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Landesmeisterschaften: Junge Stormarner Turner erfolgreich

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Jannsi Elfert
Foto: von Seelen/hfr

Lübeck – 13 junge Turner durften dieses Jahr an den Landeseinzelmeisterschaften teilnehmen. Die Jüngeren starteten im Pflichtprogramm, die Großen in der Kür. Erstmalig war auch der Jahrgang 2009 zugelassen, worauf sich die Nachwuchsturner schon sehr gefreut haben.

Die Pflichtturner waren in Kücknitz zu Gast, wo 70 Turnern in den Jahrgängen 2000 bis 2009 ihre Landesmeister austurnten. Insgesamt präsentierten sich die Stormarner sehr gut und zeigten alle sehr saubere Übungen und einen vergleichsweise guten Leistungsstand.

Jorris Kieling (TSV Bargteheide) verteidigte seinen Landesmeistertitel im Jahrgang 2006, wenn auch knapper als im letzten Jahr, da er die Bodenübung etwas verturnte. Dafür erhielt er an seinem Paradegerät, den Ringen, 16,2 von 17 Punkten. Also eine Übungen, die fast optimal ausgeturnt wurde. Niklas Schwarzmayr (TSVB) kam auf Platz 6. Benedikt Schröder (VfL Oldesloe) schaffte es bei den 2004er mit guten Leistungen an allen Geräten auf den Bronzerang, ebenso Julius Meyer (TSV Bargteheide) bei den 2009ern. Dieser baute in alle Übungen kleine Patzer ein, sonst wäre die Silbermedaille durchaus drin gewesen.

Foto: Von Seelen/hfr

Bei den 2009ern wurde der Stormarner Turner aus Glinde, Jannis Elfert, souverän Landesmeister. Jannis zeigte wieder deutlich, dass er ein echter Wettkampfturner ist und überraschte seine Mutter, die auch seine Trainerin ist, mit weit besseren Leistungen als im Training. An zwei Geräten präsentierte er fast fehlerfreie Übungen und bekam von 15 möglichen Punkten am Barren 14,2 und am Reck 14,3 Punkte.

Sascha Hartleben (TSV B) turnte einen sehr guten Wettkampf und konnte seine Leistung im Vergleich zu den Kreismeisterschaften an allen Geräten deutlich steigern. Er turnte sich auf Platz 5 mit 0,4 Punkten Vorsprung vor dem Oldesloer Turner Granit Salihu. Erst seit einem halben Jahr ist Tewe Fritzsche (TSVB) beim Turnen dabei und hat in der kurzen Zeit schon gut zu seinen bargteheider Mannschaftskameraden aufschließen können. Bei Pauschenpferd und Barren fehlt noch die Sicherheit in der Ausführung, aber Tewe hat den Wettkampf super gemeistert und freute sich über Platz 7 von 11 Startern. Ian Stettinger konnte sich ebenfalls gut in seinem Teilnehmerfeld behaupten und wurde von den 8 Teilnehmern 4. Platz.

Die Kürturner mussten für Ihren Wettkampf nach Elmshorn. Leider waren nur sehr wenige Teilnehmer für den Kürwettkampf gemeldet. Jahrgang 2000/2001 waren die Bargteheider unter sich. Da Luis krank war, turnten Nicolai und Rasmus zusammen und Nicolai hatte am Ende die Nase vorn und wurde Landesmeister, Rasmus bekam Silber.

Mathis Kieling hatte zwei Mitstreiter beim Jahrgang 2002/2003. Er verpatzte seine Reckübung und musste sich daher den anderen beiden geschlagen geben. Trotzdem durfte er die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

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Bad Oldesloe

Poetry Slam: Mona Harry, Theresa Hahl, Michel Kühn und Co. in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Keine andere Kunstform hat in den vergangenen Jahren so viel Aufschwung erlebt, wie Poetry Slam. Ohne Hilfsmittel oder Requisiten treten dabei Poeten mit selbst geschriebenen Texten gegeneinander an. Auch in Stormarn gibt es immer wieder kleinere Slams. Doch die großen Namen der Szene treten meist in Städten wie Hamburg oder Lübeck auf.

