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Bad Oldesloe

Wenn der Kindergarten brennt: Feuerwehr probte den Ernstfall

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Rethwischdorf – Morgens halb zehn in Rethwischdorf. Bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr schrillen die Alarmmelder. Mit zwei Fahrzeugen rasen sie zum örtlichen Kindergarten. Die Leitstelle meldet eine Rauchentwicklung. Kinder seien noch im Gebäude!

Vor Ort angekommen stehen schon gut 30 Kinder ordnungsgemäß in Gruppen auf den dafür vorgesehenen Plätzen. Aufgeregt verfolgen sie die Ankunft der beiden Löschfahrzeuge.

Eine Kindergärtnerin informiert die Feuerwehrmänner, dass sich noch zwei Kinder im Gebäude befänden. Unmittelbar rücken Kameraden unter Atemschutz in das Gebäude vor, und kommen kurze Zeit darauf mit den beiden Kindern auf dem Arm wieder zum Vorschein. Währenddessen hat von außen die Brandbekämpfung begonnen.

Mit großen Augen und offenen Mündern beobachten die Knirpse wie ihr Kindergarten aus drei Strahlrohren von allen Seiten mit Wasser nass gemacht wird. Kurze Zeit später kann Wehrführer Ingmar Sämann erfolgreich „Feuer aus“ melden.

Alles glücklicherweise eine Übung, und alles bis ins kleinste Detail so gelaufen wie es im Ernstfall notwendig gewesen wäre.

Zufriedenheit macht sich breit. In Zweierreihe heißt es für die Kleinen ihren Kindergarten wieder zurückzuerobern. Nur die Kleinsten stehen an einem Löschfahrzeug und folgen völlig fasziniert dem, was sie von ihren Betreuerinnen gezeigt bekommen.

Im Anschluss dürfen diejenigen, welche im Sommer das Vergnügen der Einschulung haben, noch einen kleinen Ausflug ins Gerätehaus machen. Brandschutzerziehung steht auf der Agenda. Während eine Gruppe Buttons bastelt und mit einem kleinen Schlauch selbst versuchen darf, „Flammen“ an einem Modellhaus zu löschen, sitzt die andere Gruppe im Gruppenraum der Feuerwehr und lauscht den Erklärungen eines Feuerwehrmannes. Wie sie sich im Brandfall verhalten sollen, saugen die Kleinen in sich auf und kommentieren, manchmal nicht ganz schmeichelhaft für die Eltern, ab und zu das Verhalten im Umgang mit einem Grill!

Jonas (6) weiß genau, wann und wie er die Feuerwehr rufen muss. Foto: MOPICS.EU

Dann kommt der wichtige Teil! Wie setze ich einen Notruf ab? Mit einem Übungstelefonat dürfen die Knirpse mit der „Leitstelle“ telefonieren. Immer wieder werden sie dabei von dem netten jungen Mann in Uniform unterstützt. Alles in allem machen sie das aber schon recht gut, wie zum Beispiel der 6-jährige Jonas, Sohn eines Feuerwehrkameraden, recht lässig an der Kordel zwirbelnd beweist!

Ausgestattet mit einem Button, vielen neuen Erkenntnissen und einer ordentlichen Portion Spaß geht es vor dem Mittagessen zurück in den Kindergarten. Die Sache mit der Mittagsruhe dürfte sich an diesem Nachmittag wohl ein wenig schwierig gestaltet haben.

Bleibt zu hoffen, dass der Kindergarten allezeit von einem, wie heute geübten, Ernstfall verschont bleibt.

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Bad Oldesloe

SPD kürt Nordstormarner Kreistagswahlkandidaten

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Daumen hoch: Christop Schoer aus Heilshoop ist gelernter Fleischer und möchte gerne in den Kreistag einziehen.
Foto: SPD Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – „Unsere kommunalpolitischen Leistungen brauchen wir nicht zu verstecken, deshalb gehen wir selbstbewusst und optimistisch in die Kommunalwahl im Mai 2018!“

Mit diesen Worten eröffnete Heiko Winckel-Rienhoff, Regionalbetreuer des SPD-Kreisvorstands, die Nominierungskonferenzen zur Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl im Norden Stormarns.

Die SPD- Ortsvereine im Wahlkreis Bad Oldesloe-Land und in Nordstormarn entschieden sich einstimmig für einen erfahrenen und für einen neuen Kandidaten.

Für den Wahlkreis 6, Bad Oldesloe-Land wird sich wieder Friedrich-Eugen Bukow aus Rümpel für ein Mandat im Stormarner Kreistag bewerben. Er ist Finanzexperte der SPD-Fraktion und auch Gemeindevertreter in Rümpel.

In Wahlkreis 1, Nordstormarn konnte Versammlungsleiter Lukas Zeidler vom Kreisvorstand die einstimmige Wahl eines „Newcomers“ verkünden: Der 22-jährige Christoph Schoer aus Heilshoop geht ohne Scheu an die neue Herausforderung heran.

Der gelernte Fleischer arbeitet schon länger bei den Jusos mit und ist in diesem Jahr in die SPD eingetreten. Aktiv ist er auch in der Feuerwehr und in der Kirchengemeinde. Er will sich im Kreistag Fragen der Wirtschaft, insbesondere der Landwirtschaft, und dem Natur- und Umweltschutz widmen.

