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Kreis Segeberg

250 Feuerwehrleute üben Waldbrandeinsatz

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Kreis Segeberg – „Sirenen in 30 Gemeinden des Kreises Segeberg alarmierten ungefähr 250 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren, des THW-Ortsverbandes Wahlstedt und des Rettungsdienstes, um eine aufwendig geplante Übung zur Überprüfung des Waldbrandkonzeptes des Kreises Segeberg zu starten“, erklärt Sönke Möller vom Feuerwehrverband Segeberg.

Einsatzleiter Hans-Heinrich Pohlmann, Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Heidmühlen, der als erster Zugführer an der Einsatzstelle eintraf, entschied schnell, dass er mit den anfangs alarmierten Einsatzkräften nicht auskommen würde und ließ durch die Einsatzleitstelle das Einsatzstichwort auf „Feuer Mittel“ erhöhen.

„Erneut wurden zahlreiche Sirenen ausgelöst, um weitere Einsatzzüge der Feuerwehren in Richtung Einsatzort in Bewegung zu setzen. Neben der Feuerwehr wurden nun auch das Deutsche Rote Kreuz sowie das THW alarmiert, sie übernehmen in dem Waldbrandkonzept spezielle Aufgaben, die nicht durch die Feuerwehr abgedeckt werden können“, so Möller.

Die Technische Einsatzleitung des Kreises Segeberg hatte bereits auf der Tankstelle in Bockhorn ihren Führungsstab aufgebaut. Von hier aus wurde der Einsatz koordiniert. Zur Lageerkundung wurde der gemeinsame Flugdienst der Kreise Segeberg und Stormarn eingesetzt, der die Einsatzleitung mit aktuellen Bildern aus der Luft versorgte.

„Eines der Übungsziele war die Erprobung der Kommunikationswege. Der Betrieb des öffentlichen Mobilfunknetzes wie auch des Digitalfunksignals erwies sich im belaubten Forst bei Regenwetter als schwierig, die Funker hatten Probleme bei der Übermittlung der Einsatzaufträge. Ein Teil der Nachrichten und Befehle mussten durch Kradmelder übermittelt werden, fanden aber auch auf diese altmodische Weise ihren Empfänger“, so Möller.

Einsatzleiter Pohlmann zeigte sich trotz dieser Widrigkeiten mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Das Engagement aller eingesetzten Kräfte war gut, alle waren hochmotiviert.

„Die Schlüsse, die wir aus dieser Übung ziehen können, werden uns sehr helfen, das Konzept noch weiter zu verfeinern“, so Pohlmann.

Neben zahlreichen Gästen aus anderen Kreisfeuerwehrverbänden nahmen auch Landrat Jan Peter Schröder und sein Stellvertreter Claus Peter Dieck an der Übung teil. Sie ließen sich im Verlauf der Übung die einzelnen Abschnitte zeigen und machten sich ein Bild von der Arbeit der Einsatzkräfte.

Im Feuerwehrhaus Hartenholm wurden alle Einsatzkräfte von fleißigen Jugendfeuerwehrmitgliedern versorgt. Sie hatten neben der Ausgabe von Bockwurst und Salat auch die Parkplatzeinweisung der ca. 50 eingesetzten Fahrzeuge jederzeit unter Kontrolle.

Kreiswehrführer Holger Gebauer dankte allen Einsatzkräften und Helfern und kündigte eine weitere Waldbrandübung an, die dann nicht im Vorwege angekündigt wird, sondern eine „Überraschung“ sein wird.

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Kreis Segeberg

Norderstedt: Vermisste 45-Jährige wohlbehalten zurück

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Norderstedt – Die seit Dienstag vermisste 45-Jährige Linda S. aus Norderstedt ist laut der Polizei Norderstedt wohlbehalten angetroffen worden. Damit ist der Such- und Zeugenaufruf beendet. Die Polizei bedankt sich für die Beteiligung an der Suche. 

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Kreis Segeberg

Großeinsatz: Feuer zerstört Scheune in Traventhal

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Ein Feuer zerstörte eine Scheune in Traventhal. Foto: Feuerwehr

Traventhal – Am Mittwoch  kurz nach 19 Uhr gingen im zweiten Bereich des Amt-Trave-Land bei insgesamt sieben Wehren die Sirenen. Sie rückten mit 120 Kameraden und Kameradinnen zur Einsatzstelle aus. Gemeldet wurde ein Feuer Groß einer Scheune in Traventhal (Kreis Segeberg).

Bereit auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war ein deutlicher Feuerschein am Abendhimmel zu sehen. Die erste Rückmeldung bestätigte das die Scheune im Vollbrand steht und ein direkt angrenzendes Gebäude drohte ebenfalls Opfer der Flammen zu werden.

Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude und auch das Wohngebäude verhindert werden. Die Freiwilligen Feuerwehren setzen insgesamt 30 Atemschutzträger ein die mit einem Dachmonitor und 3 C-Rohren den Brand bekämpften.

Während der Brandbekämpfung verletzten sich zwei Kameraden leicht, sie wurden ins nahe gelegene Krankenhaus nach Bad Segeberg gebracht. Im Verlauf des Einsatzes gaben drei Gasflaschen den Flammen nach so das das Gas über ein Sicherheitsventil ausströmte. Die Flaschen wurden von der Gefahrguterkundung geborgen und gekühlt.

Die Wasserversorgung wurde quer durch den Ort über 500 Meter aus einem Teich hergestellt. Um ca. 21:30 Uhr konnte der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet werden. Einsatzleiter Henning David-Studt war trotz der widrigen Wetterumstände mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden und wünscht den verletzten Kameraden gute Besserung.

Zur Schadenshöhe und Ursache kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.

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Kreis Segeberg

21-jährige gerät unter fahrenden Zug

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Symbolfoto: SL

Bönningstedt – Gestern, 5. Februar, ist es am  Abend am Bahnhof Bönningstedt zu einem Bahnunfall gekommen, bei dem sich eine junge Frau lebensgefährliche Verletzungen zugezogen hat.

Nach bisherigen Erkenntnissen verließ die 21-Jährige die aus Hamburg kommende AKN-Bahn am Bahnhof Bönningstedt.

Anschließend hatte sie gegen 18:20 Uhr einen unbeschrankten Fußgängerüberweg innerhalb des Bahnhofs überquert und übersah hierbei vermutlich eine aus Richtung Hasloh einfahrende Bahn.

Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung des 64-jährigen Lokführers geriet die Frau unter die Bahn. Rettungskräfte verbrachten die lebensgefährlich Verletzte in ein Hamburger Krankenhaus.

Zur Klärung der Unfallursache zogen die eingesetzten Polizeibeamten einen Sachverständigen hinzu. Nach Zeugenaussagen hat die junge Frau Kopfhörer getragen

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