„Wir haben uns daher gesagt, dass wir den Oldesloern zum Jahresende ein ganz besonderes Event bieten wollen. Etwas, was es in dieser Form hier im Kreis noch nicht gab“, sagt Benjamin Rodloff, Chef von LED Events.

Die bekanntesten und erfolgreichsten Slampoeten des Nordens kämpfen mit selbstverfassten Texten über zwei Vorrunden und ein Finale um die Gunst des Publikums.

Unter ihnen ist etwa die Hamburgerin Mona Harry, bekannt geworden durch ihre „Liebeserklärung an den Norden“. Eine Aufzeichnung wurde auf YouTube bereits eine halbe Million mal angeschaut.

Auch die Lyrikerin Theresa Hahl ist in der Szene ein Star und Trägerin diverser Slam-Preise. Gemeinsam mit Jason Bartsch, Sebastian 23 und Jan Philipp Zymny, den besten Poetry Slammern Deutschlands, bildet sie in Bochum die regelmäßige Lesebühne „Unendlich viele Affen“.

Ebenfalls auf der Bühne stehen Armin Sengbusch, bekannt unter dem Namen „Schriftstehler“, Michel Kühn aus Kiel, Victoria Helene Bergemann aus Hamburg und Slam-Neuling Helene Bockhorst.

Die literarisch Kreativen die in Bad Oldesloe am 29. Dezember an den Start gehen, sind eine Art Best of der jungen Poetryszene. „Wir sind absolut stolz auf das erstklassige Line-Up“, freut sich Kyra Hilmer von LED Events. Mit dem Poetry Slam will die Oldesloer Eventagentur nicht nur junges Publikum ansprechen, sondern alle Generationen.

Die Regeln des Slams: In einem vorgegeben Zeitlimit werden die Teilnehmer nur mit ihrer Stimme, Gestik und Mimik ihre eigenen Werke vortragen und versuchen, dabei das Publikum für sich einzunehmen. Der Sieger qualifiziert sich für die nächste Runde und schließlich für das Finale. Die Texte müssen dabei nicht gereimt sein. Inhaltlich reicht die Bandbreite von nachdenklich, über lustig, ironisch bis hin zu anspruchsvoll. In Bad Oldesloe wird es zwei Vorrunden geben, bevor sich dann die Finalisten herauskristallisiert haben, die den Kampf um den Titel des letzten Slams des Jahres in Schleswig Holstein bestreiten.

Tickets gibt es für 18 Euro ( Schüler / Studenten: 14 Euro ) beim Frisör Handke, im Autohaus Schröder, bei „Wellness und Fitness“ sowie am Punschstand von LED Events auf dem Weihnachtsmarkt in der Oldesloer Mühlenstraße.

Die Veranstaltung am 29. Dezember findet ab 19 Uhr in der Stormarnhalle statt. Einlass: 18 Uhr. Der Publikumsraum wird bestuhlt sein. Der Poetry Slam wird präsentiert von Stormarnlive.de.  Weitere Informationen zu allen drei Veranstaltungen der Oldesloer Festivaltage in der Stormarnhalle in Bad Oldesloe unter www.festivaltage.de

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Verstärkung für die Kulturabteilung: Neue Praktikantin will „Stormarn kulturell stärken“

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Stephanie Brunsen (28) ist die neue Praktikantin in der Kulturabteilung des Kreis Stormarn. Foto: Daniela Frackmann

Bad Oldesloe – Seit dem 1. November gibt es ein neues Gesicht in der Kulturabteilung des Kreises: Stephanie Brunsen, 28 Jahre alt, unterstützt und begleitet die Kulturprojekte des Kreises und der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ für die nächsten sechs Monate.

Damit ist die seit drei Jahren vakante Volontärsstelle aus dem Rahmenvertrag mit den Stiftungen nun erstmals unter neuer Bezeichnung „Berufspraktikum“ wieder besetzt.

