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Ahrensburg

Ahrensburger Vereine und Livebands prägten das Stadtfest

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Ahrensburg – Wenn es nach Discotower-Fans ginge, dann hätte das Ahrensburger Stadtfest recht leer sein müssen. Nach der Bekanntgabe, dass nach Bargteheide auch Ahrensburg einen solchen Disco-Anlaufpunkt gestrichen hat, äußerten sich so manche potenziellen Besucher skeptisch bis ablehnend. Definitiv werde es viel leerer sein, als sonst – so der Tenor.

Doch weit gefehlt. Zwar war zum Auftakt bei strömendem Regen natürlich relativ wenig los. Die Marching Band „Stormarn Magic“ zog trotzdem tapfer ihr Programm durch. Und als die Regenwolken sich schließlich verzogen konnten sich die ersten Bands auf den Bühnen über guten Zuspruch freuen.

„Stew“ in action

Höhepunkte des ersten Abends waren „Zack Zillis“ in der „Großen Straße“ und die Ahrensburger Combo „Stew“. Vor allem Letzter überzeugten erneut mit ihren Coverhits im „Rock´n´Roll Gewand“ und einer mitreißenden Performance.

Der größte Schatten, der auf das Fest fiel, waren enorm aggressive Besucher in den Seitenstraßen leicht abseits des eigentlichen Veranstaltungsgeländes. Ohne ein massives Polizeiaufgebot und die engagierten Security wäre die Situation nicht zu handhaben gewesen. Doch direkt am Freitagabend griff die Polizei so deutlich durch, dass schon am Sonnabend zu spüren war, dass es sich offenbar rumgesprochen hatte, dass es sich nicht lohnt, zum Krawallmachen nach Ahrensburg anzureisen.

„Diese Leute kommen nicht, um ein Stadtfest zu feieren, die wollen nur Ärger machen und können entsprechend gerne gleich wegbleiben“, so Antje Karstens vom Stadtforum, das das Fest erneut in Kooperation mit dem Eventprofi Stephan Schächterle organisierte.

„Wir machen ein Fest für Ahrensburger und Gäste, die Lust auf das angebotene Programm haben. Wer darauf keine Lust hat, dem wollen wir auch ruhig klar sagen, dass er wegbleiben kann“, so Götz Westphal, ebenfalls vom Stadtforum.

Erschreckend war es, zu sehen, wie viele deutlich Minderjährige auch in den späten Stunden noch auf dem Fest unterwegs waren. Und das zum Teil mit hochprozentigen Getränken in den Händen. Teilweise vielen ganze Gruppen von 13- bis 16-Jährigen auf, die angetrunken durch die Straßen zogen. Ein Umstand, den der Veranstalter nicht alleine lösen kann und der nicht nur ein Problem des Ahrensburger Stadtfests ist. Polizei und Ordnungsamt liefen Streife. Doch die 200 kontrollierten Jugendlichen und 15 beschlagnahmten Flaschen blieben am Ende nur die Spitze eines Eisbergs. Eindeutig müssen hier Eltern mehr in die Pflicht genommen werden.

Zurück zum fehlenden Discotower und den positiven Nachrichten: Am Ende juckte das Fehlen fast Niemanden mehr. Ja, einige Jugendliche äußerten ihren Unmut, dass es diesen nicht gab. Aber nach und nach begaben sie sich an die anderen Bühnen und stellten offenbar fest, dass man auch dort ordentlich feiern konnte.

Blick von der Bühne beim „Dust in Streets“ Auftritt
Foto: SL

Die Hamburger Coverband „Dust in Streets“ feierte mit einem bunt gemischten Publikum große Hits der letzten Jahrzehnte auf der Bühne in der Hagener Allee – und eine große Anzahl Jugendlicher sang und feierte vor der Bühne kräftig mit. Das Konzept auf die Livebands zu setzen ging also voll auf und dürfte in Zukunft so fortgesetzt werden.

Auch „MerQury“ konnten mit ihrer Queen-Tribute-Show in der „Großen Straße“ überzeugen. Auch lokale Vereine und Künstler legten wieder tolle Auftritte hin. Die „Tanzfabrik“, die „Tanzschule am Schloss“ und das „Bruno Bröker Haus“ zeigten unter anderem Hip-Hop und Breakdanceperformances.

Auftritt der Musicalschule
Foto: SL

Einer der absoluten Höhepunkte war wieder der Auftritt der Gesangs- und Tanztalente der Musicalschule Ahrensburg. Hunderte Zuschauer drängelten sich vor der Bühne in der Hagener Allee. Von den kleinsten Sängerinnen und Sängern bis hin zum Abschlussjahrgang der Hamburger Stage-School gab es einen Querschnitt durch das Musicalschaffen – das Publikum war begeistert.

Der Sonntag wurde bei bestem Sommerwetter zum Familientag mit Auftritten von Helene Nissen – die vielen Stormarnern aus dem ESC Vorentscheid bekannt ist –  oder auch dem Peter-Maffay-Interpreten Andreas Engel, der unter anderem mit seiner Tabaluga-Show nach Ahrensburg kam. Auch der Ökumenische Gottesdienst durfte natürlich wieder nicht fehlen.  Das weiter gewachsene Vereinsdorf lockte an allen drei Tagen zahlreiche Besucher an. Auch hier geht das Konzept von Jahr zu Jahr besser auf, immer mehr Vereine in das Fest aktiv einzubinden.

