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Bad Oldesloe

Kinder legen Bahnstrecke Lübeck-Hamburg lahm

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Die Lübecker Bahnhof. Foto: Shutterstock.com

Lübeck / Bad Oldesloe  / Hamburg –  Als hätten Polizei und Feuerwehr nicht schon genug mit dem Unwetter zu tun, sorgen drei Kinder auch noch für einen Einsatz an der Bahnstrecke Hamburg – Lübeck. Sie warfen Gegenstände von einer Brücke und beschädigten damit ein Oberleitungskabel schwer.

Donnerstagabend, 22.06., kurz vor 19.00 Uhr, wurde durch eine Anwohnerin in Lübeck telefonisch mitgeteilt, dass unterhalb der Brücke Oberbüssauer Weg ein Oberleitungskabel der Bahnstrecke Lübeck – Hamburg abgerissen sei. Durch die Bundespolizei wurde eine Stromabschaltung veranlasst. Streifen von Landes- und Bundespolizei machten sich vor Ort ein Bild von der Situation, das Oberleitungskabel war gerissen und hing herunter.

Zeitweise wurde aus Sicherheitsgründen die Brücke auch für den Fahrzeugverkehr gestoppt. Durch den Notfallmanager der DB AG wurde zuerst das Gleis Lübeck – Reinfeld gesperrt, auf dem Nachbargleis durfte der Zugverkehr mit „Fahren auf Sicht“ weiterlaufen – ab 19.36 Uhr wurde auch dieses Gleis aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Der Triebfahrzeugführer eines in Richtung Lübeck Hauptbahnhof durchgefahrenen Regionalexpress gab an, auf der Brücke 3 Kinder gesehen zu haben. Da der Regionalexpress das herunterhängende Oberleitungskabel berührt hatte, wurde der Zug im Lübecker Hauptbahnhof überprüft. Dabei wurden Schäden an beiden Stromabnehmern festgestellt.

Nachdem sich herausgestellt hatte, dass für den Fahrzeugverkehr über die Brücke keine Gefährdung ausgeht, wurde diese wieder freigegeben.

Kurze Zeit später meldete sich eine Mutter mit 3 Kindern im Alter von neun bzw. 11 Jahren vor Ort. Sie gaben an, dass die Kinder auf der Brücke gespielt hätten. Dabei hätten sie auch Gegenstände in die Gleise geworfen, darunter einen Ast, der in der Oberleitung hängen geblieben war. Als dieser anfing zu schmoren, seien sie weggelaufen. Im Weglaufen hätten sie einen lauten Knall gehört.

Gegen 21.00 Uhr wurde ein Gleis durch den Notfallmanager wieder freigegeben. Der Schaden an der Oberleitung betraf eine Strecke von ca. 600 m, die Schadenshöhe wird insgesamt auf über 50.000 Euro geschätzt.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass gerade auch jetzt, zu Beginn der Ferienzeit, auf Kinder und Jugendliche eingewirkt wird und sie darauf hingewiesen werden, dass Bahnanlagen als Spielplatz oder für Mutproben absolut ungeeignet sind.

„Die Züge fahren sehr schnell, sind leise und in den Oberleitung läuft Starkstrom. Wir werden schon in der kommenden Woche Gespräche mit Eltern und Schulleitungen in der Nähe führen, und noch vor Ferienbeginn Präventionsunterrichte anbieten.“

Erst kurz vor 06.00 Uhr, am Freitagmorgen, waren die Schäden behoben.

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1 Comment

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  1. Karlchen

    23. Juni 2017 at 22:40

    Strom läuft nicht, schon gar nicht in „den Oberleitung“. Auf der Oberleitung liegt eine Hochspannung an. Auf den Oberleitungen liegt Hochspannung an. Liest denn Niemand mehr Korrektur?

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Familie und Freizeit

Galerie-Auftritt: irgendwiehörbar zu Gast bei BOart

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Irgendwiehörbar bei ihrem Auftritt bei „Mary Stolpe“ der Open Stage von Klngstdt und der VHS

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Band „irgendwiehörbar“ tritt am Sonnabend, 23. September, unter dem Motto „Mehr als nur irgendwie hörbar“ ab 19.30 Uhr in der Oldesloer Galerie BOart auf.

Es ist das erste eigene, größere Konzert der drei Wahloldesloer in ihrer Heimatstadt. Im vergangenen Jahr wurde das Akustiktrio immer bekannter. So spielten Jule, Bina und Rick bei mehrern „Open Stages“ im KuB, bei einer Ausgabe der Konzertreihe „Big city light“, bei diversen Sommerfesten und auch auf dem Oldesloer Vogelschießen.

Die Besonderheit des Trios ist es, dass sie bekannte neuere und ältere Hits in ein eigene Arrangement verpacken und mit einer geradezu minimalistischen Besetzung auf die Bühne bringen. Mit Akustikgitarre, Cajon, Percussion und mehrstimmigem Gesang bringen sie Ihre Versionen der Songs zu Gehör.