Stephanie Brunsen bringt vielfältige Erfahrungen, nicht nur in der Kulturarbeit mit: nach einer ersten Ausbildung als Fotografin, entschloss sie sich für zwei fundierte, interdisziplinäre Studiengänge im Kulturbereich. Neben einem Bachelorstudium der Kulturpädagogik an der FH Niederrhein in Mönchengladbach und einem anschließenden Master in Kulturanalyse und -vermittlung an der TU Dortmund, sammelte sie bereits einschlägige praktische Erfahrungen. So arbeitete sie in einem Kindermuseum in Dublin, gründete mit anderen den Verein Kulturkram e.V. und entwickelte im LehmbruckMuseum Duisburg museumspädagogische Projekte für arbeitsuchende Jugendliche.

Die kulturelle Bildung liegt ihr besonders am Herzen: „Mir ist es wichtig, in meiner Arbeit die Kultur für Alle zu öffnen und Menschen über Angebote der kulturellen Bildung anzusprechen, ihren Blick für Neues zu öffnen, sie zusammenzubringen, zu unterhalten, zum Nachdenken anzuregen und Verständnis füreinander zu vermitteln“, so Brunsen, die aktuell aus NRW nach Schleswig-Holstein gezogen ist.

Sie wird die Kulturarbeit von Kreis und ArGe für mindestens ein halbes Jahr begleiten und eigenständig Projekte durchführen können. Im Fokus liegt eine interaktive Familienausstellung mit literarischem Schwerpunkt im nächsten Jahr. Daneben bietet das Praktikum Gelegenheit in alle strategischen und organisatorischen Facetten der Kulturarbeit wie Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsorganisation, Netzwerkarbeit und Kulturpolitik einzutauchen. Brunsen freue sich nach ihrem Studium nun besonders über die praktischen Erfahrungen und die Vielfalt der Kulturprojekte in Stormarn.

„Unsere Kreiskulturabteilung freut sich über die kompetente Verstärkung gerade im Bezug auf unser anstehendes interdisziplinäres Literatur-Ausstellungs-Vorhaben“, resümiert Tanja Lütje, Kreiskulturreferentin.

Die ehemalige Volontärsstelle nennt sich fortan aufgrund der Rahmenbedingungen und Tarifverträge für Kommunen im öffentlichen Dienst „Berufspraktikum“. Sie wird finanziert über die Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“, ist jedoch organisatorisch angesiedelt beim Kreis.

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Hamburg: 23 000 Euro dabei, aber Lipgloss für 37 Euro gestohlen

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Hamburg – Einsätze aufgrund von Ladendiebstählen im Hamburger Hauptbahnhof gehören fast zum „Tagesgeschäft“ der Bundespolizeiinspektion Hamburg. Am letzten Wochenende brachten Bundespolizisten 15 Ladendiebstähle im Hauptbahnhof zur Anzeige.

Bei einem Einsatz wegen eines Ladendiebstahls am 08.11. gegen 12.45 Uhr in einer Parfümerie im Hauptbahnhof staunte aber auch die polizeilich erfahrene Streife der Bundespolizei nicht schlecht…

Ein Kaufhausdetektiv beobachtete zuvor eine „Kundin“, die einen Kosmetikartikel (Lipgloss im Wert von 37 Euro) im Ärmel ihrer Jacke verschwinden ließ. Die Frau (w.33) verließ anschließend die Parfümerie ohne die Ware zu bezahlen. Der Detektiv stellte die Frau und forderte eine Streife der Bundespolizei zur Feststellung der Personalien an.

Die Überprüfung der Personalien ergab keine polizeilich relevanten Erkenntnisse; aber die Durchsuchung der Bekleidung nach weiterem Diebesgut durch eine Bundespolizistin brachte Erstaunliches zum Vorschein.

„Die Beschuldigte aus Karlsruhe führte insgesamt 23.000 Euro Bargeld mit sich. Also hätte sich die Frau das Make-up für den neuen Lippenglanz leicht leisten können“,stellt die Bundespolizei fest.

„Das Bargeld wurde auf „Echtheit“ überprüft; keine Beanstandungen-Fälschungsmerkmale wurden festgestellt“, so die Bundespolizei. 

Zum Diebstahl selbst machte die Frau keine Angaben; ohne Lipgloss, mit dem Bargeld, einer Strafanzeige sowie einem Hausverbot von einem Jahr für die Parfümerie konnte die Beschuldigte anschließend das Bundespolizeirevier verlassen.

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