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Bad Oldesloe

Förderung von Lebensqualität: Oldesloer OASE erhält 40.000 Euro vom Bund

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Bad Oldesloe – Das Mehrgenerationenhaus OASE in Bad Oldesloe erhält über das Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus“ (MGH) insgesamt 40.000 Euro an Fördermitteln.

Damit bekommt es auch in der aktuellen Förderperiode von 2017 bis 2020 Gelder vom Bund. „Ich bin sehr erfreut, dass die OASE auch dieses Mal wieder mit Mitteln aus Berlin unterstützt wird. Sie stärkt somit den Austausch und die Begegnung aller Generationen“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte Franz Thönnes.

Das umfangreiche Angebot des Familienzentrums am Standort in der Ratzeburger Straße orientiert sich in seinen Leistungen an der Nachfrage der Menschen und ist eine Einrichtung, bei der Eigeninitiative einen hohen Stellenwert hat. Neben haushaltsnahen Dienstleistungen und Beratungen für jede Lebenslage bietet das Mehrgenerationenhaus auch eine Notfallbetreuung (Notfall-Nannys) an.  Außerdem gibt es Gesundheitsangebote, wie zum Beispiel Yoga-Kurse.

Kinderbetreuung im Mehrgenerationenhaus: Andrea Kefrig-Blase (von links) von der Oase mit Notfall-Nannys Anke Klahn und Heidi Schlüschen. Foto: Fischer

Zum 1. Januar 2017 löste das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus die bisherige Förderungsgrundlage ab. Es läuft bis 2020. Bereits seit 2006 werden in Deutschland Mehrgenerationenhäuser mit Bundesmitteln gefördert. Der neue Schwerpunkt des Programms „Gestaltung des demografischen Wandels“ gibt den jetzt rund 550 bundesweiten Mehrgenerationenhäusern noch mehr Freiräume, ihre Angebote auf die konkreten Bedürfnisse vor Ort abzustimmen und zu verbessern. Zusätzlich gibt es drei weitere Querschnittsziele: die generationsübergreifende Arbeit, freiwilliges Engagement sowie die Sozialraumorientierung.

SPD-MdB Franz Thönnes: „Mehrgenerationenhäuser stellen für Kommunen einen deutlichen Gewinn dar. Ihr Konzept eines offenen und unkomplizierten Zugangs erreicht auch Menschen, die möglicherweise Berührungsängste haben, sich nicht zugehörig fühlen oder andere Angebote nicht wahrnehmen würden.“

Die konzeptionelle Ausgestaltung der Förderung beruht auf den bisherigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Programmbegleitung durch die Trägervereine. Jede der 550 Einrichtungen wird mit 40.000 Euro bezuschusst. Davon kommen 30.000 Euro vom Bund und 10.000 Euro von der Kommune. Alleine in Schleswig-Holstein werden so insgesamt 13 Häuser bezuschusst.

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Bad Oldesloe

Nach Legionellen-Alarm: Travebad auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Das Oldesloer Travebad bleibt geschlossen. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Travebad bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Noch am Mittwoch hieß es seitens der Vereinigten Stadtwerke, dass die Oldesloer Schwimmhalle nach einem Defekt an der Wasseraufbereitungsanlage und der Kontamination einer Dusche mit Legionellen am Freitag öffnen sollte.

Einen neuen Öffnungstermin konnten die Stadtwerke nicht nennen. „Mit dem Gesundheitsamt wurde vor Ort eine Lösung abgestimmt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Vibeke Johansen. Bei einer Erklärung des Problems gibt sich das Unternehmen wage: „Die Vereinigten Stadtwerke arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Behebung.“ Es geht weiterhin um eine Störung im Bereich der Duschen.

Das hatte Travebad-Chefin Ulrike Handwerk bereits am Mittwoch mitgeteilt und dennoch eine Wiedereröffnung am Freitag in Aussicht gestellt. So könne die betroffene Dusche gesperrt und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das ist offenbar nicht der Fall.

