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Hamburg

Online-Hetzjagd: Polizei Hamburg warnt vor Fake-News

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Foto: Jaro Mirchalabala/ shutterstock.com

Hamburg – Wut, Frust und wohl auch Kalkulation führen aktuell nach den schrecklichen Ausschreitungen zu auch sehr fragwürdigen bis illegalen Reaktionen. Unter anderem machen sich Privatpersonen im Internet mit Fotos auf angebliche Straftäter bloßzustellen oder zur Jagd auf sie aufzurufen, was schonmal komplett illegal ist.

Immer wieder betont die Polizei, dass Anzeigen erstattet werden müssen, die Fahndung oder auch eine öffentliche Fahndung übernimmt dann die Polizei. Das selbstständige veröffentlichen von Fotos oder Videos mit Fahndungsaufrufen ist ein Straftatbestand und behindert die Arbeit der Behörden sogar meistens eher.

Dann kommt es noch hinzu, dass oftmals mit Fake-News gesucht wird. Fakten werden nach dem Stille-Post Prinzip weitergegeben und falsche Angaben gemacht, beziehungsweise Bilder aus ihrem Kontext gerissen oder schlichtweg Geschichten ausgedacht.

So wie in diesem Fall. Angeblich zeigte ein Foto einen Mann, der einen Polizisten schwer verletzte – behaupteten einige Postings und wenige Medien. Die Polizei stellte nun klar:

 

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Hamburg

Hamburg: Polizist schießt auf fliehenden Einbrecher

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Im Rahmen eines Polizeieinsatzes nach einem Haus- und Wohnungseinbruch ist es gestern am späten Nachmittag zu einem Schusswaffengebrauch durch einen 37-jährigen Polizeibeamten gekommen. Das Dezernat Interne Ermittlungen und die BAO „Castle“ haben die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen erhielt der 39-Jährige Bewohner des Endreihenhauses in der Kielmannseggstraße, der sein Haus mit spezieller Technik gegen Einbrüche gesichert hatte, einen Einbruchsalarm auf sein Mobiltelefon. Er verständigte umgehend die Polizei.

Beamte des Polizeikommissariats 37 erreichten kurze Zeit später das Objekt und konnten den mutmaßlichen Einbrecher, welcher sich vor der Polizei versteckt hielt, in unmittelbarer Tatortnähe aufspüren.

Im weiteren Verlauf ist es zu einer Schussabgabe durch einen 37-jährigen Polizeibeamten gekommen, wodurch der mutmaßliche Einbrecher eine Unterarmverletzung erlitt. Diesbezüglich wurde der Beamte im Anschluss psychologisch betreut.

Der 33-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen, notärztlich versorgt und unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus transportiert, wo die Verletzung operativ behandelt wurde. Aufgrund der Schussverletzung bestand keine Lebensgefahr.

Bei der ersten Durchsuchung des Tatverdächtigen konnte vermeintliches Diebesgut aus dem Haus in der Kielmanseggstraße aufgefunden werden.

Während des Einsatzes erfolgte ein Zeugenhinweis, dass sich eine weitere Person am Tatort aufgehalten haben könnte.

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen mit insgesamt 33 Funkstreifenwagen und mehreren eingesetzten Diensthundeführern konnten keine weiteren Hinweise auf einen zweiten Täter erlangt werden.

Erste Ermittlungen der BAO „Castle“ ergaben, dass der Beschuldigte außerdem für einen versuchten Einbruch in der tatortnahen Ahornstraße in Betracht kommt und gegen ihn bereits ein internationaler Haftbefehl vom Amtsgericht München wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen wurde.

Erkenntnisse aus dem Ausland begründen außerdem den Verdacht, dass es sich bei dem 33-Jährigen um einen international agierenden Einbrecher handeln könnte. Darüber hinaus wird geprüft, ob der Serbe für weitere Taten in Hamburg in Betracht kommt.

Das Dezernat Interne Ermittlungen hat wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.

Die Ermittlungen der BAO „Castle“ und des Dezernats Interne Ermittlungen dauern an.

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Bad Oldesloe

Klausurtagung: CDU Wandsbek und Stormarn tauschen sich aus

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Gruppenfoto im Kreistagssaal
Foto: CDU-Bezirksfraktion Wandsbek/hfr

Bad Oldesloe – Abgeordnete der CDU-Fraktionen Wandsbek und Stormarn trafen sich  zu einer gemeinsamen Klausurtagung im Kreistagssitzungssaal in Bad Oldesloe. Ziel der Tagung war es, in den großen Fach- und Themenbereichen Wirtschaft, Verkehr, Gewerbe und Wohnungsbau, eine erste gemeinsame Bestandsaufnahme vorzunehmen.

