Polizei im Demoeinsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Es kommt wenig überraschend und war erwartbar. Wie sich mittlerweile immer deutlicher herauskristallisiert, waren an den gewalttätigen Ausschreitungen am Rande der „Welcome to hell“ Demo und bei der Randale auf der Schanze neben Linksextremen, Anarchisten und offenbar auch komplett unpolitischen Krawallmachern auch Rechtsextreme beteiligt.

Mehrere Quellen und Medienberichte beschreiben Situationen aus den heraus Neo-Nazi-Parolen aus Teilen des sogenannten „schwarzen Blocks“ zu hören waren. Ein Journalist der Hamburger Morgenpost wurde nach eigenen Angaben auf der Schanze mit rechten Parolen angesprochen, bevor diese Personen dann Flaschen auf die Polizei warfen. 

Im Vorwege hatten Rechtsextreme ebenfalls zu Demonstrationen und Protest gegen den G20 Gipfel aufgerufen. Ein Treffen der rechten Gruppierung „Hooligans gegen Salafismus“ wurde noch in der Entstehung durch die Einsatzkräfte aufgelöst. Weitere Rechtsextreme wurden bereits in Hannover durch die Polizei an der Anreise gehindert.

Desweiteren werden Vermutungen laut, dass sich bewusst auch Rechte unter die linken Demonstranten gemischt haben, um die Eskalation voranzutreiben.

Es kam auch zu Auseinandersetzung zwischen rechten und linken Vermummten, die sich schließlich gegenseitig angriffen.

Wer sich genau unter den Vermummungen auch bei diversen Brandschatzungen befand, ist noch unklar. Die Polizei nahm im Zuge der eskalierten Proteste auch mehrere dem rechen Spektrum zuzurechnenden Personen fest.

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