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Herzogtum-Lauenburg

Polizeinotruf von einem Vierjährigen: „Mama erwartet Baby!“

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stormarnlive.de (Symbolfoto)

Geesthacht – Als bei seiner Mutter die Wehen einsetzten, hat ein kleiner Junge (4) aus Geesthacht (Kreis Herzogtum-Lauenburg) besonnen reagiert und sofort den Polizeinotruf gewählt.

Heute gegen 8:40 Uhr geht ein doch ungewöhnlicher Anruf über Notruf bei der Polizei ein: „Mama erwartet Baby!“

Der „große“ Bruder (4) reagierte sofort und wählte den Notruf als die Geburt bei seiner Mama einsetzte. Noch während der Kollege der Leitstelle mit dem Jungen telefonierte, kam die kleine Schwester zur Welt.

Die eingesetzte Streife des PR Geesthacht, welche noch vor dem Rettungswagen vor Ort eintraf, meldete: „Es ist ein Mädchen!“

Die Mutter und der Säugling sind wohl auf. Die beiden weiteren Kleinkinder, also auch der „große“ Bruder, wurden an den Vater übergeben. Die Kollegen der Polizeileitstelle freuen sich, dass es allen gut geht.

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Bad Oldesloe

Polizei geht gegen Fake-News vor: „Keine Kindesentführer unterwegs“

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ratzeburg/Bad Oldesloe – Die Polizeidienstelle Herzogtum Lauenburg und Stormarn ist nicht sehr erfreut über eine Falschmeldung, die in der Region die Runde macht und Panik schürt. Angeblich sei im Raum Ratzeburg ein schwarzer Transporter unterwegs, in dem glatzköpfige Männer sitzen und Kinder entführen. Die Kinder würden dann ins Ausland verkauft.

„Das ist eine Falschmeldung“, erklärt die Presseabteilung der Polizei. So ein Fall sei nicht vorgekommen.

Die Fakten sehen ziemlich anders aus: „Der Polizei in Ratzeburg wurde gestern Nachmittag ein „verdächtiger schwarzer Transporter“ in Mustin gemeldet. Die Kollegen sind dem Hinweis sofort „nachgegangen“, konnten jedoch keinen Transporter vorfinden.

Ausschließlich vor dem Hintergrund der „dunklen Jahreszeit“ haben die Beamten der Wache gegenüber des Hinweisgebers die theoretische Möglichkeit in den Raum gestellt, es könne sich bei dem mutmaßlichen Transporter um ein mögliches Ausbaldowern von etwaigen lohnenden Einbruchszielen handeln.

Vor demselben Hintergrund vermittelt die Polizei öffentlich, dass „uns“ von Anwohnern verdächtige Fahrzeuge gemeldet werden sollen. Im Rahmen des Gespräches mit dem Hinweisgebern wurden Begriffe wie „Kind“, „Kita“, „Entführung“ etc. von den Beamten mit keinem Wort erwähnt.

Die Meldung über geplante Kindesentführungen entbehrt jeder Grundlage.

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Herzogtum-Lauenburg

Mit Strick an Baum gebunden: Hund im Sachsenwald ausgesetzt

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Dieser Hund wurde im Sachsenwald ausgesetzt. Foto: Polizei

Aumühle – Ein Spaziergänger hat am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr im Sachsenwald einen ausgesetzten Hund gefunden und die Polizei informiert. Das Tier war mit einem Strick an einem Baum festgebunden. 

Ein Zeuge, der im Sachsenwald in der Nähe von Friedrichsruh bei Aumühle (Kreis Herzogtum-Lauenburg) mit seinem Hund Gassi ging, wurde auf einen größeren Hund aufmerksam. Das Tier wies ein Geschwür an der Seite auf und hatte auch Probleme beim Laufen. Es könnte sich bei der Rasse um einen sogenannten Leonberger handeln. Er wurde in die Obhut des Tierheimes Geesthacht gegeben.

Gegen den Halter des Hundes wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. Hinweise auf den Besitzer des Hundes an die Polizeistation Aumühle unter der Telefonnummer 04104/969393.

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Herzogtum-Lauenburg

Straßen unterspült: Wasserrohrbruch in Berkenthin und Sierksarde

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Foto: mopics.eu

Berkenthin/Sierksrade – In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es in den beiden Gemeinden Berkenthin und Sierksrade zu Wasserrohrbrüchen gekommen.

Erst gingen um 23 Uhr die Sirenen in Berkenthin. Ausgerechnet auf der vielbefahrenen Umleitungstrecke der B208 sprudelten Unmengen Wasser aus Gullis und Absackungen in der Lübecker Straße und ergossen sich bis hinab zur Kanalbrücke.

Mehrere Anwohner standen vor ihren Häusern und beobachteten das Schauspiel, während ein Mitarbeiter der Wasserwerke die Wasserzufuhr beidseitig unterbrach. Der herbeigeeilten Feuerwehr blieb nur mit Schaufel, Manneskraft und unter Zuhilfenahme eines Löschschlauches die Straße von hervorgespültem Sand zu reinigen. Außerdem mussten sie einen Pkw von einer abgesackten gepflasterten Grundstückseinfahrt entfernen.

Foto: mopics.eu

Während des Einsatzes waren dann um 23:45 Uhr die Sirenen der Gemeinde Sierksrade zu hören. Auch hier war in der Straße Windfelden ein Wasserrohr gebrochen. Zufällig bemerkten diesen Rohrbruch einige Anwohner, die gerade von einem Laternenumzug zurückgekehrt waren.

Inwieweit dieser Wasserrohrbruch eventuell im Zusammenhang mit einem sogenannten Druckstoß durch die Maßnahmen in Berkenthin stehen, konnte bisher nicht geklärt werden. Fakt ist allerdings, dass es nur wenige Meter von der neuen Bruchstelle vor 5 Wochen erst zu einem größeren Rohrbruch gekommen war.

Stellt sich die Frage, inwieweit das Rohrleitungsnetz noch den heutigen Druckgegebenheiten standhalten kann. Die Auswirkungen der Wasserrohrbrüche waren selbst bis nach Klempau zu spüren, dessen Einwohner für einige Zeit ebenfalls von der Wasserversorgung abgeschnitten waren.

Das Wasser hat das Pflaster unterspült. Foto: mopics.eu

In Berkenthin und Sierksrade hieß es auch am Samstag, für die Anwohner der betroffenen Straßen, sich anderweitig mit Wasservorräten zu versorgen. In beiden Straßen mussten über viele Stunden Kanalarbeiten zur Beseitigung der Störung stattfinden. Inwieweit sich der Wasserrohrbruch in Berkenthin noch ernsthaft auf die Verkehrsumleitung auswirkt, hängt maßgeblich vom Erfolg der Arbeiten ab.

Sollte sich herausstellen, dass die Straße allzu sehr unterspült worden ist, würde dies im schlimmsten Fall die Sperrung der Lübecker Straße nach sich ziehen. Bis zum Mittag konnte der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Solidarisch zeigten sich die Anwohner der Straßen mit den Arbeitern. An einer Bushaltestelle versorgten sie diese mit belegten Brötchen und jeder Menge heißem Kaffee und Getränken.

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