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Hamburg

Rechtsextreme waren an G20-Randale beteiligt

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Polizei im Demoeinsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Es kommt wenig überraschend und war erwartbar. Wie sich mittlerweile immer deutlicher herauskristallisiert, waren an den gewalttätigen Ausschreitungen am Rande der „Welcome to hell“ Demo und bei der Randale auf der Schanze neben Linksextremen, Anarchisten und offenbar auch komplett unpolitischen Krawallmachern auch Rechtsextreme beteiligt.

Mehrere Quellen und Medienberichte beschreiben Situationen aus den heraus Neo-Nazi-Parolen aus Teilen des sogenannten „schwarzen Blocks“ zu hören waren. Ein Journalist der Hamburger Morgenpost wurde nach eigenen Angaben auf der Schanze mit rechten Parolen angesprochen, bevor diese Personen dann Flaschen auf die Polizei warfen. 

Im Vorwege hatten Rechtsextreme ebenfalls zu Demonstrationen und Protest gegen den G20 Gipfel aufgerufen. Ein Treffen der rechten Gruppierung „Hooligans gegen Salafismus“ wurde noch in der Entstehung durch die Einsatzkräfte aufgelöst. Weitere Rechtsextreme wurden bereits in Hannover durch die Polizei an der Anreise gehindert.

Desweiteren werden Vermutungen laut, dass sich bewusst auch Rechte unter die linken Demonstranten gemischt haben, um die Eskalation voranzutreiben.

Es kam auch zu Auseinandersetzung zwischen rechten und linken Vermummten, die sich schließlich gegenseitig angriffen.

Wer sich genau unter den Vermummungen auch bei diversen Brandschatzungen befand, ist noch unklar. Die Polizei nahm im Zuge der eskalierten Proteste auch mehrere dem rechen Spektrum zuzurechnenden Personen fest.

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Gute Nachrichten

Hamburg: Ehrung für Lebensretter Godwin Okwudili Obi

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v.l.n.r. Herr Arnecke (Geschäftsführer S-Bahn), Herr Obi (Lebensretter), Herr Polizeidirektor Großmann (Leiter Bundespolizeiinspektion Hamburg) sowie die Ehefrau von Herrn Obi mit ihren gemeinsamen Kindern.
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg-  Im Dezember 2017 stürzte ein stark alkoholisierter Mann (m.48) im S-Bahnhaltepunkt Klein Flottbek ohne Fremdeinwirkung im laufenden Bahnverkehr vom Bahnsteig auf die S-Bahngleise. Im weiteren Verlauf irrte der Mann im Gleisbereich herum und berührte mehrfach die Abdeckung der Stromschienen (Lebensgefahr 1.200 Volt), um wieder auf den Bahnsteig zu gelangen. Godwin Okwudili Obi befand sich auf dem Heimweg am Bahnsteig, erkannte die Notsituation und konnte durch sein couragiertes Handeln den 48-Jährigen aus dem Gefahrenbereich retten.

Godwin Okwudili Obi (37) wurde für seine lebensrettenden Maßnahmen vom Leiter der Bundespolizeiinspektion Hamburg, Polizeidirektor Normen Großmann, im Beisein des Geschäftsführers der Hamburger S-Bahn, Kay Uwe Arnecke, im Rahmen einer Feierstunde mit einer Urkunde für die gezeigte Zivilcourage ausgezeichnet. Polizeidirektor Großmann sprach dem Lebensretter im Beisein seiner Ehefrau und den drei Kindern Dank und Anerkennung für seinen couragierten Einsatz aus.

„Zivilcourage zählt zu den Grundwerten in unserer Gesellschaft und wird, wie aus diversen Beispielen in der Vergangenheit erkennbar, in Hamburg erfreulich aktiv gelebt. Herr Obi hat in diesem Fall schnell reagiert und sich selbstlos eingesetzt, ohne zu wissen, wie letztendlich die Rettungsaktion für ihn ausgeht“. „Lebensretter sollten sich aber nie selbst in Lebensgefahr begeben. Aktivieren Sie vorab weitere Passanten und setzen Sie umgehend einen Notruf über die Notrufsäule am Bahnsteig oder direkt an die Polizei ab“, so Polizeidirektor Normen Großmann.