Da es keine Abendkasse geben wird, wird darum gebeten, sich im Vorwege unter info@galerie-boart.de anzumelden.

Der Einritt ist frei. Es kann aber gerne Hutgage für die auftretenden Künstler gespendet werden.

Homepage Irgendwiehörbar

Homepage BOart

 

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Bad Oldesloe

Nach Legionellen-Alarm: Travebad auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Das Oldesloer Travebad bleibt geschlossen. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Travebad bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Noch am Mittwoch hieß es seitens der Vereinigten Stadtwerke, dass die Oldesloer Schwimmhalle nach einem Defekt an der Wasseraufbereitungsanlage und der Kontamination einer Dusche mit Legionellen am Freitag öffnen sollte.

Einen neuen Öffnungstermin konnten die Stadtwerke nicht nennen. „Mit dem Gesundheitsamt wurde vor Ort eine Lösung abgestimmt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Vibeke Johansen. Bei einer Erklärung des Problems gibt sich das Unternehmen wage: „Die Vereinigten Stadtwerke arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Behebung.“ Es geht weiterhin um eine Störung im Bereich der Duschen.

Das hatte Travebad-Chefin Ulrike Handwerk bereits am Mittwoch mitgeteilt und dennoch eine Wiedereröffnung am Freitag in Aussicht gestellt. So könne die betroffene Dusche gesperrt und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das ist offenbar nicht der Fall.

DLRG sagt Schwimmtraining ab

DLRG-Vorsitzender Dominic Geerken ist genervt, dass die Stadtwerke auch den neuen Öffnungstermin nicht einhalten konnten: „Wir haben unser Schwimmtraining bis auf weiteres abgesagt.“ Es sei mal an der Zeit, dass die Stadtwerke eine klare Aussage treffen, findet Geerken: „Gerade wir als Verein müssen ja mal planen können.“ Immerhin seien sie diesmal direkt vom Betreiber informiert worden und nicht erst durch die Presse.

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Bad Oldesloe

Entwurf vorgestellt: Das wird das neue Stadtlogo von Bad Oldesloe

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur „Orange Cube“ stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die einen ist es modern und zukunftsorientiert, für die anderen Geldverschwendung: Bad Oldesloe bekommt ein neues Stadtlogo. Der Entwurf wurde jetzt dem Hauptausschuss vorgestellt.

„Das alte Logo ist nicht hässlich, aber es passt nicht mehr zum neuen Leitbild der Stadt“, sagt Tim Krüger, Prokurist von „Orange Cube“. Die Agentur hat sich mit dem Entwurf gegen die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes durchgesetzt. Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur, Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Das Ergebnis: Der Stadtname in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Das neue Stadtlogo, entworfen von der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Details wie Farbgebung können sich noch ändern.

„Auf einer abstrakten Ebene soll der Kreis die Stärken und die Dynamik der Stadt widerspiegeln“, erklärt Krüger die Gedanken hinter dem Entwurf. Die Gedanken der Hamburger Agentur konnte nicht jeden im Ausschuss überzeugen.

„Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg“

Hendrik Holtz (Die Linke) fand klare Worte zu dem Entwurf: „Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg, es fehlt nur noch ‚Holding‘ dahinter.“ Das alte Logo sei deutlich besser. Für ihn ist das reine Geldverschwendung: „Wir haben ein dickes Haushaltsloch, wie sollen wir so eine Ausgabe den Leuten erklären?“

Zum Vergleich: Das bisherige Stadtlogo

Für zügellose Begeisterung sorgte der Entwurf auch bei anderen Ausschussmitgliedern nicht. „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl zu einem derart verdichteten Logo“, sagt Björn Wahnfried (SPD) und brachte dann doch so eine Art Lob über die Lippen: „Es gefällt mir schon…etwas.“

„Es macht sich gut als Briefkopf“

Bei der CDU, Grünen und Freien Bürgern (FBO) stößt der Entwurf auf Zustimmung: „Die Klarheit hat mich überzeugt und das Logo macht sich gut als Briefkopf“, so Uwe Rädisch (CDU).

Hinrich Stange (FBO): „Ich finde das neue Logo toll, es wirkt unternehmerfreundlich und modern.“

Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen): „Es ist die Investition wert. Bad Oldesloe ist Bundesweit ein Synonym für Provinz und wir tun gut daran, uns deutlicher in der Region zu positionieren.“

Das Logo kostet die Stadt übrigens knapp 4500 Euro. Der Hauptausschuss hat sich in der Beratung einstimmig gegen die Erstellung eines Anwenderhandbuches ausgesprochen, das nocheinmal 11300 Euro extra gekostet hätte.

Das neue Logo würde mehrheitlich beschlossen. Einzig die Farbgebung soll noch überarbeitet werden. Die Stadtverordnetenversammlung (25. September, 19.30 Uhr, KuB-Saal) muss noch zustimmen.

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