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Trittau

Sparkassen-Kulturstiftung begrüßt neue Stipendiatin in der Trittauer Wassermühle

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Die Künstlerin Constanze Vogt lebt und arbeitet für ein Jahr in der Trittauer Wassermühle und dem angrenzenden Atelierhaus. Foto: hfr

Trittau – Seit Mai lebt und arbeitet eine neue Stipendiatin in der Wassermühle Trittau und dem angrenzenden Atelierhaus – auf Einladung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Constanze Vogt hat sich in den vergangenen Wochen bereits in der idyllischen Mühle eingelebt und weiß schon jetzt die Vorzüge des Stipendiums zu schätzen: „Besonders gefällt mir der Blick auf den Mühlenteich aus dem offenen Küchenfenster am Morgen. Rund um die Uhr Zeit für die eigene Arbeit zu haben ist etwas sehr Besonderes für mich. Ich genieße die Konzentration und merke, dass meine Arbeiten durch die Ruhe um mich herum wieder eine größere Klarheit bekommen haben.“

Gedanklich sei sie auch nach „Feierabend“ immer bei der Arbeit. „Trotzdem ist es wichtig für mich, auch den Kopf frei zu bekommen. Dafür gehe ich gern im angrenzenden Wald joggen oder spazieren.“

Im Rahmen des Kunststipendiums fördert die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn seit 1992 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Landrat Dr. Henning Görtz über die neue Stipendiatin: „Wir freuen uns sehr, Constanze Vogt nun bei uns an unserem Kunststandort Trittau zu haben. Als eine Künstlerin, die an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ausgebildet wurde, ist sie für uns als Stiftung ein großartiges Beispiel für die künstlerische Qualität, die in Schleswig-Holstein zu finden ist.“

Constanze Vogt nimmt fragile, vergängliche Materialien wie Papier, Licht und Sprache zum Ausgang und Thema ihrer künstlerischen Arbeit. Es entstehen Bilder, Installationen, Objekte und Texte, die eine poetische Material- und Formensprache verbindet. In Trittau arbeitet sie gerade an Zeichnungen sich wiederholender, organischer Formen. Von diesen Studien ausgehend, plant sie großformatige Zeichnungen und Fadenskulpturen zu erarbeiten. Sie interessiert, wie ein ähnlicher Gedanke in unterschiedlichen Medien immer wieder anders sichtbar wird.

Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Dr. Katharina Schlüter: „Constanze Vogts Werke zeugen von einer hohen künstlerischen Sensibilität. Die Arbeiten faszinieren immer wieder durch die verwendeten Materialien sowie den feinsinnigen Gestaltungswillen.“

Vogt studierte von 2007 bis 2015 an der Muthesius Kunsthochschule Kiel mit einem Studienaufenthalt an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Im Jahr 2015 erhielt sie den Gottfried Brockmann Preis der Stadt Kiel. Bis zum 2. Juli waren einige ihrer Arbeiten im Schloss Eutin zu sehen. Ab dem 14. Juli ist sie Teil der Gruppenausstellung „Wiederholungen“ in der mianky.Gallery Berlin.

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Zarpen

Stilla Tyd: Weihnachten mit „Fjarill“ in Zarpen und Trittau

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Das schwedisch-südafrikanische Frauen-Duo „Fjarill“. Foto: Steven Haberland

Zarpen/Trittau – Das schwedisch-südafrikanische Frauen-Duo „Fjarill“ gibt im Dezember an gleich zwei Terminen im Kreis Stormarn Weihnachtskonzerte. Am 1. Dezember in der Zarpener Kirche und eine Woche später in der Wassermühle in Trittau.

Kann es geografisch noch gegensätzlichere Positionen geben? Die schwedische Sängerin und Pianstin Aino Löwenmark stammt vom Hof Hälla in der Nähe des Silja-Sees in Dalarna; die Geigerin Hanmarie kommt aus dem 17.000 Kilometer entfernten Pretoria in Südafrika, wo sie auf einer kleinen Farm namens Rietvlie aufwuchs.
Doch gemeinsam musizieren sie, als ob sie sich schon ihr ganzes Leben kennen würden. Ihre Musik ist mutig, warm und einzigartig. Fjarills Musik hört man nicht, man atmet sie ein!
Die beiden Musikerinnen stehen für einen ungewöhnlich ergreifenden Sound: Die wärmende Stimme von Aino Löwenmark, die einprägsam und selbstsicher die Seele umschmeichelt und das innige Geigenspiel der Südafrikanerin Hanmari Spiegel, das von Geborgenheit und Loslassen erzählt.

Die Schwedin Aino Löwenmark und die Südafrikanerin Hanmari Spiegel feiern mit Fjarill seit Jahren Erfolge: Sie veröffentlichten bislang fünf Alben zusammen, gewannen den Ruth-Weltmusikpreis, kamen in die Endrunde des CREOLE Weltmusikpreises, spielten hunderte Konzerte in Deutschland und darüber hinaus.

Seit einigen Jahren ist nun auch das Programm „Leise Zeit“ (bisher unveröffentlicht) ein fester Teil des Jahresendes im Fjarillschen Konzertturnus.

„Fjarill“ kommt am 1. Dezember in die Zarpener Kirche und am 8. Dezember nach Trittau in die Wassermühle. Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Tickets gibt es für 20 Euro zzgl. Gebühr (an der Abendkasse für 25 Euro). Online unter: www.luebeckticket.de und www.eventim.de.

