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Bad Oldesloe

Jusos: Mehr Listenplätze für junge Sozialdemokraten

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Der neue Kreisvorstand der Jusos Stormarn: Joost Burkhardt (22), Thore Lütjohann (19), Franziska Eggen (22), Mika Bättjer (18), Lea Benecke (22), Torben Hermann (22), Julius Malchus (21), Ole Kämper (19). Nicht im Bild: Xaver Rulko (20)
Foto: Jusos Stomarn/hfr

Rümpel – Ende Juni wählten die Jusos Stormarn auf ihrer Kreisvollversammlung in Rümpel turnusmäßig einen neuen Vorstand. Die 16 anwesenden Mitglieder bestätigen den Kreisvorsitzenden Torben Hermann (22) einstimmig im Amt. Er hatte es vor einem Jahr übernommen.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Mika Bättjer (18), Lea Benecke (22), Joost Burkhardt (22), Julius Malchus (21), Xaver Rulko (20), Ole Kämper (19), Franziska Eggen (22) und Thore Lütjohann (19).

Auf ihrer jährlich stattfindenden Kreisvollversammlung beschloss der Jugendverband der SPD außerdem ein politisches Arbeitsprogramm sowie weitere Anträge.

So fordern die Jusos den Vorstand der SPD Stormarn auf bei den Kommunalwahlen 2018 mehr junge Menschen bei der Aufstellung der Listen für die Parlamente zu berücksichtigen. Bei der Kreistagsliste soll auf den ersten fünf Plätzen mindestens ein Kandidat oder eine Kandidatin unter 35 gesetzt werden.

Danach soll sich mindestens auf jedem zehnten Platz ein SPD Kandidat im Juso Alter, jünger als 35, wiederfinden.

Kreisvorsitzender Torben Hermann: „Wenn wir Politik auch für junge Menschen machen wollen, dann müssen diese sich auch durch Gleichaltrige in den Kommunalparlamenten repräsentiert fühlen. Wir hoffen, dass die SPD Stormarn unserer Forderung folgen wird, um auch jungen Menschen, wie uns, die Möglichkeit zu geben ihre Interessen zu vertreten.“

Für alle jungen Menschen zwischen 14 und 35, die Lust haben, die Jusos Stormarn näher kennenzulernen und sich mit politischen Themen auseinanderzuset-zen, wird es einen Neumitgliederabend geben. Dieser findet am Montag, 17. Juli, um 19:00 in der AWO in Ahrensburg (Manhagener Allee 17) statt. Mehr Informationen unter www.jusosstormarn.de oder direkt per Mail unter jusos-stormarn@gmx.de.

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Gute Nachrichten

Kreisfeuerwehrverband feiert seinen 125 Geburtstag

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Landrat Henning Görtz (l.), Kreiswehrführer Gerd Riemann und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth in der Stormarnhalle
Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Noch bevor die Polizei im Kreis organisiert war, hatten sich die Feuerwehren bereits eine gemeinsame Organisation geschaffen: Seit nun schon 125 Jahren koordiniert der Kreisfeuerwehrverband Stormarn die Feuerwehrarbeit im Kreis. Das ist durchaus ein passender Anlass für eine Feierstunde. Rund 400 Feuerwehrleute und Vertreter aus Verwaltung und Politik feierten daher in der Oldesloer Stormarnhalle, die kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde.

Riemann begrüßte die Gäste
Foto:SL

Mehr als ein Drittel der 125 Jahre hat Kreiswehrführer Gerd Riemann als aktiver Brandbekämpfer selbst erlebt. Seit 45 Jahren ist er Feuerwehrmann aus Leidenschaft. „Als 16-Jähriger bin ich in ein Feuerwehrauto gestiegen und wurde mitgenommen“, erinnert sich der heute 62-Jährige. Seitdem hat Riemann ungezählt Einsätze miterlebt. Einige sind dem Reinfelder besonders im Gedächtnis geblieben: „Ich erinnere mich an ein Amtsfeuerwehrfest in Elmenhorst, das unterbrochen werden musste, weil in der Nähe ein Feuer ausbrach.“

Das war aber ein vergleichsweise kleines Feuer im Gegensatz zu dem wohl größten Brand in der jüngeren Geschichte der Stormarner Feuerwehren: „In einer Kerzenfabrik in Glinde gab es 1978 ein Großfeuer, die Löscharbeiten haben mehrere Tage gedauert.“ Damals wurde die Produktionshalle der Gies Kerzen GmbH vollkommen zerstört.

Zum Jahreswechsel folgte dann ein weiterer Großeinsatz in Stormarn: Die Jahrhundert-Schneekatastrophe im Winter 1978/79. Meterhohe Schneeverwehungen brachten den Straßen- und Eisenbahnverkehr in Norddeutschland zum Erliegen, Menschen konnten ihre Häuser nicht verlassen oder waren in ihren Autos vom Schnee eingeschlossen.

