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Bad Oldesloe

Open Air im Oldesloer Kulturhof: "Big City Light" geht zum Spielen nach draußen

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Foto eines Aufklebers der Band „Ticos Orchester“ in Originalgröße mit freundlicher Genehmigung von Jens Butz und Katrin Markworth.

Bad Oldesloe – Gartenparty mit Livemusik: „Big City Light“ geht vor der Sommerpause noch einmal an die Frische Luft. Die Musikreihe beendet ihr Halbjahresprogramm mit einem Mini-Open-Air-Festival. Gespielt wird Indie-Pop und Weltmusik im Kulturhof. Bei ungemütlichem Regenwetter wird man in das Bürgerhaus umziehen. 

Die aus der „Klang trifft Stadt“ hervorgegangenen Konzertreihe bringt seit Anfang des Jahres in regelmäßigen Abständen mehr oder weniger bekannte Interpreten auf die Bühne des Kultur- und Bildungszentrums (KuB). Das Indoor-Gartyparty-Setting ist dabei ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. „Jetzt mal aus dem KuB-Saal nach draußen zu gehen, ist da nur konsequent“, findet KuB-Managerin Inken Kautter. „Es soll so richtig gemütlich werden, mit Biertischen, Lampions und toller Musik.“

Schon im vergangenen Jahr hatte das Veranstalterteam vom Klngstdt-Verein und dem städtischen Kulturmanagement den Saisonabschluss von „Klang trifft Stadt“ nach draußen verlegen wollen. Doch es brach ein Gewitter über die Stadt herein. Es schüttete in Strömen – die einzige Schwachstelle einer Gartenparty bekamen Organisatoren und Band mit voller Wucht zu spüren. Das Open-Air wurde vom Kulturhof ins angrenzende Bürgerhaus verlegt. Es kamen trotz widriger Umstände immerhin noch 50 Gäste.

Diesmal rechnen die Veranstalter mit mehr Besuchern. In den gemütlichen Innenhof in der Mühlenstraße passen 250 Menschen. Doch warum eigentlich die erste KuB-Halbzeit wo anders feiern? „Hintergrund ist, dass wir auch ein bisschen in die Fläche gehen und in der ganzen Innenstadt Kultur anbieten wollen“, sagt Inken Kautter. Auch wolle das KuB-Team jüngeres Publikum erreichen. Daher wurden die Eintrittspreise für Schüler und Studenten auch sehr niedrig gehalten.

Bei „Big City Light goes open air“ spielen fünf Bands aus Bad Oldesloe und der Region. Das Bühnenprogramm startet um 17 Uhr mit „Irgendwie hörbar“ und akustischer Cover-Musik. 18 18 Uhr folgen „Remus“ mit Indie-Pop, um 19 Uhr gibt es Irish Folk von Exzenter und um 20.15 Uhr startet dann der Hauptact. „Ticos Orchester“ hat sich mit Jazz und Gypsy-Musik im vergangenen Jahr den Titel einer der  „Besten Hamburger Band“ erspielt. Die Band um den Singer-Songwriter Tico verbindet deutschsprachigen Indie-Pop mit den Klangfarben Süd-Osteuropas. Den Abschluss macht ab 22 Uhr die neue Oldesloer Gruppe „Commander Nilpfred“. „Das ist unser erster richtiger Auftritt in voller Besetzung“, sagt Nilpfred-Frontmann Christian Bernardy.

Stormarnlive.de verlost nochmal drei Mal zwei Karten

Schickt uns eine Mail an redaktion@stormarnlive.de mit dem Stichwort „Big-Gartenparty“, eurem Vor- und Nachnahmen und Wohnort. Daten werden selbstverständlich nicht gespeichert oder an Dritte weitergegeben und dienen ausschließlich für die Hinterlegung der Tickets an der Abendkasse.

„Big City Light goes open air“ startet am Freitag, 14. Juli um 17 Uhr im Kulturhof des Bürgerhauses, Mühlenstraße 22. Karten gibt es im Vorverkauf für 12,50 Euro (Schüler, Azubis, Studenten zahlen 3,50 Euro). An der Abendkasse kostet der Eintritt 15,50 Euro beziehungsweise 5,50 Euro. Tickets gibt es online unter www.kub-badoldesloe.de und unter 04531/504-195.

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Familie und Freizeit

Galerie-Auftritt: irgendwiehörbar zu Gast bei BOart

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Irgendwiehörbar bei ihrem Auftritt bei „Mary Stolpe“ der Open Stage von Klngstdt und der VHS

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Band „irgendwiehörbar“ tritt am Sonnabend, 23. September, unter dem Motto „Mehr als nur irgendwie hörbar“ ab 19.30 Uhr in der Oldesloer Galerie BOart auf.

Es ist das erste eigene, größere Konzert der drei Wahloldesloer in ihrer Heimatstadt. Im vergangenen Jahr wurde das Akustiktrio immer bekannter. So spielten Jule, Bina und Rick bei mehrern „Open Stages“ im KuB, bei einer Ausgabe der Konzertreihe „Big city light“, bei diversen Sommerfesten und auch auf dem Oldesloer Vogelschießen.