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Bad Oldesloe

B404: Polizei kontrollierte über hundert Fahrer auf Alkohol und Drogen

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Verkehrskontrolle an der B404. Foto: Polizei

Bad Oldesloe – Die Polizei hat an der B404 am Dienstagvormittag über hundert Fahrzeuge kontrolliert.

Von 8 bis 13 Uhr kontrollierten 12 Beamte der Polizeistation Bargteheide und des Autobahnrevier Bad Oldesloe die Verkehrsteilnehmer auf der B 404, in der Höhe des Parkplatzes „Wolfsbrook“.

In den gut fünf Stunden wurden insgesamt 117 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten die Polizeibeamten insgesamt zwei Straftaten und 32 Ordnungswidrigkeiten fest.

Es wurden sieben Verkehrsteilnehmer unter Alkohol-, bzw. Drogeneinfluss festgestellt. Bei zwei dieser Verkehrsteilnehmer wurden Betäubungsmittel sichergestellt. Ein Verkehrsteilnehmer hatte einen Atemalkoholwert von 0,92 Promille, ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein legt in der kommenden Woche vom 11.-17. Dezember 2017 einen Schwerpunkt bei der Überwachung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr. Dies erfolgt fortlaufend von Montag bis Sonntag durch verstärkte Verkehrskontrollen in allen Polizeidirektionen des Landes.

Die Kontrollen fanden im Rahmen der aktuellen TISPOL-Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zu bekämpfen, statt.

TISPOL (Traffic Information System Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen sind unter anderem

Geschwindigkeit, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und auch der gewerbliche Güter- und Personenverkehr.

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Bad Oldesloe

MuseumsCard beendet Saison mit Rekordergebnis

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Christina Hinz, Leiterin der Filiale Eutin der
Sparkasse Holstein. Foto: hfr

Bad Oldesloe – So viele erreichte Kinder und Jugendliche und so viele teilnehmende Museen wie noch nie – die MuseumsCard beendet die Saison auch in diesem Jahr wieder mit einem Rekordergebnis. 2017 haben sich 96 Museen zwischen Juli und November an der Aktion beteiligt. Die Veranstalter verteilten über 100.000 Karten in Museen, Sparkassenfilialen, Touristinformationen, Büchereien sowie über den Landesjugendring. Weitere Karten wurden im Internet heruntergeladen oder in Form der MuseumsCard-App genutzt. Mit der MuseumsCard besuchen Kinder und Jugendliche seit 2006 kostenlos Museen in Schleswig-Holstein.

Die MuseumsCard war auch in diesem Jahr mit einem Gewinnspiel verbunden. Wer drei Museen besucht hatte und sich dies mit einem Stempel bestätigen ließ oder QR-Codes mit seinem Mobiltelefon sammelte, konnte an der Verlosung von zahlreichen Preisen teilnehmen. Heute, am 12. Dezember 2017, haben die Veranstalter die Preisträger ausgelost. Sie dürfen sich unter anderem über Übernachtungsgutscheine, Sommerferientickets vom Nahverkehr Schleswig-Holstein, ein Einrad, Jonglierartikel und Turnbeutel mit Überraschungen freuen. Auch eine Gruppe gehört zu den Glücklichen: Der Preis beinhaltet einen Abenteuergutschein für eine Draisinenfahrt. Alle Gewinner werden in den nächsten Tagen per Post benachrichtigt.

Die MuseumsCard ist eine Initiative der schleswig-holsteinischen Sparkassen, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des Landesjugendrings in Kooperation mit dem Museumsverbund Schleswig-Holstein und Hamburg, und NAH.SH – dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein. „Die MuseumsCard ist inzwischen fest in der kulturellen Landschaft Schleswig-Holsteins etabliert“, verkündeten die Initiatoren der MuseumsCard anlässlich des Abschlusses der Aktion für 2017. „Das ist ein toller Erfolg für die engagierten Museen und die Kinder und Jugendlichen im Land.“

Auch Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, freut sich über den weiterhin ansteigenden Erfolg der MuseumsCard: „Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. Die MuseumsCard ermöglicht Kindern und Jugendlichen Zugang zu Museen und trägt damit zu ihrer Bildung bei. Aus unserer Sicht ist das eine tolle Aktion, die wir gerne unterstützen. Und der anhaltende Erfolg gibt uns Recht. Es ist toll, dass die Kinder und Jugendlichen die MuseumsCard mit so viel Begeisterung annehmen und auch die Zahl der teilnehmenden Museen immer weiter ansteigt.“

Über die App „MuseumsCard“ hatten die Kinder und Jugendlichen auch von unterwegs Zugang zu Informationen über die Museen. Am 19. und 26. Oktober konnten sie unter dem Motto „Freie Fahrt mit der MuseumsCard“ außerdem landesweit kostenlos mit Bussen und Bahnen zum Museumsbesuch an- und abreisen.

Im nächsten Jahr geht die MuseumsCard dann in eine neue Runde. Die MuseumsCard 2018 erscheint kurz vor den Sommerferien und ist bis nach den Herbstferien gültig. Der Internetauftritt www.meine-museumscard.de und die MuseumsCard-App informieren auch außerhalb des Aktionszeitraums über die Angebote der teilnehmenden Museen.

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