Folge uns!

Lübeck

Bedingungslose Hilfe: „Ärzte ohne Grenzen“ berichte in Lübeck über ihre Arbeit

Veröffentlicht

am

Symbolbild: Shutterstock.com

Lübeck – „Ärzte ohne Grenzen“ hilft Menschen in Not in rund 60 Ländern auf der ganzen Welt. Bei einer Infoveranstaltung informiert die Hilfsorganisation in Lübeck über ihre Arbeit.

Ärzte ohne Grenzen ist eine private, internationale, medizinische Hilfs-organisation. Die Organisation hilft Menschen, die durch (Bürger-) Kriege oder Naturkatastrophen in Not geraten. Ärzte ohne Grenzen gewährt diese Hilfe allen Opfern, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, politischen oder religiösen Überzeugung.

Im Namen der universellen medizinischen Ethik und des Rechts auf humanitäre Hilfe arbeitet Ärzte ohne Grenzen neutral und unparteiisch und fordert ungehinderte Freiheit bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. Darüber hinaus engagiert sich die Organisation als Sprachrohr für Menschen in Not. Die Mitarbeiter beziehen öffentlich Stellung, wenn sie selbst Zeugen von massiven Menschenrechtsverletzungen oder schweren Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht werden.

Jährlich arbeiten etwa 2.500 internationale und rund 25.000 nationale Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in rund 60 Ländern. Ihre Kompetenz und ihre Einsatzbereitschaft für Menschen in Not wurden 1999 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

Die Aktivitäten sind dabei sehr vielfältig: Wiederaufbau und Inbetriebnahme von Krankenhäusern oder Gesundheitszentren, mobile Kliniken zur Versorgung von ländlichen Gebieten, Impfprogramme, medizinische Versorgung in Flüchtlingslagern, psychologische Betreuung, Aufbau von Ernährungszentren, Wasser- und Sanitärprojekte sowie Gesundheitsversorgung von besonders gefährdeten Gruppen (z.B. Straßenkinder, Slumbewohner). Wir arbeiten in allen Projekten mit nationalem Personal zusammen und legen Wert auf die Fort- und Weiterbildung der einheimischen Mitarbeiter.

Der Infoabend von Ärzte ohne Grenzen findet statt am 18. Juli um 19 Uhr, in der Universität zu Lübeck, Zentralklinikum, Erdgeschoss, Hörsaal Z3, in der Ratzeburger Allee 160. Ein Projektmitarbeiter stellt die Organisation vor, berichtet über Möglichkeiten der Mitarbeit und über seine persönlichen Erfahrungen. Weitere Informationen: www.aerzte-ohne-grenzen.de.

Weiterlesen
Werbung
Kommentar schreiben

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Lübeck

Lübeck: Brutale Jugendliche drohen 15-Jährigen von Dach zu werfen

Veröffentlicht

am

Lübeck – Am Mittwochabend (16. August 2017) trugen mehrere Jugendliche einen 15Jährigen gegen seinen Willen auf das Dach einer Schule in Lübeck Buntekuh. Dort soll er aus der Gruppe heraus bedroht, getreten und geschlagen worden sein. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Gegen 19 Uhr hielt sich ein 15-jähriger Lübecker auf einem beliebten Spielplatz in der Karavellenstraße auf. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der junge Mann dort plötzlich rücklings von mehreren Jugendlichen gepackt und anschließend gegen seinen Willen über eine Feuerfluchttreppe auf das Dach der nahe gelegenen Schule getragen worden sein. Ein ebenfalls 15-jähriger Junge drohte zunächst, ihn vom Dach der Schule zu stoßen. Einer seiner Mitstreiter distanzierte sich jedoch von diesem Vorhaben. Während die Jugendlichen noch diskutierten, konnte sich der Geschädigte kurzfristig aus deren Griffen befreien.

Noch bevor er die Flucht antreten konnte, wurde er aus der Gruppe heraus von zwei Jungen angegriffen. Diese sollen den am Boden liegenden Geschädigten mehrfach geschlagen und gegen den Kopf getreten haben. Als sich eine unbeteiligte Person dem Geschehen näherte, flüchteten die Angreifer.

Bedingt durch den Angriff zog sich der Geschädigte mehrere Verletzungen im Gesicht zu. Die Beamten der Polizeistation Buntekuh ermitteln unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ein 14-jähriger und ein 16-jähriger Tatverdächtiger sowie zwei 15-jährige Tatverdächtige konnten bereits ermittelt werden.

Es werden weitere Zeugen gesucht, die Angaben zu den Angreifern und dem Tathergang machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451/131-0 entgegen.

Weiterlesen

Lübeck

Lübeck: Kofferdiebstahl nur vorgetäuscht ?

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Bundespolizei/hfr

Lübeck – Am Donnerstagvormittag, 10.August, klingelte eine 54-jährige Reisende bei der Bundespolizei am Lübecker Hauptbahnhof. Die Frau erklärte den Beamten, dass ihr beim Umsteigen in Hannover, auf einer Rolltreppe, durch einen jungen Mann ihr Koffer entrissen worden sei.

In dem Koffer hätten sich diverse Gegenstände befunden, der Wert des Koffers mit Inhalt lag demnach bei ca. 2000 – 3000 Euro. Die Beamten nahmen die Anzeige der Frau auf und telefonierten zwischenzeitlich mit Kollegen in Hannover. Die Bundespolizisten in Hannover überprüften die Videoaufzeichnungen, konnten aber einen Vorgang wie den beschriebenen nicht finden.

Was sie aber fanden waren Video-Aufzeichnungen die zeigen, dass die Frau bei ihrer Ankunft in Hannover aus dem Zug steigt – aber ohne Koffer. Nun war die Überraschung groß, die Bilder wurden nach Lübeck übermittelt, die dortigen Beamten erkannten ihre Besucherin und konfrontierten sie mit der Tatsache. Die 54-jährige konnte sich nach eigener Aussage die Angelegenheit nicht erklären und wollte sich dann nicht weiter dazu äußern.

Die Bundespolizei prüft nun, ob eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat folgt.

Weiterlesen

Lübeck

Lübeck: Großfeuer zerstört Lagerhalle

Veröffentlicht

am

Die Lage beim Eintreffen der Einsatzkräfte
Foto: Feuerwehr Lübeck / Hfr

Lübeck – Um 5:53 Uhr wurde die Feuerwehr Lübeck zu einem Großbrand im Glashüttenweg in Lübeck-St.Gertrud gerufen. Während der Anfahrt war bereits eine Rauchentwicklung sichtbar, beim Eintreffen brannte die Lagerhalle in voller Ausdehnung.

Die Feuerwehr brachte zwei Drehleitern (DLK) mit jeweils einem Wenderohr in Stellung, 2 B-Rohre und drei C-Rohre in Stellung. Weitere Rohre wurden im Innenangriff eingesetzt. Nach 30 Minuten konnte „Feuer in Gewalt“ gemeldet werden. Der Einsatz nahm insgesamt mehrere Stunden in Anspruch.

Die Kriminalpolizei Lübeck hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Ursache des Feuers und Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.

Menschen sind nicht verletzt worden oder in Gefahr.

Zwei Lübecker Berufsfeuerwehr-Wachen wurden durch Freiwillige Feuerwehren verstärkt.

Weiterlesen

Trending