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Bad Oldesloe

Rock am Schloss: Lions bringen neue Besetzung auf die Bühne

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Initiatoren und Unterstützer von Rock am Schloss (v.l.): Landrat Henning Görtz, Martin Freiherr von Jenisch, Hanna Dreu und Tristan Riedinger von der Band „Days of Northern Lights“, Rolf Rüdiger Reichardt, Elisabeth Ramcke, Uwe Kugel und Stefan Woelke. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Ein Klassiker mit neuer Besetzung: Das Benefizkonzert „Rock am Schloss“ bringt in diesem Jahr mit „The Magic of Queen“ und „Days of Northern Lights“ gleich zwei neue Bands auf die Bühne.

Seit 2003 organisiert der Lions Club Stormarn das Benefizkonzert. „Nach den großartigen Konzerten mit Stone und Jeden Tag Silvester konnten wir mit der exzellenten Queen-Coverband The Magic of Queens aus Regensburg eine super Band gewinnen“, ist Rolf Rüdiger Reichardt vom Lions Club Stormarn überzeugt. Bandleader ist Markus Engelstädter. „Der ist in Süddeutschland eine Berühmtheit“, sagt Reichardt. Supporten wird den Auftritt die Oldesloer Nachwuchsband Days of Northern Lights, die es gerade ins Finale vom MusicStorm geschafft hat. Diesem Auftritt ist es zu verdanken, dass die Musiker nun in Blumendorf spielen. „Wir haben uns den Auftritt in Ahrensburg angesehen und waren direkt begeistert“, sagt Reichardt. Daraufhin habe er angefragt und eine Zusage bekommen.

Für Days of Northern Lighst erfüllt sich damit ein kleiner Traum. Sängerin Hanna Dreu: „Hätten wir gewusst, dass so viele vom Lions Club zuschauen, wären wir wohl noch ein bisschen nervöser gewesen.“

Auch für Schlagzeuger Max Wiechmann ist das ein besonderer Auftritt: „Bei den bisherigen „Rock am Schloss“-Konzerten war eher hinter der Bühne und habe mit Thomas Gericke die Video-Show betreut“, sagt der Oldesloer. Jetzt auf der Bühne zu stehen sei schon ein kleines Ziel von ihm gewesen.

Der Lions Club hat mit den Benefizkonzerten in der Remise des Schloss Blumendorf bislang rund 200.000 Euro für gemeinnützige Zwecke eingenommen. „Wir decken mit diesem beiden Bands wieder eine attraktive musikalische Bandbreite ab“, sagt Uwe Kugel, der beim Lions Club für die Finanzplanung rund um das Konzert verantwortlich ist. Er sei daher zuversichtlich, dass sein Verein auch in diesem Jahr wieder einen Überschuss von mehr als 20.000 Euro erwirtschaften könne. Die Erlöse werden an Initiativen und Vereine gespendet, die sich um hilfsbedürftige Stormarner Kinder und Jugendliche kümmern.

„Unser Konzert wird nach wie vor ganz wesentlich von Sponsoren und ehrenamtlicher Hilfe getragen“, sagt Lions-Präsident Stefan Woelke. Allen voran durch Martin Freiherr von Jenisch, der dem Club in jedem Jahr die historische Remise und die Infrastruktur seines Betriebes zur Verfügung stelle.

DRK, THW und die Feuerwehr aus Bad Oldesloe helfen wie in den Vorjahren, und die Mitglieder des Lions Club Stormarn mit Familien und Freunden sowie der Leo Club Stormarn sorgen ehrenamtlich für Organisation und Catering.

Die Tickets kosten in diesem Jahr unverändert 15 Euro im Vorverkauf und 17,50 Euro an der Aabendkasse. Karten für das Benefizkonzert „Rock am Schloss“ in der Remise des Schloss Blumendorf (Sonnabend, 9. September, Einlass 19 Uhr) gibt es bei Ramcke Datentechnik unter 04531/880 440 und in den bekannten Vorverkaufsstellen.

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Bad Oldesloe

Nach Legionellen-Alarm: Travebad auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Das Oldesloer Travebad bleibt geschlossen. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Travebad bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Noch am Mittwoch hieß es seitens der Vereinigten Stadtwerke, dass die Oldesloer Schwimmhalle nach einem Defekt an der Wasseraufbereitungsanlage und der Kontamination einer Dusche mit Legionellen am Freitag öffnen sollte.

Einen neuen Öffnungstermin konnten die Stadtwerke nicht nennen. „Mit dem Gesundheitsamt wurde vor Ort eine Lösung abgestimmt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Vibeke Johansen. Bei einer Erklärung des Problems gibt sich das Unternehmen wage: „Die Vereinigten Stadtwerke arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Behebung.“ Es geht weiterhin um eine Störung im Bereich der Duschen.

