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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Innenstadtparkplatz zwei Tage gesperrt

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Foto: Stormarnlive

Bad Oldesloe – In den nächsten beiden Tagen ( 8. und 9. August ) wird der Innenstadtparkplatz in der Lübecker Straße in Bad Oldesloe alias der „M&H-Parkplatz“, der „Mohr-Parkplatz“ oder auch der „Nickel-Parkplatz“ gesperrt.

Die Stadt Bad Oldesloe wird für 13 000 Euro die Asphaltdecke erneuern. Dabei handelt es sich um Sanierungsarbeiten. Die ganz großen Umbauarbeiten sind aber nicht geplant. Nach den Erneuerungen soll aber die Zeit der Schlaglöcher vorbei sein.

Gerüchte darüber, dass die Stadt den Parkplatz und das angrenzende leerstehende Haus gekauft haben, werden allerdings von der Verwaltung bisher dementiert. Mehrere Jahre lang hieß es, dass der Parkplatz nicht durch die Stadt renoviert werde, weil er ihr nicht gehöre. Jetzt schein ein Umdenken eingesetzt zu haben.

Bad Oldesloe

MuseumsCard beendet Saison mit Rekordergebnis

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Christina Hinz, Leiterin der Filiale Eutin der
Sparkasse Holstein. Foto: hfr

Bad Oldesloe – So viele erreichte Kinder und Jugendliche und so viele teilnehmende Museen wie noch nie – die MuseumsCard beendet die Saison auch in diesem Jahr wieder mit einem Rekordergebnis. 2017 haben sich 96 Museen zwischen Juli und November an der Aktion beteiligt. Die Veranstalter verteilten über 100.000 Karten in Museen, Sparkassenfilialen, Touristinformationen, Büchereien sowie über den Landesjugendring. Weitere Karten wurden im Internet heruntergeladen oder in Form der MuseumsCard-App genutzt. Mit der MuseumsCard besuchen Kinder und Jugendliche seit 2006 kostenlos Museen in Schleswig-Holstein.

Die MuseumsCard war auch in diesem Jahr mit einem Gewinnspiel verbunden. Wer drei Museen besucht hatte und sich dies mit einem Stempel bestätigen ließ oder QR-Codes mit seinem Mobiltelefon sammelte, konnte an der Verlosung von zahlreichen Preisen teilnehmen. Heute, am 12. Dezember 2017, haben die Veranstalter die Preisträger ausgelost. Sie dürfen sich unter anderem über Übernachtungsgutscheine, Sommerferientickets vom Nahverkehr Schleswig-Holstein, ein Einrad, Jonglierartikel und Turnbeutel mit Überraschungen freuen. Auch eine Gruppe gehört zu den Glücklichen: Der Preis beinhaltet einen Abenteuergutschein für eine Draisinenfahrt. Alle Gewinner werden in den nächsten Tagen per Post benachrichtigt.

Die MuseumsCard ist eine Initiative der schleswig-holsteinischen Sparkassen, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des Landesjugendrings in Kooperation mit dem Museumsverbund Schleswig-Holstein und Hamburg, und NAH.SH – dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein. „Die MuseumsCard ist inzwischen fest in der kulturellen Landschaft Schleswig-Holsteins etabliert“, verkündeten die Initiatoren der MuseumsCard anlässlich des Abschlusses der Aktion für 2017. „Das ist ein toller Erfolg für die engagierten Museen und die Kinder und Jugendlichen im Land.“

Auch Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, freut sich über den weiterhin ansteigenden Erfolg der MuseumsCard: „Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. Die MuseumsCard ermöglicht Kindern und Jugendlichen Zugang zu Museen und trägt damit zu ihrer Bildung bei. Aus unserer Sicht ist das eine tolle Aktion, die wir gerne unterstützen. Und der anhaltende Erfolg gibt uns Recht. Es ist toll, dass die Kinder und Jugendlichen die MuseumsCard mit so viel Begeisterung annehmen und auch die Zahl der teilnehmenden Museen immer weiter ansteigt.“

Über die App „MuseumsCard“ hatten die Kinder und Jugendlichen auch von unterwegs Zugang zu Informationen über die Museen. Am 19. und 26. Oktober konnten sie unter dem Motto „Freie Fahrt mit der MuseumsCard“ außerdem landesweit kostenlos mit Bussen und Bahnen zum Museumsbesuch an- und abreisen.

Im nächsten Jahr geht die MuseumsCard dann in eine neue Runde. Die MuseumsCard 2018 erscheint kurz vor den Sommerferien und ist bis nach den Herbstferien gültig. Der Internetauftritt www.meine-museumscard.de und die MuseumsCard-App informieren auch außerhalb des Aktionszeitraums über die Angebote der teilnehmenden Museen.

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Bad Oldesloe

Nach Todesfall: Oldesloer Bühne sagt Weihnachtsmärchen im KuB ab

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Traurige Neuigkeiten von der Oldesloer Bühne. Gerade hatten wir ja auch hier noch das neue Weihnachtsmärchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ angekündigt, da müssen wir leider vermelden, das abgesehen von der Premiere keine weiteren Vorführungen stattfinden werden. 

Bei den Vorbereitungen auf die beiden Aufführungen am Sonnabend im Oldesloe Kultur- und Bildungszentrum kam es im KuB zu einem unerwarteten und tragischen Todesfall im Team der Oldesloer Bühne. 

