Hamburg – Wurden eingesetzte Polizisten beim G20-Gipfel von der Einsatzleitung quasi „verhei

Polizisten im Demoeinsatz
Foto: SL

zt“. Die Gewerkschaft der Polizei hat nun Vorwürfe erhoben und fordert genug Erholungszeiten für die eingesetzten Beamten.

„Die Einsatzkräfte sind bis an ihre Grenzen gegangen, um das Treffen der Regierungschefs zu sichern, Versammlungen friedlicher Demonstranten zu gewährleisten und die brachiale Gewalt militanter Gruppen möglichst zeitnah zu unterbinden“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Sonntag in Kiel.

Den nach bisherigen Informationen fast 300 verletzten Beamtinnen und Beamten wünsche er eine schnelle und gute Genesung.

Mir wurde berichtet, dass Ehefrauen von Kollegen bei unserer GdP anriefen, und sich empört über Äußerungen von Politikern sowie der Polizeiführung zeigten, die Beamten hätten während des G20-Einsatzes genügend Pausen gehabt. Tatsächlich seien ihre Männer bereits eine ganze Woche im Dauereinsatz gewesen und hätten nach dem Einsatz in der Schanzenviertel-Krawallnacht von Freitag auf Sonnabend gerade einmal zwei Stunden Zeit zum Schlafen gehabt“, sagte Malchow. 

Angesichts der enormen Belastungen fordere die GdP daher den im Vorfeld des Gipfels angekündigten 1:1-Ausgleich von Einsatzstunden zu Freizeit für alle Kolleginnen und Kollegen umzusetzen“, betonte der GdP-Bundesvorsitzende.

Auch im Netz macht sich Kritik durch Polizisten an den Umständen breit

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