Bad Oldesloe – Um 17 Uhr, als auf der kleinen Bühne die letzten Klänge von „Pfefferminz“ verklungen waren und die Stände mit dem Abbau begonnen hatten, da kam die Sonne nochmal raus. Mehrere Beteiligte kommentierten diese ironische Situation. Denn fast den gesamten restlichen Tag über hatte das Wetter dem Höhepunkt des Kreisjubiläums bei der öffentlichen Feier rund um die Kreisverwaltung eher übel mitgespielt.

Regenschauer und graue Wolken waren sicherlich ein Faktor, weshalb deutlich weniger Stormarner als erhofft zu dem Fest kamen, bei dem sich unterschiedliche Organisationen des Kreises, Rettungskräfte wie ASB, THW und Freiwillige Feuerwehr, sowie der Kreisjugendring, die O.A.S.E., der Landessportverband, die Kreisjägerschaft und viele andere mit einem bunten Angebot präsentierten.

Rund 100 Zuschauer standen bei „Pfefferminz“ vor der Bühne. Für die bekannte und erfolgreiche Westernhagen-Coverband aus der Kreisstadt geradezu eine Minuskulisse bei ihrem Heimspiel. „Das ist noch der größte Andrang heute“ , kommentierte eine Zuschauerin diese Feststellung. Bei den Auftritten von den „Stormarn Singers“ oder der Nachwuchsband „Days of northern lights“ war so mancher Zuschauer ins Trockene geflüchtet.

Zu Entdecken gab es für die Besucher eine Menge. So konnte man an der Stormarn-Rallye teilnehmen oder sich in der Kreisverwaltung über die unterschiedlichen Fachbereiche und ihre Arbeit informieren. Für Kinderbespaßung war unter anderem mit einer riesigen Feuerwehr-Hüpfburg gesorgt. Der Vorteil des geringen Andrangs: man musste nicht in langen Schlangen warten.

An den diversen Infoständen gab es zahlreiche Flyer und Broschüren und weil es nicht so viel Gedränge gab, konnten dafür intensivere, persönliche Gespräche Zustanden kommen. Die, die vor Ort waren, äußerten sich positiv über das abwechslungsreiche Angebot im Messeformat.

Ob der ausbleibende Ansturm nur mit dem Wetter zu begründen ist oder es auch an mangelndem Interesse vieler Stormarner Mitbürger lag, bleibt unklar. Am Rande wurde angemerkt, dass die Bewerbung des großen Events zu zaghaft gewesen sein soll. Denen, die sich vor Ort gelungen präsentierten, ist sicherlich kein Vorwurf zu machen.

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