DLRG sagt Schwimmtraining ab

DLRG-Vorsitzender Dominic Geerken ist genervt, dass die Stadtwerke auch den neuen Öffnungstermin nicht einhalten konnten: „Wir haben unser Schwimmtraining bis auf weiteres abgesagt.“ Es sei mal an der Zeit, dass die Stadtwerke eine klare Aussage treffen, findet Geerken: „Gerade wir als Verein müssen ja mal planen können.“ Immerhin seien sie diesmal direkt vom Betreiber informiert worden und nicht erst durch die Presse.

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Bad Oldesloe

Entwurf vorgestellt: Das wird das neue Stadtlogo von Bad Oldesloe

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur „Orange Cube“ stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die einen ist es modern und zukunftsorientiert, für die anderen Geldverschwendung: Bad Oldesloe bekommt ein neues Stadtlogo. Der Entwurf wurde jetzt dem Hauptausschuss vorgestellt.

„Das alte Logo ist nicht hässlich, aber es passt nicht mehr zum neuen Leitbild der Stadt“, sagt Tim Krüger, Prokurist von „Orange Cube“. Die Agentur hat sich mit dem Entwurf gegen die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes durchgesetzt. Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur, Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Das Ergebnis: Der Stadtname in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Das neue Stadtlogo, entworfen von der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Details wie Farbgebung können sich noch ändern.

„Auf einer abstrakten Ebene soll der Kreis die Stärken und die Dynamik der Stadt widerspiegeln“, erklärt Krüger die Gedanken hinter dem Entwurf. Die Gedanken der Hamburger Agentur konnte nicht jeden im Ausschuss überzeugen.

„Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg“

Hendrik Holtz (Die Linke) fand klare Worte zu dem Entwurf: „Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg, es fehlt nur noch ‚Holding‘ dahinter.“ Das alte Logo sei deutlich besser. Für ihn ist das reine Geldverschwendung: „Wir haben ein dickes Haushaltsloch, wie sollen wir so eine Ausgabe den Leuten erklären?“

Zum Vergleich: Das bisherige Stadtlogo

Für zügellose Begeisterung sorgte der Entwurf auch bei anderen Ausschussmitgliedern nicht. „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl zu einem derart verdichteten Logo“, sagt Björn Wahnfried (SPD) und brachte dann doch so eine Art Lob über die Lippen: „Es gefällt mir schon…etwas.“

„Es macht sich gut als Briefkopf“

Bei der CDU, Grünen und Freien Bürgern (FBO) stößt der Entwurf auf Zustimmung: „Die Klarheit hat mich überzeugt und das Logo macht sich gut als Briefkopf“, so Uwe Rädisch (CDU).

Hinrich Stange (FBO): „Ich finde das neue Logo toll, es wirkt unternehmerfreundlich und modern.“

Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen): „Es ist die Investition wert. Bad Oldesloe ist Bundesweit ein Synonym für Provinz und wir tun gut daran, uns deutlicher in der Region zu positionieren.“

Das Logo kostet die Stadt übrigens knapp 4500 Euro. Der Hauptausschuss hat sich in der Beratung einstimmig gegen die Erstellung eines Anwenderhandbuches ausgesprochen, das nocheinmal 11300 Euro extra gekostet hätte.

Das neue Logo würde mehrheitlich beschlossen. Einzig die Farbgebung soll noch überarbeitet werden. Die Stadtverordnetenversammlung (25. September, 19.30 Uhr, KuB-Saal) muss noch zustimmen.

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Familie und Freizeit

Herbstbasar im Oldesloer Waldorfkindergarten

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Foto: FIscher

Bad Oldesloe – Seit 30 Jahren gibt es in Bad Oldesloe einen Waldorfkindergarten. Und auch im Jubiläumsjahr wird zum Herbstbasar geladen. Am Sonnabend, 23. September, findet die Veranstaltung von 14 bis 17 Uhr am und in dem Gebäude im Rümpeler Weg statt. 

Zu bestaunen und erwerben gibt es Kunsthandwerk oder auch Köstlichkeiten aus der Cafeteria. Auf dem Programm stehen außerdem Waffelhäuschen, Märchenerzähler, ein Kinderatelier, Kinderschminken, das Suchen von „Edelsteinen“ und weitere Aktionen für die kleinen und großen Besucher. 

Der Basar richtet sich nicht nur an Waldorfkindergartenkinder und ihre Verwandeten. „All Gäste sind uns herzlich willkommen“, sagen die Organisatoren. 

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