Für Musik sorgte der Feuerwehrmusikzug Rethwischfeld
Foto: SL

Auch in Stormarn vielen in vielen Orten Strom- und Telefonnetze aus. Die Freiwilligen Feuerwehren waren im Dauereinsatz, ebenso wie alle anderen Rettungsorganisationen.

Es geht seit Jahrzehnten bei weitem längst nicht mehr nur um das Löschen von Bränden. Das zeigte sich auch zehn Jahre später bei einem Gefahrguteinsätze im Jahr 1989. Über den Verursacher kann Gerd Riemann auch heute noch den Kopf schütteln. Ein Umweltsünder entsorgte auf einem A-1-Parkplatz bei Rohlfshagen eine große Menge der hochgefährlichen Chemikalie Kresol. Die eingesetzten Feuerwehrleute entfernten das Gift und mussten dabei Schutzanzüge tragen. Diese waren nach dem Einsatz ruiniert, da sie nicht ausreichend gereinigt werden konnten.

Heute ist die Feuerwehr für so gut wie alle möglichen Szenarien gewappnet. Dass Feuerwehrschlauch und Atemschutzmaske bei weitem nicht ausreichen, verdeutlichen die Zahlen. Im Jahr 2015 wurden die Feuerwehren im Kreisgebiet zu 3194 Einätzen gerufen. Nur 418 davon waren zu löschende Brände.

Elsa Eggert übereichte einen Wandteppich an den KFV
Foto: SL

Wichtig sei daher die Nachwuchsarbeit und richtige Ausbildung, wie Landesbrandmeister Detlef Radke herausstellt: „Menschen motivieren und ausbilden für den ehrenamtlichen Dienst ist eine der Kernaufgaben eines Kreisfeuerwehrverbandes“, sagte der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein beim Festakt in der Stormarnhalle. Die Kreisausbildung in Stormarn habe sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und passe sich den aktuellen Veränderungen an.

„Dazu muss der Verband sowohl ein Ohr an der Basis als auch an den Stellen der technischen Entwicklungen haben und jederzeit darauf reagieren können.“Für die Ausstattung der 88 Freiwilligen Feuerwehren und 39 Jugendwehren sorgt der Kreis Stormarn. „Früher war es meist das Ziel, das Feuer abzuwehren“, sagte Landrat Henning Görtz. Heute beginne die Arbeit oft schon früher, nämlich bei der Gefahrenabwehr. „Ich freue mich sehr, dass ich Kreiswehrführer Gerd Riemann in zwei Wochen für eine weitere Amtszeit verpflichten darf.“

Im Rahmen der Feierstunde wurden zahlreiche Geschenke an den KFV Stormarn überreicht. Unter anderem übersandte das Land Schleswig-Holstein eine Ehrengabe in Form einer Glocke und einer von Ministerpräsident Daniel Günther unterschriebenen Urkunde. Ein besonderes Geschenk war ein extra hergestellter Wandteppich, den die Seniorin Elsa Eggert an Riemann überreichte. 

 

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Familie und Freizeit

Video-Reportage: Die „Schleswig Holstein Music Video Awards“ im KuB

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So liefen die ersten „Schleswig-Holstein Music Videos Awards“ des Klngstdt e.V. im Oldesloer Kultur und Bildungszentrum. Als Medienpartner waren wir mit unseren Kameras live vor Ort. 

 

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Bad Oldesloe

Bundestagswahl: Oldesloer Stadtverwaltung zeigt Wahlergebnisse im Stadthaus

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Wahl (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Wer die Bundestagswahl am 24. September nicht zu Hause verfolgen möchte, kann am Wahlabend das Stadthaus besuchen. Im Oldesloer Verwaltungsgebäude am Marktplatz werden die Ergebnisse live im Sitzungszimmer 2.09 gezeigt. 

Zur Bundestagswahl am 24. September erwartet Bürgermeister Jörg Lembke Ergebnismeldungen von den ersten der 19 Wahlvorständen gegen 18.45 Uhr.

Die jeweils aktuellen Meldungen und die fortlaufende Stimmenverteilung werden multimedial im Sitzungszimmer 2.09 des Verwaltungsgebäudes präsentiert. Interessierte Oldesloerinnen und Oldesloer haben damit die Möglichkeit, die Ergebnisentwicklung am Wahlabend hautnah mitzuerleben. Das Verwaltungsgebäude ist ab 18 Uhr geöffnet. Ebenso können die Wahlergebnisse wie gewohnt auf der Homepage der Stadtverwaltung unter: www.badoldesloe.de abgefragt werden.

Für Smartphones und andere mobile Geräte steht die App „Wahlportal“ zur Verfügung. Diese bietet die Möglichkeit, die Ergebnisentwicklung auch von unterwegs zu verfolgen.

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