Das Oldesloer Skateland
Foto: SL

Bad Oldesloe – Jetzt kann es wohl „endlich“ so richtig losgehen. Auf ihrer Vorstandssitzung hat die „Aktiv-Region Holsteins Herz“ unter anderem beschlossen, dass die durch die Stadt Bad Oldesloe beantragten 100 000 Euro Förderung für die Erweiterung des Skatelands am Exer und die Neuerrichtung eines „Street Workout im Bürgerpark“ genehmigt werden. Der Vorstand hat den Antrang dementsprechend angenommen.

„Die Erweiterung des bestehenden Skateland auf einer erweiterten Fläche mit einer vielfältigeren Auswahl an Elementen und die Neuerrichtung eines Street Workout-Platzes mit Parkour-Elementen bietet einer größeren Anzahl an Jugendlichen die Möglichkeit ihren Sport auszuüben. Mit der Schaffung von barrierefrei zugänglichen Möglichkeiten zum Treffen und Austauschen entsteht darüber hinaus ein generationsübergreifender sozialer Treffpunkt im Bürgerpark“, heißt es in einem Statement von Holsteins Herz.

„Das Projekt wird von der AktivRegion mit 100 000 Euro unterstützt“, lautet der Beschluss. In den vergangenen Monaten hatte es Frust und Ärger auf Seiten von Jugendlichen gegeben, die sich zum Teil seit Jahren in ein Beteiligungsverfahren zum Skateland eingebracht hatten und die bereits zwei Mal mit einer Verschiebung des Baubeginns Leben mussten.

Der neue Kinder- und Jugendbeirat hatte einen sofortigen Baubeginn und einen Verzicht auf den Förderantrag gefordert, um weitere Verzögerungen zu verhindern. Größter Aufreger war es aus Sicht der Jugendlichen, dass der Antrag gestellt wurde, ohne die an dem Beteiligungsverfahren teilnehmenden Jugendlichen darüber zu informieren.

Diesen Wunsch konnten Bürgermeister Jörg Lembke und die Verwaltung nicht erfüllen. „Wir können nicht einfach auf mögliche 100 000 Euro verzichten, auch wenn ich den Frust der Jugendlichen sehr gut verstehe und es nicht optimal gelaufen ist“, hatte Lembke stets betont.

Nun geht die Geschichte wohl auf ihr „Happy end“ zu: Im Endeffekt werden die 100 000 Euro fließen und der Sanierung und Erweiterung dürfte nun Nichts mehr im Wege stehen. Eine Prüfung, ob alle EU-Richtlinien eingehalten wurden und werden bei dem Projekt steht noch aus. Wie lange diese Prüfung dauert, ist nicht bekannt. Man geht aber aktuell nicht davon aus, dass es bei der finalen Zustimmung zu Problemen kommen werde.

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