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Ahrensburg

Ahrensburger Grüne kritisieren mögliche Änderung der Baumschutzsatzung

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Die Grünen sorgen sich um die Ahrensburger Bäume (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Kurz vor der Sommerpause soll schnell noch die Ahrensburger Baumschutzsatzung geändert werden. Darauf haben sich alle Parteien mit Ausnahme von Bündnis 90/Die Grünen geeinigt.

Die geplanten Änderungen beinhalten laut den Grünen massive Verschlechterungen des Baumschutzes. Nur noch Grundstücke über 500 Quadratmetern fallen unter die Satzung, und fünf Meter um Wohnhäuser sind Bäume nicht mehr geschützt. Zusätzlich sollen Kiefern komplett aus dem Schutz herausfallen.

Stadtverordneter Christian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen): „Schauen Sie sich die Gärten in Ihrer Nachbarschaft an, dann werden Sie feststellen, wie viele Bäume fallen könnten und wie sich Ihr Umfeld verändern wird. Die vorgeschlagene Baumschutzsatzung verdient ihren Namen nicht mehr, faktisch wird sie mit den beantragten Änderungen abgeschafft.“

Das was jetzt abgenickt werden soll, sei bei einem nichtöffentlichen, interfraktionellen Treffen abgesprochen worden, so Schmidt: „Unsere Einwände zu diesem nichtöffentlichen Vorgehen wurden nicht aufgegriffen. Es besteht überhaupt kein Grund, über Änderungen von Satzungen vorher im Hinterzimmer zu beraten. Das gehört in die Öffentlichkeit.“

Der Lokalpolitiker kritisiert, dass durch die veränderte Baumschutzsatzung eines der wichtigsten Herausstellungsmerkmale der Stadt, „das grüne Erscheinungsbild“, praktisch abgeschafft wird.

„Die CDU hat auf ein schnelles Vorgehen gedrängt und die SPD wollte das jetzt mal fertig haben. Das ist unserer Ansicht nach das falsche Vorgehen“, sagt Christian Schmidt.

Die Grünen befürchten, dass sich durch den Beschluss der neuen Baumschutzsatzung das Erscheinungsbild der Stadt erheblich verändern könnte, viele Bäume fallen werden und dadurch auch die Luftqualität abnimmt.

Über die Baumschutzsatzung wird in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses am 12. Juli um 19 Uhr im Peter-Rantzau-Haus und in der Stadtverordnetenversammlung am 17. Juli um 19:30 Uhr im Marstall beraten.

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Familie und Freizeit

„Engagiert in Ahrensburg“: Hier finden Ahrensburger ihr Ehrenamt

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Organisatoren des Projekt „Engagierte Stadt“. Foto: hfr

Ahrensburg – Die AWO sucht Menschen, die sich bei dem Projekt „Engagierte Stadt“ ehrenamtlich einbringen. Bei der Veranstaltung „Ich mache mit! Engagiert in Ahrensburg“ (7.  Oktober) stellen sich verschiedene Vereine und Organisationen vor.

In sechs Themenräumen („Was tut mir gut?“, „Rund ums Leben“, „Kinder, Jugend & Familie“, „Natur & Umwelt“, „Migration & Integration“, „Sport, Freizeit & Kultur“) und mit einem abwechslungsreichen Programm laden mehr als 30 Organisationen die Bürgerinnen und Bürger zu Begegnungen in das Peter-Rantzau-Haus ein.

Besucherinnen und Besucher haben außerdem die Möglichkeit zu einem kostenlosen Schnupperkurs „Einfach einmal Loslassen – wie geht „Das“ denn?“. Ulrike Fürniß (Klangtherapeutin) und Ingeborg Schwalbe (Yogalehrein) bieten um 11:30 Uhr und 13:30 Uhr Interessierten die Chance das Thema „Achtsamkeit“ einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.

Darüber hinaus dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf abwechslungsreiches asiatisches Fingerfood von VIVA, ein leckeren Suppen- und Kuchenangebot aus dem Peter-Rantzau-Haus und alkoholfreie Cocktails vom Stadt-Jugendring mit „Jim`s Bar freuen.

Bürgermeister Michael Sarach, der Schirmherr der Engagierten Stadt, hat sein Kommen für 13.30 Uhr angesagt und wird sich vor Ort von der Vielfalt und dem Ideenreichtum der Organisationen überzeugen.

Als Stelzenclown wird Matthias Horsch am Sonnabend, 7. Oktober, in der Innenstadt – Rathaus, Markt, Große Straße, Rondeel (ca. 10.45 bis 11.15 Uhr und 12.15 bis 12.45 Uhr) – für einen Besuch von „Ich mache mit! Engagiert in Ahrensburg“ werben.

