Die offene Bühne „Mary Stolpe“ geht in die sechste Runde im KuB.
Foto: Klngstdt e.V./hfr

Bad Oldesloe – Literaten, Poetry-Slammer, Musiker – sie alle sind am Freitag, 16. Juni, wieder herzlich ins Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KuB) eingeladen. Zum sechsten Mal findet „Mary Stolpe“ statt. Als Kooperation zwischen der VHS und dem Klngstdt e.V. war diese besondere „offene Bühne“ im September 2016 als erste Veranstaltung überhaupt im KuB nach dem Premierenwochenende erstmalig über die Bühne gebracht worden. In den letzten Monaten hat sich das Format etabliert.

„Unsere Idee ist es, dass hier jeder kreativ Tätige eine Plattform bekommt. Ob nun literarisch oder musikalisch. Natürlich können auch Jongleure, Comedians oder Zauberer kommen“, sagt der Klngstdt-Vorsitzende Patrick Niemeier. „Es ist gut, wenn man sich vorher bei uns meldet, damit wir schon etwas wissen, was auf uns und das Publikum zukommt, aber es ist nicht Pflicht. Bisher ist an jedem Mary Stolpe Abend auch jemand aus dem Publikum aufgestanden und hat spontan etwas beigetragen“, so Christian Bernardy (Klngstdt).

Schön sei es auch, dass schon mehrere Auftretende mit ihren Beiträgen auf sich aufmerksam machen konnten und Folgeauftritte erhielten. „Mittlerweile entwickeln sich zusätzlich Cliffhanger zwischen den unterschiedlichen Ausgaben. Manche Slammer oder Musiker kommen gerne wieder, andere tauchen nach kurzen Pausen wieder auf. Wer also ein echter Mary-Stolpe Fan ist, bekommt sogar kleine Fortsetzungen geboten. So wird es auch für die Stammgäste nicht langweilig“, so Niemeier.

Dieses Mal soll es zum Beispiel das zweite Kapitel aus „Schlagerbernd und ich“ zu hören geben und man erfährt welche Musik „Commander Nilfred“ überhaupt machen.

Angekündigt haben sich außerdem mehrere junge Musiker aus der Region. „Wie lang der Abend wird, was alles passiert – das weiß man halt nicht. Vielleicht ist nach 45 Minuten schon Schluss, vielleicht werden es drei Stunden. Das ist ja auch der Reiz“, so Niemeier, der gemeinsam mit Bernardy durch den Abend führt.

Der Eintritt ist frei. Los geht es am Freitag, 16. Juni, im Kub um 20 Uhr.

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