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Hamburg

Verkehrschaos in Hamburg: Transferkorridore gesperrt

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BUndespolizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – In Hamburg kommt es aktuell zu den erwarteten, schweren Verkehrsbehinderungen und zahlreichen Sperrungen.

„Aufgrund der derzeit laufenden Schleusungen ist im Stadtgebiet, insbesondere zwischen Flughafen und Innenstadt, mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Polizei Hamburg bittet darum, wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel, insbesondere U- und S-Bahnen, auszuweichen“, teilt die Polizei Hamburg mit.

„Die einzelnen, für die Schleusungen genutzten Routen, sind in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 nur punktuell für den Individualverkehr geöffnet“, so die Polizei weiter.

„Es werden 42 Personen am Gipfel teilnehmen, die eine relevante Gefährdungseinstufung haben. Diese werden mit ihren Kolonnen auf jedweder Fahrt geschleust, das heißt von Ort zu Ort in einer möglichst konstanten Geschwindigkeit ohne jegliches Anhalten, verbracht.

Außerdem sollen  weitere 45 Kolonnen auf allen Fahrten polizeilich begleitet werden. Es ist zeitlich nicht genau planbar, wann welche Teilnehmer und Delegationen sich von welchem Ort zu einem anderen Ort bewegen werden, weil dies von diesen ad hoc entschieden wird. Zusätzlich müssen Rettungs- und Evakuierungswege während der gesamten Dauer des G20-Gipfels mit einem gewissen zeitlichen Vor- und Nachlauf zur Verfügung stehen, da jederzeit gewährleistet werden muss, dass auf einen medizinischen Notfall, aber auch auf einen Angriff sofort – bis hin zu einer Evakuierung – reagiert werden kann“, so die Polizei.

Vor Blockaden auf den Transferstrecken wird ausdrücklich gewarnt. Fahrzeuge würden im Zweifel nicht anhalten, sondern vermutlich Demonstranten an- oder überfahren.

„Staatsgäste gelten zum Teil besonders hohe Gefährdungsstufen. Es muss mit einem schädigenden Ereignis zu deren Nachteil jederzeit gerechnet werden. Im Falle von Blockaden auf den Protokollstrecken würde ein Aufstoppen bzw. Anhalten die unmittelbare Gefahr für Leib und Leben der Schutzpersonen erheblich steigern, weil im Moment des Verweilens ein Anschlag oder direkter Angriff auf die Kolonne möglich ist. Zudem besteht auch die unmittelbare Gefahr, dass der G20-Gipfel als eine rechtmäßige Veranstaltung des Staates erheblich gestört und verzögert wird bzw. schlimmstenfalls nicht durchgeführt werden kann.

Darüber hinaus wären die Versammlungsteilnehmer selbst als unmittelbar gefährdet anzusehen, weil auf den Fahrstrecken, die gegebenenfalls mit hoher Geschwindigkeit und von überbreiten Fahrzeugen befahren werden, ein hohes Verletzungsrisiko bestünde. Es bestünde im Fall einer Blockade das Risiko der Verletzung von Versammlungsteilnehmern durch die die Kolonne begleitenden Sicherheitskräfte des jeweiligen Staates, die bei Bewertung der Lage als gegenwärtige rechtswidrige Gefahr zur Gewährleistung von Leib und Leben der Schutzpersonen unter Einsatz von körperlicher Gewalt agieren würden“, heißt es in den Ausführungen der Polizei.

 

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Hamburg

Ausgesetzte Schildkröte: Feuerwehr rettet „Michelangelo“ aus Eppendorfer Park

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Oberbrandmeister Thomas Wrzesniewski, „Michelangelo von den Turtles“ und Brandmeister Malte Reese Foto: Feuerwehr Hamburg

Hamburg – Spaziergänger haben im Eppendorfer Park eine Schildkröte gefunden. Das Tier wurde zuvor offenbar dort ausgesetzt. Die Feuerwehr taufte das Tier „Michelangelo“.

Die Schildkröte wurde zunächst zur Feuer- und Rettungswache Rotherbaum transportiert.

Da das Tier unverletzt und wohlauf war, musste kein Tierarzt akut konsultiert werden. Der über den Schildkrötenfund informierte Tierschutzverein sagte zu, das Tier am Samstag abzuholen.

Schildkröte erholte sich bei der Feuerwehr

Somit begann eine ganze Wachabteilung für die Schildkröte, die von den Kollegen alsbald den Namen „Michelangelo von den Turtles“ erhielt, liebevoll zu sorgen und ein echtes Wohlfühlprogramm zu starten.

