizei hofft auf Zeugen, die vielleicht ungewöhnliche Aktionen rund um das parkende Geldtransportfahrzeug beobachtet haben könnten. 

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