Das Programm:

  • 10:15 Comedy-Zaubershow mit Matthias Horsch
  • 10.45 1. Kindertanzgruppe SSC Hagen
  • 11:15 Karatevorführung KAN-YOH
  • 12:00 Ahrensburger US Line Dancer
  • 12.30 Pause
  • 13.00 Sketch der Niederdeutschen Bühne Ahrensburg
  • 13:30 De Verdreihten Överpedders SSC Hagern
  • 14:00 2. Kindertanzgruppe SSC Hagen
  • 14.30 Kinder-Theaterprojekt der AWO „Hort am Schloss“ (Ausschnitt)
  • 15:00 Comedy-Zaubershow M. Horsch

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Ahrensburg

Auf Drogen: Corolla-Fahrer liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Eine Polizeistreife wollte am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr in Ahrensburg einen Toyota Corolla anhalten. Doch der Fahrer gab Gas.

Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Zwischenzeitlich beschleunigte er innerhalb der geschlossenen Ortschaft bis ca. 100 km/h, trotz eingeschaltetem Haltesignal inklusive Blaulicht und Yelp-Signal.

Im Bereich Bogenstraße stieg der Fahrer bei jetzt Schrittgeschwindigkeit aus, den Toyota Corolla ließ er durch einen Knick auf ein angrenzendes Feld weiterrollen. Der sich alleine im Fahrzeug befindliche Fahrer versuchte anschließend zu Fuß zu flüchten, konnte aber nach kurzer Verfolgung durch die eingesetzten Beamten festgenommen werden.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 36 Jahre alten Mann aus Hamburg. Aufgrund leichter Verletzungen wurde dieser zunächst von einer hinzugerufenen RTW-Besatzung untersucht und anschließend dem Gewahrsam des PR Ahrensburg zugeführt.

Da der Verdacht bestand, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem war der 36-jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Ferner konnte bei dem Tatverdächtigen ein Paket mit einer weißen Substanz sichergestellt werden, bei der es sich vermutlich um Heroin in einer Menge von einem Gramm handeln dürfte. Der Tatverdächtige wurde nach erfolgter Personalienfeststellung entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Wenn Brecht auf Jazz trifft

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Ahrensburg –  Miles Davis und Duke Ellington zählen zu den einflussreichsten Jazzmusikern des 20. Jahrhunderts. Ein gutes halbes Jahrhundert nach deren Glanzzeiten beweisen Schüler des Eric-Kandel-Gymnasiums Ahrensburg, dass Jazz-Musik noch lange nicht der Vergangenheit angehört.

Denn dann heißt es wieder „Jugend macht Programm“ und zwar in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) unter der Leitung von Anke Meier. Am Freitag, 29. September, ab 19.30 Uhr bietet der Förderverein St. Johannes Nachwuchstalenten aus Ahrensburg eine Bühne. Diese entsteht direkt vor dem Altar und auch eine besondere Akustik ist im Kirchsaal garantiert.

Cornelius Krüger (l.) und Pascal Jarchow werden gemeinsam mit ihrem Ensemble bekannte und selbstkomponierte Jazz-Stücke in der St. Johanneskirche präsentieren
Foto: privat/hfr

Aber damit nicht genug: Neben Musik wird es auch szenische Darstellungen von einem Gedicht des deutschen Dramatiker Bertolt Brecht geben, die sich den Themen Flucht und Krieg widmen.

Für den nötigen Swing des Abends sorgt eine Jazz-Combo unter der Leitung von den Schülern Cornelius Krüger (Trompete und Flügelhorn) und Pascal Jarchow (E-Bass). Gespielt werden Eigenkompositionen und Arrangements zu bekannten Standards wie „In A Mellow Tone“ von Duke Ellington.

Beide spielen bereits seit mehreren Jahren in der Big-Band des Eric-Kandel-Gymnasiums. Für das Konzert in der St. Johanneskirche haben sie sich außerdem mit fünf weiteren Musikern (Tenor-Saxophon, Posaune, E- Gitarre, Piano und Schlagzeug) zusammengetan.

Eine besondere Mischung wird dem Abend durch den Theaterkurs der Oberstufe gegeben. Sie führen eine szenische Gestaltung des Gedichtes „Kinderkreuzzug“ von Brecht auf. Der deutsche Dramatiker schrieb dieses Gedicht während seiner Zeit im Exil in den USA.

In dem Werk wird Bezug auf den Polenfeldzug von 1939 genommen. Brecht beschreibt eine Gruppe von Kindern, die ihre Eltern verloren haben und auf der Suche nach einem friedlichen Land durch das zerstörte Polen irren – thematisch weiterhin hochaktuell.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

 

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