Salat, Gurke, frisches Wasser – Es durfte nichts fehlen in der großen Box, in der sich das, möglicherweise zu den Schmuckschildkröten gehörende Tier, erholen konnte.

Am Folgetag wurde Michelangelo von den Turtles vom Tierschutz abgeholt und der tierische Betreuungseinsatz an der Feuer- und Rettungswache wurde damit beendet.

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Hamburg

79-Jährige erfasst mit ihrem PKW eine Mutter mit Kinderwagen

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Archivfoto: SL

Hamburg – Weil eine 79-Jährige offenbar die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor wurden insgesamt sieben Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Darunter eine Mutter mit einem Säugling im Kinderwagen.

In der der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg gingen am frühen Dienstagnachmittag diverse Anrufe über den Notruf 112 ein. In der Harksheider Straße im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel solle es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und Verletzten gekommen sein. Ein PKW habe zudem mehrere Menschen überfahren.

Die ersten Einsatzkräfte, die bereits nach kurzer Zeit vor Ort waren, erkundeten die Einsatzstelle und leiteten die Versorgung der verletzten Personen ein. Offenbar hatte eine 79-jährige Frau mit ihrem Fahrzeug aus einer Parklücke ausparken wollen und verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Hierbei touchierte sie ein vor ihr stehenden PKW, in dem eine Frau mit ihren drei Kindern saß. Die vier Personen wurden bei dem Aufprall leicht verletzt, die Mutter wurde später zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus befördert, die Kinder vom Vater und von einer Notfallseelsorgerin der Feuerwehr Hamburg betreut.

Auf der weiteren Fahrt der 79-Jährigen wurde eine Frau mit Kinderwagen vom PKW erfasst. Beide wurden durch die Luft geschleudert. Die Frau wurde dabei lebensgefährliches verletzt, das Kind, ein Säugling, ebenfalls. Beide Personen wurden nach rettungsdientlicher Versorgung notarztbegleitet in ein Krankenhaus befördert.

Die Fahrerin des Unfall-PKW stieß zuletzt mit ihrem Fahrzeug mit einem Straßenbaum zusammen. Hierbei wurde die Fahrerin schwer verletzt und wurde nach einer ersten Versorgung vor Ort notarztbegleitet in ein Krakenhaus befördert.

Insgesamt gab es 7 betroffene Personen im direkten Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen, weiter Unfallzeugen wurden von Notfallsanitätern der Feuerwehr Hamburg betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen, geht aber zum jetzigen Zeit nicht von Vorsatz aus.

Traurig soll es laut Berichten von der Unfallstelle gewesen sein, dass zahlreiche Zeugen zwar das Geschehen filmten und fotografierten, aber nur wenige helfend eingriffen.

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Hamburg

Hamburg: Teenager helfen bei Ladendiebverfolgung

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Beamte des Polizeikommissariats 47 haben am Montagnachmittag einen 45-jährigen Russen vorläufig festgenommen, dem ein Ladendiebstahl in einem Warenhaus vorgeworfen wird.

Eine Mitarbeiterin des Warenhauses bemerkte den Tatverdächtigen, als dieser mit einem prall gefüllten Rucksack fluchtartig das Geschäft verließ, und machte durch laute Rufe auf ihn aufmerksam. Diese Rufe alarmierten drei junge „Nachwuchsdetektive“ im Alter von 14, 14 und 13 Jahren, die sich zufällig vor dem Geschäft befanden.

Die Jungen erfassten sofort die Situation. Zwei von ihnen (13,14) begaben sich umgehend zum nahegelegenen Polizeikommissariat 47 und meldeten den Vorfall, der Dritte (14) verfolgte zu Fuß und mit sicherem Abstand den Flüchtigen.

Die Besatzung eines sofort zur Fahndung eingesetzten Funkstreifenwagens wurde durch den jungen Zeugen in der Bauernweide auf den Tatverdächtigen hingewiesen, der es sich inzwischen auf einer Grünfläche gemütlich gemacht hatte.

Die Polizeibeamten nahmen den Mann vorläufig fest, brachten ihn zum Polizeikommissariat 47 und stellten das mutmaßliche Diebesgut aus dem Rucksack (9 Packungen Tiefkühllachs, 3 Paar Socken, Gesamtwert ca. 120 Euro) sicher. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die drei „Nachwuchsdetektive“ wurden von den eingesetzten Polizeibeamten für ihr umsichtiges Verhalten und die schnelle Reaktion ausdrücklich gelobt.

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