Die Besonderheit des Trios ist es, dass sie bekannte neuere und ältere Hits in ein eigene Arrangement verpacken und mit einer geradezu minimalistischen Besetzung auf die Bühne bringen. Mit Akustikgitarre, Cajon, Percussion und mehrstimmigem Gesang bringen sie Ihre Versionen der Songs zu Gehör.

Da es keine Abendkasse geben wird, wird darum gebeten, sich im Vorwege unter info@galerie-boart.de anzumelden.

Der Einritt ist frei. Es kann aber gerne Hutgage für die auftretenden Künstler gespendet werden.

Homepage Irgendwiehörbar

Homepage BOart

 

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Bad Oldesloe

Nach Legionellen-Alarm: Travebad auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Das Oldesloer Travebad bleibt geschlossen. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Travebad bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Noch am Mittwoch hieß es seitens der Vereinigten Stadtwerke, dass die Oldesloer Schwimmhalle nach einem Defekt an der Wasseraufbereitungsanlage und der Kontamination einer Dusche mit Legionellen am Freitag öffnen sollte.

Einen neuen Öffnungstermin konnten die Stadtwerke nicht nennen. „Mit dem Gesundheitsamt wurde vor Ort eine Lösung abgestimmt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Vibeke Johansen. Bei einer Erklärung des Problems gibt sich das Unternehmen wage: „Die Vereinigten Stadtwerke arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Behebung.“ Es geht weiterhin um eine Störung im Bereich der Duschen.

Das hatte Travebad-Chefin Ulrike Handwerk bereits am Mittwoch mitgeteilt und dennoch eine Wiedereröffnung am Freitag in Aussicht gestellt. So könne die betroffene Dusche gesperrt und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das ist offenbar nicht der Fall.

DLRG sagt Schwimmtraining ab

DLRG-Vorsitzender Dominic Geerken ist genervt, dass die Stadtwerke auch den neuen Öffnungstermin nicht einhalten konnten: „Wir haben unser Schwimmtraining bis auf weiteres abgesagt.“ Es sei mal an der Zeit, dass die Stadtwerke eine klare Aussage treffen, findet Geerken: „Gerade wir als Verein müssen ja mal planen können.“ Immerhin seien sie diesmal direkt vom Betreiber informiert worden und nicht erst durch die Presse.

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Bad Oldesloe

Entwurf vorgestellt: Das wird das neue Stadtlogo von Bad Oldesloe

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur „Orange Cube“ stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die einen ist es modern und zukunftsorientiert, für die anderen Geldverschwendung: Bad Oldesloe bekommt ein neues Stadtlogo. Der Entwurf wurde jetzt dem Hauptausschuss vorgestellt.

„Das alte Logo ist nicht hässlich, aber es passt nicht mehr zum neuen Leitbild der Stadt“, sagt Tim Krüger, Prokurist von „Orange Cube“. Die Agentur hat sich mit dem Entwurf gegen die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes durchgesetzt. Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur, Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Das Ergebnis: Der Stadtname in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Das neue Stadtlogo, entworfen von der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Details wie Farbgebung können sich noch ändern.

„Auf einer abstrakten Ebene soll der Kreis die Stärken und die Dynamik der Stadt widerspiegeln“, erklärt Krüger die Gedanken hinter dem Entwurf. Die Gedanken der Hamburger Agentur konnte nicht jeden im Ausschuss überzeugen.

„Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg“

Hendrik Holtz (Die Linke) fand klare Worte zu dem Entwurf: „Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg, es fehlt nur noch ‚Holding‘ dahinter.“ Das alte Logo sei deutlich besser. Für ihn ist das reine Geldverschwendung: „Wir haben ein dickes Haushaltsloch, wie sollen wir so eine Ausgabe den Leuten erklären?“

Zum Vergleich: Das bisherige Stadtlogo

Für zügellose Begeisterung sorgte der Entwurf auch bei anderen Ausschussmitgliedern nicht. „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl zu einem derart verdichteten Logo“, sagt Björn Wahnfried (SPD) und brachte dann doch so eine Art Lob über die Lippen: „Es gefällt mir schon…etwas.“

„Es macht sich gut als Briefkopf“

Bei der CDU, Grünen und Freien Bürgern (FBO) stößt der Entwurf auf Zustimmung: „Die Klarheit hat mich überzeugt und das Logo macht sich gut als Briefkopf“, so Uwe Rädisch (CDU).

Hinrich Stange (FBO): „Ich finde das neue Logo toll, es wirkt unternehmerfreundlich und modern.“

Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen): „Es ist die Investition wert. Bad Oldesloe ist Bundesweit ein Synonym für Provinz und wir tun gut daran, uns deutlicher in der Region zu positionieren.“

Das Logo kostet die Stadt übrigens knapp 4500 Euro. Der Hauptausschuss hat sich in der Beratung einstimmig gegen die Erstellung eines Anwenderhandbuches ausgesprochen, das nocheinmal 11300 Euro extra gekostet hätte.

Das neue Logo würde mehrheitlich beschlossen. Einzig die Farbgebung soll noch überarbeitet werden. Die Stadtverordnetenversammlung (25. September, 19.30 Uhr, KuB-Saal) muss noch zustimmen.

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