Kay Uwe Arnecke würdigte ebenfalls den couragierten Einsatz von Herrn Obi und unterstrich dieses mit der Übergabe eines Geschenkgutscheins im Wert von 300,00 Euro. „Die Gründe für Personen in den Bahnanlagen sind vielfältig. Und oft ist dieses Verhalten auch lebensgefährlich. Wir tun einiges dafür diese Situationen zu verhindern, beispielsweise durch zusätzliche Zäune an den neuralgischen Punkten. Diese werden wir in diesem Jahr noch weiter ausbauen.“ „Herzlichen Dank an Herrn Obi für seinen couragierten Einsatz. Wir wünschen uns Fahrgäste wie ihn, die in Notsituationen gedankenschnell helfen und Schlimmeres verhindern“, so der Geschäftsführer der Hamburger S-Bahn, Kay Uwe Arnecke.

Godwin Okwudili Obi äußerte sich nach der Ehrung wie folgt: „Ich bin sehr glücklich und auch stolz, dass ich so eine Ehrung für meinen Einsatz erhalten habe. Danke an die Bundespolizei und an die Hamburger S-Bahn.“

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Hamburg

Schotte (29) auf Reeperbahn verschollen

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Seit letztem Sonnabend, 10. Februar, wird der aus Schottland stammende 29-jährige Liam Colgan vermisst. Die Polizei Hamburg sucht jetzt mit einem Foto nach dem Vermissten.

Foto: Polizei Hamburg/hfr

Der 29-Jährige wurde am 10.02.2018 gegen 01:30 Uhr anlässlich eines Junggesellenabschieds im Bereich der Reeperbahn (Lokal Hamborger Veermaster) letztmalig gesehen. Er war stark alkoholisiert und kehrte weder in sein Hostel zurück noch trat er den Rückflug nach Schottland an.

Die bisherigen polizeilichen Ermittlungen führten nicht zum Auffinden des Vermissten.

Liam Colgan wird wie folgt beschrieben:

– schlanke Figur – 180-185 cm – rötliche, kurz rasierte Haare –

Drei-Tage-Bart – blaue Jeanshose der Marke Denim – braune Jacke –

trug zum Zeitpunkt des Verschwindens einen Strohhut

Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten bitte an das Hinweistelefon der Polizei unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Seine Freunde haben auf Facebook extra eine Suchseite angelegt. 

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Hamburg

Hamburg: Couragierte 17-Jährige verhindert Vergewaltigung

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Nach erstem Sachstand der Bundespolizei belästigte ein Heranwachsender(m.18)am 10.02.2018 gegen 23.50 Uhr eine junge Frau (w.19)am S-Bahnhaltepunkt Jungfernstieg. Laut Zeugenaussagen folgte der junge Mann anschließend der 19-Jährigen bis zu einem Treppenabgang am S-Bahnsteig.

Dort griff der Beschuldigte unter die Jacke der Geschädigten und versuchte an ihre Brüste zu gelangen; dabei versuchte der Tatverdächtige auch die Hose seines Opfers zu öffnen und küsste die Geschädigte am Hals.

Trotz mehrfacher Aufforderungen der jungen Frau, das Handeln zu unterlassen, ließ der Beschuldigte nicht von seinem Opfer ab und äußerte sinngemäß lautstark, dass er Geschlechtsverkehr will (Hinweis: Aufgrund der primitiven und besonders abwertenden Ausdrucksweise des Tatverdächtigen, wird die Äußerung des Beschuldigten hier nicht im Original wiedergegeben).

Eine Zeugin (w.17) wurde auf den Vorfall aufmerksam und griff couragiert ein. Die Jugendliche forderte den Beschuldigten aktiv auf die Handlungen sofort zu unterlassen. Dieses quittierte der 18-Jährige zunächst mit einer üblen Beleidigung; flüchtete aber anschließend aus dem S-Bahnhaltepunkt.

Die Helferin und die Geschädigte forderten anschließend über eine Notrufsäule am Bahnsteig Hilfe an. Umgehend erreichten mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen der Bundespolizei die S-Bahnstation. Polizeibeamte kümmerten sich um die Geschädigte, die deutlich unter dem Eindruck des Geschehens stand. Eine ärztliche Versorgung vor Ort lehnte die deutsche Staatsangehörige aber ab.

Im Rahmen einer Sofortfahndung konnte eine Diensthundeführerstreife der Bundespolizei den Tatverdächtigen (m.18) aufgrund einer guten Täterbeschreibung in der Straße Ballindamm stellen und vorläufig festnehmen. Der Beschuldigte verweigerte nach Tatvorwurf jegliche Aussage.

Gegen den afghanischen Staatsangehörigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Der Asylbewerber aus Harburg musste nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen werden.

Die weiteren Ermittlungen dauern an und werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

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