Tanzfläche bei „Schwof im Hof“ mit Martin Hoefling
Foto: SL

Dass man auch ohne Discotower ein wenig Disco feiern kann – und das ohne Antanzen, Prügelstress oder Gedrängel – zeigte sich wieder bei der Open Air Disco „Schwof im Hof“ von DJ Martin Hoefling in der Manhagener Allee. Tagsüber präsentierte sich auf der Tanzfläche der ATSV mit seinen Vorführungen, am Freitag und Sonnabend übernahm dann Hoefling ab 18 Uhr die Regie in diesem Bereich. Längst ist dieser sehr erfolgreiche und beliebte Teil des Fests aus dem Konzept nicht mehr wegzudenken.

Insgesamt konnten die Veranstalter ein positives Fazit ziehen. Abgesehen vom Regenschauer am Freitagabend – der viele Besucher vertrieb – sei man auch mit dem Publikumsaufkommen „sehr zufrieden“. Dass es zu den aggressiven Ausbrüchen am Rande kam, sei bedauerlich. Man hoffe allerdings auch, dass das deutliche und entschlossene Auftreten der Polizei und der Security dazu führe, dass einige der Personen, die nur zum Betrinken und Prügeln nach Ahrensburg kommen, direkt zuhause bleiben.

 

 

Kultur

Ahrensburg: Beatles-Hits als Orgelkonzert

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Foto: Lamberti/Hfr

Ahrensburg – Die Hits der Beatles sind Ohrwürmer für viele Generationen von Musikfans: auch nach einem halben Jahrhundert ist die Faszination für ihre Musik ungebrochen. Immer noch begeistern Songs wie „Yesterday“, „A Hard Day’s Night“ oder „Let It Be“ Millionen Menschen.

In Ahrensburg kommen sie nun in ganz neuem musikalischen Arrangement daher.

Ahrensburgs Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff hat Ulrich Lamberti – Professor an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale – eingeladen. Er präsentiert im Orgelkonzert am Sonntag, dem 27. Mai, um 17 Uhr in der Schloßkirche seine „Coverversionen“ von 16 der beliebtesten Hits: rein instrumentale Fassungen für die „Königin der Instrumente“: die Pfeifenorgel.

„Die klangliche Vielseitigkeit der Orgel ermöglicht eine sehr farbige Interpretation dieser Songs. So haben Sie Ihre Evergreens bestimmt noch nicht gehört. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten“, lädt Fornoff ein.

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Familie und Freizeit

Bruno Bröker Haus: Ein Ort für musikalische Talente

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Das Bruno Bröker Haus
Archivfoto:SL

Ahrensburg – Lust an musikalischen Talenten zu arbeiten ? Lust eine Band zu gründen oder einen Song zu schreiben. Das Bruno Bröker Haus in Ahrensburg öffnet regelmäßig seine Türen für junge Menschen, die sich musikalisch kreativ ausprobieren möchten.

„Das „Bruno“ entwickelt sich immer mehr zu einem Treffpunkt für junge Menschen, die sich hier ausprobieren und dabei professionelle Hilfestellung von erfahrenen Mitarbeitern in Anspruch nehmen können. Sich untereinander austauschen oder in vorhandene Projekte mit einklinken um das eigene Können bühnentauglich zu machen, all dies wird im Bruno ermöglicht“, erklärt das Team vom „Bruno“. 

Im Angebot sind verschiedene Instrumente wie beispielsweise Keyboard, Gitarre, Schlagzeug oder auch – zur multikulturellen Entwicklung – Instrumente wie die orientalische Sass und noch viele mehr. Wer lieber Frontmann/Frontfrau ist, hat die Möglichkeit Gesang oder Beatboxing zu erlernen.

Die Termine:

Instrumente, Gesang und Bandprojekt: freitags von 17 Uhr bis 20 Uhr, ab 14 Jahre
Beatboxing: donnerstags von 17 Uhr bis 20 Uhr und nach Absprache, ab 14 Jahre

Die Nutzung des Probenraums ohne spezielle Anleitung ist während der Woche nach Absprache in der Zeit von 15 Uhr bis 20 Uhr möglich.

„Darüber hinaus gibt es viele weitere Angebote, die Platz und Spielraum zum Ausleben und entdecken der eigenen Kreativität bieten“, verspricht das Bruno-Team.

Weitere Infos gibt es telefonisch unter 04102 77176 oder direkt im Bruno Bröker Haus am Stormarnplatz gleich hinter dem Rathaus.

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Ahrensburg

Radeln und Paddeln: Fahrradclub organisiert „Duathlon“

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Fahrradtour des ADFC- Foto_ ADFC

Ahrensburg/Poppenbüttel – Einmal im Jahr bietet der ADFC Ahrensburg einen „Duathlon“ an: Auf ruhigen Nebenwegen geht es zur Alsterschleuse Poppenbüttel.

Wer möchte, kann dort mit dem Kanu die Alster hinauf zur Mellingburger Schleuse und zurück paddeln. Anschließend fahren die Teilnehmer zurück nach Ahrensburg.

Für die Teilnehmer, die nicht paddeln wollen, bietet der ADFC Ahrensburg eine kleine Radtour am Alsterwanderweg an. Trinkpausen und eine Einkehr sind geplant.

Eine Anmeldung zum Paddeln wird eine Woche vor dem Termin unter der Telefonnummer 04102 455069 erbeten.

Radeln und Paddeln am Sonntag, 27. Mai, 10 Uhr. Treffpunkt ist der Ahrensburger Bahnhof (Taxistand). Die Tour ist etwa 38 Kilometer lang.

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