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Norddeutschland

Fehlender Hochzeitsanzug verrät Drogenschmuggler

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Doppelter Boden im Fahrzeuginnern. Foto: Zoll

Kiel – Am frühen Abend des 12. Juli führten Zollbeamte einer Lübecker Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Kiel verdachtsunabhängige Kontrollen auf der Bundesautobahn 1, Fahrtrichtung Norden, durch.

Gegen 18:45 Uhr wurde ein niederländischer PKW auf den Rastplatz Melmshöhe zur Kontrolle geleitet. Der 19jährige Fahrer teilte auf Nachfrage mit, dass er sich auf dem Weg aus den Niederlanden nach Malmö, Schweden, befinde. Dort wolle er eine Hochzeit besuchen. Die Frage nach mitgeführten verbotenen Gegenständen und Waren verneinte er.

Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuges wurde auch das Gepäck überprüft. Hierbei wurden jedoch lediglich eine Sporthose, Sportsocken und ein T-Shirt gefunden. Auf die Nachfrage, wo der Anzug für die Hochzeit denn sei, antwortete der Niederländer, dass er sich in Malmö einen Anzug leihen würde. Hiervon ließen sich die erfahrenen Kontrollbeamten jedoch nicht täuschen und setzten die Kontrolle fort.

Im Zuge der weiteren Kontrollmaßnahmen wurden Manipulationen im Bereich des Fahrzeugbodens unter Fahrer- und Beifahrersitz sowie der Mittelkonsole festgestellt. Es stellte sich heraus, dass der PKW über einen doppelten Boden verfügte.

Nach Öffnung des Verstecks kamen 20 Pakete mit jeweils ca. 500 g Haschisch (insgesamt 9.952 g), ein Paket Kokain (1.104 g) sowie vier Beutel mit Ecstasypillen (755 g) zu Tage.

Der Schwarzmarktwert der sichergestellten Drogen liegt bei ca. 200.000 EUR.

Nach Einleitung eines Strafverfahrens aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, führt die weiteren Ermittlungen das Zollfahndungsamt Hamburg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde Haftbefehl erlassen. Zudem wurde der Beschuldigte der Untersuchungshaft zugeführt.

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Hamburg

79-Jährige erfasst mit ihrem PKW eine Mutter mit Kinderwagen

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Archivfoto: SL

Hamburg – Weil eine 79-Jährige offenbar die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor wurden insgesamt sieben Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Darunter eine Mutter mit einem Säugling im Kinderwagen.

In der der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg gingen am frühen Dienstagnachmittag diverse Anrufe über den Notruf 112 ein. In der Harksheider Straße im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel solle es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und Verletzten gekommen sein. Ein PKW habe zudem mehrere Menschen überfahren.

Die ersten Einsatzkräfte, die bereits nach kurzer Zeit vor Ort waren, erkundeten die Einsatzstelle und leiteten die Versorgung der verletzten Personen ein. Offenbar hatte eine 79-jährige Frau mit ihrem Fahrzeug aus einer Parklücke ausparken wollen und verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Hierbei touchierte sie ein vor ihr stehenden PKW, in dem eine Frau mit ihren drei Kindern saß. Die vier Personen wurden bei dem Aufprall leicht verletzt, die Mutter wurde später zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus befördert, die Kinder vom Vater und von einer Notfallseelsorgerin der Feuerwehr Hamburg betreut.

Auf der weiteren Fahrt der 79-Jährigen wurde eine Frau mit Kinderwagen vom PKW erfasst. Beide wurden durch die Luft geschleudert. Die Frau wurde dabei lebensgefährliches verletzt, das Kind, ein Säugling, ebenfalls. Beide Personen wurden nach rettungsdientlicher Versorgung notarztbegleitet in ein Krankenhaus befördert.