Zunächst wurden die Aufführungen am Sonnabend abgesagt. Der Vorstand der Oldesloer Bühne entschied dann, dass komplett als Aufführungen abgesagt werden. Bereits erworbene Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.  Ersatztermine sind nicht geplant. Das gab das KuB Bad Oldesloe heute bekannt. 

 

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Bad Oldesloe

Schafft Bad Oldesloe die Straßenausbaubeiträge ab?

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Schlagloch (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Kreisstadt könnte schon im nächsten Jahr die Straßenausbaubeiträge abschaffen. Grundsätzlich zeigten sich alle Fraktionen im Oldesloer Finanzausschuss einer Neuregelung offen, sollte Kiel mit einer neuen Gesetzgebung den Weg dafür frei machen. Doch die Finanzierung ist weiterhin unklar.

Eine Entscheidung aus Neumünster gibt den Kritikern der Ausbaubeiträge Aufwind. Als landesweit erste Stadt in Schleswig-Holstein verzichtet sie ab 2018 auf die Straßenbaubeiträge. Rein theoretisch ist das jetzt schon möglich – auch ohne grünes Licht aus Kiel. Aber nur, solange keine beitragspflichtige Sanierung ansteht, wie Stadtkämmerin Mandy Treetzen erklärt: „In dem Fall würde sich die Stadtverordnetenversammlung der Veruntreuung von Steuergeldern schuldig machen.“

Neumünster vertraut also darauf, dass die Landesregierung tatsächlich die Beitragspflicht abschafft. Das wollen die meisten Stadtverordneten in Bad Oldesloe nicht riskieren. Allein die Freien Bürger Oldesloe (FBO) drängten am Donnerstag auf den Verzicht einer neuen Beitragsordnung und wollte Fakten schaffen: „Wir stellen fest, dass wir schon in wenigen Wochen eine neue Rechtssprechung haben werden und viele hoffen darauf, dass das dann schnell in die Tat umgesetzt wird“, sagte Matthias Rohde (FBO).

Inhaltlich sind auch CDU und SPD nicht generell gegen eine Abschaffung der Straßenbaubeiträge – wohl aber gegen einen Schnellschuss. Viele Fragen sind noch nicht geklärt. Eine einfache Anhebung der Grundsteuer schafft – so sieht es die SPD – viele andere Ungerechtigkeiten: „Bürger, die schon mal einen Beitrags zum Ausbau ihrer Straße bezahlt haben, werden dann doppelt zur Kasse gebeten“, sagte Torben Klöhn (SPD).

Industrie- und Gewerbebetriebe, die weniger Grundsteuer zahlen, würden bevorteilt werden, wie Wilfried Janson (Bündnis 90/Die Grünen) feststellt. „Das führt dann zu einer Mehrbelastung von Mietern und Bewohnern von Einfamilienhäusern.“

Der Finanzausschuss hat mehrheitlich für eine Beitragssatzung mit Straßenbaubeiträgen gestimmt, allerdings nur für maximal ein Jahr. Sobald die Landesregierung das Gesetz verabschiedet hat, wird auch in Bad Oldesloe wieder über die Abschaffung der Beiträge diskutiert.

Bürger kritisieren Zustand der Oldesloer Straßen

Bereits im Bau- und Planungsausschuss stand das Thema auf der Tagesordnung und sorgte für restlos belegte Besucherplätze. „Es ist, als wären wir hier in der DDR“, beschwerte sich ein Anwohner vom Hohenkamp in der Bürgerfragestunde. Die Schäden seien immer nur notdürftig geflickt worden. Er ist nicht der einzige wütende Hohenkamp-Bewohner, der sich im Ausschuss über die Praktiken der Stadtverwaltung beklagte. Der Tenor ist meist derselbe: Passiert ist jahrelang nichts und jetzt müssen die Anwohner zahlen.

Tatsächlich steht demnächst eine Komplettsanierung des Hohenkamp an. Das Geld ist im Haushalt eingeplant – allerdings noch mit Sperrvermerk (wir berichteten). Die Lokalpolitik will zunächst abwarten, wie die neue Landesregierung über die Beitragserhebung entscheidet. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dass Kommunen künftig selber über die Erhebung von Straßenbaubeiträgen entscheiden dürfen. Bislang sind sie gesetzlich verpflichtet, Beiträge zu erheben.

Dass die Entscheidung noch aussteht, ist für die Freien Bürger Oldesloe (FBO) kein Grund, nicht jetzt schon über den theoretischen Fall der Beitragsautonomie zu diskutieren: „Bei vielen Bürgern entsteht mittlerweile der Eindruck, dass die Straßen bewusst nicht gepflegt werden“, sagt Matthias Rohde (FBO).

Dem widerspricht Bürgermeister Jörg Lembke entschieden: „Selbstverständlich kontrolliert die Verwaltung auch die eigenen Straßen und flickt die Löcher bei Bedarf.“

Eigentlich sollte im Ausschuss ein unabhängiger Bauphysiker über den Straßenbelagaufbau referieren und damit auch eine Erklärung liefern, wann eine Straße komplett- oder teilsaniert werden muss. Doch der hatte abgesagt. Neue Fakten gab es an dem Abend nicht: „Ohne neue Fakten, die der Referent hätte beitragen können, ist eine Diskussion sinnlos“, stellte Maria Herrmann (SPD) fest.

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