Das hatte Travebad-Chefin Ulrike Handwerk bereits am Mittwoch mitgeteilt und dennoch eine Wiedereröffnung am Freitag in Aussicht gestellt. So könne die betroffene Dusche gesperrt und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das ist offenbar nicht der Fall.

DLRG sagt Schwimmtraining ab

DLRG-Vorsitzender Dominic Geerken ist genervt, dass die Stadtwerke auch den neuen Öffnungstermin nicht einhalten konnten: „Wir haben unser Schwimmtraining bis auf weiteres abgesagt.“ Es sei mal an der Zeit, dass die Stadtwerke eine klare Aussage treffen, findet Geerken: „Gerade wir als Verein müssen ja mal planen können.“ Immerhin seien sie diesmal direkt vom Betreiber informiert worden und nicht erst durch die Presse.

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Bad Oldesloe

Entwurf vorgestellt: Das wird das neue Stadtlogo von Bad Oldesloe

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur „Orange Cube“ stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die einen ist es modern und zukunftsorientiert, für die anderen Geldverschwendung: Bad Oldesloe bekommt ein neues Stadtlogo. Der Entwurf wurde jetzt dem Hauptausschuss vorgestellt.

„Das alte Logo ist nicht hässlich, aber es passt nicht mehr zum neuen Leitbild der Stadt“, sagt Tim Krüger, Prokurist von „Orange Cube“. Die Agentur hat sich mit dem Entwurf gegen die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes durchgesetzt. Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur, Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Das Ergebnis: Der Stadtname in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Das neue Stadtlogo, entworfen von der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Details wie Farbgebung können sich noch ändern.

„Auf einer abstrakten Ebene soll der Kreis die Stärken und die Dynamik der Stadt widerspiegeln“, erklärt Krüger die Gedanken hinter dem Entwurf. Die Gedanken der Hamburger Agentur konnte nicht jeden im Ausschuss überzeugen.

„Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg“

Hendrik Holtz (Die Linke) fand klare Worte zu dem Entwurf: „Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg, es fehlt nur noch ‚Holding‘ dahinter.“ Das alte Logo sei deutlich besser. Für ihn ist das reine Geldverschwendung: „Wir haben ein dickes Haushaltsloch, wie sollen wir so eine Ausgabe den Leuten erklären?“

Zum Vergleich: Das bisherige Stadtlogo

Für zügellose Begeisterung sorgte der Entwurf auch bei anderen Ausschussmitgliedern nicht. „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl zu einem derart verdichteten Logo“, sagt Björn Wahnfried (SPD) und brachte dann doch so eine Art Lob über die Lippen: „Es gefällt mir schon…etwas.“

„Es macht sich gut als Briefkopf“

Bei der CDU, Grünen und Freien Bürgern (FBO) stößt der Entwurf auf Zustimmung: „Die Klarheit hat mich überzeugt und das Logo macht sich gut als Briefkopf“, so Uwe Rädisch (CDU).

Hinrich Stange (FBO): „Ich finde das neue Logo toll, es wirkt unternehmerfreundlich und modern.“

Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen): „Es ist die Investition wert. Bad Oldesloe ist Bundesweit ein Synonym für Provinz und wir tun gut daran, uns deutlicher in der Region zu positionieren.“

Das Logo kostet die Stadt übrigens knapp 4500 Euro. Der Hauptausschuss hat sich in der Beratung einstimmig gegen die Erstellung eines Anwenderhandbuches ausgesprochen, das nocheinmal 11300 Euro extra gekostet hätte.

Das neue Logo würde mehrheitlich beschlossen. Einzig die Farbgebung soll noch überarbeitet werden. Die Stadtverordnetenversammlung (25. September, 19.30 Uhr, KuB-Saal) muss noch zustimmen.

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Familie und Freizeit

Herbstbasar im Oldesloer Waldorfkindergarten

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Foto: FIscher

Bad Oldesloe – Seit 30 Jahren gibt es in Bad Oldesloe einen Waldorfkindergarten. Und auch im Jubiläumsjahr wird zum Herbstbasar geladen. Am Sonnabend, 23. September, findet die Veranstaltung von 14 bis 17 Uhr am und in dem Gebäude im Rümpeler Weg statt. 

Zu bestaunen und erwerben gibt es Kunsthandwerk oder auch Köstlichkeiten aus der Cafeteria. Auf dem Programm stehen außerdem Waffelhäuschen, Märchenerzähler, ein Kinderatelier, Kinderschminken, das Suchen von „Edelsteinen“ und weitere Aktionen für die kleinen und großen Besucher. 

Der Basar richtet sich nicht nur an Waldorfkindergartenkinder und ihre Verwandeten. „All Gäste sind uns herzlich willkommen“, sagen die Organisatoren. 

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