Die Fahrerin des Unfall-PKW stieß zuletzt mit ihrem Fahrzeug mit einem Straßenbaum zusammen. Hierbei wurde die Fahrerin schwer verletzt und wurde nach einer ersten Versorgung vor Ort notarztbegleitet in ein Krakenhaus befördert.

Insgesamt gab es 7 betroffene Personen im direkten Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen, weiter Unfallzeugen wurden von Notfallsanitätern der Feuerwehr Hamburg betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen, geht aber zum jetzigen Zeit nicht von Vorsatz aus.

Traurig soll es laut Berichten von der Unfallstelle gewesen sein, dass zahlreiche Zeugen zwar das Geschehen filmten und fotografierten, aber nur wenige helfend eingriffen.

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Hamburg

Hamburg: Teenager helfen bei Ladendiebverfolgung

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Beamte des Polizeikommissariats 47 haben am Montagnachmittag einen 45-jährigen Russen vorläufig festgenommen, dem ein Ladendiebstahl in einem Warenhaus vorgeworfen wird.

Eine Mitarbeiterin des Warenhauses bemerkte den Tatverdächtigen, als dieser mit einem prall gefüllten Rucksack fluchtartig das Geschäft verließ, und machte durch laute Rufe auf ihn aufmerksam. Diese Rufe alarmierten drei junge „Nachwuchsdetektive“ im Alter von 14, 14 und 13 Jahren, die sich zufällig vor dem Geschäft befanden.

Die Jungen erfassten sofort die Situation. Zwei von ihnen (13,14) begaben sich umgehend zum nahegelegenen Polizeikommissariat 47 und meldeten den Vorfall, der Dritte (14) verfolgte zu Fuß und mit sicherem Abstand den Flüchtigen.

Die Besatzung eines sofort zur Fahndung eingesetzten Funkstreifenwagens wurde durch den jungen Zeugen in der Bauernweide auf den Tatverdächtigen hingewiesen, der es sich inzwischen auf einer Grünfläche gemütlich gemacht hatte.

Die Polizeibeamten nahmen den Mann vorläufig fest, brachten ihn zum Polizeikommissariat 47 und stellten das mutmaßliche Diebesgut aus dem Rucksack (9 Packungen Tiefkühllachs, 3 Paar Socken, Gesamtwert ca. 120 Euro) sicher. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die drei „Nachwuchsdetektive“ wurden von den eingesetzten Polizeibeamten für ihr umsichtiges Verhalten und die schnelle Reaktion ausdrücklich gelobt.

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Schleswig-Holstein

Ab sofort: Neuer Dienstausweis für Feuerwehrleute

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FOTO: LFV SH/Bauer/hfr

Schleswig-Holstein – Im Rahmen der Landesfeuerwehrversammlung am vergangenen Samstag wurde er präsentiert und Ministerpräsident Daniel Günther bekam das erste – überdimensionale – Exemplar: Der neue Feuerwehr-Dienstausweis für Schleswig-Holstein ist ab heute erhältlich und kann von allen Feuerwehren des Landes bestellt werden.

Die Scheckkarte gilt gleichzeitig auch als Ehrenamtskarte Schleswig-Holstein und als Nachweis der Versicherung bei der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord. Der entsprechende Erlass wird am 8. Mai im Amtsblatt erscheinen.

Ab sofort kann der Dienstausweis durch einen Beauftragten des Trägers der Feuerwehr (in der Regel der Wehrführer) auf der Seite des Versandhauses des Deutschen Feuerwehrverbandes oder über das Verwaltungsprogramm „FOX-112“ bestellt werden.

Alle wichtigen Infos gibt auf der Homepage des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein .

Darüber hinaus kann sich jede Firma / Einrichtung, die den Feuerwehrangehörigen im Lande besondere Aktionen oder Vergünstigungen gewähren möchte, beim Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (info@lfv-sh.de) melden und wird in die Übersicht aufgenommen, die regelmäßig aktualisiert und veröffentlicht wird.

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