Ferner hat man sich darauf verständigt, dass auch für die Zukunft gemeinsame Klausuren ein geeignetes Instrument sind und ein gutes Forum darstellen, um die Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen zu intensivieren.

So unterschiedlich die Verwaltungsstrukturen in Hamburg und Stormarn sowie die Gestaltungsspielräume der beiden Fraktionen auch sind, so gibt es durch die räumliche Nähe gemeinsame Themenfelder wie zum Beispiel Fahrradwege, die nicht an der Landesgrenze aufhören, die Anbindung Stormarns an den HVV oder das aktuell intensiv diskutierte in Planung befindliche interkommunale Gewerbegebiet in HH-Rahlstedt bzw. Stapelfeld.

„Der Austausch mit unseren Kollegen aus Stormarn ist uns ein großes Anliegen. Man nimmt hier gerne einmal den einen oder anderen Hinweis für kreis-/bezirksübergreifende Projekte mit, die insbesondere die Metropolregion Hamburg stärken und voranbringen sollen“,sagt Eckard H. Graage, Vorsitzender der CDU Bezirksfraktion Wandsbek dazu:

Joachim Wagner, Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion Stormarn, zieht ein ähnlich positives Fazit nach den gemeinsamen Gesprächen:   „Ich fand die Veranstaltung ausgesprochen informativ. Wir haben nicht nur untterschiedliche Strukturen, Aufgaben und Kompetenzen der Kommunalpolitik zwischen dem Kreis Stormarn und dem Bezirk Wandsbek kennengelernt, sondern auch unterschiedliche Sichtweisen zu gemeinsamen Projekten im Bereich Gewerbeansiedlung und Verkehr. Im Ergebnis haben wir vereinbart, weiterhin im engen Kontakt zu bleiben, um die Interessen beider Seiten besser aufeinander abzustimmen und zu möglichst einvernehmlichen Lösungen zu kommen.“

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Hamburg

Lebensgefährliche Adrenalinjagd: U-Bahn-Surfer schwer verletzt

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Rettungswagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Ein 16-Jähriger, der sich auf dem Dach einer einfahrenden U-Bahn befand, ist am Freitagabend schwer verletzt worden. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die ersten Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kletterte der 16-Jährige mit einem ebenfalls 16-jährigen Freund am Bahnhof Eppendorfer Baum auf das Dach eines einfahrenden U-Bahn-Zuges. Die beiden jungen Männer fuhren von hier aus, nun auf dem Dach eines Waggons, in Richtung U-Bahnhof Kellinghusenstraße.

Begleitet wurden die beiden jungen Männer von einem Freund (16) und einer Freundin(16) , die in den davor fahrenden Zug gestiegen waren und so vor den beiden jungen Männern am U-Bahnhof Kellinghusenstraße eintrafen.

Die beiden jungen Männer „surften“ auf dem Dach der U-Bahn der Linie 3 bis zum Eintreffen im Bahnhof Kellinghusenstraße.

Die beiden Begleiter filmten hierbei offenbar die Einfahrt des Zuges, auf dessen Dach sich die beiden jungen Männer befanden.

Während der Einfahrt in den U-Bahnhof stieß der auf dem Dach stehende 16-Jährige gegen eine Fußgängerüberführung. Er erlitt schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen. Sein Begleiter sprang nach Einfahrt in den Bahnhof vom Dach des Waggons und flüchtete zunächst unerkannt.

Der 16-jährige Schwerverletzte wurde von Fahrgästen vom Dach geborgen und bis zum Eintreffen von Rettungskräften versorgt. Er wurde in ein Krankenhaus transportiert und notoperiert. Lebensgefahr bestand nicht. Offenbar hatte der junge Mann bevor er auf das Dach des U-Bahn- Waggons stieg Cannabis konsumiert.

Durch weitere Ermittlungen und Vernehmungen konnte der zweite U-Bahn-Surfer identifiziert werden. Der 16-Jährige wurde von den Beamten des Kriminaldauerdienstes an seiner Wohnanschrift angetroffen. Gegen ihn und den Schwerverletzten wurde ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Zudem wurde das Mobiltelefon des jungen Mannes sichergestellt.

Die Handys der beiden 16-Jährigen, die ihre Freunde beim U-Bahn-Surfen gefilmt haben sollen, wurden ebenfalls sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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