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Trittau

Trittaus DRK sucht dringend weitere Ehrenamtliche

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Nikolaus Weber (Schatzmeister), Erika Zunk (Mitgliederverwaltung), Denis Steuber (Vorstandsvorsitzender), und Ursula Meyer (stellvertretende Vorstandsvorsitzende) suchen dringend Verstärkung.
Foto: DRK/hfr

Trittau – Der Ortsverein Trittau des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bietet so einiges für seine Mitglieder und interessierte Bürger. Von der vor zwei Jahren eröffneten Kleiderkammer über regelmäßige Blutspende-Termine, vom Besuchsdienst, Ausflügen, Veranstaltungen wie Lesungen bis hin zu verschiedensten Kursen wie Malen, Qigong oder Handy-Nachhilfe. Das ist viel Arbeit für die derzeit beim DRK Trittau tätigen Ehrenamtlichen.

Und viele dieser Aufgaben laufen bei ihr zusammen: Ursula Meyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende und seit mehr als 50 Jahren für das DRK mit vollem Engagement tätig. Sie möchte sich aus Altersgründen zurückziehen und ihre vielfältigen Aufgaben, die sich zukünftig gerne auf mehrere Schultern verteilen dürfen, in neue Hände legen.

Aus diesem Grund sucht der Ortsverein Trittau dringend Ehrenamtliche, die Lust haben, sich langfristig und regelmäßig zu engagieren. Denn es ist viel zu tun: Die Arbeit mit den Freiwilligen in der Kleiderkammer muss koordiniert werden, ebenso die regelmäßig stattfindenden Blutspendetermine. Jedes Jahr werden zwei Ausflüge veranstaltet, die ebenfalls zu organisieren sind. Auch in der Vorstandsarbeit ist Unterstützung sehr willkommen.

Diese und andere Aufgaben sollen künftig mehrere Ehrenamtliche übernehmen, die dazu Zeit und Lust haben. Dabei braucht niemand Angst zu haben, ins kalte Wasser springen zu müssen: „Ich stehe künftig zwar weniger mit Tat, dafür aber auf jeden Fall immer gerne mit Rat zur Verfügung, um meine Nachfolger/innen einzuarbeiten“, verspricht Ursula Meyer.

„Es macht mich traurig zu sehen, wie schwierig es in der heutigen Zeit ist, Ehrenamtliche zu finden, die sich für soziale Aufgaben und für das Gemeinwohl einsetzen möchten. Deshalb würde ich mich riesig freuen, wenn sich zahlreiche Interessierte bei uns melden würden“, so Vorstandsvorsitzender Denis Steuber.

Ohne die Unterstützung von Ehrenamtlichen sind viele Angebote und Aktivitäten des DRK-Ortsvereins nicht möglich. Wer also Lust hat, eine der zahlreichen Aufgaben zu übernehmen, zum Beispiel die Kleiderkammer zu leiten, die vier Blutspende-Termine jährlich zu koordinieren, im Vorstand mitzuarbeiten, Ausflüge zu organisieren, im Besuchsdienst mitzuwirken oder wer Ideen für neue Kurse hat und diese auch selbst durchführen möchte, ist herzlich eingeladen, sich beim DRK-Ortsverein zu melden. Viele verschiedene Talente und Fähigkeiten sind gefragt, auch Ihre!

Der DRK-Ortsverein Trittau ist jeden ersten und dritten Dienstag im Monat jeweils von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 04154/45 88 erreichbar (außerhalb der Bürozeiten läuft ein Anrufbeantworter). Informationen gibt es aber auch bei Ursula Meyer, Telefon 04154/25 57.

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Trittau

Herbstmarkt in der Kita: Große Kartoffeln, riesige Kürbisse und ganz viel Spaß

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Ein dicker Kürbis bekommt ein Gesicht. Foto: Katrin Dedek/hfr

Trittau – In der Kindertagesstätte „Kinderzeit“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Trittau fand bei schönstem Herbstwetter ein bunter Herbstmarkt statt. Schon Wochen vorher drehten sich in allen Gruppen die Projekte um Kartoffeln, Kürbisse, Kastanien und bunte Blätter – kurz, alles was der Herbst in der Natur so zu bieten hat.

Ausflüge führten die Kinder zum Beispiel nach Braak zum Hof „Adolf-Kürbisparadies“, nach Oststeinbek zum Hof „Posewang“, auf den Fielmann-Hof nach Lütjensee, zu „Kudde“ nach Kuddewörde und nach Basthorst.

Insgesamt ernteten die Jungen und Mädchen 85 Kilogramm Kartoffeln, die sie mit Bollerwagen zurück in die Kindertagesstätte brachten. Alle halfen beim Schälen und Schneiden der Kartoffeln und beim Gemüseputzen fleißig mit, denn zum Herbstmarkt sollte es für Groß und Klein eine leckere Kartoffelsuppe geben.

Schließlich war der große Tag gekommen. Viele Stationen sorgten für jede Menge Spaß. So konnten die Kinder beispielsweise Kartoffeln ausbuddeln und sie anschließend schälen, um dann aus diesen Kartoffeln Pommes Frites zu erhalten – das war der Renner für alle!

Außerdem gab es die Möglichkeit, Kartoffelmännchen zu basteln, ein Herbstpuzzle zu lösen, das die Vorschulkinder auf große Kartons gemalt hatten, kleine Leinenbeutel mit Kartoffeldruck zu gestalten oder am Kartoffelwettlauf teilzunehmen.

Vom Kürbishof hatten die Jungen und Mädchen sechs große Kürbisse mitgebracht, die von den Eltern für die jeweilige Gruppe ihrer Kinder gestaltet wurden.

Im Kaufmannsladen wurden selbstgebackene Kürbisbrötchen angeboten, die besonders gut zur leckeren Kartoffelsuppe schmeckten.

Die Kindertagesstätte „Kinderzeit“ bedankt sich bei allen Eltern, die durch ihre Hilfe und Unterstützung zum Gelingen dieses schönen Herbstmarktes beigetragen haben.

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